{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 18. M\u228?rz 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Herceptin verl\u228?ngert signifikant die \u220?berlebensdauer von Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Gezielt wirkende Therapie ver\u228?ndert Behandlungsansatz bei Magenkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche hat heute Ergebnisse aus einer grossen internationalen Studie bekannt gegeben, die zeigen, dass die Anwendung von Herceptin (Trastuzumab) zus\u228?tzlich zu einer Standardchemotherapie das Leben von Patienten mit HER2-positivem Magenkrebs signifikant verl\u228?ngert. Die Ergebnisse stammen aus der ToGA-Studie, einer gross angelegten internationalen Phase-III-Studie, die den Nutzen von Herceptin zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit fortgeschrittenem und inoperablem Magenkrebs untersucht. Die vollst\u228?ndigen Daten werden demn\u228?chst an einem medizinischen Fachkongress vorgestellt.{\super i} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Eric Van Cutsem, Studienleiter und Professor an der Universit\u228?tsklinik Gasthuisberg in L\u246?wen, Belgien, dazu: "Magenkrebs ist oft unglaublich schwierig zu behandeln, da er vielfach erst in einem sp\u228?ten Stadium diagnostiziert wird. Wie die deutlich positiven Ergebnisse aus dieser klinischen Studie gezeigt haben, bietet die zus\u228?tzliche Gabe von Herceptin zu einer Chemotherapie eine wichtige neue Therapiem\u246?glichkeit f\u252?r Patienten mit HER2-positivem Magenkrebs. Herceptin verl\u228?ngert die \u220?berlebensdauer und bringt dieser Patientengruppe einen bedeutenden Nutzen."\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Magenkrebs ist weltweit die zweith\u228?ufigste krebsbedingte Todesursache, und jedes Jahr werden \u252?ber 900'000 neue F\u228?lle diagnostiziert. Die fr\u252?hzeitige Diagnose ist schwierig, da die meisten Patienten im Fr\u252?hstadium an keinen Symptomen leiden. Fortgeschrittener Magenkrebs ist mit einer schlechten Prognose verbunden: Mit den heute verf\u252?gbaren Therapien betr\u228?gt die durchschnittliche \u220?berlebenszeit ab der Diagnosestellung etwa 10 Monate.{\super ii}  Rund 22% aller Magentumoren weisen eine HER2-\u220?berexpression auf.{\super iii} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche: "Herceptin war ein Durchbruch f\u252?r die Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs und etablierte sich rasch als therapeutische Basis f\u252?r alle Stadien der Erkrankung. Die ToGA-Studie zeigt zum ersten Mal, dass Herceptin auch das Leben von Patienten verl\u228?ngert, die an einer anderen Form von Krebs leiden. Fortgeschrittener Magenkrebs ist eine heimt\u252?ckische Krankheit, f\u252?r deren Behandlung es derzeit nur wenige Therapiem\u246?glichkeiten gibt. Es ist deshalb zu erwarten, dass sich das gezielt wirkende Medikament Herceptin bei dieser Krebskrankheit zu einem festen Therapiebestandteil entwickeln wird."\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die ToGA-Studie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 ToGA ist die erste randomisierte Phase-III-Studie, welche die Anwendung von Herceptin bei Patienten mit inoperablem lokal fortgeschrittenem, rezidivierendem und/oder metastasierendem HER2-positivem Magenkrebs untersucht. Rund 3800 Patienten wurden auf den HER2-Status hin untersucht, und 594 Patienten mit einem HER2-positiven Tumor wurden in die Studie aufgenommen. Der Anstoss zur Durchf\u252?hrung dieser Studie gab die Tatsache, dass Herceptin bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs eine bislang unerreichte Wirksamkeit zeigte. Ausserdem wurde auch bei Magenkrebs eine \u220?berexpression von HER2 beobachtet. Ein gezielt wirkendes Krebsmedikament blockiert das Wachstum von Krebszellen, indem es an spezifische Molek\u252?le bindet.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der ToGA-Studie wurden die Patienten randomisiert einer der folgenden Behandlungen als Erstlinientherapie zugeteilt:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Fluoropyrimidin (Xeloda oder 5-FU) plus Cisplatin alle 3 Wochen w\u228?hrend 6 Behandlungszyklen\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - 6mg/kg Herceptin alle 3 Wochen (bis zum Fortschreiten der Krankheit) in Kombination mit Fluoropyrimidin und Cisplatin w\u228?hrend 6 Behandlungszyklen\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das prim\u228?re Ziel der Studie bestand darin, die \u220?berlegenheit der Kombinationstherapie mit Herceptin in Bezug auf die Gesamt\u252?berlebenszeit gegen\u252?ber einer alleinigen Chemotherapie aufzuzeigen. Die geplante Zwischenanalyse wurde beim Auftreten von 347 Ereignissen durchgef\u252?hrt. Als sekund\u228?re Endpunkte untersuchte die Studie unter anderem das progressionsfreie \u220?berleben, die Gesamtansprechrate, die Ansprechdauer, die Sicherheit und die Lebensqualit\u228?t. In der ToGA-Studie wurden keine neuen oder unerwarteten Nebenwirkungen beobachtet.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Herceptin (Trastuzumab)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der gezielt die Funktion von HER2 hemmt. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Der Wirkmechanismus von Herceptin ist einzigartig und beruht auf der Aktivierung des k\u246?rpereigenen Immunsystems sowie auf der HER2-Unterdr\u252?ckung zur gezielten Krebszerst\u246?rung. Herceptin hat sowohl bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs eine bislang unerreichte Wirksamkeit bewiesen. Nicht nur als Monotherapie, sondern auch in Kombination mit oder nach einer Standardchemotherapie konnte bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprechrate, das krankheitsfreie \u220?berleben sowie die Gesamt\u252?berlebenszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der Europ\u228?ischen Union wurde Herceptin im Jahr 2000 zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs und 2006 zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen. Bei fortgeschrittenem Brustkrebs ist Herceptin in Kombination mit Paclitaxel f\u252?r die Erstlinientherapie zugelassen, falls Anthracycline nicht geeignet sind. Zudem ist es in Kombination mit Docetaxel f\u252?r die Erstlinientherapie sowie als Monotherapeutikum f\u252?r die Drittlinientherapie zugelassen. In Kombination mit einem Aromatasehemmer ist Herceptin ausserdem f\u252?r die Behandlung von Patientinnen nach der Menopause zugelassen, die sowohl an HER2- als auch Hormonrezeptor-positivem metastasierendem Brustkrebs leiden. Bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium ist Herceptin f\u252?r die Behandlung nach einer (adjuvanten) Standardchemotherapie zugelassen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Anwendung von Herceptin zur Behandlung von HER2-positivem Magenkrebs wird derzeit in einem umfassenden internationalen klinischen Studienprogramm gepr\u252?ft. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben weltweit fast 600\u8217?000 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs eine Therapie mit Herceptin erhalten.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2008 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,0 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,7 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2008 knapp 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Videoclips in TV-Qualit\u228?t stehen kostenlos unter folgendem Link zur Verf\u252?gung: www.thenewsmarket.com (http://roche.synapticdigital.com). \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\line i) TBC ASCO 2009\line ii) Ohtsu A. J Gastroenterol 2008;43:256-264\line iii) Bang YJ et al. ASCO 2008 (Poster Nr. 4526)\par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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