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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}

{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 29. Juli 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b EU-Kommission stimmt Zulassungserweiterung zu: Avastin kann zur Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen (metastasierten) Brustkrebses jetzt auch mit Docetaxel kombiniert werden\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u196?rzte k\u246?nnen nun mehr Patientinnen eine Behandlung auf Avastin-Basis anbieten\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mehr Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs k\u246?nnten in Zukunft von Avastin profitieren. Denn wie Roche heute bekannt gab, wurde die Zulassung des Krebsmittels erweitert. Avastin kann ab jetzt mit Docetaxel oder mit Paclitaxel (als Chemotherapie) zusammen eingesetzt werden. Im M\u228?rz 2007 war Avastin in Europa zur Erstlinienbehandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs in Kombination mit Paclitaxel zugelassen worden. Die nun heute von der EU-Kommission erteilte Zulassungserweiterung bedeutet, dass Avastin ab jetzt auch mit Docetaxel kombiniert werden kann. Docetaxel ist eine weitere h\u228?ufig eingesetzte Chemotherapie. Damit stehen den Patientinnen und \u196?rzten mehr Therapiem\u246?glichkeiten auf Avastin-Basis zur Verf\u252?gung. Die Standarddosis von Avastin f\u252?r die Behandlung des metastasierenden Brustkrebses betr\u228?gt nach wie vor 10 mg/kg alle 2 Wochen oder 15 mg/kg alle 3 Wochen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Avastin ver\u228?ndert die Krebstherapie. Bei vielen verschiedenen Tumorarten, darunter auch beim Brustkrebs, konnte ein signifikanter Nutzen von Avastin bereits nachgewiesen werden\u8220?, so William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche. \u8222?Diese Zulassung ist eine gute Nachricht. Weil die \u196?rzte jetzt \u252?ber mehr Behandlungsm\u246?glichkeiten verf\u252?gen, k\u246?nnen mehr Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs von Avastin profitieren.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Trotz der bereits erzielten Verbesserungen bei der Therapie bleibt der Brustkrebs bei Frauen unter 55 Jahren die h\u228?ufigste krebsbedingte Todesursache. Jedes Jahr wird Brustkrebs weltweit bei \u252?ber einer Million Frauen diagnostiziert, und mehr als 500'000 Frauen sterben an der Krankheit.{\super 1,2} \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die AVADO-Studie (BO17708) \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die AVADO-Studie ist eine internationale Phase-III-Studie, an der 736 Frauen mit zuvor nicht mit einer Chemotherapie behandeltem metastasierendem Brustkrebs teilnahmen. Die Studienteilnehmerinnen wurden nach dem Zufallsprinzip einer von drei Behandlungsgruppen zugeteilt:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin 15 mg/kg alle drei Wochen in Kombination mit Docetaxel 100 mg/m2\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin 7,5 mg/kg alle drei Wochen in Kombination mit Docetaxel 100 mg/m2\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Placebo in Kombination mit Docetaxel 100 mg/m2 als Kontrollgruppe\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das prim\u228?re Ziel der Studie bestand darin, in einer oder beiden Avastin-Behandlungsgruppen die \u220?berlegenheit von Avastin in Bezug auf das progressionsfreie \u220?berleben gegen\u252?ber der Kontrollgruppe aufzuzeigen. Als sekund\u228?re Endpunkte untersuchte die Studie unter anderem die Ansprechrate, die Ansprechdauer, die Zeitspanne bis zum Versagen der Therapie, die Gesamt\u252?berlebensdauer, die Einjahres\u252?berlebensrate, die Lebensqualit\u228?t sowie die Sicherheit und Vertr\u228?glichkeit. Nach der aktualisierten Auswertung sind die Resultate der Kombination von Avastin mit Docetaxel wie folgt: \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bis zu 49 % h\u246?here \u220?berlebenschancen ohne Fortschreiten der Krankheit (so genannte progressionsfreie \u220?berlebenszeit) unter der Behandlung mit Avastin plus Docetaxel im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Docetaxel. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?ber die H\u228?lfte der Patientinnen \u252?berlebte ohne Fortschreiten der Krankheit mehr als 10 Monate, wenn sie mit Avastin plus Docetaxel behandelt wurden. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bei der Auswertung zum \u220?berleben nach einem Jahr waren signifikant mehr Patientinnen am Leben, wenn sie mit Avastin + Docetaxel (84 %) behandelt wurden, als wenn sie nur Docetaxel erhielten (76 %). \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Daten zum Gesamt\u252?berleben, welche etwa 45 % der Ereignisse widerspiegeln, zeigen keinen Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bei bis zu zwei Dritteln aller Patientinnen (64 %), die eine Behandlung auf Avastin-Basis erhielten, ging die Gr\u246?sse des Tumors deutlich zur\u252?ck. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Es ergaben sich keine neuen Bedenken in Bezug auf die Sicherheit von Avastin. Das in fr\u252?heren Studien beobachtete Sicherheits- und Vertr\u228?glichkeitsprofil wurde damit best\u228?tigt. Ausserdem hatte Avastin keinen wesentlichen Einfluss auf das bekannte Nebenwirkungsprofil von Docetaxel.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Avastin \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei Avastin handelt es sich um einen Antik\u246?rper, welcher den vaskul\u228?ren endothelialen Wachstumsfaktor VEGF spezifisch bindet und dabei blockiert. VEGF spielt bei der Tumor-Angiogenese eine ganz zentrale Rolle. Darunter versteht man die Bildung und Aufrechterhaltung von Blutgef\u228?ssen. Ohne diesen Vorgang kann der Tumor nicht wachsen und nicht in andere Regionen des K\u246?rpers streuen (Metastasen bilden). Der gezielte Wirkmechanismus von Avastin hilft, das Tumorwachstum und die Bildung von Metastasen zu kontrollieren und hat nur einen geringen Einfluss auf die chemotherapiebedingten Nebenwirkungen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Avastin zeichnet sich bei verschiedenen Tumorarten durch nachgewiesene \u220?berlebensvorteile aus. In Europa ist Avastin zur Behandlung fortgeschrittener Stadien von vier h\u228?ufigen Krebsarten, n\u228?mlich Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, Brustkrebs, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs und Nierenkrebs, zugelassen. Zusammen sind diese Krebsarten jedes Jahr f\u252?r fast 3 Millionen Todesf\u228?lle verantwortlich. In den USA war Avastin das erste von der FDA zugelassene antiangiogenetisch wirksame Medikament. Heute ist das Mittel zur Behandlung von vier Tumorarten zugelassen: Brustkrebs, Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, Glioblastom und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC). \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bislang wurden bereits \u252?ber 500\u8217?000 Patienten mit Avastin behandelt. In einem umfassenden klinischen Studienprogramm mit mehr als 450 klinischen Pr\u252?fungen wird Avastin bei verschiedenen Tumorarten (darunter Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs, Brust- und Lungenkrebs, Hirntumore, Magen-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie weitere Krebsarten) und in unterschiedlichen klinischen Situationen (fortgeschrittene oder fr\u252?he Krankheitsstadien) untersucht. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2008 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,6 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle in dieser Mitteilung verwendeten oder erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt..\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Quellen\line 1.Garcia M et al. Global Cancer Facts & Figures. Atlanta, GA: American Cancer Society, 2007.\line 2.WHO Cancer Factsheet No 297 \u8211? updated July 2008. Last accessed 24 March 2009 at http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/index.html\par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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