Media Release
Basel, 1. Februar 2006
Roche
2005: Umsatz und operativer Gewinn auf Rekordhöhe
PDF herunterladen: Deutsch Englisch Französisch Spanisch
Konzern
•
Roche-Gruppe steigert Verkäufe um 6 Milliarden Franken auf neuen Rekord von über 35 Milliarden Franken
•
Betriebsgewinnmarge um 2,5 Prozentpunkte auf 25,4% erhöht
• Konzerngewinn erreicht praktisch
Niveau des Vorjahres, obwohl 2004 ein Gewinn von 2,3 Milliarden Franken aus dem veräusserten Selbstmedikationsgeschäft
anfiel
• Kredit-Rating AA+ (Standard & Poor’s ) und Aa1 (Moody’s) erhalten
•
Erneut in Dow Jones Indices für Nachhaltigkeit aufgenommen
• 19. Dividendenerhöhung in
Folge beantragt: um 25% auf 2,50 Franken je Aktie und Genussschein
Pharma
•
Pharma wächst mit 25% viermal so schnell wie der Weltmarkt
• Marktführerschaft bei Krebsmedikamenten
mit Verkaufszuwachs von 42% auf 11 Milliarden Franken weiter ausgebaut
• Produktionskapazität
von Tamiflu erheblich erweitert zur Abdeckung des grossen Bedarfs im Rahmen der Pandemievorsorge
•
Positive klinische Phase-III-Studien zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Brust-, Lungen- und
Pankreaskrebs
Diagnostics
• Roche
Diagnostics hält mit Wachstum von 4% die globale Marktführerschaft
• Betriebsgewinn auf
letztjährigem Rekordniveau; leicht tiefere Marge
• Weltweite Markteinführung der nächsten
Generation von Accu-Chek-Produkten für das Diabetes-Management angelaufen
Ausblick
2006
• Umsatzwachstum über dem Markt, zweistellige Zunahme für die Roche-Gruppe
und Pharma
• Gewinnwachstum pro Titel* im Rahmen der Verkaufszunahme angestrebt
Zuwachsraten
in lokalen Währungen
Betriebsgewinnmargen vor Sonderpositionen
*
Core EPS (earnings per share); Kerngewinnwachstum pro Titel
Franz B. Humer, Verwaltungsratspräsident und CEO von Roche, zum Jahresergebnis: „2005 war ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr für Roche. Die Division Pharma erreichte das beste Resultat ihrer Geschichte, was zusammen mit der soliden Entwicklung der Division Diagnostics den Umsatz und den Betriebsgewinn der Roche-Gruppe auf neue Rekordmarken steigen liess. Der Gewinn aus den weitergeführten Geschäften stieg um 2 Milliarden Franken oder mehr als 40%; der Konzerngewinn erreichte 6,7 Milliarden Franken. Damit konnte der Gewinn in der Höhe von 2,3 Milliarden Franken aus dem 2004 verkauften Selbstmedikationsgeschäft fast kompensiert werden. Mit der Einführung zahlreicher neuartiger diagnostischer Produkte und lebensrettender Medikamente sowie dem grossen Engagement zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Tamiflu konnten wir für Ärzte und Patienten nachhaltige Werte schaffen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Bestätigung von Roche als Mitglied der Dow Jones Indices für Nachhaltigkeit sowie des FTSE4Good-Indexes wider.“
Roche-Gruppe
Kennzahlen | In Millionen CHF | In Millionen CHF | Prozentuale Veränderung | Prozentuale Veränderung | In % der Verkäufe | In % der Verkäufe |
2005 | 2004 | In CHF | In lok.Währ. | 2005 | 2004 |
|
Verkäufe* | 35'511 | 29'522 | +20 | +19 | 100 | 100 |
Forschung und Entwicklung* | 5'705 | 5'154 | +11 | +11 | 16,1 | 17,5 |
Betriebsgewinn vor Sonderpositionen* | 9'025 | 6'766 | +33 | +33 | 25,4 | 22,9 |
Konzerngewinn | 6'730 | 7'063 | -5 | 19,0 | 23,9 |
|
Nettobarvermögen | 11'215 | 3'909 | +187 | |||
Eigene Mittel | 41'743 | 33'283 | +25 |
2005 | 2004 | Veränderung |
|
Eigenkapitalanteil (in %) | 60,2 | 56,9 | +6% |
Kerngewinn je Titel (in CHF) | 7,68 | 5,72 | +34% |
Dividende je Titel** (in CHF) | 2,50 | 2,00 | +25% |
Anzahl :Mitarbeitende (Jahresende) | 68'218 | 64'594 | +3'624 |
*
Weitergeführte Geschäfte
** Vorschlag des Verwaltungsrates
Pharma
wächst viermal schneller als Gesamtmarkt 1
Im Jahr 2005 erzielte die Roche-Gruppe
ein ausserordentlich starkes operatives Ergebnis. Der Konzernumsatz stieg in lokalen Währungen deutlich
um 19% auf 35,5 Milliarden Franken. In Schweizer Franken sowie auf Dollar-Basis betrug der Zuwachs 20%.
Massgeblich dazu beigetragen hat die Division Pharma, deren Verkäufe viermal so schnell wie der Markt
gewachsen sind und erheblich über der Marktentwicklung der drei bedeutendsten Absatzregionen Nordamerika,
Europa und Japan liegen. In der Division Diagnostics lagen die Verkäufe mit einem Wachstum von 4% in
lokalen Währungen im Rahmen der globalen Marktentwicklung.
Betriebsgewinnmarge
um 2,5 Prozentpunkte erhöht
Der starke Verkaufsanstieg 2005 wirkte sich sehr positiv
auf die Ertragslage der Roche-Gruppe aus. Der Betriebsgewinn vor Sonderpositionen konnte um 33% in lokalen
Währungen auf 9 Milliarden Franken gesteigert und die entsprechende Betriebsgewinnmarge um 2,5 Prozentpunkte
auf 25,4% deutlich verbessert werden, da das dynamische Umsatzwachstum die bedeutend höheren Investitionen
in die viel versprechenden Entwicklungsprojekte sowie in die Markteinführung neuer Produkte mehr als
ausgeglichen hat. Die höhere Ertragskraft ist vor allem auf die deutlich verbesserte Marge bei der Division
Pharma zurückzuführen. Der Betriebsgewinn vor Sonderpositionen der Division Diagnostics nahm um 1% in
lokalen Währungen auf 1,7 Milliarden Franken ab, was zu einem Margenrückgang von 0,8 Prozentpunkten
auf 20,5% führte. Dies ist weitgehend auf den starken Preisdruck, die Kosten für die Inbetriebnahme
neuer Produktionswerke und zahlreiche Neueinführungen sowie auf höhere Abschreibungen auf neu platzierte
Instrumente zurückzuführen.
Konzerngewinn erreicht 6,7
Milliarden Franken
Die hohe Ertragskraft des Konzerns spiegelt sich auch in weiteren
Kennzahlen: So erhöhte sich der EBITDA in lokalen Währungen um 25% auf 11,4 Milliarden Franken, und
der Geldzufluss aus operativen Tätigkeiten vor Ertragssteuern stieg auf 12,0 Milliarden Franken. Das
Netto-Finanzergebnis konnte dank des starken Mittelzuflusses und der Restrukturierung der Verbindlichkeiten
über die vergangenen Jahre deutlich verbessert werden. Im Jahr 2005 erzielte Roche ein Finanzergebnis,
bei welchem der Nettoertrag aus der Bewirtschaftung der finanziellen Vermögenswerte und Fremdwährungen
den Finanzaufwand um rund 300 Millionen Franken überstieg. Der Konzerngewinn lag mit 6,7 Milliarden
Franken fast auf der Höhe des Vorjahres (7,1 Milliarden Franken). Dies bedeutet, dass der Gewinn aus
dem 2004 verkauften Selbstmedikationsgeschäft von 2,3 Milliarden Franken praktisch kompensiert wurde.
Bezogen auf die Verkäufe erzielte der Konzern einen Gewinn von 19%.
Sehr
solide Finanzierung
Die finanzielle Lage des Konzerns hat sich nochmals deutlich
verbessert. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtvermögen beträgt nun 60%. Mehr als 86% des Gesamtvermögens
sind langfristig finanziert. Ende Jahr erhielt Roche von den Rating-Agenturen Standard & Poor’s
und Moody’s zudem das zweithöchste Kredit-Rating AA+ beziehungsweise Aa1.
Ausblick
Roche
geht für 2006 – ausserordentliche Ereignisse vorbehalten – von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung
aus. Für beide Divisionen, Pharma und Diagnostics, erwartet Roche ein Verkaufswachstum in lokalen Währungen
über dem Markt, wobei Roche für die Division Pharma und den Konzern weiterhin mit einem zweistelligen
Wachstum rechnet. Das Verkaufswachstum dürfte im zweiten Halbjahr 2006 stärker ausfallen als im ersten.
Das Ziel von Roche ist ein Gewinnwachstum pro Aktie und Genussschein
Neunzehnte
Dividendenerhöhung in Folge
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine
Erhöhung der Dividende um 25% auf 2,50 Franken je Aktie und Genussschein vor, die neunzehnte Dividendenerhöhung
in Folge.
1 Core EPS (Kerngewinn pro Titel)
Division Pharma
in CHF
Bestes
Jahr in der Geschichte der Division Pharma
Die Division Pharma erzielte 2005 das
beste Ergebnis ihrer Geschichte und übertraf sogar das starke, über dem Marktdurchschnitt liegende Umsatzwachstum
des Vorjahres. Die Verkäufe für das gesamte Jahr stiegen um 25% in lokalen Währungen (26% in Franken
und 25% in US-Dollar) auf 27,3 Milliarden Franken und lagen damit um das Vierfache über der Wachstumsrate
des globalen Marktes. Damit konnte der Verkaufsrückgang des ehemals umsatzstärksten Produktes Rocephin
nach dessen Patentablauf im Juli in den USA mehr als ausgeglichen werden. Wachstumsträger waren wie
schon im Vorjahr das führende Onkologieportfolio der Division, verstärkt durch die neuen Krebsmedikamente
Avastin und Tarceva, sowie CellCept (Transplantationsmedizin) und Pegasys (Hepatitis B und C). Das Grippemedikament
Tamiflu, das eine wichtige Rolle in der Pandemieplanung vieler Regierungen spielt, trug ebenfalls zum
Wachstum bei. Die Wachstumsraten der Produkte in den Therapiegebieten Onkologie, Transplantationsmedizin
und Virologie lagen deutlich über dem Durchschnitt ihrer jeweiligen Märkte.
Der
Betriebsgewinn vor Sonderpositionen stieg weiter um 37% auf 7,5 Milliarden Franken. Obwohl die Investitionen
in Forschung und Entwicklung gesteigert, weitere neue Produkte eingeführt und im Vergleich zum Vorjahr
deutlich niedrigere Erträge aus Produktveräusserungen erzielt wurden, verbesserte sich die Betriebsgewinnmarge
vor Sonderpositionen um 2,4 Prozentpunkte von 25,0% auf 27,4% im Jahr 2005. Der EBITDA lag bei insgesamt
9,0 Milliarden Franken bzw. 33,0% der Verkäufe, gegenüber 32,0% im Vorjahr.
Onkologie
– Wachstum auf breiter Front
Mit einer Umsatzsteigerung von 42% war 2005 ein ausgesprochen
erfolgreiches Jahr für das Onkologieportfolio von Roche. Die Verkäufe der Onkologieprodukte machen bereits
40% des Gesamtumsatzes der Division aus. Dieses Ergebnis, zu dem alle wichtigen Marken beitrugen, hat
die Position von Roche als weltweit führendem Anbieter von Krebsmedikamenten massgeblich gestärkt.
Die
Verkäufe des Medikaments MabThera/Rituxan für die Behandlung indolenter und aggressiver Formen des Non-Hodgkin-Lymphoms
(NHL) stiegen vor allem aufgrund der häufigeren Verschreibungen in Europa im Jahresverlauf deutlich
an. Im August 2005 reichten Genentech und Biogen Idec eine zusätzliche Indikation zur Zulassung durch
die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ein, die den Einsatz des Produkts bei unbehandelten
Patienten mit intermediärem bis hochmalignem (aggressivem) NHL ermöglichen soll. Wie eine massgebliche
internationale Phase-III-Studie zeigte, verbessert eine zweijährige Erhaltungsbehandlung mit MabThera/Rituxan
die Überlebenschancen von an indolentem NHL leidenden Patienten beträchtlich, unabhängig von deren Erstbehandlung.
Aufgrund dieser Ergebnisse hat Roche im Dezember bei der EU Indikationserweiterungen für das Produkt
beantragt: MabThera/Rituxan soll künftig auch als Erhaltungsbehandlung von Patienten mit indolentem
NHL eingesetzt werden können.
Herceptin, die einzige zugelassene gezielte
Therapie für einen besonders aggressiven Tumortyp (HER2-positiv), verzeichnete 2005 in allen Schlüsselmärkten
ein beeindruckendes Verkaufswachstum. Vor allem die Verlängerung der durchschnittlichen Behandlungsdauer
und der zunehmende Einsatz in der Erstbehandlung führten zu einem starken Anstieg der Verkäufe in den
USA und Europa. Für die Verwendung von Herceptin spricht auch die grosse und stetig zunehmende Anzahl
klinischer Studien, mit denen nachgewiesen wurde, dass das Medikament sowohl in den fortgeschrittenen
als auch in den frühen Stadien des Brustkrebses deutliche Überlebensvorteile bietet. Aufgrund der 2005
veröffentlichten sehr positiven Studienergebnisse wird Herceptin in einigen Ländern bereits vor der
Zulassung der Indikationserweiterung als Begleittherapie bei Brustkrebs im Frühstadium eingesetzt und
auch von den Kostenträgern erstattet.
Bondronat, ein Medikament zur Prävention
von Skelettkomplikationen bei Patienten mit Brustkrebs und Knochenmetastasen, verzeichnete nach der
Einführung in wichtigen europäischen Märkten einen deutlichen Zuwachs der Verkäufe um 108% auf 79 Millionen
Franken.
In seinem ersten vollen Jahr auf dem Markt erzielte Avastin,
das erste anti-angiogene Krebsmedikament, einen beachtlichen Umsatz von 1,7 Milliarden Franken. In den
USA, wo Avastin bereits 2004 für die Behandlung von Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium zugelassen
worden war, nehmen die Verkäufe nach wie vor schnell zu. Im Januar 2005 erhielt Avastin auch die EU-Zulassung
für diese Indikation und wurde bereits in wichtigen europäischen Märkten sehr erfolgreich eingeführt.
Das starke Umsatzwachstum von Xeloda setzte sich 2005 fort, wobei in
allen wichtigen Märkten beeindruckende Zuwächse erzielt wurden. Dazu beigetragen haben die jüngsten
Zulassungen des Produkts in den USA und der EU für den Einsatz als Begleittherapie bei Darmkrebs nach
chirurgischer Behandlung.
Tarceva, ein innovatives, gezielt wirkendes
Krebsmedikament, das nachweislich die Überlebenschancen bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs
sowie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessert, erreichte im ersten vollen Jahr am Markt bereits ein
beachtliches Verkaufsergebnis. Nach der Zulassung in den USA gegen Ende 2004 für die Zweit- bzw. Drittlinienbehandlung
des nichtkleinzelligen Lungenkrebses wurde das Produkt im September 2005 für die gleiche Indikation
in der EU zugelassen und ist inzwischen in mehreren EU-Ländern erhältlich. Einführungen in weiteren
europäischen Ländern sind für 2006 vorgesehen. Im November 2005 erteilte die FDA die Marktzulassung
von Tarceva für die Behandlung bei fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs; im Oktober wurde der
Zulassungsantrag für diese Indikation bei den EU-Behörden eingereicht.
Anämie
– NeoRecormon trotzt Preisdruck
Die Anämie-Medikamente NeoRecormon von Roche und
Epogin von Chugai verzeichneten 2005 eine positive Verkaufsentwicklung. NeoRecormon konnte trotz des
anhaltenden Preisdrucks die Führungsposition auf seinen Märkten halten, wobei beide Indikationen – die
krebsbedingte wie die renale Anämie – zu dem Verkaufsanstieg von 11% beitrugen. Im Segment Onkologie
setzte sich die starke Marktdurchdringung von NeoRecormon fort. Das Umsatzwachstum lag hier mit 21%
deutlich über dem Marktdurchschnitt (9%), was vor allem auf die fortlaufende Umstellung von Patienten
auf die praktische einmal wöchentlich anzuwendende Fertigspritze zurückzuführen ist. NeoRecormon kann
sowohl bei Patienten mit soliden Tumoren als auch bei Patienten mit Lymphomen eingesetzt werden, unabhängig
davon, welche Art von Chemotherapie sie erhalten.
Transplantationsmedizin
– CellCept wächst zweistellig
Das Immunsuppressivum CellCept erreichte sowohl weltweit
als auch in seinen Schlüsselmärkten beeindruckende Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. Trotz des
Markteintritts eines neuen Wettbewerbers konnte das Präparat seine führende Position im Segment für
mycophenolsäurehaltige Produkte mit einem Marktanteil von über 95% behaupten. Valcyte, das weltweit
führende Medikament für die Prävention von CMV, zeigte das ganze Jahr über anhaltendes Umsatzwachstum.
Die kombinierten Verkäufe von Valcyte und Cymevene stiegen deutlich im zweistelligen Bereich.
Virologie
– Tamiflu im Zeichen der Pandemieplanung
Die kombinierten Verkäufe von Pegasys
und Copegus verzeichneten 2005 ein gutes Wachstum. Insbesondere in Europa sorgten neue Indikationen
für steigende Marktanteile und die Erschliessung neuer Märkte. Dank wichtiger Neuzulassungen Ende 2004/Anfang
2005 ist Pegasys plus Copegus inzwischen die Therapiekombination mit dem breitesten Indikationsspektrum
für Hepatitis C und kann nun auch bei Patienten mit normalen Leberenzymwerten sowie Patienten mit einer
HIV-Koinfektion eingesetzt werden. In Japan, wo Chugai das Zulassungsgesuch für Pegasys und Copegus
für die kombinierte Behandlung von Hepatitis C eingereicht hat, sicherten die Behörden ein beschleunigtes
Verfahren zu. In mehr als 50 Ländern ist Pegasys auch für die Behandlung von Hepatitis B zugelassen.
Die
weltweiten Verkäufe von Tamiflu stiegen auf 1,6 Milliarden Franken. Wachstumstreiber waren eine schwere
Grippesaison in Japan Anfang 2005 sowie die gesteigerte Nachfrage im Rahmen der Pandemievorsorge. Inzwischen
haben mehr als 60 Länder Vorräte an Tamiflu bestellt, einige davon für 25–40% ihrer Bevölkerung. Roche
spendet über fünf Millionen Packungen Tamiflu an die Weltgesundheitsorganisation (WHO): Zwei Millionen
für regionale Lager, damit die WHO im Notfall schnell auf Ausbrüche der Vogelgrippe reagieren kann,
und drei Millionen als zentralgelagerte Reserve zur Eindämmung einer Influenza-Pandemie. Roche baut
die Produktionskapazitäten für Tamiflu weiterhin beträchtlich aus. Zusammen mit einem grossen Netzwerk
aus unabhängigen Unternehmen wird Roche bis 2007 in der Lage sein, jährlich mehr als 300 Millionen Behandlungseinheiten
herzustellen. Im Oktober hat Roche ihre Bereitschaft signalisiert, mit Regierungen und anderen Herstellerunternehmen
Gespräche über die Produktion von Tamiflu für den Einsatz im Pandemiefall zu führen. Seither hat Roche
Sublizenz-Vereinbarungen mit Shanghai Pharmaceuticals für China und Hetero Drugs in Indien unterzeichnet
und steht mit zwölf weiteren Partnern in Verhandlung, um das Produtionsnetzwerk weiter auszubauen. Ende
Jahr bzw. im Januar 2006 genehmigten die FDA und die EU-Behörden die Zulassung des Produkts für die
Grippeprävention bei Kindern im Alter zwischen ein und zwölf Jahren.
Die
Verkäufe von Fuzeon stiegen 2005 um 53% auf 259 Millionen Franken; wichtige Studien haben gezeigt, dass
die Verabreichung des Medikaments in Kombination mit den neuesten HIV-Präparaten zusätzliche Behandlungsvorteile
bietet. Auch in den kürzlich aktualisierten Behandlungsrichtlinien wird Fuzeon für Patienten, die sich
bereits in Therapie befinden, empfohlen, was zu einem verstärkten Einsatz des Produkts führen dürfte.
Bonviva/Boniva
mit gutem Start
Bonviva/Boniva ist das erste nur einmal monatlich einzunehmende
orale Bisphosphonat, das für die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zugelassen ist. Roche und
ihr Marketingpartner GlaxoSmithKline (GSK) haben das Produkt im April in den Vereinigten Staaten und
im September in Europa eingeführt. Seither wurden bereits Verkäufe in Höhe von 86 Millionen Franken
erzielt. Roche rechnet mit einem weiteren Umsatzanstieg, weil Ärzte und Patienten zunehmend erkennen,
wie einfach und bequem die einmal monatlich einzunehmende Tablette ist. Seit Januar 2006 gibt es mit
Boniva Injection auch die erste von der FDA zugelassene intravenöse Darreichungsform für die Behandlung
der postmenopausalen Osteoporose. Im gleichen Monat hat diese Darreichungsform in Europa eine Zulassungsempfehlung
erhalten.
In einem insgesamt stagnierenden Markt verzeichneten die weltweiten
Verkäufe von Xenical (Orlistat) ein Wachstum um 5%. Die Produktinformation wurde 2005 in der EU um zusätzliche
Daten zur Verabreichung an stark übergewichtige (adipöse) Jugendliche ergänzt. Damit ist Xenical das
erste und bislang einzige in den USA und Europa erhältliche gewichtsmindernde Medikament, dessen Fachinformation
diese Angaben enthält. Im Februar wurde die Vereinbarung mit GSK erweitert: Auch GSK vermarktet nun
das verschreibungspflichtige Xenical in den USA. Im Januar 2006 empfahl eine Expertenkommission der
FDA die Zulassung von niedrig dosiertem Orlistat als rezeptfreies Medikament zur Gewichtsreduktion.
GSK hatte den Antrag im vergangenen Juni gestellt.
Forschung
und Entwicklung – viel versprechende klinische Daten für CERA und Actemra
Ende
2005 umfasste die F + E-Pipeline der Division Pharma insgesamt 108 Projekte: 59 neue pharmazeutische
Wirkstoffe und 49 zusätzliche Indikationen. Vierzehn neue Wirkstoffe befinden sich derzeit in Phase
0, 21 in Phase I, sowie 19 in Phase II. Fünf sind in der Phase III oder wurden bereits zur Zulassung
eingereicht. 2005 kamen 13 Projekte neu in die Phase I, 12 in die Phase II und 13 in die Phase III.
Sieben Projekte erhielten die Marktzulassung und verliessen das F + E-Portfolio. Bei Roche Pharma befinden
sich derzeit 111 Projekte aus sieben therapeutischen Gebieten in der vorklinischen Forschung sowie 78
Projekte aus neun Gebieten in der klinischen Entwicklung. Von den F + E-Projekten, welche von Roche
geführt werden, wurden 2005 fünfzehn eingestellt: vier in Phase 0 (wovon eines von der Partnerorganisation
weiterbearbeitet wird), acht in Phase I (wovon zwei von der jeweiligen Partnerorganisation weiterbearbeitet
werden und zwei auslizenziert wurden) und drei in Phase II (wovon eines von der Partnerorganisation
weiterbearbeitet wird). Keines der Phase-III-Projekte wurde eingestellt.
Avastin
hat das Potenzial, in der modernen Krebsbehandlung eine besondere Bedeutung zu bekommen, wie neueste
Daten der Phase III eindrucksvoll unterstreichen: das Medikament bietet einen deutlichen Überlebensvorteil
bei metastasierendem nichtkleinzelligem Lungenkrebs und metastasierendem Brustkrebs. Zulassungsanträge
für diese neuen Indikationen sind für 2006 geplant. Darüber hinaus laufen Studien der Phase III für
folgende Indikationen: Begleittherapie bei Dickdarmkrebs, Behandlung von fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom
sowie von Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Eierstockkrebs. Ausserdem wird Avastin in Kombination
mit Tarceva bei nichtkleinzelligem Lungenkrebs getestet. Mit Herceptin laufen Studien der Phase III
und IV zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs und als Begleittherapie. Daten aus vier gross
angelegten klinischen Studien mit Brustkrebspatientinnen im Frühstadium (Begleittherapie) haben gezeigt,
dass die Zugabe von Herceptin zur Chemotherapie das Rückfallrisiko in dieser Gruppe deutlich senkt.
Zulassungsanträge für diese Indikation in den USA und der EU sind für das erste Quartal 2006 geplant.
Die
klinische Entwicklung von CERA, dem ersten kontinuierlichen Erythropoietin-Rezeptor-Aktivator zur Behandlung
von Anämie, verläuft nach Plan. Das Entwicklungsprogramm der Phase III für dieses Produkt umfasst sechs
Studien mit mehr als 2400 (dialysepflichtigen und nicht dialysepflichtigen) Patienten mit einer chronischen
Nierenerkrankung. Die ersten vier Studien der Phase III mit Dialysepatienten wurden Ende 2005 erfolgreich
abgeschlossen. CERA ist das erste Anämiemedikament, für dessen ersten Zulassungsantrag Studien mit grösseren
Verabreichungsintervallen (einmal alle vier Wochen) bei allen Prüfpatienten durchgeführt werden. Für
2006 sind weltweit Zulassungsanträge für CERA bei renaler Anämie geplant.
Roche
hat 2005 die Entwicklung von zwei Medikamenten entschieden vorangetrieben, die möglicherweise wichtige
Fortschritte bei der Behandlung von Rheumatoider Arthritis (RA) darstellen. Der Wirkstoff von MabThera/Rituxan
ist der erste zur gezielten Verringerung von B-Zellen, der im Zusammenhang mit RA erforscht wird. 2005
hat Roche einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Im August und September wurden die Zulassungsanträge
für MabThera/Rituxan in der ersten RA-Indikation in den USA und der EU eingereicht. Die Anträge, die
auf Daten aus der massgeblichen REFLEX-Studie basieren, beziehen sich auf den Einsatz des Medikaments
bei RA-Patienten, die auf bisher verfügbare Biopharmazeutika ungenügend ansprechen. Diese Patienten-Untergruppe
gilt als die am schwierigsten zu behandelnde. Positive Ergebnisse zeigte auch eine klinische Studie
der Phase IIb (DANCER) mit Patienten, bei denen die Behandlung mit einem oder mehreren Basismedikamenten
(DMARD) erfolglos gewesen war.
Auch bei der Entwicklung von Actemra (vormals
MRA) für RA wurden gute Fortschritte erzielt. Phase-III-Daten aus Japan wurden auf dem Kongress des
American College of Rheumatology im November präsentiert. Sie zeigen, dass die Behandlung mit Actemra
die Krankheitssymptome von RA klar verbessert und die fortschreitende Gelenkschädigung signifikant verlangsamt.
Basierend auf diesen Daten plant Chugai, ein Zulassungsgesuch in Japan im ersten Halbjahr 2006 einzureichen.
Die Rekrutierung von Patienten für internationale Studien der Phase III verläuft wie geplant. Zulassungsanträge
sollen 2007 in den USA und Europa eingereicht werden. Die erste Markteinführung von Actemra erfolgte
2005 durch Chugai in Japan zur Behandlung des seltenen Castleman-Syndroms, das starke Vergrösserungen
der Lymphknoten verursacht.
Division
Diagnostics
Kennzahlen | In Millionen CHF | Prozentuale Veränderung in CHF | Prozentuale Veränderung in lok. Währungen | In % der Verkäufe |
Verkäufe | 8'243 | +5 | +4 | 100 |
- Diabetes Care | 2'886 | +4 | +3 | 35 |
- Centralized Diagnostics | 2'906 | +6 | +5 | 35 |
- Molecular Diagnostics | 1'171 | +6 | +5 | 14 |
- Near Patient Testing | 718 | +6 | +5 | 9 |
- Applied Science | 562 | +6 | +5 | 7 |
EBITDA | 2'527 | +4 | +2 | 30,7 |
Betriebsgewinn vor Sonderpositionen | 1'687 | +1 | -1 | 20,5 |
Forschung und Entwicklung | 719 | +2 | +2 | 8,7 |
Im Jahr 2005 konnte Roche Diagnostics seine führende Marktposition in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld halten. Die Verkäufe lagen mit einem Wachstum von 4% in lokalen Währungen (5% in Franken und in US-Dollar) im Rahmen der globalen Marktentwicklung. 2005 wurden von Roche Diagnostics weltweit über 20 neue Produkte eingeführt. Im Schlüsselbereich Diabetes-Management sind die sehr erfolgreichen Vorgängermodelle durch eine neue Produktegeneration abgelöst worden. Darüber hinaus stiess die Division in neue, für die Zukunft viel versprechende Märkte vor, wie z.B. die Gensequenzierung.
Der Betriebsgewinn vor Sonderpositionen nahm um 1% in lokalen Währungen auf 1,7 Milliarden Franken ab, was zu einem Margenrückgang von 0,8 Prozentpunkten auf 20,5% führte. Dies ist weitgehend auf den starken Preisdruck, die Kosten für die Inbetriebnahme neuer Produktionswerke und für zahlreiche Neueinführungen sowie auf höhere Abschreibungen auf Sachanlagen zurückzuführen. Letztere resultierten aus der gestiegenen Anzahl Platzierungen von Instrumenten bei Kunden.
Mit fast 720 Millionen Franken (rund 9% des Umsatzes) investierte die Division Diagnostics bedeutend mehr in Forschung und Entwicklung als ihre Wettbewerber. Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen Molecular Diagnostics, Immundiagnostik und Diabetes Care.
Diabetes Care – Erfolgreicher Start neuer Accu-Chek-Produkte
Der Geschäftsbereich Diabetes Care, Marktführer im Bereich Diabetes-Management, erzielte ein Wachstum von 3% in lokalen Währungen. Diabetes Care hat in der zweiten Jahreshälfte 2005 eine Reihe von innovativen Produkten am Markt eingeführt. Dazu gehören die Blutzuckermesssysteme Accu-Chek Compact Plus mit integrierten Teststreifen und Stechhilfe und Accu-Chek Aviva, das Nachfolgemodell des Accu-Chek Advantage. Ebenfalls neu ist die menügesteuerte Insulinpumpe Accu-Chek Spirit, die neue Standards in der flexiblen und zuverlässigen Insulingabe setzt. Ferner wurde 2005 der Accu-Chek Pocket Compass 3.0, eine neue Softwareversion zur mobilen Selbstkontrolle, auf den Markt gebracht. Die FDA hat den Produktionsstandort von Roche Diagnostics in Burgdorf, Schweiz, inspiziert. Die endgültige Entscheidung darüber, ob der Importstop von Insulinpumpen in die USA aufgehoben wird, ist nach wie vor ausstehend.
Centralized Diagnostics – grosse Nachfrage nach Elecsys proBNP
Centralized Diagnostics verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 5% in lokalen Währungen und avancierte erstmals zur Nummer eins in diesem wichtigen Diagnostik-Segment. Diese Ergebnisse sind in erster Linie auf den anhaltenden Erfolg in der Immundiagnostik zurückzuführen. Auch in diesem Bereich will Roche mittelfristig die Marktführerschaft übernehmen und ist diesem Ziel 2005 einen Schritt näher gekommen: Die Anzahl Platzierungen von Elecsys- und E170-Systemen erreichten mit einer Zunahme von 24% erneut Rekordniveau, und dank der grossen Nachfrage nach Elecsys proBNP rückte der Geschäftsbereich zum führenden Anbieter von Herz-Kreislauf-Tests in klinischen Labors auf. Der Herztest profitierte von mehr als 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen über den Marker NT-proBNP im Jahr 2005 und der Aufnahme des Markers in Experten-Richtlinien zur Behandlung von Patienten. Die Investitionen in neue Automatisierungstechnologien für die zahlreichen Arbeitsschritte, die dem eigentlichen Testverfahren im Labor vor- und nachgelagert sind, beginnen sich auszuzahlen. Die 2004 abgeschlossene Kooperationserweiterung mit dem deutschen Unternehmen PVT Probenverteiltechnik auf dem Gebiet der präanalytischen Systeme stärkte die führende Position im Bereich der Labor-Gesamtlösungen. Das neue RSD-800/A-System für die vollständige Automation wurde bereits in neun Märkten erfolgreich eingeführt.
Molecular Diagnostics – Ausbau des Bereichs Blut-Screening
Mit einem Verkaufswachstum von 5% und einem Marktanteil von über 40% bleibt der Geschäftsbereich Molecular Diagnostics trotz des zunehmend wettbewerbsintensiven Umfelds klarer Marktführer in der Molekulardiagnostik. Wachstumsträger waren erneut die Produkte für die Bereiche Blut-Screening (Kontrolle von Blutkonserven) mit einem Umsatzplus von 11% und Virologie (+8%). Das Kernportfolio im Virologiesegment wurde 2005 mit den kombinierten Systemen Cobas AmpliPrep/Cobas TaqMan verstärkt, die Labors eine neue Leistungsdimension bei der automatischen Probenvorbereitung und DNS-/RNS-Analyse bieten. Ferner wurden 2005 drei Tests, die auf dieser Plattform zum Einsatz kommen, in Europa zugelassen. Diese messen die Virusmenge von HIV, HCV und HBV in menschlichem Plasma. Die Virusmenge ist ein Schlüsselindikator für die Bewertung von Krankheitsverlauf, Therapieerfolg oder der Entwicklung von Medikamentenresistenzen. In den USA sollen die Zulassungsgesuche für diese Tests 2006/2007 eingereicht werden. Mit dem Linear Array HPV Genotyping Test, der im Juni 2005 die europäische Zertifizierung erhielt, bietet Roche Diagnostics als einziges Unternehmen der Branche einen kommerziellen PCR-Test für die Bestimmung von 37 “high risk” und “low risk” Genvarianten des humanen Papillomavirus (HPV) an. Im Juli 2005 eröffnete Roche in New Jersey, USA, das weltweit grösste Produktionswerk für die Herstellung von PCR-Produkten. Mit dem AmpliChip CYP450 Test wurde 2004 der erste DNS-Chip für den klinischen Gebrauch in Europa eingeführt; im Januar 2005 wurde der Test auch in den USA zugelassen. Bereits drei grosse US-Laboratorien haben den Test in ihr Angebot aufgenommen.
Near Patient Testing – Nutzen von CoaguChek-S-System erneut bestätigt
Der Geschäftsbereich Near Patient Testing erzielte infolge der positiven Geschäftsentwicklung in seinen drei Kernsegmenten – Kardiologie, Blutgerinnung und Blutgas/Elektrolyt – eine Zunahme der Verkäufe um 5%. Das Segment Blutgerinnungsmessgeräte erreichte ein Umsatzwachstum von 13%. Dabei war in den USA ein besonders starkes Wachstum zu verzeichnen. Eine neue klinische Studie zeigt, dass bei Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen müssen und ihre Blutgerinnung mit dem CoaguChek-S-System selbst kontrollieren, das Risiko schwerer Komplikationen und kleinerer Blutungen um bis zu 70% und die Sterblichkeitsrate nach einem Herzklappenersatz um bis zu 60% gesenkt werden kann. Im Segment Blutgas- und Elektrolytanalyse konnte Roche Diagnostics 2005 die Anzahl Platzierung von Instrumenten gegenüber dem Vorjahr verdoppeln.
Applied Science – Erfolg mit neuen Produkten
In einem von starkem Wettbewerbsdruck gekennzeichnetem Umfeld erzielte Applied Science eine Wachstumsrate von 5% und hat damit seine Marktposition behauptet. 2005 wurde eine Reihe wichtiger Produkte – namentlich der Genome Sequencer 20 und LightCycler 480 – eingeführt. Mit ersterem gewinnt Roche Zugang zum attraktiven Markt der Gensequenzforschung. Das Genome Sequencer 20 System ermöglicht Forschern, lange DNS-Abschnitte und Genome bis zu hundertmal schneller zu sequenzieren als mit anderen derzeit kommerziell verfügbaren Systemen. Es basiert auf dem – mit einem Innovationspreis ausgezeichneten – Nanotechnologieverfahren von 454 Life Sciences und ist das erste Produkt, das aus der 2005 geschlossenen strategischen Allianz zwischen Roche und dem US-amerikanischen Unternehmen hervorging.
Über Roche
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, trägt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der grösste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. Roche beschäftigt rund 70'000 Mitarbeitende in 150 Ländern und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com).
Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.
Anhang
Weitere Informationen
- Medienmitteilung mit allen Tabellen
- Geschäftsbericht 2005
- Präsentationen / Live Broadcast Medienkonferenz (ab 10.00 Uhr)
- Bilder der Medienkonferenz (ab 14.00 Uhr)
Nächste Termine
- Generalversammlung: 27. Februar
- Umsätze 1. Quartal 2006: 26. April (provisorisch)
- Halbjahresabschluss 2006: 20. Juli (provisorisch)
- Neun-Monate-Umsätze 2006: 17. Oktober (provisorisch)
Disclaimer:
Cautionary statement regarding forward-looking statements
This document contains
certain
forward-looking statements. These forward-looking statements may be identified by words such as ‘believes’,
‘expects’, ‘anticipates’, ‘projects’, ‘intends’, ‘should’, ‘seeks’, ‘estimates’, ‘future’ or similar
expressions or by discussion of, among other things, strategy, goals, plans or intentions. Various factors
may cause actual results to differ materially in the future from those reflected in forward-looking
statements contained in this document, among others: (1) pricing and product initiatives of competitors;
(2) legislative and regulatory developments and economic conditions; (3) delay or inability in obtaining
regulatory approvals or bringing products to market; (4) fluctuations in currency exchange rates and
general financial market conditions; (5) uncertainties in the discovery, development or marketing of
new products or new uses of existing products, including without limitation negative results of clinical
trials or research projects, unexpected side-effects of pipeline or marketed products; (6) increased
government pricing pressures; (7) interruptions in production; (8) loss of or inability to obtain adequate
protection for intellectual property rights; (9) litigation; (10) loss of key executives or other employees;
and (11) adverse publicity and news coverage. The statement regarding earnings per share growth is not
a profit forecast and should not be interpreted to mean that Roche’s earnings or earnings per share
for 2006 or any subsequent period will necessarily match or exceed the historical published earnings
or earnings per share of Roche.