{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, den 27. August 2010\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche informiert zum neuesten Stand des FDA-Zulassungsgesuchs f\u252?r T-DM1\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche rechnet mit Einreichung der Zulassungsunterlagen weltweit Mitte 2012\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute bekannt, dass sie von der U.S. Nahrungs- und Arzneimittelaufsicht (FDA) f\u252?r das beschleunigte Zulassungsgesuch ( Biologics License Application, BLA) ihres Medikaments Trastuzumab-DM1 (T-DM1)einen ablehnenden Bescheid erhalten hat. Wie geplant, wird Roche seine laufende Phase-III-Zulassungsstudie EMILIA weiterf\u252?hren. Roche wird weiterhin mit der FDA zusammenarbeiten und erwartet, Mitte 2012 weltweit Zulassungsgesuche f\u252?r T-DM1 einreichen zu k\u246?nnen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit dem im Juli 2010 eingereichten BLA war auf Basis der Ergebnisse einer einarmigen Phase-II-Studie eine beschleunigte Zulassung f\u252?r T-DM1 beantragt worden. Die Studie hatte gezeigt, dass T-DM1 bei einem Drittel der Frauen mit fortgeschrittenem, HER2-positivem Brustkrebs, die zuvor durchschnittlich sieben Medikamente - einschlie\u223?lich zweier HER2-spezifischen Wirkstoffe - erhalten hatten, die Tumore schrumpfen liess.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Eine Anforderung f\u252?r ein beschleunigtes Zulassungsverfahren der FDA ist die Anerkennung einer definierten Patientenguppe, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet und nur begrenzte Bahandlungsm\u246?glichkeiten hat. F\u252?r diese Gruppe von Patienten m\u252?ssen fr\u252?hzeitige Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit eines Medikaments mit angemessener Wahrscheinlichkeit auf einen klinischen Nutzen schliessen lassen. Nach Gespr\u228?chen mit der FDA im M\u228?rz 2010 war Roche zum Schluss gelangt, dass die Einreichung eines BLA zur beschleunigten Zulassung angebracht sei. Nach Durchsicht des BLA erkl\u228?rte die FDA, dass die T-DM1-Studien den Standard f\u252?r eine beschleunigte Zulassung nicht erf\u252?llten, weil f\u252?r die Patienten, ungeachtet des HER2-Status, nicht alle verf\u252?gbaren, f\u252?r metastasierenden Brustkrebs zugelassenen Behandlungsoptionen ausgesch\u246?pft worden seien.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Wir sind fest \u252?berzeugt von T-DM1 als neuartige, wirksame HER2-spezifische Therapie und werden die Entwicklung weiter vorantreiben, sagte Hal Barron, Leiter Globale Entwicklung bei Roche.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche wird die Daten der angepassten, randomisierten Phase-III-Studie EMILIA zur Unterst\u252?tzung eines globalen Zulassungsgesuchs bei den Aufsichtsbeh\u246?rden Mitte 2012 einreichen. Die EMILIA-Studie vergleicht T-DM1 mit Lapatinib in Kombination mit Capecitabin bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, deren Erkrankung sich nach der Erstbehandlung verschlimmert hat. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber T-DM1\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 T-DM1 ist ein Antik\u246?rper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), ein so genannter \u8222?bewaffneter\u8220? Antik\u246?rper, der f\u252?r die Behandlung von fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs erforscht wird. T-DM1 verkn\u252?pft Trastuzumab und das Chemotherapeutikum DM1 mit Hilfe eines stabilen Linkers, der f\u252?r den Zweck geschaffen wurde, T-DM1 als Ganzes zu erhalten, bis es zu den spezifischen Krebszellen gelangt. Der Antik\u246?rper (Trastuzumab) bindet an die HER2-positiven Krebszellen und man geht davon aus, dass er die ausser Kontrolle geratenen Signale blockiert, die den Krebs wachsen lassen, und dass er gleichzeitig das Immunsystem des K\u246?rpers dazu anregt, die Krebszellen anzugreifen. Wenn T-DM1 dann einmal in die Krebszellen aufgenommen wird, soll es diese durch Freisetzung des DM1 zerst\u246?ren. Genentech erh\u228?lt im Rahmen einer Vereinbarung mit ImmunoGen, Inc. Lizenzen f\u252?r T-DM1-Technologie.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Studien mit T-DM1 und anderen HER2-spezifischen Wirkstoffen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das FDA-Zulassungsgesuch st\u252?tzte sich auf die Phase-II-Studie TDM4374g, eine einarmige, multizentrische Studie zur Pr\u252?fung der Monotherapie mit T-DM1 bei 110 Frauen mit HER2-positivem fortgeschrittenem Brustkrebs, deren metastasierender Krebs sich nach mindestens zwei vorherigen HER2-spezifischen Behandlungen (Herceptin und Lapatinib) sowie der Behandlung mit einem Anthrazyklin, einem Taxan und Capecitabin verschlimmert hatte. Der prim\u228?re Endpunkt der Studie war die objektive Ansprechrate (vollst\u228?ndiges oder teilweises Schrumpfen des Tumors um mindestens 30 Prozent bei zwei Tumoruntersuchungen im Abstand von mindestens 28 Tagen), die von einem unabh\u228?ngigen Gremium ermittelt wurde.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Ergebnisse der Studie wurden beim San Antonio Brustkrebssymposium 2009 vorgestellt und zeigten, dass T-DM1 bei 33 Prozent der Frauen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, der nach einer Behandlung mit durchschnittlich sieben Medikamenten gegen metastasierenden Brustkrebs weiter fortgeschritten war, die Tumore zum Schrumpfen brachte. Die meisten Nebenwirkungen in der Studie waren leicht ausgepr\u228?gt (Schweregrad 1-2) und entsprachen denen in fr\u252?heren klinischen Studien mit T-DM1. Die h\u228?ufigsten Nebenwirkungen, unabh\u228?ngig von ihrem Schweregrad, waren M\u252?digkeit (62 Prozent) und \u220?belkeit (37 Prozent). Die h\u228?ufigsten schweren Nebenwirkungen (Grad 3 oder h\u246?her) waren eine verminderte Zahl der Blutpl\u228?ttchen (7 Prozent), M\u252?digkeit (5 Prozent) und Zellulitis (4 Prozent). Es wurden keine schweren herzspezifischen Nebenwirkungen beobachtet. Eine Patientin mit vorbestehender, nichtalkoholischer Fettlebererkrankung erlag einem Leberversagen. Die Sicherheitsergebnisse deckten sich mit denen fr\u252?herer Studien, einschliesslich jenen einer Phase-II-Studie (TDM4258g) zum Nachweis der Wirksamkeit des Therapiekonzepts, deren Daten ebenfalls mit dem Zulassungsantrag bei der FDA eingereicht wurden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Weitere laufende Phase-II- und Phase-III-Studien mit T-DM1 und anderen HER2-spezifischen Medikamenten:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Vorl\u228?ufige Ergebnisse einer randomisierten Phase-II-Studie (TDM4450g), die T-DM1 mit Herceptin (Trastuzumab) in Kombination mit Docetaxel-Chemotherapie vergleicht bei Patientinnen, deren fortgeschrittener, HER2-positiver Brustkrebs zuvor noch nicht behandelt wurde, sind zur Pr\u228?sentation beim Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) im Oktober in Mailand (Italien) angenommen worden. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Eine laufende Phase-III-Studie, MARIANNE, wird T-DM1 sowohl allein als auch in Kombination mit Pertuzumab mit der Behandlung von Herceptin in Kombination mit einer Taxan-Chemotherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs vergleichen, die zuvor noch nicht aufgrund des Fortschreitens ihrer Erkrankung behandelt worden sind. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - CLEOPATRA ist die entscheidende Zulassungsstudie von Pertuzumab in Kombination mit Herceptin und Docetaxel als Therapeutika der ersten Wahl bei HER2-positivem, metastasierendem Brustkrebs. Der Zeitplan f\u252?r die Antragstellung bleibt unver\u228?ndert. Roche rechnet mit der Einreichung von Zulassungsantr\u228?gen weltweit f\u252?r Pertuzumab auf der Grundlage der CLEOPATRA-Studie f\u252?r Ende 2011. \par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Pertuzumab\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Pertuzumab ist ein neuer Typ eines zielgerichteten Anti-Tumor-Wirkstoffs, der die Bezeichnung HER2-Dimerisationshemmer (HDI) tr\u228?gt und die Zellpaarung (oder Dimerisation) des HER2-Proteins mit anderen Rezeptoren der HER-Familie hemmt. Diese Paarung ist f\u252?r die Ausl\u246?sung der HER-Signalgebung innerhalb der Zelle verantwortlich. Man nimmt an, dass die HER-Signalpfade eine wichtige Rolle bei Wachstum und Fortbestand mehrerer unterschiedlicher Krebsarten spielen. Man geht davon aus, dass die Wirkungsweise von Herceptin und Pertuzumab synergistisch ist. Herceptin bindet ebenfalls an HER2, aber an einer anderen Stelle.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Herceptin\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der gezielt die Funktion von HER2 hemmt. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Der Wirkmechanismus von Herceptin ist einzigartig und beruht auf der Aktivierung des k\u246?rpereigenen Immunsystems und der HER2-Unterdr\u252?ckung zur gezielten Zerst\u246?rung von Krebszellen. Herceptin hat sowohl bei HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs eine zuvor unerreichte Wirksamkeit bewiesen. Nicht nur als Monotherapie, sondern auch in Kombination mit oder nach einer Standardchemotherapie konnten bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprech- bzw. Remissionsraten, das krankheitsfreie \u220?berleben sowie die Gesamt\u252?berlebenszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden. Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben weltweit mehr als 740\u8217?000 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs eine Therapie mit Herceptin erhalten. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Brustkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Brustkrebs ist weltweit die h\u228?ufigste Krebsart bei Frauen{\super 1)} . \u160?Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt \u252?ber eine Million neuer F\u228?lle von Brustkrebs diagnostiziert, und fast 400.000 Patientinnen sterben j\u228?hrlich an der Erkrankung{\super 2)} .\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei HER2-positivem Brustkrebs sind auf der Oberfl\u228?che der Tumorzellen erh\u246?hte Mengen des Proteins HER2 vorhanden. Dieses Ph\u228?nomen wird als \u8216?HER2-Positivit\u228?t\u8217? bezeichnet und betriff 20-25% der an Brustkrebs erkrankten Frauen. Ist der HER2-positive Brustkrebs fortgeschritten, hat sich die Krankheit auch auf andere Teile des K\u246?rpers ausgebreitet, meist die Lungen, Knochen, die Leber und das Gehirn. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 1)World Health Organization, http://www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/\line 2)Ferlay J, et al., GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality and Prevalence Worldwide. IARC CancerBase No.5, Version 2.0. IARCPress, Lyon, 2004. 2004\par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
