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{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}

{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, den 18. August 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Avastin plus h\u228?ufig verwendete Chemotherapien verl\u228?ngern Zeit ohne Fortschreiten der Krankheit bei Frauen mit vorbehandeltem fortgeschrittenem Brustkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 RIBBON-2: Erste Phase-III-Studie, die einen progressionsfreien \u220?berlebensvorteil von Avastin als Zweitlinientherapie bei fortgeschrittenem Brustkrebs zeigt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute bekannt, dass eine Phase-III-Studie mit Avastin (Bevacizumab) in Kombination mit einer Reihe von verschiedenen Chemotherapien ihren prim\u228?ren Endpunkt erreicht hat: Bei Frauen mit vorbehandeltem fortgeschrittenem HER2-negativem Brustkrebs wurde die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung (progressionsfreies \u220?berleben) im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie verl\u228?ngert. In der RIBBON-2-Studie w\u228?hlten die Pr\u252?f\u228?rzte die Art der Chemotherapie, die in Kombination mit Avastin angewendet wurde, und die Chemotherapien wurden in der prim\u228?ren Endpunktanalyse zusammen bewertet. In der Studie wurden keine Hinweise auf neue Nebenwirkungen von Avastin beobachtet. Die Daten der Studie werden auf einer bevorstehenden medizinischen Fachtagung vorgestellt werden. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Dies ist eine gute Nachricht f\u252?r Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs, weil fast alle Frauen nach ihrer Erstbehandlung eine zus\u228?tzliche Therapie ben\u246?tigen,\u8220? so William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche. \u8222?RIBBON-2 ist die erste Phase-III-Studie, die zeigt, dass Avastin auch in der Zweitlinientherapie Vorteile bieten kann, und wir freuen uns darauf, die Daten bei den Zulassungsbeh\u246?rden weltweit einzureichen.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im M\u228?rz 2007 wurde Avastin kombiniert mit Paclitaxel in Europa f\u252?r die Erstlinienbehandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs zugelassen. Erst vor kurzem wurde die europ\u228?ische Zulassung auf die Kombination mit Docetaxel, einem anderen h\u228?ufig angewendeten Chemotherapeutikum aus der Klasse der Taxane, erweitert. Im Februar 2008 wurde Avastin in Kombination mit Paclitaxel im Zuge des beschleunigten Zulassungsverfahrens der Food and Drug Administration (FDA) auch in den USA zugelassen. Dieses Verfahren erm\u246?glicht die vorl\u228?ufige Zulassung von Medikamenten gegen Krebs oder andere lebensbedrohliche Krankheiten.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Obwohl sich die Behandlung in den letzten Jahren stark verbessert hat, ist Brustkrebs bei Frauen im Alter bis 55 Jahren nach wie vor die h\u228?ufigste Krebstodesursache. Jedes Jahr wird bei mehr als einer Million Frauen Brustkrebs diagnostiziert, und dies f\u252?hrt weltweit zu \u252?ber 500\u8217?000 Todesf\u228?llen durch die Krankheit.{\super 1,2} \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber RIBBON-2 (AVF3693g) \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 RIBBON-2 ist eine internationale, multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie, in die 684 Patientinnen mit vorbehandeltem metastasiertem HER2-negativem Brustkrebs aufgenommen wurden. In der Studie wurde die Zugabe von Avastin oder Placebo zu einer vom Pr\u252?farzt gew\u228?hlten Chemotherapie untersucht. Die folgenden Chemotherapien wurden in der Studie verwendet:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Taxane: Paclitaxel, proteingebundenes Paclitaxel oder Docetaxel \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gemcitabin\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Capecitabin \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Vinorelbin\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der prim\u228?re Endpunkt der Studie war das progressionsfreie \u220?berleben. Es war definiert als die Zeitdauer von der Randomisierung bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zum Tod und wurde von den behandelnden \u196?rzten in der Studie abgesch\u228?tzt. Sekund\u228?re Endpunkte waren die objektive Ansprechrate, die Einjahres-\u220?berlebensrate, die Gesamt\u252?berlebensdauer, das progressionsfreie \u220?berleben bei den einzelnen Arten von Chemotherapien und die Sicherheit.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Avastin\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Avastin ist ein Antik\u246?rper, der den vaskul\u228?ren endothelialen Wachstumsfaktor VEGF spezifisch bindet und dabei blockiert. VEGF spielt bei der Tumor-Angiogenese eine ganz zentrale Rolle. Darunter versteht man die Bildung und Aufrechterhaltung von Blutgef\u228?ssen. Ohne diesen Vorgang kann der Tumor nicht wachsen und nicht in andere Regionen des K\u246?rpers streuen (Metastasen bilden). Der gezielte Wirkmechanismus von Avastin hilft, das Tumorwachstum und die Bildung von Metastasen einzud\u228?mmen und hat nur einen geringen Einfluss auf die chemotherapiebedingten Nebenwirkungen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Avastin zeichnet sich bei verschiedenen Tumorarten durch nachgewiesene \u220?berlebensvorteile aus. In Europa ist Avastin zur Behandlung fortgeschrittener Stadien von vier h\u228?ufigen Krebsarten, n\u228?mlich Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, Brustkrebs, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC) und Nierenkrebs, zugelassen. Zusammen sind diese Krebsarten jedes Jahr f\u252?r \u252?ber 2,5 Millionen Todesf\u228?lle verantwortlich.{\super 3,4,5}  In den USA war Avastin das erste von der FDA zugelassene antiangiogenetisch wirksame Medikament. Heute ist es f\u252?r die Behandlung von f\u252?nf Tumorarten zugelassen: Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Brustkrebs, Hirntumoren (Glioblastom) und Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom).\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bislang wurden bereits \u252?ber 500\u8217?000 Patienten mit Avastin behandelt. In einem umfassenden klinischen Studienprogramm mit \u252?ber 450 klinischen Pr\u252?fungen wird Avastin bei verschiedenen Tumorarten (darunter Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, Brust- und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Hirntumore, Magen-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie weitere Krebsarten) und in unterschiedlichen klinischen Situationen (fortgeschrittene oder fr\u252?he Krankheitsstadien) untersucht. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2008 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,6 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1.Boyle P et al. World Cancer Report 2008 IARCPress, Lyon, 2008\line 2.Ferlay J et al. GLOBOCAN 2002: Cancer Incidence, Mortality and Prevalence Worldwide IARC CancerBase No. 5. version 2.0, IARCPress, Lyon, 2004 \line 3.Garcia M et al. Global Cancer Facts & Figures. Atlanta, GA: American Cancer Society, 2007\line 4.WHO Cancer Factsheet N\u176?297 \u8211? updated July 2008. Last accessed 24 March 2009 at http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/index.html.\line 5.Parkin DM et al. CA Cancer J Clin 2005; 55: 74-108.\par}

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{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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