{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 13. Juli 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Neue Daten aus der Phase-III-Studie SATURN zeigen: Tarceva verbessert das Gesamt\u252?berleben, wenn es bei fortgeschrittenem Lungenkrebs unmittelbar nach der anf\u228?nglichen Chemotherapie eingesetzt wird\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche gab heute bekannt, dass die zulassungsrelevante Phase-III-Studie SATURN einen wichtigen sekund\u228?ren Endpunkt erreicht hat. Bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) war das Gesamt\u252?berleben verl\u228?ngert, wenn diese unmittelbar im Anschluss an ihre anf\u228?ngliche Chemotherapie mit Tarceva\u174? (Erlotinib) behandelt wurden. Eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamt\u252?berlebens fand sich in der vorab geplanten Endauswertung aller Patienten, welche an der Studie teilgenommen hatten. Die neuen Daten werden auf der 13. World Conference on Lung Cancer vorgestellt. Dieser internationale \u196?rztekongress zum Thema Lungenkrebs findet vom 31. Juli bis 4. August 2009 in San Francisco statt. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Weiterbehandlung der Patienten unmittelbar nach der Erstlinien-Chemotherapie ist ein neuer Behandlungsansatz beim fortgeschrittenen NSCLC. Bislang wurde \u252?blicherweise erst dann weiterbehandelt, wenn der Krebs weitergewachsen ist bzw. sich weiter ausgebreitet hat. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Diese Studie hat jetzt nicht nur best\u228?tigt, dass eine sofortige Weiterbehandlung mit Tarceva nach der ersten Chemotherapie das Fortschreiten der Erkrankung verz\u246?gert. Vielmehr konnte auch gezeigt werden, dass die Patienten in der Studie l\u228?nger \u252?berlebten, und das ist besonders wichtig,\u8220? so der Leiter der SATURN-Studie Professor Dr. Federico Cappuzzo vom Istituto Clinico Humanitas IRCCS in Mailand. \u8222?Dies ist eine gute Nachricht sowohl f\u252?r die \u196?rzte als auch f\u252?r deren Patienten. Denn der fortgeschrittene Lungenkrebs geh\u246?rt zu den am schwierigsten zu behandelnden Krebsarten und die Lebenserwartung der Betroffenen ist h\u228?ufig sehr kurz.\u8220? \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche, kommentierte die Studie wie folgt: \u8222?Mit diesen Resultaten wird bereits zum zweiten Mal in einer grossen Studie belegt, dass Tarceva die \u220?berlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs verl\u228?ngern kann. Die Ergebnisse best\u228?tigen, dass Tarceva bei fr\u252?hzeitigerem Einsatz das Leben der Patienten mit dieser so schweren Krankheit erheblich beeinflussen kann.\u8220? \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der Zweitlinienbehandlung des fortgeschrittenen NSCLC nach Versagen der Chemotherapie ist Tarceva bereits gut etabliert. In dieser therapeutischen Situation verl\u228?ngert Tarceva nachweislich das \u220?berleben bei einem breiten Spektrum von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs {\super 1)} . \u160?Erst vor wenigen Wochen wurden die Resultate der Datenauswertung zum prim\u228?ren Endpunkt der SATURN-Studie auf der diesj\u228?hrigen ASCO-Jahrestagung vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass sich die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten unter Tarceva im Vergleich zu Plazebo signifikant um 41 % verl\u228?ngerte. Die Patienten wurden dabei unmittelbar im Anschluss an die anf\u228?ngliche Chemotherapie mit Tarceva bzw. Plazebo weiterbehandelt, sofern ihr Lungenkrebs unter dieser ersten Therapie nicht weiter vorangeschritten war.{\super 2)} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Daten zum Gesamt\u252?berleben werden von Roche und der Fa. OSI im Rahmen der in Europa und in den USA beantragten Zulassung von Tarceva als Erstlinien-Erhaltungstherapie f\u252?r Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC verwendet werden. Mit OSI arbeitet Roche in den USA bei der Weiterentwicklung von Tarceva zusammen. Die Zulassungsantr\u228?ge wurden bei der Europ\u228?ischen Arzneimittelbeh\u246?rde EMEA und der amerikanischen Zulassungsbeh\u246?rde FDA im M\u228?rz 2009 eingereicht und basieren auf der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie SATURN. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit j\u228?hrlich 1,5 Millionen neuen F\u228?llen{\super 3)}  ist das Lungenkarzinom weltweit die h\u228?ufigste Krebsart, wobei es sich bei fast 85 % aller Lungenkrebsf\u228?lle um den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) handelt{\super 4)} . Der nicht-kleinzellige Lungenkrebs schreitet rasch voran. Weniger als 5 % der Menschen mit fortgeschrittenem NSCLC sind f\u252?nf Jahre nach Diagnosestellung noch am Leben{\super 4)} . Die Verl\u228?ngerung der \u220?berlebenszeit der Betroffenen sowie die Beherrschung bzw. Minimierung der Nebenwirkungen sind daher wichtige Therapieziele.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die SATURN-Studie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei der SATURN-Studie handelt es sich um eine weltweit durchgef\u252?hrte, prospektive, randomisierte, doppelblinde Multizenterstudie der Phase III zur Beurteilung der Wirksamkeit von Tarceva bzw. Plazebo bei Patienten mit fortgeschrittenem, rezidivierendem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), bei denen die Krankheit im Anschluss an die Erstlinien-Chemotherapie auf Platinbasis nicht weiter vorangeschritten war. An der Studie nahmen \u252?ber 880 Patienten an ca. 160 Zentren teil; 438 erhielten Tarceva und 451 Plazebo. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Studie erreichte ihren prim\u228?ren Endpunkt, wobei eine statistisch signifikante Verl\u228?ngerung der \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung verzeichnet werden konnte, n\u228?mlich eine 41 %ige Verbesserung im Vergleich zu Plazebo (Hazard-Ratio = 0,71; p-Wert < 0,0001).\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Das Gesamt\u252?berleben war ein sekund\u228?rer Endpunkt der Studie.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die in der SATURN-Studie beobachteten unerw\u252?nschten Ereignisse (UE) entsprachen den in fr\u252?heren mit Tarceva durchgef\u252?hrten klinischen Studien verzeichneten UE. Hinweise auf neue sicherheitsrelevante Erscheinungen fanden sich nicht. \par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Tarceva\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Tarceva unterscheidet sich von herk\u246?mmlichen Chemotherapien und entfaltet nachweislich eine starke Hemmwirkung auf den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor EGFR. Tarceva ist der erste und bislang einzige oral verabreichte, gezielt angreifende Hemmstoff des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors zur Zweitlinientherapie mit nachgewiesenen und signifikanten Vorteilen im Hinblick auf die \u220?berlebenszeit und Symptome bei einem breiten Spektrum von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs. Tarceva ist zudem frei von den toxischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Tarceva ist in der EU seit September 2005 und in den USA seit November 2004 zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) nach Versagen mindestens einer vorhergehenden Chemotherapie zugelassen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ferner ist Tarceva in Kombination mit einer Chemotherapie die erste Behandlung seit \u252?ber einem Jahrzehnt, f\u252?r die ein signifikanter \u220?berlebensvorteil bei der Behandlung von Patienten mit Bauchspeicheldr\u252?senkrebs nachgewiesen wurde. Das Medikament ist in den USA in Kombination mit Gemcitabin zur Erstlinientherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem oder metastasiertem Bauchspeicheldr\u252?senkrebs und in der EU zur Behandlung von metastasiertem Bauchspeicheldr\u252?senkrebs zugelassen. Seit seiner Ersteinf\u252?hrung vor drei Jahren wurde Tarceva zur Behandlung von \u252?ber 250\u8217?000 Patienten eingesetzt und ist in \u252?ber 80 L\u228?ndern weltweit zugelassen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2008 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,6 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle in dieser Mitteilung verwendeten oder erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Hinweise an Redakteure\line Vor kurzem bekannt gegebene Resultate der Phase-III-Studie ATLAS untermauern die Ergebnisse der SATURN-Studie5{\super ).}  \u160?Nach den Befunden der ATLAS-Studie erwies sich die kombinierte Behandlung mit Avastin (Bevacizumab) und Tarceva unmittelbar im Anschluss an eine Erstbehandlung mit Avastin plus Chemotherapie als hochwirksam. Insbesondere wurde die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC signifikant verl\u228?ngert, und zwar ohne Fortsetzung der Chemotherapie. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Quellen\line 1) Shepherd FA et al. N Engl J Med 2005; 353:123-132.\line 2) Cappuzzo F et al. Abstract 8001, vorgestellt auf der ASCO-Jahrestagung 2009, Orlando, USA.\line 3) Garcia M et al. Global Cancer Facts & Figures. Atlanta, GA: American Cancer Society, 2007.\line 4) Allen J et al. J Natl Compr Canc Netw 2008; 6(3): 285-93.\line 5) Miller V et al. Abstract LBA8002, vorgestellt auf der ASCO-Jahrestagung 2009, Orlando, USA.\par}

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{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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