Christoph Franz ist seit 2014 Verwaltungsratspräsident von Roche; seit 2011 gehört er dem Verwaltungsrat an. Der Wirtschaftsingenieur hat als Chef der beiden Airlines Swiss und Lufthansa Karriere gemacht. Christoph Franz gilt als Querdenker, der sich auch nicht scheut, Fragen zu stellen, die sich (wie er selber sagt) als dumm erweisen könnten: „Ich will alte Denkmuster aufbrechen, die einen daran hindern, neue Wege zu beschreiten.“

Unser Verwaltungsratspräsident in Kürze

Nationalität Deutscher und Schweizer
Geburtsjahr 1960
Ausbildung Studium des Wirtschaftsingenieurwesens (Dipl. Wirtsch.-Ing.), Promotion in Wirtschaft und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.)
Zivilstand Verheiratet, 5 Kinder
Freizeitaktivitäten Als Familienmensch möglichst viel Zeit gemeinsam verbringen: Reisen, schwimmen, wandern, Ski fahren oder die Oper besuchen
Vollständiger Lebenslauf

Unser Verwaltungsratspräsident zu ausgewählten Themen (auf Englisch)

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Roche-Kultur

Was unser VR-Präsident an der Roche-Kultur schätzt. Und wieso ‚Compliance‘ so wichtig ist.

„Andere Menschen und Kulturen kennenzulernen liegt mir sehr am Herzen“

Christoph Franz spricht über Neugierde, Mut, Führungsqualitäten – und darüber, was ihn an Roche fasziniert.

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Zugang zur Gesundheitsversorgung

Ein Thema, das ganz oben auf seiner Agenda steht.

Nachhaltigkeit

Christoph Franz ist überzeugt: „Wir müssen langfristiges Denken in allen Bereichen des Unternehmens verankern.“

Fragen und Antworten

Wir haben Christoph Franz gefragt, wie er über folgende Themen denkt:

Seine Werte:

„Die Werte, die meine Frau und ich unseren fünf Kinder vermitteln, kann man unter der Maxime zusammenfassen: ‚Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.‘ 
Dazu gehören Respekt vor den Mitmenschen, Fairness, ein Gefühl der Verantwortung und Mitverantwortung für die Gesellschaft.“   

Beruflichen Ehrgeiz:

„Mein beruflicher Ehrgeiz war nie darauf fixiert, wie viele Sterne auf meiner Schulter prangen. Die Freude, spannende Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen, standen stets im Vordergrund.“

Vorbilder:

„Ich halte viel vom Führungsinstrument ‚Vorbild‘. Mitarbeitende beobachten aufmerksam, wie Vorgesetzte auftreten. Sie haben ein Sensorium dafür, ob man Wasser predigt und hinterher Wein trinkt.“

Freiraum geben:

„Mit Innovation beschreitet man neue, unbekannte Wege. Nur wer Dinge tut, die alle für unmöglich halten, kann Neues entdecken. Wir brauchen sozusagen «Raum für Spinner»!“

Seinen Führungsstil:

„Mein Führungsstil ist sehr dialogorientiert. Ich arbeite gern mit Menschen zusammen und tausche gerne Gedanken aus, auch um verschiedene Ansichten zu einem Thema zu erfahren.“

Zugang zu medizinischer Versorgung:

„Auch die bahnbrechendsten Innovationen sind nutzlos, wenn sie am Ende nicht bei den Patienten ankommen. Wir müssen sicherstellen, dass alle Menschen unsere Diagnostika und unsere Medikamente erhalten können – unabhängig von Geburt, Wohnort und Kaufkraft.“

Personalisierte Medizin:

„Ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft: Wir verfügen über eine herausragende Pipeline, und – durch das Zusammenspiel von Pharma und Diagnostics – über sehr gute Möglichkeiten, die personalisierte Medizin weiter voranzutreiben.“