Triff Daniela, Trainee bei Roche in Österreich

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Für Mediziner bietet die Pharmaindustrie interessante und vielfältige Karrieremöglichkeiten. Unsere Medizinabsolventin Daniela startete vor einigen Monaten bei Roche Austria ihr Traineeprogramm. In einem Interview erzählt sie, wie sie dazu gekommen ist und wie ihr Berufseinstieg bis dato verlaufen ist.

Was hat Dich zu Roche geführt?

Nachdem ich mein Medizinstudium abgeschlossen habe, wollte ich mein bisheriges Wissen und meine Erfahrungen mit wirtschaftlichen Kenntnissen zusammenführen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden anschließend Betriebswirtschaft zu studieren. Da im Medizinstudium Karrieremöglichkeiten in der Pharmabranche kaum, bis gar nicht beworben wurden, habe ich mich über meine Möglichkeiten selbstständig erkundigt. Auf Roche bin ich durch eine interessante Positionsausschreibung gestoßen. Nach meiner Online-Bewerbung und persönlichen Gesprächen hatte ich dann auch schon das Jobangebot als Trainee in der Tasche.

Wusstet Du schon immer, dass Du Medizin studieren möchtest?

Ich hatte schon immer ein naturwissenschaftliches Interesse und wollte schon früh Medizin studieren. Mit dem Studium der Betriebswirtschaft wollte ich mich weiterentwickeln und für mich sozusagen noch ein paar Lücken füllen.

Dein primärer Gedanke mit dem Studium war doch die Arbeit mit Patienten?

Im Studium ist das vorrangige Ziel, später als Arzt im Krankenhaus zu arbeiten. Ich musste mich erst daran gewöhnen hier keinen direkten Patientenbezug zu haben, es ist aber motivierend zu wissen, dass man mit seiner Arbeit zu einem großen Projekt beiträgt das später einer Vielzahl an Patienten hilft.

Wie sieht Dein aktueller Arbeitsalltag aus?

Für meinen Arbeitsalltag gibt es keinen typischen und monotonen Ablauf. Ich bin derzeit in der Clinical Operations Abteilung, wo jeder meiner Kollegen zwischen einer und vier Studien betreut. Je nach Studienphase ist man mehr mit Planungen, Einreichungen, Dokumentationsaufgaben, Finanzen oder vor Ort am Prüfzentrum beschäftigt. Zwischendurch gibt es regen Austausch mit anderen Abteilungen und globalen Studienteams in Meetings und Telefonkonferenzen.

Wie ist Dein Eindruck von Roche und was hat Dich vielleicht überrascht?

Ganz anders als erwartet ist der Umgang innerhalb der Firma. Obwohl Roche global gesehen ein großen Konzern ist, herrscht in Österreich ein sehr familiärer Umgang. Auch bei der internationalen Zusammenarbeit merkt man, dass eine sehr kollegiale Arbeitsweise mit flachen Hierarchien gelebt wird.

Was ich schon von einer Schweizer Firma erwartet habe war, dass alles sehr organisiert ist. Es gibt für jedes Thema einen Ansprechpartner sowie eine Einschulung und ein richtiges Onboarding.Positiv überrascht haben mich die internationalen Entwicklungsmöglichkeiten, welche sehr stark gefördert werden.

Wie geht es Dir damit, dass Du derzeit der einzige Trainee hier bist?

Mir geht es hier sehr gut und man wird auch nicht geschont und ist ein vollwertiges Mitglied. Ich habe gleich zu Beginn eigenständige Aufgabenbereiche bekommen. Zudem hatte ich das Glück, dass in meinem derzeitigen Team auch zwei weitere Kollegen neu bei Roche gestartet sind, mit denen ich mich immer austauschen kann.

Von unserem regelmäßigen “Newbie-Conference” Austausch können wir alle sehr viel mitnehmen und profitieren.

Was rätst Du aktuell Medizinstudenten/Medizinstudentinnen, welche offen für die Pharmabranche wären?

Offen zu bleiben für Beschäftigungen außerhalb des Krankenhauses. Ein Medizinstudium bietet sehr viele Möglichkeiten im Gesundheitswesen. Wichtig ist sich aktiv Informationen einzuholen um Einblicke aus anderen Bereichen zu bekommen.

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