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Zentralnervensystem

woman holding her head in her hands

Maximierung der Möglichkeiten zur Erforschung und Entwicklung differenzierter Medikamente

Die Forscher im Bereich Neurowissenschaften koordinieren die Entdeckung, Erforschung und Entwicklung neuer Therapieformen für Krankheiten wie Schizophrenie, Multipler Sklerose und Alzheimerkrankheit.

Ein Überblick über das Zentralnervensystem und seine Erkrankungen

Zum Zentralnervensystem gehören das Gehirn und das Rückenmark. Zusammen mit dem endokrinen System (das Hormone produziert) ist das Zentralnervensystem für die Koordination der körpereigenen Reaktionen und Anpassungen auf die innere und äussere Umgebung verantwortlich.

Die Forschung und Entwicklung von Roche in diesem Bereich umfasst sowohl neurologische als auch psychiatrische Störungen. Dabei unterscheiden wir zwischen Störungen des Nervensystems, die zur Neurologie gehören (Wissenschaft von den Nerven und Neuronen), und anderen Verhaltensstörungen, die unter die Psychiatrie fallen (Behandlung von geistigen und psychischen Störungen). Zwischen diesen zwei Fachgebieten gibt es aber viele Überschneidungen, und bei neurologischen Störungen treten oft sowohl organische als auch psychische Symptome auf.

Erkrankungen des Zentralnervensystems gehören zu den grössten Gesundheitsproblemen, für die noch keine befriedigenden Lösungen gefunden worden sind. Das Therapiegebiet stellt gleichzeitig eines der grössten Segmente des globalen Pharmamarkts dar. Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen. Dazu gehören auch Erbkrankheiten und Stoffwechselstörungen, degenerative Störungen wie Alzheimer- und Parkinson-Krankheit, Tumoren, Entzündungen, Epilepsie und Infektionen. Mit der zunehmend älter werdenden Bevölkerung in den industrialisierten Ländern steigt auch die Häufigkeit von Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson.

Produktportfolio für Erkrankungen des Zentralnervensystems

Im Entwicklungsportfolio von Roche befinden sich zehn neuartige Wirkstoffe zur Therapie verschiedener Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Schizophrenie, multiple Sklerose und weitere schwerwiegende Leiden.Am weitesten fortgeschritten ist die Entwicklung von Prüfpräparaten zur Behandlung von Schizophrenie und multipler Sklerose, die sich in Phase III der Entwicklung befinden. Darüber hinaus befinden sich gegenwärtig mehrere Prüfpräparate zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit in frühen Phasen der klinischen Entwicklung.