{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 15. April 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche Diabetes Care unterst\u252?tzt das Programm \u8220?Changing Diabetes in Children\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Zusammenarbeit mit Novo Nordisk und der World Diabetes Foundation, um Kindern mit Typ-1-Diabetes in Afrika zu helfen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche gab heute bekannt, dass sie zusammen mit Novo Nordisk und der World Diabetes Foundation (WDF) im Rahmen des gemeinsamen F\u252?nfjahresprogramms \u8222?Changing Diabetes in Children\u8220? das Leben von Kindern mit Diabetes nachhaltig verbessern m\u246?chte. Im Zuge dieses zun\u228?chst in Tansania, Uganda, Kamerun, Guinea-Conakry und der Demokratischen Republik Kongo durchgef\u252?hrten Projekts unterst\u252?tzt Roche Diabetes Care aktiv humanit\u228?re Massnahmen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Als Beitrag zu diesem Programm setzt sich Roche f\u252?r die Erarbeitung eines strukturierten Modells zur Behandlung und medizinischen Betreuung von Menschen mit Diabetes ein. Dabei sollen den behandelnden \u196?rzten L\u246?sungen f\u252?r eine optimale Verlaufskontrolle und Therapie der Zuckerkrankheit angeboten werden. Ausserdem soll Menschen mit Diabetes \u252?ber gezielte Schulungsprogramme erm\u246?glicht werden, das Management ihrer Krankheit weitgehend eigenverantwortlich \u252?bernehmen zu k\u246?nnen. Dazu geh\u246?ren auch die kostenlose Abgabe von Blutzuckermessger\u228?ten und die f\u252?r die regelm\u228?ssige Selbstkontrolle erforderlichen Verbrauchsmaterialien. Um in diesen Entwicklungsl\u228?ndern eine m\u246?glichst bedarfsgerechte Aufkl\u228?rung, Verlaufskontrolle und Behandlung zu gew\u228?hrleisten, greift Roche auf eigene Ressourcen zur\u252?ck. Dabei soll das aktuelle Programm als Pilotprojekt f\u252?r die Erarbeitung und Umsetzung etlicher weiterer Modelle zur Behandlung und Betreuung von Menschen mit Diabetes in Entwicklungs- und Schwellenl\u228?ndern dienen. Das Ziel ist eine Verbesserung des Verlaufs der Zuckerkrankheit sowohl in medizinischer und als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Insbesondere sollen damit auch die teuren Folgeerkrankungen des Diabetes vermieden werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Wir engagieren uns daf\u252?r, die Situation von Menschen mit Diabetes, ihren Angeh\u246?rigen und den sie betreuenden medizinischen Fachpersonen zu verbessern. Dabei engagieren wir uns besonders f\u252?r Projekte in Entwicklungsl\u228?ndern, wo strukturierte und qualitativ hochwertige medizinische Betreuungsmodelle f\u252?r Menschen mit Diabetes bislang fehlen. Zusammen mit unseren Partnern, der WDF und Novo Nordisk, m\u246?chten wir die Behandlung und medizinische Betreuung der betroffenen Menschen so ver\u228?ndern, dass die Gesundheitssysteme f\u252?r die Zukunft ger\u252?stet sind\u8220?, erkl\u228?rte Burkhard G. Piper, Leiter Roche Diabetes Care. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In Zusammenarbeit mit Novo Nordisk und der WDF strebt Roche dabei unter Einbindung der im jeweiligen Land zust\u228?ndigen staatlichen Stellen die Schaffung nachhaltiger Strukturen an. So soll einerseits die Behandlung und medizinische Betreuung von Kindern mit Typ-1-Diabetes bis zu deren 18. Geburtstag gew\u228?hrleistet und andererseits der Aufbau der f\u252?r die Unterst\u252?tzung aller Menschen mit Diabetes erforderlichen Infrastruktur erm\u246?glicht werden. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Novo Nordisk freut sich sehr \u252?ber die Zusammenarbeit mit Roche, denn wir glauben, dass wir die Dinge nur durch gemeinsame Anstrengungen ver\u228?ndern k\u246?nnen. Unser Programm wird Kindern mit Typ-1-Diabetes den Zugang zu einer Behandlung erm\u246?glichen und die Entwicklung einer Gesundheitsinfrastruktur in den am wenigsten entwickelten L\u228?ndern der Welt erm\u246?glichen\u8220?, sagte Lene Andersen, Vizepr\u228?sidentin von Global Diabetes Partnerships, Novo Nordisk A/S.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Durch Einbindung der jeweils zust\u228?ndigen kommunalen und nationalen Stellen des Gesundheitswesens vor Ort wird im Rahmen dieses Programms der Aufbau langfristiger L\u246?sungen f\u252?r eine nachhaltige Behandlung der Zuckerkrankheit bei allen Menschen mit Diabetes in den ausgew\u228?hlten L\u228?ndern angestrebt. Roche Diabetes Care wird auf ihre 35-j\u228?hrige umfangreiche Erfahrung im Management des Diabetes und der Schulung zur\u252?ckgreifen, um mitzuhelfen, das Leben der teilnehmenden Kinder zu ver\u228?ndern. In enger Zusammenarbeit zwischen Roche, Novo Nordisk und der WDF sollen sowohl medizinische Fachpersonen als auch Betroffene und Angeh\u246?rige in Ambulanzen vor Ort und in Sommerlagern \u252?ber ein umfassendes und effektives Diabetesmanagement aufgekl\u228?rt und entsprechend geschult werden. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Diabetes: nicht mehr so seltene chronische Erkrankung in Afrika\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Nach meta-analytischen Sch\u228?tzungen sowie anhand aktueller Untersuchungen, die nach dem statistischen Verfahren der International Diabetes Federation (IDF) zur Verlaufsbeobachtung der Pr\u228?valenz der Zuckerkrankheit und der eingeschr\u228?nkten Glukosetoleranz durchgef\u252?hrt wurden, liegt die gesch\u228?tzte durchschnittliche Pr\u228?valenz in Afrika 2007 bei 3,6 %, wobei die Bandbreite von ca. 2,3 % z. B. in \u196?thiopien, Eritrea und Somalia bis zu 12,6 % auf Mauritius und den Seychellen und sogar 13,5 % im franz\u246?sischen \u220?berseed\u233?partement R\u233?union reicht. Bis 2025 wird in der Region mit einer Gesamtpr\u228?valenz von 4,5 % gerechnet. Die Gesamtzahl der weltweit betroffenen Personen soll Hochrechnungen zufolge von 246 Millionen im Jahr 2007 auf 380 Millionen bis 2025 steigen, sofern die getroffenen Vorbeugungsmassnahmen nicht deutlich verst\u228?rkt werden .{\super 1} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In Afrika lag die Zahl der Menschen mit Diabetes 2006 bei 10,4 Millionen; bis 2025 wird mit einem Anstieg auf 18,7 Millionen gerechnet. Sch\u228?tzungen der IDF zufolge leiden 38\u8217?000 Kinder in Afrika an Diabetes Typ 1. {\super 2} In Afrika bleiben die meisten Diabetesf\u228?lle unerkannt. So wird gesch\u228?tzt, dass in Kamerun, Ghana und Tansania bis zu 60 \u8211? 80 % aller Diabetesf\u228?lle nicht diagnostiziert werden. Bei einer nicht erkannten Zuckerkrankheit entwickeln sich schleichend Diabetes-Folgeerkrankungen wie Niereninsuffizienz, Retinopathie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und amputationspflichtige Erkrankungen der unteren Extremit\u228?ten. Zwischen 1,4 und 6,7 % aller F\u228?lle des diabetischen Fusses machen schliesslich eine Amputation erforderlich. J\u228?hrlich ist Diabetes Sch\u228?tzungen zufolge f\u252?r weltweit mehr als eine Million Todesf\u228?lle verantwortlich. In manchen L\u228?ndern Afrikas ist die Mortalit\u228?tsrate mit 40 pro 10\u8217?000 Einwohner sehr hoch .{\super 3} Es wird gesch\u228?tzt, dass ein Kind in Schwarzafrika, bei dem Typ-1-Diabetes neu diagnostiziert wird, eine Lebenserwartung von lediglich etwa einem Jahr hat. {\super 4} \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Fakten zu Diabetes\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Nach Sch\u228?tzungen der International Diabetes Federation leben weltweit mehr als 246 Millionen Menschen mit Diabetes. Es wird damit gerechnet, dass diese Zahl bis 2025 auf 380 Millionen ansteigt. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - 2007 verstarben Sch\u228?tzungen zufolge 3,8 Millionen Menschen an Diabetes bzw. an damit in Zusammenhang stehenden Ursachen.{\super 1}  \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Nach Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO nimmt die Zahl der diabetesbedingten Todesf\u228?lle in den n\u228?chsten zehn Jahren um mehr als 50 % zu, sofern keine drastischen Massnahmen ergriffen werden. Insbesondere in L\u228?ndern mit mittlerem Einkommen der oberen Kategorie ist zwischen 2006 und 2015 von einem mehr als 80 %igen Anstieg der Zahl diabetesbedingter Todesf\u228?lle auszugehen .{\super 5} \par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Weitere Informationen zum Projekt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Rahmen dieses Projekts wird 10'000 Kindern in einigen der \u228?rmsten L\u228?nder der Erde von Novo Nordisk eine entsprechende Behandlung der Zuckerkrankheit erm\u246?glicht. N\u228?here Einzelheiten hierzu finden Sie auf der Website von Novo Nordisk (http://annualreport2008.novonordisk.com/how-we-perform/access-to-health/children-with-diabetes.asp).\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die World Diabetes Foundation (WDF) hat es sich zum Ziel gesetzt, durch Finanzierung nachhaltiger Projekte in den Bereichen Aufkl\u228?rung, F\u246?rderung der M\u246?glichkeiten zur Selbsthilfe, Vorbeugung und Bewusstseinssch\u228?rfung im Hinblick auf Diabetes die Pr\u228?vention und Behandlung der Zuckerkrankheit in den Entwicklungsl\u228?ndern zu unterst\u252?tzen. Von der WDF wird angestrebt, weltweit aufkl\u228?rerisch und unterst\u252?tzend so zu wirken, dass neben einer vermehrten Wahrnehmung der Diabetes-Problematik auch eine laufend weitere Verbesserung der Behandlung und medizinischen Betreuung der Betroffenen erreicht wird.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 F\u252?r weitere Informationen zum WDF: www.worlddiabetesfoundation.org (http://www.worlddiabetesfoundation.org)\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche Diabetes Care\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche Diabetes Care leistet Pionierarbeit in der Entwicklung von Blutzuckermessger\u228?ten und ist ein im Bereich Systeme und Serviceleistungen f\u252?r das Diabetesmanagement global f\u252?hrendes Unternehmen. Seit nunmehr 35 Jahren steht die Marke Accu-Chek f\u252?r L\u246?sungen, die es Menschen mit Diabetes erm\u246?glichen sollen, ein m\u246?glichst normales und aktives Leben zu f\u252?hren. \u196?rzte werden von Accu-Chek bei der optimalen Behandlung und Betreuung ihrer Patienten unterst\u252?tzt. Heute bietet das Accu-Chek-Portfolio Menschen mit Diabetes und medizinischen Fachpersonen innovative Produkte und effektive L\u246?sungen f\u252?r ein komfortables, effizientes und wirkungsvolles Diabetesmanagement, angefangen von Blutzuckermessger\u228?ten \u252?ber das Datenmanagement bis hin zu Systemen f\u252?r die Insulinverabreichung. Unter die Marke Accu-Chek fallen neben Blutzuckermessger\u228?ten, Systemen f\u252?r die Insulinverabreichung und Einstichhilfen auch Datenmanagementsysteme und Aufkl\u228?rungs- und Schulungsprogramme. Insgesamt l\u228?sst sich dadurch der anhand medizinischer Kriterien erfasste Verlauf der Erkrankung verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.accu-chek.com (http://www.accu-chek.com) \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2008 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,0 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,7 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Chugai \u8211? und hat 2008 knapp 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche besch\u228?ftigt rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) Quelle: IDF-Atlas 3. Auflage, 2006\line 2) Quelle: IDF-Atlas 3. Auflage, 2006\line 3) www.afro.who.int/press/periodicals/healthmonitor/jan-jun2008.pdf\line 4) Quelle: IDF-Atlas 3. Auflage, 2006\line 5) www.who.int/mediacentre/factsheets/fs312/en/\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Weitere Informationen\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - WHO: Pr\u228?valenz des Diabetes in der Welt (http://www.who.int/diabetes/actionnow/en/mapdiabprev.pdf)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche: \u220?ber Diabetes (http://www.roche.com/glossary)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche Health Kiosk: Typ-2-Diabetes (http://www.health-kiosk.ch/start_diabetes.htm)\par}\line 

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
