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Fokus Teamziele: Performance Management bei Roche im Wandel

Die digitale Transformation verändert das Gesundheitswesen grundlegend. Sowohl Prozesse, als auch Anforderungen von Patienten und Patientinnen gleichen nicht mehr denen der Jahre zuvor. Um schneller und kreativer Weiterentwicklungen gestalten zu können und auf Kundenbedürfnisse bestmöglich einzugehen, rücken bei Roche neue Wege der Zusammenarbeit in den Fokus: Unternehmerisches Handeln, offenes Feedback, eine positive Fehlerkultur, crossfunktionale und selbstorganisierte Teams machen die Roche Unternehmenskultur unter anderem aus. Eine agile Unternehmenskultur erfordert Mut und Flexibilität und ist als fortwährende Entwicklung zu verstehen.

Gemeinsam ans Ziel: Im Rahmen eines Pilotprojekts wird derzeit bei Roche auch hinsichtlich des Performance Managements experimentiert. So werden bewusst keine individuellen Mitarbeiterziele mehr vereinbart, stattdessen wird auf Basis von quartalsweisen Teamzielen zusammengearbeitet. Wie das funktioniert? Über ihre Erfahrungen aus der Projektphase berichten Mitarbeitende der Roche Pharma AG in Grenzach.

Welche Herausforderungen und Hürden sind Euch begegnet?

“Die offene und gelebte Feedbackkultur hat uns in diesem Prozess angeleitet”, erzählt Peter Meyerhuber (Integrated Strategy Lead Lungenkarzinom Krebsimmuntherapie).

Die Fokussierung auf das Feedback hat uns als Team wachsen lassen und führte zu mehr Produktivität, gleichzeitig haben wir bemerkt, dass dieser Prozess Zeit benötigt. Es gibt keinen Schalter, den man umlegen kann und anschließend in eine perfekte, agile Welt startet.

Für Florian Brand (Finance Business Partner) stellt regelmäßiges und “richtiges” Feedback keine Selbstverständlichkeit dar. “Die Umsetzung kann gerade zu Beginn eines Projekts sehr holprig verlaufen, wenn die Feedback-Mechanismen nicht etabliert sind”, erzählt er rückblickend auf die vergangenen Monate.

Welche positiven Erfahrungen habt Ihr gemacht?

“Persönlich habe ich das Pilotprojekt als sehr positiv wahrgenommen”, erzählt Dagmar Ginzky (Commercial Excellence Managerin).
Insbesondere die teamgestützte Bearbeitung der Ziele und die reduzierten bürokratischen Hürden stehen für mich im Einklang mit dem Wandel der Unternehmenskultur bei Roche - das, bleibt mir positiv in Erinnerung!
Für Manuel Baier (Projektkoordinator im Bereich Market Access) stehen die Transparenz und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Mittelpunkt. “Wie unglaublich viel transparenter wir zusammen arbeiten!”, erzählt er begeistert.
Insgesamt hat sich für mich die Zusammenarbeit im Team deutlich verstärkt, das empfinde ich als sehr positiv!

Florian Brand schätzt die Klarheit über die Verantwortlichkeiten der einzelnen Aufgaben. “Ich kenne die Prioritäten des Teams, ich weiß, worauf wir hinarbeiten und wer dafür verantwortlich ist”, erzählt er. “Durch die Mitarbeit an den Teamzielen bekomme ich einen tieferen Einblick in neue anstehende Aufgaben. Dies steigert meine persönliche Motivation und ich habe die Möglichkeit, mich neuen Herausforderungen zu stellen!”, antwortet er auf die Frage nach seinen persönlichen Erfahrungen während der Projektphase.

Learnings aus dem Projekt?

“Weitermachen, mehr challengen und loslassen können!”, fasst Stephanie Reimer (Head of Talent Acquisition) ihre Learnings aus der Projektphase zusammen. Florian Brand wiederum sieht den Mehrwert der Methode für das gesamte Team. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit von regelmäßigen Retrospektiven im Team, d.h. die gemeinsame Reflektion der Zusammenarbeit im letzten Quartal und die Verständigung auf Ideen oder Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung. ”Das Konzept funktioniert nur mit Leidenschaft und Eigeninitiative!”, ergänzt er. Verantwortung übernehmen und die eigenen Themen vorantreiben - für Florian Brand sind das wichtige Learnings aus diesem Projekt. Dagmar Ginzky schließt sich an: “Die Art und Weise der Zusammenarbeit wird positiv beeinflusst, Ziele fühlen sich gemeinschaftlicher an und ich schätze die deutlich mehr vorhandene Offenheit”, ergänzt Sie Ihren Vorredner. Manuel Baier betont, dass agiles Arbeiten kein Selbstläufer ist und einen kontinuierlichen Lernprozess innehält.

Wir haben noch einen recht weiten Weg vor uns, bis die Teamziele kultiviert sind und nicht mehr als Tool oder Prozess gesehen werden. Zudem müssen wir auch an dem Thema “Feedback-Kultur” aktiver werden und stärker daran arbeiten, insbesondere, wenn wir gemeinsam unsere Ziele besser erreichen möchten.

Wünsche für die Zukunft?

Peter Meyerhuber wünscht sich für die Zukunft, dass “wir akzeptieren, dass jeder einzelne Beitrag im Team wichtig ist! Die Teamziele sollten sich an den Bedürfnissen des Teams orientieren, so können wir Synergien nutzen, Eitelkeiten überwinden und gemeinsam Berge bewegen.” Stephanie Reimer wünscht sich den Blick nach außen - in andere Abteilungen wie beispielsweise der IT oder eine externe Betrachtung von agilen Prozessen in anderen Unternehmen. “Ich wünsche mir, dass die durch die Teamziele geschaffene Transparenz weiterhin verstärkt zur Initiierung der crossfunktionalen Zusammenarbeit genutzt wird”, formuliert Florian Brand seinen Wunsch für die Zukunft des agilen Arbeitens. “Ich wünsche mir, dass wir weiterhin so optimistisch und offen daran arbeiten, dass die Arbeit im Team mit diesen Teamzielen das neue Normal wird”, ergänzt Manuel Baier.

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