Medienmitteilung
Basel, 21. April 2004
Erstes
Quartal über den Erwartungen: Umsatzsteigerung von 15% führt zu weiteren Marktanteilsgewinnen - Avastin
in den USA erfolgreich eingeführt
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Roche-Gruppe:
•
Roche-Gruppe steigert Umsatz in Kerngeschäften um 15% in Lokalwährungen bzw.
14% in Schweizer Franken
•
Rückkauf der ausstehenden Wandelanleihe LYONs IV reduziert erneut Schulden und Zinsbelastung:
Transaktion
führt zu einmaligem Gewinn nach Steuern von 613 Millionen Schweizer Franken
• Ausblick
für das laufende Jahr:
- Schnelleres Umsatzwachstum als der Weltmarkt für beide Divisionen
-
Margenverbesserung bei Pharma und Diagnostics kommt planmässig voran
- Wesentliche Steigerung
des Konzerngewinns erwartet
Roche Pharma:
• Pharma-Division
mit zweistelligem
Umsatzwachstum sowohl in Lokalwährungen (+17%) als auch in Schweizer Franken (+16%) –
Weltmarkt wächst
um 9%*
• Der Bereich Onkologie wächst um 27%. Erfolgreiche Einführung von Avastin in
den USA
• Pegasys und Copegus: Umsatz im ersten Quartal bereits 391 Millionen Schweizer
Franken
• Beginn der Phase III-Studien des Anämiepräparats CERA bei Patienten mit
Nierenerkrankungen
* IMS, Moving Annual Total Februar 2003 - Januar 2004
Roche
Diagnostics:
• Division Diagnostics wächst mit einer Umsatzzunahme von 10% in Lokalwährungen
(+11% in CHF) doppelt so schnell wie der Markt
• Überdurchschnittliche Umsatzentwicklung
in den Teilmärkten Diabetes Care und Molecular Diagnostics (+15% bzw. +14% in Lokalwährungen)
•
Übernahme von Igen abgeschlossen – starkes Wachstum im wichtigen Teilmarkt Immundiagnostik
(+24% in
Lokalwährungen)
Roche erzielte im ersten Quartal 2004 einen Umsatz von 7,6 Milliarden
Schweizer Franken. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme bei
den Kerngeschäften
von 15% in Lokalwährungen (+14% in CHF). Die Division Pharma hat den Umsatz um 17% in
lokalen Währungen
(+16% in CHF) gesteigert und somit erneut das Marktwachstum übertroffen. Mit einer Zunahme
von 10% in
lokalen Währungen (+11 % in CHF) konnte auch die Division Diagnostics weitere Marktanteile
hinzugewinnen.
Franz
B. Humer, Verwaltungsratspräsident und CEO von Roche zum ersten Quartal 2004: „ Roche
ist sehr gut in
das neue Geschäftsjahr gestartet. Sowohl Pharma als auch Diagnostics
wachsen weiterhin deutlich schneller
als der Markt. Mit der Einführung von Avastin in den USA verfügen wir als weltweit einziges
Healthcare-Unternehmen
über vier Medikamente, die das Leben krebskranker Menschen verlängern helfen, und unterstreichen
damit
unsere Führerschaft in der Onkologie. Ausserordentliche! Ereignisse vorbehalten werden
wir durch die
anhaltenden Fortschritte im operativen Bereich und den Rückkauf der LYONs-IV-Wandelanleihe
unseren Konzerngewinn im laufenden Jahr wesentlich verbessern und zudem unsere Bilanzstruktur
weiter stärken.“
2004 | 2003 | Änderungen in Prozent | ||
Verkäufe Januar bis März | Mio. CHF | Mio. CHF | in CHF | in Lokal- währungen |
Pharma | 5'646 | 4'888 | 16 | 17 |
Roche verschreibungs- pflichtig | 3'546 | 3'053 | 16 | 16 |
Genentech verschreibungs- pflichtig | 923 | 777 | 19 | 29 |
Chugai verschreibungs- pflichtig | 748 | 656 | 14 | 12 |
Verschreibungs- pflichtige Medikamente | 5'217 | 4'486 | 16 | 18 |
OTC | 429 | 402 | 7 | 5 |
Diagnostics | 1'908 | 1'725 | 11 | 10 |
Kerngeschäfte (weitergeführte Geschäfte) | 7'554 | 6'613 | 14 | 15 |
Vitamine und Feinchemikalien | - | 743 | -100 | -100 |
Konzern | 7'554 | 7'356 | 3 | 3 |
Finanzen: Wesentlicher Schritt zur Stärkung der Bilanzstruktur
Anfang April hat Roche den Rückkauf der LYONs-IV-Wandelanleihe abgeschlossen und damit einen wesentlichen Schritt zum weiteren Abbau der Konzernschulden und zur Stärkung der Bilanzstruktur unternommen. Die Transaktion erfolgte in erster Linie durch Umtausch in Genentech-Aktien. Für Roche ergeben sich aus dem Rückkauf ein einmaliger Finanzertrag von 968 Millionen Franken und ein Gewinn nach Steuern von 613 Millionen Franken. Durch diese Transaktion konnte Roche die Schulden um 1,36 Milliarden Franken reduzieren. Die Beteiligung von Roche an Genentech nimmt als Folge des Umtauschs in Genentech-Aktien um 2,5% auf 55,3% ab. Roche behält weiterhin die Mehrheit an Genentech und führt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Biotechnologieunternehmen unverändert fort.
Division Pharma
Im ersten Quartal 2004 nahmen die Verkäufe der Division Pharma in lokalen Währungen um 17% und um 16% in Schweizer Franken zu. Die Umsätze der verschreibungspflichtigen Medikamente stiegen in lokalen Währungen um 18% (+16% in CHF), wobei sowohl Roche als auch Genentech und Chugai mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten zum starken Wachstum beitrugen. Auch die Verkäufe im Bereich Consumer Health lagen deutlich über dem Weltmarkt und nahmen um 5% zu.
Die Umsatzsteigerung im verschreibungspflichtigen Bereich ist vor allem auf das anhaltende Wachstum in den Geschäftsbereichen Onkologie, Virologie und Transplantation zurückzuführen. Im Bereich Onkologie1 haben Medikamente wie MabThera (+33%2), Herceptin (+27%) und Kytril (+28%) massgebend zum Wachstum von 27% beigetragen. Pegasys und Copegus haben in den USA und international weiter Marktanteile hinzugewonnen und erreichen im ersten Quartal einen Umsatz von insgesamt 391 Millionen Schweizer Franken. Die in der Transplantationsmedizin eingesetzten Medikamente CellCept und Valcyte/Cymevene sind mit +23% respektive +38% weiterhin auf Wachstumskurs. Die Verkäufe von NeoRecormon und Epogin stiegen auf Grund des intensiven Preiswettbewerbs um 5%.
Der Umsatz der verschreibungspflichtigen Medikamente wuchs in allen wichtigen Regionen der Welt über dem Markt3. In Nordamerika nahmen die Verkäufe mit 22% doppelt so schnell zu als der Markt (+11%), was zu zusätzlichen Marktanteilsgewinnen führte. Auch in Europa stiegen die Verkäufe zweistellig (+17%) und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt (+8%). Die Verkäufe von Chugai (+12%) wuchsen ebenfalls zweistellig, obwohl der japanische Markt praktisch stagnierte (+3%). In Lateinamerika legten die Verkäufe bei einem sich erholenden Markt (+9%) um 22% zu.
Onkologie: Wachstum wird durch Avastin-Einführung
in den USA beschleunigt
Die Verkäufe von MabThera/Rituxan (USA: +21%; Japan: +177%;
Europa/RoW: +56%) stiegen weiterhin stark an, dies dank einem vermehrten Einsatz bei der Erstbehandlung
des weniger bösartigen und des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL). In Europa werden bereits 60%
der Patienten mit dem aggressiven NHL und 34% mit dem indolenten NHL zu Beginn der Therapie mit MabThera
behandelt.
Herceptin setzte seinen starken Wachstumskurs fort (+27%), insbesondere in
Europa/RoW (+39%) und Japan (+28%). Die kombinierte Anwendung von Herceptin und Taxotere konnte bei
Patientinnen mit einer aggressiven Form von Brustkrebs die Überlebenschancen massgeblich verbessern.
Die Daten wurden bei den europäischen Behörden zur Unterstützung des Gesuchs um Erweiterung des therapeutischen
Anwendungsgebietes mit dieser Präparatekombination eingereicht.
Das Brust- und Dickdarmkrebsmedikament
Xeloda leistet mit einem in Europa, Lateinamerika und Asien erzielten Verkaufswachstum von 34% weiterhin
einen kontinuierlich steigenden Umsatzbeitrag zum Onkologie-Portfolio. Hauptsächlich wegen Veränderungen
der Lagerbestände und des Kaufverhaltens der Grossisten haben die Verkäufe auf dem US-Markt im ersten
Quartal zwar um 49% abgenommen; dieser Trend sollte sich jedoch im laufenden Jahr korrigieren, da die
Zunahme der Verschreibungen in den USA mit +19% unvermindert hoch ist.
Bei den Krebs-Begleittherapien
hat in Europa die Einführung von Bondronat zur Behandlung von metastasenbedingten Knochenerkrankungen
begonnen. Kytril, Roches Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen bei Krebstherapien, zeigt weiterhin
in allen wichtigen Märkten ein starkes Wachstum (+28%).
Ein wichtiges Ereignis im ersten
Quartal war die FDA-Zulassung und die Einführung von Avastin in den USA als Erstbehandlung in Kombination
mit einer Chemotherapie gegen fortgeschrittenen Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Die Zulassung von Avastin,
des ersten Anti-Angiogenese-Therapeutikums gegen Krebs, wird in der Schweiz, Australien und Kanada von
den Zulassungsbehörden prioritär behandelt. Das Zulassungsgesuch wurde in Europa bereits im Dezember
2003 eingereicht.
Virologie: Pegasys und Copegus als Wachstumsträger
Pegasys
und Copegus, Roches Präparatekombination zur Behandlung von Hepatitis C, zeigte weiterhin ein dynamisches
Wachstum und Marktanteilsgewinne. Die kombinierten Verkäufe beliefen sich weltweit auf 391 Millionen
Schweizer Franken. Pegasys und Copegus haben somit in den letzten zwölf Monaten einen Umsatz von über
einer Milliarde Schweizer Franken erzielt. Auf dem US-Markt verstärkte Pegasys während des ersten Quartals
seine Führungsposition (57%). Entwicklungsprogramme für weitere Indikationen bei Pegasys laufen. So
hat Roche im Februar die Resultate einer gross angelegten Studie bei Patienten mit gleichzeitiger HIV-
und HCV-Infektion bekannt gegeben. Lebererkrankung ist bei diesen Patienten die häufigste Ursache von
Spitaleintritten und Todesfällen. Noch nie konnte bei so vielen Patienten dieser Gruppe eine lang anhaltende
Unterdrückung des Virus erreicht werden wie mit der Behandlung durch Pegasys und Copegus.
Die
Verkäufe des Anti-HIV-Medikaments Fuzeon, des weltweit ersten Fusionshemmers, stiegen gegenüber dem
Vorquartal um knapp ein Drittel, und es wird mit einem weiteren Zuwachs gerechnet, nachdem das Medikament
jetzt auch in den Schlüsselmärkten Spanien und Italien eingeführt ist. Verhandlungen über die Kassenzulässigkeit
in mehreren anderen EU-Ländern und Programme zur Erhöhung der Akzeptanz von Fuzeon als subkutane Injektion
sind im Gange.
Anämie: NeoRecormon/Epogin
behaupten ihre Marktposition
NeoRecormon und Epogin, die führende Therapie zur
Behandlung der Anämie bei Patienten mit Nierenerkrankungen und Krebs, weisen ein Wachstum von 5% auf.
Dies unter dem Einfluss eines wegen Preiserosion abflachenden Wachstums des Anämiemarktes und einer
anfangs noch langsamen Entwicklung im Bereich Onkologie. Dennoch werden in diesem Segment weiterhin
verbesserte Umsätze von NeoRecormon erwartet, nachdem vor kurzem eine praktischere und kostengünstigere
Fertigspritze für die einmal wöchentliche Verabreichung bei Patienten mit Lymphdrüsenkrebs genehmigt
und eingeführt worden ist.
Ein umfangreiches Phase-III-Studienprogramm des neu entwickelten
Anämiepräparats CERA bei Patienten mit Nierenleiden hat in Europa und den USA begonnen.
Transplantation:
kräftiges zweistelliges Wachstum
CellCept (+23%), das nebenwirkungsarme Immunsuppressivum
von Roche für Patienten nach Nieren-, Leber- oder Herztransplantationen und das meistverkaufte Markenpräparat
zur Verhütung einer Organabstossung in den USA, verzeichnete auch auf allen anderen wichtigen Märkten
erneut ein eindrückliches Verkaufswachstum.
Die kombinierten Verkäufe von Valcyte/Cymevene
stiegen um 38%. Das starke Wachstum ist hauptsächlich auf die Einführung von Valcyte in mehreren Ländern
zurückzuführen, nachdem es 2003 in der EU und in den USA zur Prophylaxe der CMV-Erkrankung bei Transplantationspatienten
zugelassen worden war.
Weitere wichtige Produkte
Die
Verkäufe von Xenical (+1%) haben sich stabilisiert. Die europäischen Zulassungsbehörden haben, gestützt
auf die XENDOS-Studie, im März eine Erweiterung des therapeutischen Anwendungsgebietes genehmigt. Die
Fachinformation ist mit Angaben darüber ergänzt worden, dass Xenical das Risiko für die Entstehung von
Typ-2-Diabetes verringern kann. Darüber hinaus hat die Wiedererlangung der Kassenzulässigkeit in Schweden
den Verkäufen in Europa Auftrieb verliehen.
Der Umsatz von Tamiflu in Japan hielt sich
im ersten Quartal auf hohem Niveau. Zunehmende Befürchtungen wegen der Vogelgrippe und das Potenzial
für eine Pandemie in den kommenden Jahren haben zu intensiven Gesprächen mit der WHO und einer Reihe
von Regierungsstellen geführt.
Eine Darreichungsform zur einmal täglichen Einnahme von
Bonviva/Boniva, dem Medikament zur Prophylaxe und Behandlung der Osteoporose, ist von den europäischen
Behörden im Februar 2004 genehmigt worden. Resultate einer neuen Phase-III-Studie weisen ausserdem darauf
hin, dass die einmal monatlich orale Verabreichung von Bonviva/Boniva der täglichen Gabe des Medikaments
ebenbürtig ist, zusätzlich aber die Akzeptanz bei Patienten erhöht sowie eine bessere Befolgung der
Therapie verspricht. Die Veröffentlichung der endgültigen Resultate sowie die Einreichung eines Zulassungsgesuchs
bei den europäischen und US-Registrierungsbehörden sind in diesem Jahr geplant.
Die
Verkäufe von Rocephin nahmen im ersten Quartal um 4% zu. Hohe Umsätze wurden infolge der Grippewelle
insbesondere in Nordamerika gemeldet. Wegen fehlender Generika-Konkurrenz in Italien fiel der Umsatzrückgang
in Europa/RoW geringer aus als erwartet.
Consumer
Health: Wachstum über dem Marktdurchschnitt
Im ersten Quartal 2004 nahmen die Verkäufe
rezeptfreier Medikamente, einschliesslich des Umsatzes von Chugai in Japan, in lokalen Währungen um
5% (in CHF +7%) auf 429 Millionen Schweizer Franken zu. Ohne Chugai verzeichneten die Verkäufe im Bereich
Consumer Health konzernweit eine Zunahme um 8% in lokalen Währungen und lagen damit wesentlich über
dem Weltmarkt. Dieses starke Wachstum wurde erreicht durch die guten Verkäufe der wichtigsten OTC-Produkte,
die in Lokalwährungen 10% zulegten, und insbesondere einen Umsatzanstieg in den Kernmärkten Spanien
(+19%), Grossbritannien (+14%), Brasilien (+30%) und Türkei (+25%).
Wie bereits angekündigt prüft Roche verschiedene strategische Möglichkeiten für den Bereich Roche Consumer Health. Mit einer Entscheidung wird im Laufe dieses Jahres gerechnet.
Division Diagnostics
Im ersten Quartal 2004 setzte Roche Diagnostics seine deutlich über dem Marktwachstum liegende Geschäftsentwicklung fort. In Lokalwährungen lagen die Umsätze mit 1,9 Milliarden Schweizer Franken 10% über dem Vorjahresquartal (+11% in CHF). Die erreichten Verkäufe übertreffen deutlich die Resultate anderer führender Diagnostika-Unternehmen im ersten Quartal 2004.
Alle Regionen haben erneut zum Wachstum beigetragen. Asien-Pazifik, Lateinamerika, Iberien und Japan konnten zweistellige Verkaufszuwachsraten erzielen. In der Region Lateinamerika wurde diese Entwicklung von der Erholung der lokalen Volkswirtschaften positiv beeinflusst. Die Verlangsamung des Marktwachstums in den USA im Jahre 2003 setzte sich im ersten Quartal 2004 fort; bereinigt um die Sondereffekte (Verkauf von Produktlinien) wuchs Roche Diagnostics jedoch in den USA weiterhin deutlich schneller als der Markt. Die Umsatzentwicklung weltweit wurde hauptsächlich von den Verkäufen mit Insulinpumpen, Diabetes Monitoring, der Immundiagnostik und dem Bereich Molecular Diagnostics getragen. Trotz Kostendämpfungsmassnahmen in verschiedenen Ländern wurden in Europa Umsatzzuwächse im hohen einstelligen Bereich erzielt.
Diabetes
Care: Neueinführungen gut vom Markt aufgenommen
Diabetes Care konnte im ersten
Quartal 2004 den Umsatz im Vergleich zum sehr guten Vorjahresquartal um 15% (+15% in CHF) steigern und
die bisherige Führungsposition weiter ausbauen. Diabetes Care ist zuversichtlich, weltweit weiterhin
schneller als der Markt wachsen zu können.
Kontinuierliche Wachstumsimpulse werden vom
Accu-Chek Compact System erwartet. Im ersten Quartal wurde Accu-Chek Go in Frankreich sowie Österreich
und Accu-Chek Advantage III wie geplant in den USA und in Deutschland lanciert. Beide Geräte besitzen
eine wiederum verbesserte Benutzerfreundlichkeit.
Im Zusammenhang mit den letztjährigen
Beanstandungen der FDA bezüglich der Produktionsprozesse und - dokumentationen von Disetronic wird voraussichtlich
im dritten Quartal des Jahres eine Re-Inspektion in Burgdorf durchgeführt.
Near
Patient Testing: Urisys in den USA eingeführt; Auslieferung von OMNI S weltweit erfolgt
Gesamthaft
nahmen die Verkäufe zwar um 1% (+0% in CHF) ab. Unter Berücksichtigung der Sonderfaktoren (Veräusserung
der Opti-Systeme und nichtklinischen Drogentests) stiegen die Umsätze bei Near Patient Testing jedoch
um 3% (+4% in CHF). Im Bereich Praxis- und Patientendiagnostik wuchsen die Umsätze bei den Blutgerinnungsmessgeräten
und den Accutrend-Produkten zur Cholesterinbestimmung zweistellig. Als Teil der globalen Marktbelieferung
des Urisys 1100 wurde dieses Produkt in den USA eingeführt und stärkt hiermit die Position von Roche
Diagnostics auf dem Sektor der automatisierten Harntests. Die weltweite Einführung des OMNI S zur Blutgas-
und Elektrolytemessung konnte weitergeführt werden und unterstützt massgeblich die führende Stellung
in diesem Bereich.
Die Einführung des Cobas IT 1000, einer innovativen Datenmanagement-Software
für den Einsatz direkt vor Ort, ist im zweiten Quartal 2004 vorgesehen. Diese internetbasierte Lösung
wird für den Kunden zusätzliche Anreize schaffen, auf das grosse Produktportfolio von Near Patient Testing
zurückzugreifen, und helfen, die führende Position von Roche Diagnostics im Bereich Hospital Point of
Care auszubauen.
Zusätzlich wird die im ersten Quartal dieses Jahres erfolgte Unterzeichnung
eines Abkommens mit Novation, einer der grössten US-Krankenhaus-Einkaufsorganisationen, zur weiteren
Umsatzdynamik beitragen.
Centralized Diagnostics: Immunchemie
als Motor des Wachstums
Gesamthaft nahmen die Verkäufe von Centralized Diagnostics
um 5% (+8% in CHF) zu. Die Umsätze im Bereich Immundiagnostik wuchsen mit 24% (+27% in CHF) weit über
dem Markt. Mit der abgeschlossenen Akquisition von Igen eröffnen sich nun weitere Wachstumspotentiale
auf dem Gebiet der Immundiagnostik, dem grössten Diagnostika-Teilmarkt mit einem Volumen von über 8
Milliarden Schweizer Franken. Weitere Impulse sind durch den zunehmenden Bedarf an optimierten Laborprozessen
zu erwarten. Systeme wie Modular Pre-Analytics bieten für Centralized Diagnostics als führendem Anbieter
integrierter Analysensysteme zusätzlich Wachstumspotentiale. Mit der Lizensierung eines hochsensitiven
Immuntests wurde die breite Palette von Centralized Diagnostics in der Herzdiagnostik erweitert.
Molecular
Diagnostics: Women’s Health und Blutbanken wichtigste Wachstumsbereiche
Molecular
Systems steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 14% gegenüber dem Vorjahr (+13% in CHF). Hierbei waren
die Bereiche Blutbanken (Screening) und Women’s Health die wichtigsten Wachstumsträger.
Die
Umsätze mit diagnostischen Tests zur Sicherheit von Blutprodukten werden einerseits durch Vertragsabschlüsse
in expandierenden Märkten, andererseits infolge neuer zusätzlicher Tests gesteigert. So konnte die Zusammenarbeit
mit asiatischen Blutbanken ausgeweitet und dadurch die führende Rolle von Roche Diagnostics in der Region
Asien/Pazifik und Japan weiter ausgebaut werden. In den USA wurde der Cobas AmpliScreen HIV 1-Test zur
Prüfung von Blutplasma und Spenderorganen zugelassen. Die Vorbereitungen für die Zulassung des AmpliChip
CYP 450 in der In-vitro-Diagnostik kommen planmässig voran. Roche sieht vor, den
Zulassungsantrag bei den amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden noch in diesem Jahr einzureichen.
Die Zulassung in Europa wird Mitte 2004 erwartet.
Als wichtiger Meilenstein im Women’s
Health-Produkteportfolio ist im April 2004 in Europa ein HPV-Test eingeführt worden. Dies ist der erste
PCR-basierte Test zum Nachweis des HP-Virus. Er ist in der Lage, die 13 medizinisch wichtigsten Subtypen
des HPV zu indentifizieren.
Nach einem Rückgang im Jahr 2003 wuchs das Geschäft mit
industriellen Kunden im Berichtszeitraum wieder um 14% (+5% in CHF).
Applied
Science: Rückkehr zu Wachstum
Nach einem deutlichen Rückgang im Biotechnologiemarkt
im vergangenen Jahr verzeichnete dieses Segment nun wieder ein erfreuliches Wachstum, und Applied Science
konnte in diesem Umfeld die Umsätze um 10% steigern (+9% in CHF). Die Einführung weiterer Komponenten
des Lightcycler 2.0 Systems mit zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten der PCR-Technologie sowie die Konzentration
auf den Bereich Genomik und die Life-Science-Forschung werden zu weiterem Wachstum beitragen.
1
Onkologie-Portfolio: MabThera/Rituxan, Herceptin, Xeloda, Bondronat, Kytril, Furtulon, Neupogen, NeoRecormon
(25%), Roferon-A (85%), Neutrogin, Picibanil, Avastin
2 Sofern nicht anders vermerkt,
basieren alle prozentualen Änderungen auf lokalen Währungen
3 Basis: IMS, Moving Annual
Total Februar 2003 - Januar 2004
Disclaimer
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by words such as “believes”, “expects”, “anticipates”, “projects”, “intends”, “should”, “seeks”, “estimates”,
“future” or similar expressions or by discussion of strategy, goals, plans or intentions. Various factors
may cause actual results to differ materially in the future from those reflected in forward-looking
statements contained in this presentation among others: (1) pricing and product initiatives of competitors;
(2) legislative and regulatory developments and economic conditions; (3) delay or inability in obtaining
regulatory approvals or bringing products to market; (4) fluctuations in currency exchange rates and
general financial market conditions; (5) uncertainties in the discovery, development or marketing of
new products or new uses of existing products; (6) increased government pricing pressures; (7) interruptions
in production; (8) loss of or inability to obtain adequate protection for intellectual property rights;
(9) litigation; (10) loss of key executives or other employees; and (11) adverse publicity or news coverage.