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Pharma

Um mit klinisch differenzierten Therapien die Zukunft der Medizin mitgestalten zu können, konzentriert sich die Roche Forschungs- und Entwicklungsorganisation auf fünf „krankheitsbiologische“ Gebiete, sogenannte Disease Biology Areas (DBAs):
- Krebs
- Virologie
- Entzündungskrankheiten
- Stoffwechselstörungen
- Zentralnervensystem
Die DBAs sind für die Auswahl der Wirkstoffe verantwortlich und begleiten sie von der Entdeckung des Moleküls bis zur medizinischen Bestätigung des Konzepts (in der Regel in Phase II der klinischen Entwicklung).
Eine spezialisierte Schnittstelle zur Diagnostics Division ermöglicht die enge Verzahnung bei der Entwicklung entsprechender diagnostischer Plattformen.
Einige Zahlen
Im ersten Halbjahr 2009 reichte die Division Phama zehn wichtige neue Zulassungsanträge ein und erhielt vier wichtige Marktzulassungen.
Per 30. Juni 2009 umfasste die Forschungs- und Entwicklungspipeline der Division Pharma (Phase I bis III/Registrierung) 65 neue pharmazeutische Wirkstoffe (NMEs) und 60 zusätzliche Indikationen. Im ersten Halbjahr wurden sechs Projekte in die Phase I, sieben in die Phase II und drei in die Phase III der Entwicklung überführt. Portfolio-Priorisierungen führten zur Einstellung von drei Phase-I-Projekten und drei Phase-II-Projekten; zwei Phase-III-Projekte wurden eingestellt (siehe Roche Pharma Pipeline für eine quartalsweise aktualisierte Übersicht).
Roche ist führend auf dem Gebiet der Biotechnologie und Biopharmazeutika machen heute mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes aus.
Die Biotechnologie hat zu völlig neuen Ansätzen in der Diagnose und Behandlung von Krankheiten geführt, insbesondere von Krebs. Unser Entwicklungsportfolio umfasst derzeit 15 therapeutische Proteine, die für rund 50 Indikationen entwickelt werden. Durch grosse Investitionen in neue Produktionsanlagen begegnen wir der steigenden Nachfrage nach unseren Biopharmazeutika und Molekulardiagnostika.