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Medienmitteilung

Basel, 21. Oktober 2008

Roche setzte in den ersten neun Monaten 2008 das zweistellige Verkaufswachstum fort

Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Roche-Gruppe

  • Konzernumsatz steigt in lokalen Währungen um 10% auf 33,2 Milliarden Franken (ohne Pandemieverkäufe von Tamiflu)
  • Unter Berücksichtigung der Tamiflu Pandemieverkäufe beträgt der Umsatz insgesamt 33,3 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Zuwachs von 6% in lokalen Währungen (+13% in US-Dollar, -2% in Franken)
  • Roche bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr
  • Roche bekräftigt Angebot zur Übernahme von Genentech

Division Pharma

  • Verkäufe steigen in lokalen Währungen* um 10% – doppelt so schnell wie der Weltmarkt
  • Hauptwachstumsträger sind Schlüsselprodukte der Bereiche Onkologie, Autoimmunkrank¬heiten, Virologie, Stoffwechsel-/Knochenerkrankungen sowie Transplantation
  • Vielversprechende Markteinführung von Actemra für rheumatoide Arthritis in Japan, Roche arbeitet mit FDA zusammen, um offene Fragen aus Complete Response Letter vom September zu klären

Division Diagnostics

  • Verkäufe der Division Diagnostics wachsen erneut schneller als der Markt – 11% in lokalen Währungen
  • Professional Diagnostics und Applied Science weiterhin stärkste Wachstumsträger
  • Diabetes Care erzielt solides Wachstum in Lateinamerika, Asien-Pazifik und Japan, Umsatzrückgang in den USA dadurch mehr als ausgeglichen
  • Ventana Verkäufe weiterhin über den Erwartungen, erfolgreiche Integration nahezu abgeschlossen

Zuwachraten in lokalen Währungen, soweit nicht anders angegeben.
* Ohne Pandemieverkäufe von Tamiflu

Im Kommentar zum Geschäftsgang während der ersten neun Monate des Jahres 2008 sagte Roche CEO Severin Schwan: „Die Roche-Gruppe setzte ihr starkes Wachstum im dritten Quartal weiter fort. Die Verkäufe der beiden Divisionen Pharma und Diagnostics1 nahmen in lokalen Währungen zweistellig zu und wachsen damit klar stärker als der jeweilige Markt. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs erwarten wir erneut ein gutes Ergebnis für das Gesamtjahr and bestätigen unseren Ausblick für 2008. Wir sind zudem sehr erfreut, dass das neu erworbene Ventana-Geschäft die hohen Erwartungen weiterhin übertrifft und die Integration bereits weit fortgeschritten ist.“

Roche-Gruppe

Ohne Verkäufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge

Verkäufe Januar bis September2008
Mio. CHF
2007
Mio. CHF
Veränderung in % in CHFVeränderung in % in lokalen WährungenVeränderung in % in US-Dollar
Division Pharma26'06225'726+1+10+17
Roche Pharma16'29415'668+4+10+20
Genentech7'5367'850-4+11+11
Chugai2'2322'208+1+3+16
Division Diagnostics7'1126'823+4+11+20
Roche-Gruppe33'17432'549+2+10+17

Unter Berücksichtigung der Verkäufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge

Verkäufe Januar bis September2008
Mio. CHF
2007
Mio. CHF
Veränderung in % in CHFVeränderung in % in lokalen WährungenVeränderung in % in US-Dollar
Division Pharma26'19327'124-3+4+11
Roche Pharma16'42316'792-2+3+13
Genentech7'5367'850-4+11+11
Chugai2'2342'482-10-8+4
Division Diagnostics7'1126'823+4+11+20
Roche-Gruppe33'30533'947-2+6+13

Für detaillierte Angaben zum Quartalswachstum siehe Anhang zu dieser Mitteilung.

In den ersten neun Monaten 2008 beliefen sich die Verkäufe der Roche-Gruppe auf 33,3 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Plus von 6% in lokalen Währungen (-2% in Franken; 13% in US-Dollar)2. Ohne Berücksichtigung der Lieferungen von Tamiflu zur Pandemievorsorge an Regierungen und Unternehmen stieg der Umsatz um 10% (2% in Franken; 17% in US-Dollar). Die Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber den meisten Währungen, insbesondere gegenüber dem US-Dollar, hatte zur Folge, dass die Wachstumsrate in Franken verglichen mit derjenigen in lokalen Währungen um acht Prozentpunkte geringer ausgefallen ist.

Ausblick für 2008 bestätigt

Aufgrund des anhaltend starken Verkaufswachstums in den ersten neun Monaten bestätigt Roche – ausserordentliche Ereignisse vorbehalten – den Ausblick für das Gesamtjahr 2008. Unter Ausschluss der Verkäufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge an Regierungen und Unternehmen erwartet Roche auf Gruppenebene ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und in beiden Divisionen ein Verkaufswachstum über dem Markt. Trotz deutlich niedrigerer Verkäufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge und signifikant erhöhter Investitionen in Forschung und Entwicklung hat Roche sich für 2008 zum Ziel gesetzt, erneut einen Kerngewinn pro Aktie zu konstanten Wechselkursen mindestens im Rahmen des rekordhohen Vorjahresniveaus zu erreichen.

Division Pharma

Fortsetzung des starken Wachstums

Trotz des erwarteten deutlichen Rückgangs der Verkäufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge gegenüber der Vorjahresperiode stieg der Umsatz der Division Pharma um 4% in lokalen Währungen (-3% in Franken; + 11% in US-Dollar) auf 26,2 Milliarden Franken. Ohne Berücksichtigung des Absatzes von Tamiflu zur Pandemievorsorge stiegen die Verkäufe der Pharmaprodukte um 10% in lokalen Währungen, und damit doppelt so schnell wie der Weltmarkt. Hauptwachstumsträger waren die Schlüsselprodukte der Bereiche Onkologie, Autoimmunkrankheiten, Virologie, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen sowie Transplantation. Auf gleicher Basis wuchs der Umsatz der Division auch im dritten Quartal um 10%. Insgesamt erzielte die Division dabei in den ersten neun Monaten einen Anstieg von 11% in Nordamerika (gegenüber einem Marktwachstum von 1%)3 , 9% in Westeuropa (gegenüber 5%), 11% in den CEMAI4-Ländern (gegenüber 11%) und 3% in Japan (gegenüber 3%).

Onkologie – alle Schlüsselprodukte verzeichnen ein solides zweistelliges Wachstum

Das Onkologie-Portfolio trägt weiterhin massgeblich zum Wachstum von Roche bei. In den ersten neun Monaten stiegen die Verkäufe der Krebsmedikamente um 15% auf über 14 Milliarden Franken. Dazu beigetragen haben vor allem die Schlüsselprodukte Avastin, MabThera/Rituxan, Herceptin, Tarceva und Xeloda, die in allen drei Quartalen zweistellige Wachstumsraten erzielten.

MabThera/Rituxan (Rituximab), das führende Medikament zur Behandlung von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), verzeichnete in den ersten neun Monaten 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Gesamtumsatzwachstum (Onkologie und Autoimmunkrankheiten) von 16% auf 4,3 Milliarden Franken, wobei die Verkäufe im dritten Quartal um 15% zulegten. Gründe für die starke Verkaufszunahme im Bereich Onkologie sind unter anderem, dass das Präparat immer häufiger als Erhaltungstherapie nach Rückfällen bei follikulärem NHL eingesetzt wird, immer öfter optimale Dosisregimes angewandt werden, und der Zugang für alle zugelassenen Indikationen in wichtigen Schwellenmärkten besser wird. Im Juli beantragte Roche bei den EU-Behörden die Zulassung von MabThera zur Erstlinienbehandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), der häufigsten Leukämieform im Erwachsenenalter. Das Zulassungsgesuch stützt sich auf Ergebnisse einer gross angelegten Phase-III-Studie (CLL8), wonach MabThera in Kombination mit der derzeitigen Standardchemotherapie signifikant bessere Behandlungsergebnisse erzielte als eine Chemotherapie allein. Im Oktober konnte Roche positive Ergebnisse aus einer klinischen Studie (REACH) bekannt geben: Patienten mit wiederauftretender oder therapieunempfindlicher CLL, die MabThera und die derzeitige Standardchemotherapie erhielten, überlebten signifikant länger ohne Fortschreiten ihrer Erkrankung als Patienten, die nur mit einer Chemotherapie behandelt wurden. Die vollständigen Ergebnisse der REACH-Studie werden demnächst auf einem medizinischen Fachkongress präsentiert.

Herceptin (Trastuzumab) verzeichnete in den ersten neun Monaten 2008 eine Verkaufszunahme von 12% auf 3,8 Milliarden Franken. Das zweistellige Verkaufswachstum des zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im frühen und im fortgeschrittenen Stadium eingesetzten Präparates setzte sich auch im dritten Quartal fort (+14%). Besonders kräftig war der Verkaufsanstieg in Japan, nachdem das Medikament dort im Februar für die Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium zugelassen worden war. Ein solides Wachstum wurde auch in Europa/übrige Regionen5 und in wichtigen Schwellenmärkten erzielt.

Die weltweiten Verkäufe von Avastin (Bevacizumab) zur Behandlung von fortgeschrittenem Dick- und Enddarmkrebs sowie Lungen-, Brust- und Nierenkrebs stiegen um 37% auf insgesamt 3,7 Milliarden Franken (+37% im dritten Quartal). Vor allem in Westeuropa nahmen die Verschreibungen deutlich zu, insbesondere wegen der vermehrten Anwendung des Produkts für die Behandlung von metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs sowie Brustkrebs. Zum Verkaufswachstum in Europa tragen auch neue Indikationen und der zunehmende Einsatz bei nichtkleinzelligem Lungenkrebs und Nierenkrebs bei. Die Einführung des Präparats zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs durch Genentech führte zu einer weiteren Verstärkung der Marktposition in den USA. Auch in Japan hielt die hohe Nachfrage nach Avastin weiter an. Im September hat Genentech bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Antrag auf eine erweiterte Zulassung von Avastin in Kombination mit Interferon alfa zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms gestellt.

Ebenfalls im September wurden am europäischen Onkologie-Kongress ESMO klinische Ergebnisse zur Behandlung des metastasierenden Dick- und Enddarmkrebses vorgestellt. Diese belegen, dass Avastin in Kombination mit einer Chemotherapie als einziges Biopharmazeutikum Patienten mit dieser Erkrankung einen statistisch signifikanten Gesamtüberlebensvorteil bietet. Dies sowohl in der Erst- als auch in der Zweitlinientherapie. Darüber hinaus ist Avastin nach wie vor das einzige Biotech-Medikament, das unabhängig von KRAS-Mutationen bei metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs einen progressionsfreien Überlebensvorteil aufweiset. Und es ist schliesslich das einzige Biopharmazeutikum mit statistisch signifikantem Gesamtüberlebensvorteil bei Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs vom KRAS-Wildtyp.

Im Oktober gab Roche Ergebnisse aus einer Phase-III-Studie (BeTa Lung) bekannt. Diese Studie untersuchte die Kombination von Avastin plus Tarceva für die Zweitlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs. Zwar konnte der primäre Endpunkt, eine Erhöhung der Gesamtüberlebenszeit, nicht erreicht werden, es gab jedoch klare Hinweise auf eine klinische Wirksamkeit der Kombination: Die sekundären Endpunkte – progressionsfreie Überlebenszeit und Ansprechraten – verbesserten sich. Weitere Analysen, einschliesslich der Weiterbehandlung nach Fortschreiten der Krankheit, werden jetzt durchgeführt, um die möglichen Auswirkungen auf die Gesamtüberlebenszeit zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie tangieren weder die bereits zugelassenen Anwendungsgebiete für Avastin und Tarceva, noch haben sich neue Erkenntnisse zur Sicherheit ergeben. Im Oktober genehmigten die EU-Behörden ein so genanntes pädiatrisches Prüfkonzept für Avastin. Die darin vorgesehenen Studien werden den Ärzten neue Daten zur Dosierung und Sicherheit liefern, welche die klinischen Behandlungsergebnisse speziell bei Kindern verbessern können.

Die Verkäufe von Tarceva (Erlotinib), des einzigen Hemmers des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) mit nachgewiesenem Überlebensvorteil bei Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs, stiegen um 24% auf 885 Millionen Franken. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Verkäufe in Westeuropa, namentlich Frankreich, Deutschland und Spanien, sowie auf die starke Marktresonanz in Japan und China. Mengensteigerung und höhere Marktdurchdringung führten auch zu einem anhaltenden Wachstum in den USA. Die steigende Aufnahme in allen Regionen ist Ergebnis der zunehmenden Erfahrung der Ärzte mit dem Medikament.

Die weltweiten Verkäufe von Xeloda (Capecitabin), einem oral einzunehmenden Chemotherapeutikum zur Behandlung von Magen-, Darm- und Brustkrebs, stiegen um 14% auf 880 Millionen Franken. In Japan war das Wachstum auch im dritten Quartal anhaltend stark, und in Europa/übrige Regionen und in den Vereinigten Staaten wurden ebenfalls solide Steigerungsraten erzielt. In China verzeichnet Xeloda seit seiner Zulassung dieses Jahr für die Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs ein durchgehend zweistelliges Umsatzwachstum.

Anämie – NeoRecormon behauptet sich gut in einem hart umkämpften Markt

Die kombinierten Verkäufe von NeoRecormon und Epogin (Epoetin beta) von Roche bzw. Chugai gegen Anämie gaben in einem äusserst wettbewerbsintensiven Markt um 14% auf 1,3 Milliarden Franken nach. Trotz der Einführung mehrerer Nachahmer-Versionen (Biosimilars) von Epoetin alfa in Europa seit dem letzten Quartal 2007 hat NeoRecormon bislang nur geringfügig Marktanteile verloren; in den ersten neun Monaten ging der Umsatz um 12% zurück. In Japan, wo Epogin nach wie vor Marktführer ist, gingen die Verkäufe vor allem aufgrund des anhaltenden Preisdrucks um 19% zurück.

Mircera (Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta), zur Behandlung der symptomatischen Anämie bei chronischer Nierenerkrankung, ist weltweit inzwischen in 66 Ländern zugelassen und in 28 Ländern bereits eingeführt, darunter auch in wichtigen EU-Märkten. In den Ländern, in denen Mircera bereits am Längsten erhältlich ist, fällt die Resonanz bei den Ärzten positiv aus. Die Verkäufe nehmen dank neuer Lieferverträge weiter zu.

Transplantation – CellCept setzt zweistelliges Wachstum fort

CellCept (Mycophenolatmofetil), das weltweit am häufigsten eingesetzte Immunsuppressivum, verzeichnete in den neun Monaten bis zum 30. September Gesamtverkäufe in Höhe von 1,5 Milliarden Franken und damit einen Zuwachs von 14% gegenüber dem Vorjahr.

Virologie – Pegasys baut Marktanteil in wichtigen Märkten weiter aus

Die Verkäufe des weltweit führenden pegylierten Interferon Pegasys (Peginterferon alfa-2a), zur Behandlung von Hepatitis B und C, beliefen sich in den ersten neun Monaten 2008 auf 1,2 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Anstieg von 6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, und ist vor allem auf kräftige Verkaufszuwächse in Japan (+62%) und in wichtigen Schwellenmärkten zurückzuführen. Pegasys hat seinen Anteil in allen etablierten Märkten weiter ausgebaut, darunter auch in den USA und in wichtigen EU-Ländern.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 sanken die weltweiten Verkäufe des Grippemittels Tamiflu (Oseltamivir) um 69% auf 428 Millionen Franken. Der wie erwartet starke Rückgang bei den Pandemieverkäufen um 1,3 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurde nur teilweise durch einen Anstieg der saisonalen Verkäufe im laufenden Jahr ausgeglichen. In den ersten neun Monaten gingen keine grösseren neuen Vorratsbestellungen zur Pandemievorsorge ein. Die Behörden der USA, Kanadas, Südkoreas und Hongkongs haben die Haltbarkeit der Regierungsvorräte an Tamiflu auf sieben Jahre heraufgesetzt; Roche hat die entsprechenden Daten in weiteren Ländern vorgelegt, um auch dort ähnliche Schritte zu unterstützen.

Die kombinierten Verkäufe von Valcyte (Valgancyclovir) und Cymevene (Ganciclovir), der Standardbehandlung für Infektionen mit dem Zytomegalievirus bei Transplantationspatienten und Menschen mit HIV/Aids, setzten ihr solides Wachstum auch im dritten Quartal fort und stiegen um 11% auf 404 Millionen Franken für die ersten neun Monate 2008. Im Juli wurde in den USA die Marktexklusivität für Valcyte bis September 2015 verlängert, nachdem der Gesundheitsbehörde FDA Daten aus klinischen Studien bei Kindern vorgelegt worden waren.

Autoimmunkrankheiten – MabThera/Rituxan gewinnt bei rheumatoider Arthritis weiter an Boden

Weltweit nahmen in den ersten neun Monaten 2008 die Verschreibungen von MabThera/Rituxan (Rituximab) zur Behandlung von rheumatoider Arthritis kontinuierlich stark zu. MabThera/Rituxan, das erste und einzige selektiv auf die B-Zellen wirkende Medikament zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, hat sich als wirksame Therapieoption für Patienten etabliert, die nur ungenügend auf Tumornekrosefaktor- (TNF-)Hemmer ansprechen. Immer mehr Rheumatologen stellen ihre Patienten, die zuvor unzureichend auf eine Behandlung mit einem TNF-Hemmer angesprochen haben, auf MabThera/Rituxan um. Dies wird sowohl durch Daten aus Beobachtungsstudien, welche die Überlegenheit des Präparates gegenüber dem Einsatz verschiedener TNF-Hemmer in Folge zeigen, als auch durch das zunehmend positive Profil bezüglich der langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit unterstützt.

Actemra (Tocilizumab) ermöglicht einen neuen Ansatz in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In Japan ist die Marktresonanz nach der Zulassung des Präparats für die Behandlung von rheumatoider Arthritis und verwandten Formen der Erkrankung bei Kindern sehr positiv. Im September erhielt Roche von der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Complete Response Letter zum Zulassungsgesuch für Actemra, in dem zusätzliche Unterlagen über die Herstellung von Actemra und weitere Bestandteile der Zulassung angefordert wurden. Roche arbeitet mit der FDA eng zusammen, um die noch offenen Fragen rasch zu klären. Es müssen keine weiteren klinischen Studien durchgeführt werden.

Stoffwechselkrankheiten – Bonviva/Boniva verzeichnet starkes Umsatzwachstum

Die weltweiten Verkäufe von Bonviva/Boniva (Ibandronsäure), einem Arzneimittel gegen Osteoporose bei Frauen nach der Menopause, stiegen in den ersten neun Monaten 2008 um 41% auf 775 Millionen Franken. Dabei wurden solide Zuwächse in Europa/übrige Regionen und in den Vereinigten Staaten verzeichnet. In Europa und in den USA gewinnt Bonviva/Boniva weiterhin Marktanteile, obwohl dort kürzlich Nachahmerversionen von Konkurrenzpräparaten lanciert wurden.

Entwicklung – wichtige Projekte auf Kurs

Per 30. September 2008 umfasste die Forschungs- und Entwicklungspipeline der Division Pharma (Phase I bis III/Registrierung) 65 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 54 zusätzliche Indikationen. Im dritten Quartal wurden vier Projekte in die Phase I und ein weiteres in die Phase III überführt. Ein Phase-II-Projekt wurde eingestellt; kein Projekt der Phase III wurde eingestellt. Seit Anfang des laufenden Jahres wurden von der Division zehn Phase-III-Programme begonnen.

Der HER-Dimerisierungshemmer Pertuzumab wird von Roche und Genentech gemeinsam als potenzielle Behandlung bei Brustkrebs entwickelt. Die Rekrutierung von Patientinnen für eine Phase-III-Studie zur Kombination von Pertuzumab mit Herceptin und Docetaxel bei Frauen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs (CLEOPATRA) verläuft nach Plan. Darüber hinaus werden Teilnehmerinnen für eine Phase-II-Studie zur neoadjuvanten (vor dem operativen Eingriff erfolgenden) Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium mit Pertuzumab in Kombination mit Herceptin (NEOSPHERE) rekrutiert.

Ocrelizumab ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD20-Antikörper, der von Roche, Genentech und Chugai für die Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickelt wird. Ein umfassendes Phase-III-Programm mit 3000 Patienten zum Einsatz des Medikaments bei rheumatoider Arthritis ist im Gange, und die Rekrutierung für eine Phase-III-Studie mit Ocrelizumab zu Lupusnephritis kommt planmässig voran. Im Juli 2008 begann eine Phase-IIb-Studie zu schubförmig remittierender Multipler Sklerose, in die gegenwärtig Patienten aufgenommen werden.

Die Rekrutierung von Patienten für eine Phase-III-Studie zum Cholesterylester-Transferprotein- (CETP)-Hemmer Dalcetrapib (R1658, JTT-705) kommt planmässig voran. Dalcetrapib erhöht den Spiegel des so genannten „guten“ HDL-Cholesterins, wodurch potenziell die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfällen bei Hochrisikopatienten verringert werden kann.

Die Phase-III-Studie zu Taspoglutid (R1583, BIM 51077), einem Analogon zum glucagonartigen Peptid-1 (GLP-1) mit Langzeitwirkung für die Behandlung von Typ-2-Diabetes, begann im Juli.

Die Entwicklung von R1626, einem Polymerasehemmer zur Behandlung von Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), wurde im dritten Quartal aufgrund neuer und unerwarteter Daten bezüglich der Sicherheit während einer Phase-IIb-Studie eingestellt. Die Roche-Pipeline direkt antiviral wirksamer Substanzen gegen HCV bleibt dennoch robust. In klinischer Entwicklung befinden sich ein weiterer Polymerasehemmer, R7128 (in Zusammenarbeit mit Pharmasset), und ein Proteasehemmer, R7227 (in Zusammenarbeit mit InterMune). Beide Wirkstoffe werden in Kombination mit Pegasys und Copegus (Ribavirin) untersucht.

Division Diagnostics

Professional Diagnostics und Applied Science weiterhin stärkste Wachstumsträger

In den ersten neun Monaten 2008 erzielte die Division Diagnostics einen Umsatz von 7,1 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Wachstum von 11% in lokalen Währungen (4% in Franken, 20% in US-Dollar). Erneut stiegen die Verkäufe der Division in allen Regionen über oder entsprechend dem Marktdurchschnitt, mit besonders hohen Zuwächsen in den Regionen Lateinamerika und Asien-Pazifik sowie Japan. Alle fünf Geschäftsbereiche erhöhten ihre Verkäufe im Berichtszeitraum, wobei Professional Diagnostics und Applied Science erneut am stärksten zum Wachstum beitrugen. Der im Februar mit der Übernahme von Ventana geschaffene Geschäftsbereich Tissue Diagnostics erzielte in den acht Monaten bis zum 30. September 2008 Verkäufe in Höhe von 261 Millionen Franken; das entspricht 4% der Umsätze der Division in den ersten neun Monaten.

Professional Diagnostics — Immunodiagnostika gewinnen weitere Marktanteile

Der Geschäftsbereich Roche Professional Diagnostics steigerte seine Umsätze für die ersten neun Monate um 9% auf 3,270 Millionen Franken. Die Verkäufe von Serum-Work-Area-Systemen (klinische Chemie und Immunchemie) wuchsen in der Berichtsperiode um 10% und damit erheblich über der geschätzten Wachstumsrate des Marktes (4%)6. Das Immunchemiegeschäft wies einen Anstieg von 19% auf und gewann weitere Marktanteile hinzu. Neue Platzierungen von Analysegeräten der Systemfamilie cobas 6000 trugen zu diesem Wachstum ebenso bei wie die starke Nachfrage nach dem im ersten Halbjahr 2008 für alle cobas- and Elecsys-Systeme auf dem Markt eingeführten Anti-HCV-Assay (Diagnose von Hepatitis C). Im Segment klinischer Chemie stiegen die Verkäufe trotz fortdauernder Preiserosion um 2%.

Im dritten Quartal erteilte die US Food and Drug Administration (FDA) drei neuen Immunoassays für die Plattformen cobas, Elecsys und Modular Analytics die Zulassung. Dazu gehören zum Einen der vollautomatische Test für Anti-TSH-Rezeptor-Antikörper zur Diagnose der Basedowschen Krankheit und der Anti-CCP-Immunoassay, ein hochspezifischer Test zur Erkennung von rheumatoider Arthritis. In Märkten ausserhalb der USA wurden diese Assays bereits im laufenden Jahr eingeführt. Ebenfalls zugelassen wurde ein Test auf Toxo IgG zur Bestimmung des Toxoplasmose-Status. Abgerundet wird die Palette der Diagnostikprodukte von Roche für kleine und mittelgrosse Labors durch das cobas c 311 System – ein Stand-Alone-Analysegerät für die klinische Chemie, das im Juli weltweit (ausser in den USA) eingeführt wurde.

Das Hämatologiegeschäft verzeichnete in den Regionen EMEA (Europa, Nahost und Afrika), Asien-Pazifik und Lateinamerika starke Zuwächse. Ausschlaggebend hierfür waren Platzierungen des Sysmex XS 1000i, das eine neue Produktlinie kompakter, vollautomatischer Analysegeräte vertritt.

Der Umsatz für Tests zur Schnelldiagnostik von Herzkrankheiten in Spitälern und im ambulanten Behandlungsbereich zeigte solide zweistellige Wachstumsraten. Dabei waren der Roche Cardiac proBNP Test und das tragbare Testgerät cobas h 232 besonders stark gefragt. Weitere Platzierungen des Accu-Chek Inform II, des ersten wireless-fähigen Blutzuckermessgerät für die Klinik, trugen ebenfalls zum Wachstum bei. Die Verkäufe von Blutgerinnungsmessgeräten ereichten weiterhin hohe Zuwachsraten im zweistelligen Bereich, wobei die Wachstumsimpulse hier insbesondere vom CoaguChek XS für den professionellen Anwender und für Patienten zur Selbstkontrolle ausgingen.

Diabetes Care — starkes Umsatzwachstum bei neuen Produkten dauert an

Bei Roche Diabetes Care stiegen die Verkäufe in den ersten neun Monaten 2008 um 2% auf 2,207 Millionen Franken. Durch ein solides Wachstum im mittleren einstelligen Bereich in Japan sowie zweistellige Zuwächse in den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika sowie in den Märkten, in denen Roche über Vertriebsbüros präsent ist, wurden geringere Verkäufe in den USA in den ersten neun Monaten des Jahres mehr als ausgeglichen. Nach einem starken zweiten Quartal gingen die Umsätze in den USA im dritten Quartal vor allem aufgrund signifikant niedrigerer Verkäufe älterer Blutzuckermesssysteme, des starken Wettbewerbs im Segment Insulinpumpensysteme sowie sinkender Preise zurück.

Ein starkes Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich erzielte das nunmehr meistverkaufte Blutzuckermesssystem von Roche Diabetes Care, Accu-Chek Aviva. Die Einführung des Accu-Chek Performa erweist sich ebenfalls als wichtiger Wachstumsträger, insbesondere in Schwellenmärkten. Der neue Accu-Chek Compact Plus erfreut sich einer sehr starken Nachfrage und trägt dazu bei, den Absatz von Teststreifen für die Accu-Chek Compact Linie zu beleben: In Ländern, in denen das Gerät im vierten Quartal 2007 eingeführt wurde, wuchsen die Teststreifen-Verkäufe insgesamt zweistellig. Die weltweite Markteinführung des neuen Blutzuckermessgeräts wird im November abgeschlossen sein.

Molecular Diagnostics — Wachstum im Kerngeschäft dauert an, neue Märkte im Visier

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Molecular Diagnostics stieg in den ersten neun Monaten um 4% auf 828 Millionen Franken. Die Verkäufe von Virologieprodukten erhöhten sich um 4%. Ausschlaggebend hierfür waren weitere Platzierungen automatisierter Plattformen zum Nachweis und zur Quantifizierung von HIV sowie Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren (HBV, HCV) in den Regionen Asien-Pazifik, EMEA und USA. Im Blut-Screening-Segment gingen die Verkäufe im Berichtszeitraum um 2% zurück. Hier konnten Neuverträge den Preisdruck und die andauernden Effekte einiger 2007 verlorene Kunden nicht ausgleichen.

Im September erteilte die FDA die Marktzulassung für den Cobas TaqMan HBV-Test. Dies ist der erste in den USA zugelassene Test zur quantitativen Bestimmung von Hepatitis-B-DNA, der einen signifikant breiteren dynamischen Messbereich als alle anderen derzeit auf dem amerikanischen Markt erhältlichen Tests zur Messung der HBV-Menge bietet. Gegenwärtig prüft die FDA den Zulassungsantrag für den Test zur Messung der Hepatitis-C-Viruslast mit der Cobas AmpliPrep/Cobas TaqMan Plattform. Roche geht davon aus, dass diese beiden Tests, die den 2007 eingeführten automatisierten Test zum Nachweis von HIV-1-Viren ergänzen, in den USA eine wichtige Rolle spielen werden. Die automatisierten Tests von Roche zur Messung der Viruslast an HIV, HBV und HCV sind auch ausserhalb der USA verfügbar.

Der cobas TaqScreen MPX Test, ein Test für das Screening von Blutprodukten, mit dem sich gleichzeitig HIV-1 (Gruppen M&O), HIV-2 sowie Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren nachweisen lassen, ist derzeit in der Endphase der Prüfung durch die FDA. Der Test wird in den USA auf dem vollautomatisierten System cobas s 201 laufen. Seit September verwendet das Japanische Rote Kreuz den MPX Test auf dem voll integrierten System cobas s 401 für das Screening sämtlicher Blutspenden in Japan.

Die meisten europäischen Märkte haben den Wechsel zum cobas TaqMan CT Test v2.0 abgeschlossen, nachdem dieser im Juni die CE-Zertifizierung erhalten hatte. Der Test, der auf einer doppelten Gendetektion basiert, ist nunmehr in Europa, der Region Asien-Pazifik und in Lateinamerika eingeführt und bietet den zuverlässigen Nachweis aller bekannten Stämme des Bakteriums Chlamydia trachomatis, des Verursachers der am häufigsten auftretenden bakteriellen sexuell übertragbaren Krankheit.

Die Rekrutierung von Patientinnen für eine bereits im laufenden Jahr lancierte Studie, die in den USA Zulassungsanträge für Tests zum Nachweis und Typisierung des HPV (humanen Papillomavirus) unterstützen soll, kommt gut voran. Die Tests sollen zur Verbesserung von Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs beitragen.

Applied Science — weiter starkes Wachstum in Genomik

Die Verkäufe von Roche Applied Science erreichten in den ersten neun Monaten 546 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg von 19% gegenüber der Vorjahresperiode, oder in etwa das Dreifache des geschätzten Marktwachstums. Die Verkäufe von Sequenzierungsprodukten und hier wiederum speziell des ultraschnellen Genome Sequencer FLX konnten trotz gestiegenen Konkurrenzdrucks fast verdoppelt werden. Produkte zur quantitativen PCR (qPCR)-Analyse in Echtzeit, insbesondere die LightCycler 480 Instrumente, erzielten ein starkes zweistelliges Verkaufsplus. Die Microarrays von Roche NimbleGen trugen ebenfalls zum Umsatz bei.

Ende September brachte Roche Applied Science seine neuartige GS FLX Titanium Serie von Sequenzierungsprodukten (darunter neue Reagenzien und Software) auf den Markt. Im Vergleich zur herkömmlichen FLX Sequenzierung ermöglicht Titanium eine Verfünffachung des Durchsatzes. Die SeqCap-Arrays von Roche NimbleGen sind jetzt weltweit verfügbar. Weitere wichtige Produkteinführungen waren das MagNa Pure 2.0, ein neu gestaltetes und verbessertes System zur automatischen Aufbereitung von Proben für die qPCR-Analyse, und die erstenVertreter einer neuen Familie vorbeschichteter, gebrauchsfertiger qPCR-Assays mit der Bezeichnung RealTime ready.

Tissue Diagnostics — starkes zweistelliges Wachstum fortgesetzt

Das im Februar von Roche übernommene, in der Gewebediagnostik führende US-Unternehmen Ventana erzielt weiterhin ein stärkeres Ergebnis als für die Phase der Eingliederung erwartet. Das Handelsgeschäft ausserhalb Nordamerikas wurde inzwischen weitgehend in die Roche-Gruppe integriert, und der Bereich ist dabei, in neue Märkte Europas und Lateinamerikas zu expandieren.

Ventana erzielte von Anfang Februar bis zum 30. September 2008 einen Umsatz von 261 Millionen Franken, der in den konsolidierten Ergebnissen von Roche für die ersten neun Monate enthalten ist. Diese zusätzlichen Verkäufe trugen vier Prozentpunkte zum Umsatzwachstum der Division Diagnostics in lokalen Währungen bei. Für sich betrachtet lagen die Verkäufe von Ventana in den ersten drei Quartalen bei 270 Millionen US-Dollar, das entspricht einer Zunahme von 24% in lokalen Währungen (27% in US-Dollar) gegenüber der Vorjahresperiode. Damit wurde das Marktwachstum erheblich übertroffen.

Wichtigster Wachstumsträger war wiederum das Geschäft im Bereich „Advanced Staining“ (Immunhistochemie und In-situ-Hybridisierung), wo kräftige Verkäufe von Reagenzien und ein über den Erwartungen liegender Anstieg bei Instrumentenverkäufen erzielt wurden. Anfang September wurde in den USA mit dem System BenchMark Ultra eine für kontinuierliche und flexible Beladung geeignete Plattform für schnellere Diagnosen eingeführt. Von ihr werden wesentliche Impulse für die Verkäufe und den Marktanteil des Kerngeschäfts von Ventana im Bereich „Advanced Staining“ erwartet. Die Zahl der Platzierungen des Symphony Färbungssystems (Hematoxylin und Eosin) in den USA konnte im dritten Quartal gesteigert werden, unterstützt durch im Juli eingeführte Verbesserungen der Systemzuverlässigkeit und der Interpretation der Färbung. Die im Mai 2008 in den USA eingeführte Workflow-Lösung Vantage trug ebenfalls zum Verkaufswachstum bei. Bei Vantage handelt es sich um das erste komplette Workflow-Informationsmanagement-System für das anatomisch-pathologische Labor. Damit können sowohl Laborarbeiten als auch Datenflüsse rationalisiert und integriert werden, ganz im Interesse einer höheren Produktivität und Patientensicherheit.

Über Roche

Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit grösstes Biotech-Unternehmen trägt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern – hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai – und hat 2007 über 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche beschäftigt weltweit rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

Nächste Termine

Jahresabschluss 2008: 4. Februar 2009 (provisorischer Termin)

1) Ohne Pandemieverkäufe von Tamiflu
2) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale Währungen.
3) Pharmamarktwachstum gemäss IMS (bis Ende Juni 2008).
4) Zentral- und Osteuropa, Nahost, Afrika, Zentralasien, Indischer Subkontinent.
5) Roche definiert „Europa/übrige Regionen“ als Europa plus alle anderen Länder ausser Japan and den USA.
6) Wachstum des Marktes für Diagnostika gemäss internen Schätzungen und verschiedenen Branchenberichten.

Disclaimer: Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen

Dieses Dokument enthält gewisse zukunftsgerichtete Aussagen. Diese können unter anderem erkennbar sein an Ausdrücken wie „sollen“, „annehmen“, „erwarten“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „anstreben“, „zukünftig“, „Ausblick“ oder ähnlichen Ausdrücken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Plänen oder Absichten usw. Die künftigen tatsächlichen Resultate können wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verzögerung oder Nichteinführung neuer Produkte infolge Nichterteilung behördlicher Zulassungen oder anderer Gründe; (4) Währungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzmärkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erhöhter behördlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgewährung von Schutz durch Immaterialgüterrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und behördliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative Publizität und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel für eine gegenwärtige oder spätere Periode die in der Vergangenheit veröffentlichten Zahlen für den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder übertreffen wird.