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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 31. Mai 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Herceptin zeigt einen bislang nicht erreichten \u220?berlebensvorteil bei HER2-positivem Magenkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Gezielte Therapie mit Herceptin k\u246?nnte beim HER2-positiven Magenkrebs zur Standardtherapie werden\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Heute wurden auf der Jahrestagung der American Society for Clinical Oncology in Orlando (Florida) Daten aus der ToGA-Studie mit Herceptin (Trastuzumab) und einer Standardchemotherapie (Xeloda oder intraven\u246?s verabreichtes 5-FU und Cisplatin) vorgestellt. Es konnte gezeigt werden, dass Patienten mit einer aggressiven Art von Magenkrebs durchschnittlich zus\u228?tzlich fast drei Monate und somit insgesamt 13,8 Monate l\u228?nger leben. Fortgeschrittener Magenkrebs ist mit einer schlechten Prognose verbunden; mit den bislang zur Verf\u252?gung stehenden Behandlungsm\u246?glichkeiten liegt die \u220?berlebenszeit nach Diagnosestellung durchschnittlich bei etwa 10 Monaten. {\super 1} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In dieser internationalen Phase-III-Studie zeigte sich ferner, dass Herceptin das Sterberisiko bei Patienten mit HER2-positivem fortgeschrittenem und inoperablem Magenkrebs gegen\u252?ber Patienten, die nicht mit Herceptin behandelt wurden, um 26 % senkt. Bei Patienten mit stark HER2 exprimierenden Tumoren war der Nutzen der zus\u228?tzlichen Gabe von Herceptin sogar noch gr\u246?sser. Das \u220?berleben konnte durchschnittlich bis auf 16 Monate verl\u228?ngert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Dass bei Patienten mit HER2-positivem Magenkrebs ein bislang in dieser Deutlichkeit noch nie erzielter \u220?berlebensvorteil verzeichnet werden konnte, ist f\u252?r uns eine enormer Erfolg\u8220?, so Studienleiter Prof. Eric Van Cutsem von der Universit\u228?tsklinik Gasthuisberg in L\u246?wen, Belgien. \u8222?F\u252?r fortgeschrittenen Magenkrebs stehen bislang nur unzureichende Therapiem\u246?glichkeiten zur Verf\u252?gung. Wie die Daten aus der ToGA-Studie zeigen, stellt die zielgerichtete Behandlung mit Herceptin in der Therapie dieser Krebserkrankung einen wesentlichen Fortschritt dar.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Magenkrebs ist weltweit die zweith\u228?ufigste krebsbedingte Todesursache, und jedes Jahr werden \u252?ber eine Million neue F\u228?lle diagnostiziert. Die fr\u252?hzeitige Diagnose ist schwierig, da die meisten Patienten im Fr\u252?hstadium an keinen Symptomen leiden. Rund 22 % aller Magentumoren sind HER2-positiv{\super 2} . Dieser Prozentsatz ist in Europa und Asien, wo Magenkrebs besonders h\u228?ufig vorkommt, gleich. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Viele Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs haben von Herceptin bereits in ganz erheblichem Umfang profitiert. Wir freuen uns, dass die beeindruckenden Therapievorteile von Herceptin nun auch bei Patienten mit Magenkrebs gezeigt werden konnten\u8220?, so William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche. \u8222?Das gezielt wirkende Medikament Herceptin wird sich als neue Standardtherapie etablieren, und wir k\u246?nnen zur Verl\u228?ngerung der \u220?berlebensdauer dieser Patienten einen wesentlichen Beitrag leisten.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Als Basistherapie bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs ist Herceptin bereits fest etabliert. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus der ToGA-Studie beantragt Roche nun in Europa, Asien und weiteren Regionen der Welt die Zulassung von Herceptin auch bei HER2-positivem fortgeschrittenem Magenkrebs.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die ToGA-Studie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die ToGA-Studie ist die erste randomisierte klinische Pr\u252?fung der Phase III, in welcher die Anwendung von Herceptin bei Patienten mit inoperablem lokal fortgeschrittenem, rezidivierendem und/oder metastasierendem HER2-positivem Magenkrebs untersucht wird. Rund 3800 Patienten wurden auf den HER2-Status hin untersucht, und 594 Patienten mit einem HER2-positiven Tumor wurden in die Studie aufgenommen. Den Anstoss zur Durchf\u252?hrung dieser Studie gab die Tatsache, dass Herceptin bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs eine bislang unerreichte Wirksamkeit zeigte. Ausserdem wurde auch bei Magenkrebs eine \u220?berexpression von HER2 beobachtet. Ein gezielt wirkendes Krebsmedikament blockiert das Wachstum von Krebszellen, indem es an bestimmten Molek\u252?len angreift, welche einen Tumor zum Wachstum anregen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der ToGA-Studie wurden die Patienten randomisiert einer der folgenden Behandlungen als Erstlinientherapie zugeteilt:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Ein Fluoropyrimidin (Xeloda oder 5-FU i.v.) plus Cisplatin alle 3 Wochen w\u228?hrend 6 Behandlungszyklen. Die meisten Patienten erhielten als Chemotherapie Xeloda plus Cisplatin.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Herceptin 6 mg/kg K\u246?rpergewicht alle 3 Wochen (bis zum Fortschreiten der Krankheit) in Kombination mit einem Fluoropyrimidin und Cisplatin w\u228?hrend 6 Behandlungszyklen\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das prim\u228?re Ziel der Studie bestand darin, die \u220?berlegenheit der Kombinationstherapie mit Herceptin in Bezug auf die Gesamt\u252?berlebenszeit gegen\u252?ber einer alleinigen Chemotherapie aufzuzeigen. Die vorab geplante Zwischenauswertung wurde beim Auftreten von 347 Ereignissen durchgef\u252?hrt. Als sekund\u228?re Endpunkte wurden in der Studie unter anderem das progressionsfreie \u220?berleben, die Gesamtremissionsrate, die Remissionsdauer, die Sicherheit und die Lebensqualit\u228?t untersucht. In der ToGA-Studie wurden keine neuen oder unerwarteten Nebenwirkungen beobachtet. F\u252?r das Gesamt\u252?berleben ergab sich eine Hazard-Ratio von 0,74 (KI: 0,60; 0,91) mit einem hochsignifikanten p-Wert von 0,0046. Herceptin verl\u228?ngerte die Gesamt\u252?berlebenszeit im Median um 2,7 Monate auf 13,8 Monate. Die Remissionsrate erh\u246?hte sich unter Herceptin von 34,5 auf 47,3 %. Bei Patienten mit stark HER2 exprimierenden Tumoren war der Nutzen der zus\u228?tzlichen Gabe von Herceptin sogar noch gr\u246?sser.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Herceptin\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der gezielt die Funktion von HER2 hemmt. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Der Wirkmechanismus von Herceptin ist einzigartig und beruht auf der Aktivierung des k\u246?rpereigenen Immunsystems sowie auf der HER2-Unterdr\u252?ckung zur gezielten Zerst\u246?rung von Krebszellen. Herceptin hat sowohl bei HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs eine zuvor unerreichte Wirksamkeit bewiesen. Nicht nur als Monotherapie, sondern auch in Kombination mit oder nach einer Standardchemotherapie konnten bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprech- bzw. Remissionsraten, das krankheitsfreie \u220?berleben sowie die Gesamt\u252?berlebenszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der Europ\u228?ischen Union wurde Herceptin im Jahr 2000 zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs und 2006 zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen. Bei fortgeschrittenem Brustkrebs ist Herceptin inzwischen in Kombination mit Paclitaxel f\u252?r die Erstlinientherapie zugelassen, falls Anthracycline nicht geeignet sind. Zudem ist es in Kombination mit Docetaxel f\u252?r die Erstlinientherapie sowie als Monotherapeutikum f\u252?r die Drittlinientherapie zugelassen. In Kombination mit einem Aromatasehemmer ist Herceptin ausserdem f\u252?r die Behandlung von Patientinnen nach der Menopause zugelassen, die an metastasierendem Brustkrebs leiden, der sowohl HER2- als auch Hormonrezeptor-positiv ist. Bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium ist Herceptin f\u252?r die Behandlung nach einer (adjuvanten) Standardchemotherapie zugelassen. Bei Magenkrebs ist Herceptin bislang noch nicht zugelassen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben weltweit fast 600\u8217?000 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs eine Therapie mit Herceptin erhalten.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Xeloda\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Xeloda (Capecitabin) ist ein hochwirksames, oral verabreichtes, gezielt wirkendes Zytostatikum, das Patienten sowohl als Monotherapeutikum als auch bei kombinierter Anwendung mit anderen Krebsmitteln einen \u220?berlebensvorteil bietet. Als spezielle Zusatzwirkung aktiviert Xeloda das Zytostatikum 5 Fluorouracil (5-FU) direkt im Inneren der Krebszellen und verhindert so eine Sch\u228?digung gesunder Zellen. Die Xeloda-Tabletten k\u246?nnen von den Patienten bequem zuhause eingenommen werden. Dadurch verringert sich die Zahl der Spitalbesuche.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Xeloda ist weltweit in mehr als 100 L\u228?ndern zugelassen und wird dort von Roche vertrieben. Das Medikament kann auf eine mehr als zehnj\u228?hrige dokumentierte klinische Erfahrungen verweisen und wurde bereits bei \u252?ber 1,8 Millionen Menschen mit verschiedenen Krebserkrankungen als wirksame und flexible Behandlungsm\u246?glichkeit eingesetzt. Derzeit ist Xeloda in folgenden Indikationen zugelassen:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Behandlung des metastasierten Kolorektalkarzinoms\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Behandlung des metastasierten Brustkrebses\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Adjuvante Behandlung des Dickdarmkrebses\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Adjuvante Behandlung des Magenkrebses\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Behandlung des metastasierten Bauchspeicheldr\u252?senkrebses\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch\u228?fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f\u252?r die Onkologie, Virologie, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit\u228?t und die \u220?berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2008 besch\u228?ftigte Roche weltweit \u252?ber 80\u8217?000 Mitarbeitende und investierte fast 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,6 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh\u246?rt vollst\u228?ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h\u228?lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F\u252?r weitere Informationen: www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Alle in dieser Mitteilung verwendeten oder erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\line 1) Ohtsu A. J Gastroenterol 2008;43:256-264\line 2) Bang YJ et al. ASCO 2008 (Poster Nr. 4526)\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Weitere Informationen\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - ASCO abstracts (http://www.abstract.asco.org)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Hintergrundinformationen zur Onkologie ( http://www.roche.com/media/media_backgrounder/media_oncology)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Mehr \u252?ber Roche in der Onkologie ( http://www.roche.com/about_roche/business_fields/disease_areas/cancer)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Mehr \u252?ber personalisierte Medizin ( http://www.roche.com/research_and_development/r_d_overview)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - www.thenewsmarket.com (http://roche.synapticdigital.com)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Alles zu ASCO f\u252?r Medien ( http://www.roche.com/media/events/med-asco2009)\par}\line 

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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