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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 2. Juli 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Bei Patienten mit retinalem Venenastverschluss verbessert Lucentis in einer Phase-III-Studie die Sehsch\u228?rfe\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Fr\u252?he und nachhaltige Verbesserung der Sehkraft \u252?ber sechs Monate belegt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche gab heute bekannt, dass Lucentis\u174? (Ranibizumab Injektionsl\u246?sung) bei Patienten mit Makula\u246?dem infolge eines Verschlusses eines Seitenastes der Netzhautvene (retinaler Venenastverschluss) die Sehsch\u228?rfe verbesserte. Erhoben wurde dieser Therapieerfolg in der Phase-III-Studie BRAVO anhand der nach sechs Monaten gegen\u252?ber der Ausgangslage verzeichneten mittleren \u196?nderung der bestkorrigierten Sehsch\u228?rfe, welche als prim\u228?rer Endpunkt der Studie festgelegt worden war. Das Sicherheitsprofil von Lucentis entsprach den bisherigen Erfahrungen und es wurden keine neuen auf die Anwendung von Lucentis zur\u252?ckzuf\u252?hrenden unerw\u252?nschten Ereignisse beobachtet. Beim Netzhautvenenverschluss handelt es sich um eine h\u228?ufige Ursache eines Verlusts der Sehsch\u228?rfe. Dazu kommt es, wenn der Blutfluss durch eine Netzhautvene beispielsweise von einem Blutgerinnsel blockiert wird. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der BRAVO-Studie wurden die Sicherheit und Wirksamkeit von sechs monatlichen Injektionen von Lucentis im Vergleich zu monatlichen Scheininjektionen untersucht. F\u252?r beide untersuchte Dosisstufen von Lucentis konnte gegen\u252?ber den Scheininjektionen nach sechs Monaten eine statistisch signifikante Verbesserung der bestkorrigierten Sehsch\u228?rfe (die beste Sehsch\u228?rfe, die sich mit einer augen\u228?rztlich verordneten Sehhilfe \u8211? also Brille oder Kontaktlinsen \u8211? erreichen l\u228?sst) verzeichnet werden. Die vollst\u228?ndigen Ergebnisse werden auf dem vom 30. September bis 4. Oktober 2009 in New York stattfindenden Retina Congress vorgestellt. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Der Netzhautvenenverschluss ist eine \u228?usserst belastende Krankheit. Wir freuen uns, dass der hohe Stellenwert von Lucentis bei der Verbesserung der Sehsch\u228?rfe von Menschen mit dieser schwierig zu behandelnden Augenerkrankung in einer weiteren zulassungsrelevanten Studie nachgewiesen werden konnte\u8220?, so William M. Burns, Leiter der Division Pharma. \u8222?Wir warten gespannt auf die Ergebnisse der CRUISE-Studie. Mit den Befunden dieser Phase-III-Studie im Anwendungsgebiet zentraler Netzhautvenenverschluss wird im dritten Quartal dieses Jahres gerechnet.\u8220?\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Netzhautvenenverschluss\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Zu einem Netzhautvenenverschluss kommt es dann, wenn der Blutfluss durch eine Netzhautvene blockiert wird und es in der Folge zu Schwellungen (Makula\u246?dem) und Blutungen in der Netzhaut kommt. Diese wiederum k\u246?nnen zu einem Verlust an Sehsch\u228?rfe f\u252?hren. H\u228?ufig kommt es bei einem Netzhautvenenverschluss pl\u246?tzlich zu Verschwommensehen oder zu einem Verlust der Sehsch\u228?rfe in einem Auge, wobei dieses ganz oder teilweise betroffen sein kann. Ein Netzhautvenenverschluss kann bei jungen Menschen und Erwachsenen im erwerbst\u228?tigen Alter ebenso auftreten wie bei \u228?lteren Menschen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Es gibt zwei Hauptformen des Netzhautvenenverschlusses: Der Verschluss eines Seitenastes der zentralen Netzhautvene (retinaler Venenastverschluss) betrifft etwa 684\u8217?000 Menschen und der zentrale Netzhautvenenverschluss ungef\u228?hr 211\u8217?000 Menschen allein in den USA.{\super 1}  Zu einem retinalen Venenastverschluss kommt es dann, wenn einer der Seiten\u228?ste der zentralen Hauptvene des Auges blockiert wird. Bei einem zentralen Netzhautvenenverschluss wird die am Sehnerv vorbeiziehende zentrale Hauptvene des Auges blockiert. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die BRAVO-Studie (FVF4165g)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei der BRAVO-Studie handelt es sich um eine randomisierte, doppelt maskierte, Scheininjektion-kontrollierte Multizenterstudie der Phase III zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von Lucentis in der Behandlung von Makula\u246?demen, welche auf einen retinalen Venenastverschluss zur\u252?ckzuf\u252?hren sind. Die Patienten (n=397) wurden an 93 Pr\u252?fzentren in den USA in die Studie eingeschlossen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die 12-monatige Studie besteht aus einer sechsmonatigen Scheininjektion-kontrollierten Behandlungsphase, gefolgt von einer ebenfalls sechsmonatigen Beobachtungsphase (in welcher alle Studienteilnehmer bei Bedarf mit Lucentis behandelt werden konnten). In der ersten sechsmonatigen Phase erhielten die Studienteilnehmer entweder monatliche Injektionen mit einer von zwei unterschiedlichen Dosisstufen (0,3 mg oder 0,5 mg) von Lucentis (n=265) oder monatliche Scheininjektionen (n=132). Die Studie war nicht darauf angelegt, die beiden Dosisstufen von Lucentis miteinander zu vergleichen. Ab Monat 3 stand allen Patienten, die bestimmte vorab festgelegte Kriterien erf\u252?llten, eine Laserbehandlung als \u8222?Rettungstherapie\u8220? zur Verf\u252?gung. Prim\u228?rer Endpunkt war die nach sechs Monaten gegen\u252?ber der Ausgangslage erhobene mittlere \u196?nderung der bestkorrigierten Sehsch\u228?rfe im Vergleich zur Scheininjektion. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Lucentis\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Lucentis hemmt den so genannten vaskul\u228?ren endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) und ist von der amerikanischen Zulassungsbeh\u246?rde FDA zur Behandlung der neovaskul\u228?ren (feuchten) altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zugelassen. Lucentis ist das einzige von der FDA f\u252?r die Behandlung der feuchten AMD zugelassene Medikament, f\u252?r das eine Verbesserung oder Erhaltung der Sehsch\u228?rfe nachgewiesen ist. In den bei Patienten mit feuchter AMD durchgef\u252?hrten klinischen Pr\u252?fungen konnte unter Lucentis bei monatlicher Anwendung nach zwei Jahren bei bis zu 41 % der Patienten eine Verbesserung der Sehsch\u228?rfe um mindestens drei Zeilen auf der in den Studien eingesetzten Sehtafel verzeichnet werden. Bei fast allen Patienten (90 %) konnte in diesen Studien die Sehkraft unter monatlicher Behandlung mit Lucentis zumindest erhalten werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Lucentis bindet \u160?an den Wachstumsfaktor VEGF-A und hemmt diesen dadurch. VEGF-A ist ein Protein, dem eine entscheidende Rolle bei der Bildung neuer Blutgef\u228?sse (Angiogenese) und der \u252?berm\u228?ssigen Durchl\u228?ssigkeit (Hyperpermeabilit\u228?t) der Gef\u228?sse zugeschrieben wird. Beim Netzhautvenenverschluss k\u246?nnen Angiogenese und Hyperpermeabilit\u228?t zu einer Schwellung und Verdickung der Makula f\u252?hren (Makula\u246?dem). Die auch als gelber Fleck bezeichnete Makula befindet sich in der Netzhautmitte und ist der Punkt des sch\u228?rfsten Sehens. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In den USA wird Lucentis von Genentech Inc., einem 100 %igen Tochterunternehmen der Roche-Gruppe, und ausserhalb der USA von Novartis vertrieben.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2008 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,6 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle in dieser Mitteilung verwendeten oder erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) Data on File, Genentech\par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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