Case Study - Die Welt mit anderen Augen sehen

Ein globales Unternehmen benötigt Mitarbeitende mit globaler Sichtweise – auch auf lokaler Ebene. Die Erfahrung neuer Arbeits- und Denkweisen unterstützt die Kreativität von Mitarbeitenden und ist ihrer Karriere sowie dem Unternehmen förderlich. Dies trifft beispielweise auf Luciana zu. Sie arbeitet als Kommunikationsassistentin bei Roche Diagnostics in São Paolo, Brasilien, und nahm an unserem Austauschprogramm “Changing Perspectives” teil.
Luciana war 24, als sie für “Changing Perspectives” ausgewählt wurde. Sie empfand diese Abwechslung als willkommen Schub für ihre noch junge Laufbahn bei Roche. Durch den Austausch hatte sie Gelegenheit, bei Roche Diagnostics im schweizerischen Rotkreuz sowie bei Roche Diagnostics in Burgess Hill, Grossbritannien, zu “schnuppern”. Rückblickend meint Luciana: “Ich kann es kaum in Worte fassen, wie sehr diese Erfahrung meine Sicht auf das Leben verändert hat.”
Auch wenn Luciana noch nicht lange in der Firma tätig ist, hat sie das Erlebte geprägt: “Meine 2½ Jahre bei Roche fühlen sich für mich wie fünf Jahre Berufserfahrung an. Ich habe täglich die Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln – sei es mit anspruchsvollen Projekten, kompetenten Berufskolleginnen und -kollegen um mich herum die mir die Möglichkeit geben mich mitzuteilen und zu lernen, wie ich noch besser kommunizieren kann.”
Case Study - Inspirierende Vielfalt

Vesna Cizej, Leiterin Adriatic Management Centre und General Managerin von Roche Slowenien, hat ihr Frausein nie als Karrierehindernis empfunden. Sie meint: “Wir sind alle verschieden. Intelligenz ist keine Frage der Hautfarbe, des Geschlechts oder des Herkunftslandes. Vielmehr sind es Talente und Vielfalt, welche die Basis für unseren Erfolg legen.”
Die Anerkennung der Vielfalt unter Roche-Mitarbeitenden hat es Vesna Cizej ermöglicht, ihren Führungsstil an die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden anzupassen. Sie weiss um die Bedeutung einer Gesamtvision für ihr Team – aber auch darum, dass zu deren Kommunikation Fingerspitzengefühl gehört: “Will man, dass das Gesagte ankommt und Mitarbeitende motiviert, muss man ihnen diese Vision individuell kommunizieren.”
Letztlich dreht sich alles darum, was ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden bieten kann, damit ihre Motivation erhalten bleibt. Bei Roche ist es die Chance für Mitarbeitende, Teil von etwas Wichtigem zu sein. Vesna Cizej: “Ich erkenne, wo mein Beitrag im Leben von Menschen Entscheidendes bewirkt. Dies stärkt meine Leidenschaft, die ich meiner Arbeit gegenüber empfinde”.
Case Study - Flexibilität bewirkt Zufriedenheit

Wir sind uns bewusst, dass unsere Mitarbeitenden ein Leben ausserhalb der Firma haben. Wenn wir ihnen helfen, die Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden, werden wir Top-Talente auch langfristig für Roche gewinnen können. Flexibles Arbeiten heisst, Mitarbeitenden die Möglichkeit zu bieten, Teilzeit oder von zuhause aus zu arbeiten – ein Angebot, das vor allem Frauen mit Kindern schätzen.
Wir prüfen zurzeit, wie dieses Konzept am Hauptsitz in Basel ankommt und bieten vermehrt flexible Arbeitsmodelle an. Dabei ziehen wir auch die Erfahrungen in Betracht, die an anderen Standorten gemacht wurden. Die Mitarbeitenden können je nach Art ihrer Arbeit und ihrer Möglichkeit, ausserhalb des Büros produktiv zu arbeiten, vom Angebot flexibler Modelle profitieren.
Niemand weiss dies besser als unsere Buchhalterinnen und Buchhalter bei Corporate Finance Informatics (CFAI). Ihre Abteilung dient als Modell für flexibles Arbeiten. CFAI-Leiterin Susanne Erkens-Reck: “Wichtig ist, dass man als Vorgesetzter seinen Mitarbeitenden vertraut. Sie wiederum müssen zeigen, dass sie das nicht missbrauchen. Denn die Leistung muss stimmen.“
Flexibles Arbeiten kann zeigen, dass ein modernes Unternehmen wie Roche Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten kann, eine erfolgreiche Karriere einzuschlagen und gleichzeitig ein erfülltes Privatleben zu führen.
Case Study - Eine lange und wechselhafte Karriere

Nach 30 Jahren in einem Unternehmen ist es schwer vorstellbar, dass die berufliche Karriere noch Herausforderungen bereithalt. Tuygan Goeker, Leiter der Region Mittel- und Osteuropa, Naher Osten, Afrika und Indischer Subkontinent, sieht dies anders. Seine neueste Aufgabe besteht darin, Strategien fur die Erschliessung des Marktpotenzials in den sieben Schwellenmarkten Brasilien, Russland, Indien, China, Sudkorea, Mexiko und seinem Vaterland Turkei zu entwickeln. Nach erfolgreichem Abschluss dieses E7-Projekts wurde die Federfuhrung wieder den einzelnen Regionen ubertragen.
„Aufstiegs- und Karrierechancen gibt es in allen moglichen Arten. Es liegt an einem selbst, zu erkennen, dass man durch eine neue Aufgabe Fahigkeiten erwerben kann, die fur den zukunftigen beruflichen Erfolg entscheidend sein konnen,“ erklart Tuygan.
Immer wieder spannend
In 30 Jahren bei Roche kam die Karriere von Tuygan praktisch nie zum Stillstand. Alle drei bis vier Jahre ubernahm er einen neuen Verantwortungsbereich oder wechselte in ein anderes Land. Er begann bei Roche Istanbul als junger Produktmanager, ging dann einige Jahre spater als Business Director nach Basel, und kam nach einem kurzen Gastspiel als General Manager von Roche Indonesia wieder nach Basel zuruck, um seine derzeitige Stelle anzunehmen.
Durch die standigen Veranderungen hat sich Tuygan eine gewisse Anpassungsfahigkeit angeeignet. „Im Laufe meiner Karriere musste ich meine Definition von Erfolg erweitern,“ sagt er. „Manchmal war der Umfang oder das Budget einer neuen Funktion geradezu winzig im Vergleich zur vorherigen Position. Umgekehrt erwiesen sich aber Faktoren wie die Zahl der Mitarbeitenden und die indirekten Verantwortlichkeiten als ungleich bedeutsamer.“
Auf jeden Fall hat Tuygans berufliche Karriere ihn stets motiviert und, was noch wichtiger war, ihn dazu bewogen, Roche treu zu bleiben.



