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Media Release

Basel, 30. Januar 2008


Bilanz-Medienkonferenz

Die Bilanz-Medienkonferenz beginnt um 10:00 CET bei Roche in Basel.


Referate Deutsch

(es gilt das gesprochene Wort)


Franz B. Humer

Sehr geehrte Damen und Herren

Zur diesjährigen Bilanzmedienkonferenz von Roche heisse ich Sie recht herzlich willkommen.

Die Roche-Gruppe erzielte 2007 erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis – sowohl bei den Verkäufen als auch bei der Ertragskraft erreichten wir einmal mehr neue Rekordwerte.

2007 wiederum branchenweit stärkstes Wachstum
Die Konzernverkäufe sind zum siebten Mal in Folge zweistellig gewachsen und haben mit 46 Milliarden Franken einen neuen Höchststand erreicht. Die Umsatzzunahme von mehr als 4 Milliarden Franken haben wir ausschliesslich durch organisches Wachstum erzielt.

Die Division Pharma hat entscheidend zu diesem Wachstum beigetragen: Die Pharmaverkäufe wuchsen einmal mehr rund doppelt so schnell wie der Markt. Die Division Diagnostics behauptete ihre weltweit führende Stellung auf dem In-vitro-Diagnostikamarkt mit einer Verkaufszunahme, die leicht über dem Marktdurchschnitt lag.

Während das erste Halbjahr 2007 für die Division Pharma ausgezeichnet verlief, erwies sich das zweite Halbjahr als schwieriger, weil die Bestellungen für Tamiflu im Rahmen der Pandemievorsorge – wie erwartet und prognostiziert – deutlich zurückgegangen sind. Ohne die Verkäufe von Tamiflu für die Pandemievorsorge durch Regierungen und Unternehmen ist das Verkaufswachstum weiterhin zweistellig ausgefallen. Das vierte Quartal war so gesehen sogar das stärkste für Roche Pharma.

Die meisten Bestellungen durch Regierungen und Unternehmen für die Pandemievorsorge sind inzwischen ausgeführt, weshalb wir 2008 mit einer weiteren deutlichen Abnahme der Verkäufe von Tamiflu rechnen. Wir haben unsere Produktionskapazitäten dementsprechend zurückgefahren, können sie bei veränderten Umständen jedoch schnell wieder anpassen.

Anstieg des Konzerngewinns um 25%, Kerngewinn je Titel doppelt so schnell gewachsen wie Verkäufe
Die höheren Verkäufe und verschiedene gezielte Programme zur Produktivitätssteigerung haben sich sehr positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt. Obwohl die Ausgaben für Forschung und Entwicklung u. a. wegen weiterer Investitionen in unsere starke Entwicklungspipeline mit einer Erhöhung um 16% (in lokalen Währungen) auf 8,4 Milliarden Franken stärker zunahmen als die Verkäufe – lag der Anstieg der Gesamtkosten unter der Verkaufszunahme.

Der Betriebsgewinn nahm in der Folge (in lokalen Währungen) um gut ein Fünftel auf 14,5 Milliarden Franken zu, und die Betriebsgewinnmarge des Konzerns stieg so stark wie noch nie, und zwar um 3,5 Prozentpunkte auf 31,4%. Dieses auch im Konkurrenzvergleich sehr gute operative Ergebnis und der gegenüber dem Vorjahr tiefere effektive Steuersatz haben zu einer Zunahme des Konzerngewinns um ein Viertel auf über 11 Milliarden Franken geführt. Dieser Rekordgewinn enthält keine Sonderpositionen.

Die Bilanz des Konzerns hat sich wiederum bedeutend verbessert. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtvermögen ist von 63% auf 68% gestiegen; über 80% des Vermögens sind langfristig finanziert.

Der Kerngewinn je Titel stieg um 20% – und damit doppelt so stark wie die Verkäufe – auf 11,85 Franken pro Inhaberaktie oder Genussschein.

Auf Kurs – Ziele 2007 erreicht
Anfangs 2007 hatte Roche für das Gesamtjahr wiederum ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum in beiden Divisionen, eine zweistellige Zunahme des Konzern- und Pharmaumsatzes sowie einen Kerngewinn je Titel über dem Verkaufswachstum in Aussicht gestellt.

Wie in den Vorjahren, haben wir diese Erwartungen erneut allesamt erfüllt.

Kontinuierliche Erhöhung von Dividende und Ausschüttungsquote
Angesichts des ausgezeichneten Resultats wird der Verwaltungsrat an der Generalversammlung vom 4. März 2008 eine weitere substanzielle Erhöhung der Dividende um 35% auf 4,60 Franken je Aktie und Genussschein beantragen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung entspricht dies einer Ausschüttungssumme von rund 4 Milliarden Franken gegenüber 3 Milliarden Franken im Vorjahr. Somit erhöhen wir nicht nur kontinuierlich die Dividende, sondern auch die Ausschüttungsquote.

Amtsdauer für die Mitglieder des Verwaltungsrates und Entschädigung der Konzernleitung
Ich möchte kurz auf einige andere Traktanden für die bevorstehende Generalversammlung eingehen.

Wie letztes Jahr enthält unser Geschäftsbericht für das Jahr 2007 einen separaten, aber integrierten Entschädigungsbericht, der über die Publizitätsvorschriften hinaus sehr detailliert alle Angaben zur Entlöhnung von Verwaltungsrat und Konzernleitung darlegt. In Übereinstimmung mit dem Schweizer Kodex für Corporate Governance hat der Verwaltungsrat entschieden, diesen Entschädigungsbericht unseren Aktionären integral zusammen mit dem Geschäftsbericht zur Genehmigung zu unterbreiten.

Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung 2008 ausserdem beantragen, die Amtsdauer der Verwaltungsratsmitglieder von heute 4 Jahren auf 3 Jahre zu kürzen.

Gezielte strategische Akquisitionen
Auch im Jahr 2007 haben wir erheblich in externe Innovation investiert. Über 40 neue Lizenzvereinbarungen der Divisionen Pharma und Diagnostics tragen zur Verbesserung unseres Portfolios bei und gewähren uns Zugang zu neuen Produkten und Technologien.

Zu den bedeutendsten Abkommen gehören unter anderem: die Allianz mit Alnylam, die uns Zugang zu der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten RNAi-Technologie ermöglicht, die Vereinbarung mit Transgene über die Entwicklung von therapeutischen Impfstoffen gegen Gebärmutterhalskrebs und andere durch das HP-Virus verursachte Krankheiten sowie die Übereinkunft mit Toyama zur gemeinsamen Entwicklung eines neuartigen Medikaments zur Behandlung von rheumatoider Arthritis.

Wir haben auch unsere Aktivitäten im Bereich Akquisitionen intensiviert: Mit Therapeutic Human Polyclonals wird die Pharmaforschung auf dem Gebiet der therapeutischen Antikörper verstärkt. Und Bioveris, 454 Life Sciences sowie NimbleGen ermöglichen der Division Diagnostics den Einstieg in weitere Technologien, u.a. die ultraschnelle Gensequenzierung und Mikroarrays und haben uns so zu einem Marktführer in diesem zukunftsträchtigen Marktsegment gemacht.

Ventana – eine Investition in unsere Zukunft
Und - besonders wichtig - : wir haben vor etwas mehr als einer Woche mit Ventana Medical Systems eine definitive Übernahmevereinbarung unterzeichnet. Diese Übernahme bringt uns den Zugang zum rasch wachsenden Markt der Gewebediagnostik und stärkt unsere Kompetenzen in der Entwicklung von begleitenden diagnostischen Tests. Ventana ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, Lösungen auf dem Gebiet der personalisierten Medizin zu entwickeln, einschliesslich kosteneffizienterer, differenzierterer und gezielter wirkender Medikamente. Ich bin sehr erfreut, dass bei dieser Transaktion unsere sachlich begründete Hartnäckigkeit am Ende zu einer freundlichen Übernahme geführt hat.

Diese Akquisitionen und Allianzen verbessern unsere Fähigkeiten, bessere diagnostische Tests und Therapien für komplexe Krankheiten zu entwickeln. Sie ergänzen auch laufende Initiativen von Roche, die darauf abzielen, Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität unserer Pharmaforschung und –entwicklung weiter zu verbessern. Im Vordergrund steht hier das neue F+E-Führungsmodell von Roche Pharma, das wir letztes Jahr eingeführt haben. Es vereinfacht die Entscheidungswege, und vereint Forschung, Entwicklung, Diagnostika-Expertise und Marketing für jede der fünf Disease Biology Areas unter einheitlicher Führung.

Die Zukunft aus einer Position der Stärke angehen
Während die Healthcare-Branche in den kommenden Jahren vor grossen Herausforderungen steht, unterscheidet sich Roche klar von seinen Konkurrenten. – Weshalb?

  • Wir verfügen über ein weltweites Netz von Allianzen und eine einzigartige Zusammenarbeit mit unseren Mehrheitsbeteiligungen Genentech und Chugai.
  • Unser bereits auf dem Markt befindliches Produkte-Portfolio hat erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial basierend auf Indikationserweiterungen und früherem therapeutischen Einsatz.
  • Mit Ausnahme von CellCept, dessen Patent 2009 in den USA abläuft, verliert keines unserer umsatzstärksten Medikamente in den nächsten Jahren den Patentschutz -
  • Im Gegenteil – wir lancieren derzeit Mircera ausserhalb der USA, erwarten die Marktzulassung von Actemra in rheumatoider Arthritis gegen Ende 2008 and werden in den nächsten Jahren in neue Therapiegebiete wie die Behandlung von Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten vorstossen.
  • Wir sind sehr fokussiert, die künftige Entwicklung im Bereich Gesundheit durch unsere Kombination von Pharma und Diagnostics sowie unsere Pionierrolle in der personalisierten Medizin an vorderster Front mitzugestalten.

Die Resultate, die wir in den letzten Jahren erreicht haben, sprechen für sich. Wir können die Zukunft aus einer Position der Stärke angehen.

Ziele für 2008
Für das Jahr 2008 erwarten wir eine Zunahme der Konzernverkäufe im hohen einstelligen Bereich in Lokalwährungen – mit einem weiterhin über dem Marktdurchschnitt liegenden Wachstum in beiden Divisionen. Davon ausgenommen sind Bestellungen für Tamiflu durch Regierungen und Unternehmen für die Pandemievorsorge. Da die meisten dieser Aufträge in den letzten Jahren ausgeführt worden sind, rechnen wir 2008 mit einem deutlichen Rückgang der Verkäufe von Tamiflu um rund 1,7 Milliarden Franken.

Um das ganze Potenzial unseres starken Entwicklungsportfolios auszuschöpfen, werden wir unsere Investitionen in die Forschung und Entwicklung auch im Jahr 2008 deutlich erhöhen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem klinische Studien in späten Stadien mit viel versprechenden Wirkstoffen wie Pertuzumab (bei Brustkrebs), Ocrelizumab (bei Autoimmunkrankheiten), GLP-1-Analogon (bei Typ-2-Diabetes) und CETP-Hemmer (bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Darunter fallen aber auch Programme, mit denen die Anwendung unserer führenden Krebsmedikamente in zusätzlichen Indikationen vorangetrieben wird.

Wir erwarten auch in den Jahren 2009 und 2010 ein starkes Wachstum, das von der Einführung von Actemra, Mabthera gegen rheumatoide Arthritis, Mircera sowie zusätzlichen neuen Indikationen für Avastin und andere Krebspräparate beschleunigt wird. Darüber hinaus rechnen wir bis Ende 2009 mit wichtigen Daten aus Studien über die Anwendung von Avastin bei Krebs im Frühstadium (Begleittherapie).

Trotz des zu erwartenden Verkaufsrückgangs für Tamiflu und deutlich höheren Investitionen in die Forschung und Entwicklung haben wir für das Jahr 2008 einen Kerngewinn je Titel (zu konstanten Wechselkursen) zum Ziel gesetzt, der mindestens so hoch ausfällt, wie das Rekordergebnis für das Jahr 2007. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass wir auf Grund unserer hohen Barmittelgenerierung die Ausschüttungsquote über die nächsten drei Jahre weiter erhöhen können.

Abschliessend möchte ich mich bei Ihnen für die längjährige gute Zusammenarbeit bedanken. Ich habe den Dialog mit Ihnen immer geschätzt und freue mich, als aktiver Verwaltungsratspräsident auch weiterhin mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.


Erich Hunziker

Guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren

Roche 2007: Starke operative und finanzielle Leistung
Auf der Basis eines exzellenten operativen Resultats konnte Roche Finanz 2007 wichtige Beiträge zur weiteren Stärkung des Konzerns leisten: in einem eher schwierigen Umfeld haben wir den Nettofinanzertrag auf einem hohen Niveau gehalten, das Nettobarvermögen signifikant erhöht und die Bilanz gestärkt. Damit hat sich der strategische Spielraum der Gruppe wiederum entscheidend vergrössert.
Wir haben zudem einen weiteren Schritt zur Erhöhung der Transparenz der finanziellen Berichterstattung getan.

2007 Konzernergebnis – Höchste je erzielte Betriebsgewinnmarge in höheren Konzerngewinn umgesetzt
Dank der hervorragenden operativen Leistung unserer Kerngeschäfte sowie einer Senkung der Konzernsteuerrate konnte der Konzerngewinn um 2,3 Milliarden Franken – das heisst um 25% - gesteigert werden. Damit wurde das beste Ergebnis in der Geschichte von Roche erzielt.

2007: Betriebsgewinnsteigerung durch starkes Umsatzwachstum und verbesserte operative Leistung
Die klare strategische Fokussierung auf Pharma und Diagnostics zeigt weiterhin erfreuliche Resultate auf operativer Ebene: Während wir mit unserem innovativen Produkte-Angebot intensiv Marktanteile dazu gewinnen, sind die Kosten unter Kontrolle und wachsen langsamer als die Verkäufe. Dank deutlich grösseren Produktionsmengen und erheblichen Produktivitätsverbesserungen bei allen Produktionsstandorten konnte der Zuwachs bei den Produktekosten in Grenzen gehalten werden, und dies trotz einem deutlich höheren Lizenzaufwand für unsere erfolgreichen Pharmaprodukte wie zum Beispiel MabThera/Rituxan, Herceptin und Tarceva. Der Anstieg bei den Forschungs- und Entwicklungskosten unterstreicht unser klares Bekenntnis zur Innovation und zu Investitionen in unsere Zukunft – dies zu einem Zeitpunkt, in dem die meisten unserer Wettbewerber den Erfolg in kurzfristigen Kostensenkungsmassnahmen suchen. Erfreulicherweise konnte der Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten durch die Erträge aus Auslizensierungen weitestgehend kompensiert werden – auch dies ein Erfolg der starken Innovationskraft von Roche in der Vergangenheit. Der Anstieg der Kosten für Allgemeines und Administration ist zu einem bedeutenden Teil durch Sonderfaktoren wie Restrukturierungs- und Rechtskosten zu erklären.
Insgesamt liegt die Wachstumsrate des Betriebsgewinns signifikant über dem Umsatzwachstum.

Netto-Finanzertrag 2007: Stabiler Beitrag bei sehr niedrigem Risiko
In einem nicht ganz einfachen Umfeld konnte das Finanzergebnis stabil gehalten werden: es dürfte Sie auf dem Hintergrund der allgemeinen Diskussionen wohl interessieren, dass sich Roche dank einer sehr klaren Risikopolitik und einem starken Risiko-Management weitestgehend aus den Verwerfungen der Sub-prime-Krise heraushalten konnte: angesichts der über 20 Milliarden Schweizer Franken an angelegten Mitteln dürfen die auf konservativer Basis erfolgten Abschreibungen von 68 Millionen als vernünftiges Resultat gesehen werden.
Die Währungsverluste im Finanzergebnis sind alleine darauf zurückzuführen, dass Roche einen zunehmenden Geschäftserfolg in Osteuropa und Lateinamerika erzielt. Diese guten Ergebnisse erfolgen in Währungen, die oft starken Schwankungen unterworfen sind und die nur mit hohen Kosten abgesichert werden können.

Konzern-Steuersatz 2007
Eine Kehrseite unseres einmaligen Konzepts der dezentralen unternehmerischen Entwicklung von Genentech und Chugai liegt darin, dass diese eigenständigen Unternehmen in den USA beziehungsweise in Japan auf ihren erzielten Gewinnen recht hohe Steuersätze haben. Den Steuersatz des Roche-Geschäfts konnten wir signifikant senken. Erfreulicherweise ist dies nicht nur das Resultat von Einmaleffekten wie der Reduktion der Gewinnsteuersätze in Deutschland oder Italien. Die Steuerrate von Roche exklusive Genentech und Chugai wird voraussichtlich auch inskünftig tiefer sein als in der Vergangenheit. Dies ist auch das Resultat eines mehrjährigen Projekts zur Optimierung unserer Steuerstruktur.

Stetiges Wachstum des Kerngewinns je Titel
Diese wichtige Kenngrösse dokumentiert die kontinuierliche Verbesserung der Gesamtleistung von Roche.

Bilanz 2007: Solide Struktur mit 68% Eigenkapitalanteil und 82% langfristiger Finanzierung
Mit dieser gestärkten Bilanz hat sich Roche einen erheblichen strategischen Spielraum für den gezielten Ausbau der beiden Divisionen Pharma und Diagnostics erarbeitet.

Nettobarvermögen 2007: Anstieg um 1,2 Mrd. CHF
Das Nettobarvermögen des Konzerns konnte aufgrund der starken betrieblichen Leistung weiter gesteigert werden.

Kontinuierliche Steigerung der Ausschüttungsquote über die drei nächsten Jahre beabsichtigt
Roche hat in den letzten 21 Jahren kontinuierlich die Dividende gesteigert. Auf der Basis des sehr guten Jahresergebnisses schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 4. März 2008 eine um 35% erhöhte Dividende von 4,60 Franken je Aktie und Genussschein vor. Zudem ist beabsichtigt, die Ausschüttungsquote über die nächsten drei Jahre weiter zu steigern.

Unsere Ziele für das Jahr 2008
Lassen Sie mich abschliessend – ausserordentliche Ereignisse vorbehalten – unseren Ausblick für das ganze Jahr rekapitulieren:

  • für den Konzern rechnen wir – unter Ausschluss der Pandemielieferungen von Tamiflu an Regierungen und Unternehmen - mit einem lokalen Verkaufswachstum im hohen einstelligen  Bereich.
  • Wir erwarten sowohl für Pharma (Tamiflu-Effekt) und Diagnostics ein Verkaufswachstum in lokalen Währungen über dem entsprechenden Marktwachstum.
  • Ziel für den Kerngewinn je Titel: mindestens im Rahmen des rekordhohen Vorjahresniveaus trotz signifikant höherer Investitionen in F+E und deutlich niedrigeren Verkäufen von Tamiflu
  • Rendite für den Aktionär: kontinuierliche Steigerung der Ausschüttungsquote über die nächsten drei Jahre