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Personalisiert ausgebildet bei Roche

Mit unserem Konzept der Personalisierten Ausbildung gelingt es uns bei Roche in Deutschland eine moderne und zukunftsweisende Ausbildung anzubieten. Wichtig: Dabei steht jeder einzelne Auszubildende/ Studierende im Fokus, um so seine individuellen Bedürfnissen weiter zu fördern und benötigte Kompetenzen aufzubauen. Dies führt am Ende zu dem Ergebnis, dass Ihr einen eigens auf Euch abgestimmten Ausbildungsplan erhaltet, der kontinuierlich überarbeitet und angepasst wird. 

Bestätigung erfahren wir dabei von fast einem Dutzend Forschungsarbeiten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die unseren Auszubildenden und Studierenden ein stark ausgeprägtes Kompetenzbewusstsein und -profil bescheinigen. Und so seid Ihr fit für die neue Arbeitswelt.

Durch die Personalisierte Ausbildung identifiziere ich mich mit meinen Entwicklungspotenzialen und kann selbst dieses Ausbildungsmodell nach meinen Vorstellungen mitgestalten,

umschreibt Studentin Franka Umstätter die Vorteile. 

Aktuell arbeiten wir bei Roche daran, dieses Modell zu zertifizieren: hohe Maßstäbe und die Zufriedenheit unserer Auszubildenden und Studierenden sollen den Erfolg der personalisierten Ausbildung garantieren. 

Doch wie läuft das mit der Personalisierten Ausbildung konkret? 

Das erste halbe Jahr Deiner Ausbildung/ Deines Studiums ist ganz der Zeit gewidmet, bei Roche anzukommen. Du lernst das Unternehmen und seine Abläufe kennen und sammelst erste Erfahrungen in Praxiseinsätzen vor Ort in den Fachabteilungen. 

Dann folgt das erste sogenannte Portfoliogespräch mit Deinem Ausbilder/ Deiner Ausbilderin und Du berichtest zunächst, was Dir im letzten halben Jahr leicht gefallen ist, was Dir Spaß gemacht und wo Du Deine ersten Erfolge siehst. Im Anschluss schilderst Du, was Dir schwer gefallen ist und wo Du Dir beispielsweise noch mehr Unterstützung wünschst. Abschließend formulierst Du gemeinsam mit Deinem*r Ausbilder*in, mit welchen Bausteinen Du das nächste halbe Jahr Deiner Ausbildung gestalten möchtest. 

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Mir gefallen besonders die leitfadengestützten 1-zu-1 Portfolio Gespräche. Gemeinsam mit dem Ausbilder werden Interessen und Fähigkeiten reflektiert und individuelle Schwerpunkte für die Ausbildung gesetzt. Besonders gefördert werden ein ausgeprägtes Kompetenzbewusstsein (Was kann ich? Was will ich?) und eine umfangreiche Selbstlernkompetenz (selbstbestimmtes Lernen).
Lukas Dietsch Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik (3. Ausbildungsjahr)

Natürlich musst du in der Ausbildung die sogenannten Pflicht-Bausteine absolvieren, da wir damit die Inhalte Deines Berufsbildes garantieren. Darüber hinaus hast Du aber eine schier grenzenlose Anzahl an Wahlmodulen, die Dir frei zur Verfügung stehen: fachliche Themen, aber auch Maßnahmen, um Deine Persönlichkeit und Deine Kompetenzen zu stärken. Letzteres wird Dir am Anfang noch schwer fallen - aber Du bekommst viel Feedback: von den Kollegen und Kolleginnen, mit denen Du bisher zusammen gearbeitet hast, durch Deine*n Ausbilder*in, durch Persönlichkeitstests, die Dir dabei helfen zu beschreiben was Du kannst und an was Du noch arbeiten solltest. Und letztendlich hast Du natürlich Dich, mit Deiner individuellen Persönlichkeit, auf die Du vertrauen kannst und Deiner Vielfalt die wir sehr schätzen. 

Wie wählst Du die richtigen Bausteine für Dich aus? Bei der Auswahl der Bausteine gibt Dir Dein Ausbilder/ Deine Ausbilderin wichtige  Impulse und achtet dabei vor allem darauf, dass Du Dich nicht überforderst oder unterforderst. Letztendlich entscheidest aber Du, welche und wie viele Wahlbausteine Du im kommenden Halbjahr absolvieren möchtest. Und nach einem weiteren Halbjahr erfolgt das nächste Portfoliogespräch, mit dem bereits beschriebenen Rückblick und Ausblick. Am Ende Deiner Ausbildung/ Deines Studiums hast Du vier Portfoliogespräche geführt und so Deine Ausbildung kontinuierlich auf Dich als Person aufgebaut. 

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Durch das Konzept der personalisierten Ausbildung kann ich meinen innerbetrieblichen Unterricht auf meine persönlichen Interessen und Bedürfnisse anpassen. Dabei stehen uns eine Vielzahl von fachlichen und persönlichkeitsfördernder Modulen zur Auswahl.
Mira Poppele Bachelor of Engineering, Wirtschaftsingenieurwesen (3. Ausbildungsjahr)

 

Durchschnittlich belegen unsere Auszubildenden und Studierenden in dieser Zeit 15 Wahlmodule. Wie gesagt, im Durchschnitt, denn auch das verstehen wir als Personalisierte Ausbildung - der eine kann und will mehr dieser Bausteine belegen - der andere eben weniger. 

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Was mir an der personalisierten Ausbildung besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welcher Abteilung ich meine Praxisphase verbringen möchte. So kann ich mir für mich interessante Projekte aussuchen und mitbestimmen zu welchen Themen ich etwas lernen möchte.
Luisa Fuss Bachelor of Science, Angewandte Informatik (3. Ausbildungsjahr)

Tags: Deutschland, Mannheim, Personalwesen, Vocational Training, Career Blog