Datenspezialisten bei Roche - Ein wachsendes Feld

Was machen eigentlich Datenspezialisten bei Roche und wie kommt man zu diesem Beruf? Vinzent Rolny ist Gruppenleiter in der Biostatistik bei Roche in Penzberg und arbeitet seit zehn Jahren in diesem Bereich. Heute berichtet er über seine Eindrücke bei Roche und erzählt, wieso Datenwissenschaftler auch im Healthcare-Bereich so wichtig sind.

„Freiheit in meiner Arbeit war mir schon immer wichtig“, erzählt Vinzent. Wie er zu Roche kam? Vinzent studierte Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde durch eine Stellenanzeige im Internet auf Roche aufmerksam. Heute leitet er eine Gruppe von Biostatistikern, die Projekte zur Entdeckung und Entwicklung von Biomarkern unterstützen. Diese werden eingesetzt, um zum Beispiel die Diagnose von Krankheiten zu verbessern und damit Ärzten und Patienten zu helfen. Dabei gehören Tools aus der Biostatistik wie auch dem maschinellen Lernen in die Werkzeugkiste der Biostatistiker, um die notwendigen Informationen aus den Daten zu extrahieren und darauf aufbauend Entscheidungen treffen zu können. 

In den letzten zehn Jahren ist die Abteilung in Penzberg, in der Vinzent arbeitet, von sechs auf 40 Mitarbeitende angewachsen. Das liegt daran, dass im heutigen Daten-Zeitalter nicht nur die Anforderungen gestiegen sind, auch das Potenzial in den einzelnen Bereichen hat sich ausgeweitet. „Beispielsweise müssen wir den klinischen Nutzen einzelner Biomarker viel mehr und stärker aufzeigen“, erklärt Vinzent. Daher ist die Ermittlung von Daten essenziell. „Ein weiterer Punkt ist, dass sich der Mehrwert der Biostatistik für die Arbeit bei Roche in den letzten Jahren klar gezeigt hat und es dadurch zu mehr Aufträgen und Anfragen kommt.”

Was machen Datenspezialisten bei Roche?

Heutzutage sind Datenwissenschaftler enorm wichtig - und das auch bei Roche. Es werden immer mehr und komplexere Datenmengen gesammelt, aus denen die Wissenschaftler Rückschlüsse ziehen, die am Ende unter anderem einen Prozess effizienter gestalten und bei der Entwicklung von Biomarkern helfen können. 

Ein wichtige Aufgabe in diesem Bereich ist es die Daten effizient und zielgerichtet zu analysieren. Dabei arbeiten die Wissenschaftler stets in cross-funktionalen Teams und im engen Austausch mit internen und externen Projektpartnern zusammen. Aus den unterschiedlichen Daten werden mithilfe verschiedener Methoden Analysen betrieben, um Muster zu erkennen, die zum Beispiel dabei helfen Produktionsprozesse zu verbessern oder neue Biomarker entwickeln. „Eine wichtige Aufgabe momentan ist es Biomarker zu ermitteln, die dabei helfen Krebs früher zu detektieren. Wenn dieser früh erkannt wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Patienten überleben. Ziel ist es also, die Daten zu kombinieren, um den Nutzen für die Patienten zu maximieren“, betont Vinzent.

Vielfältige Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten

Für Vinzent sind natürliche Neugierde und die Fähigkeit zum wissenschaftlichen und selbstständigen Arbeiten Grundvoraussetzungen, um als Datenspezialist bei Roche arbeiten zu können. “Das Besondere hier sind die vielfältigen Aufgaben. Dabei ist die Bereitschaft und der Wille Neues zu lernen sehr wichtig”, betont er. Roche unterstützt seine Mitarbeitenden hierbei und bietet gute Entwicklungsmöglichkeiten zum Beispiel  durch Konferenzbesuche an. 

Im Hinblick auf die persönliche Entwicklung schätzt Vinzent, dass Kollegen und Kolleginnen in seiner Abteilung sehr stark gefördert werden: “Man bekommt sehr schnell Verantwortung in den einzelnen Projektteams übertragen, wodurch verschiedene Kommunikationswege und Sichtweisen gelernt werden können.” 

Vinzents Fazit: “Der Abwechslungsreichtum in den einzelnen Projekten ist der Grund, warum ich schon so lange bei Roche arbeite. Ich habe stets das Gefühl in meiner Arbeit etwas zu lernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich zu entwickeln. Das familiäre Verhältnis auf dem Werk unterstreicht das zusätzlich.“



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