{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
 ( http://www.roche.com/med-her2-600px.jpgclass="thickbox")
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 11. M\u228?rz 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Neueste Resultate der HERA-Studie beweisen Nutzen von Herceptin bei Frauen mit fr\u252?hem HER2-positivem Brustkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Studie best\u228?tigt, dass Herceptin die krankheitsfreie \u220?berlebenszeit verl\u228?ngert\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Breast International Group (BIG) hat heute zusammen mit Roche Ergebnisse bekannt gegeben, die zeigen, dass bei Frauen mit fr\u252?hem HER2-positivem Brustkrebs der Nutzen von Herceptin (Trastuzumab) auch mehrere Jahre nach Abschluss der Therapie anh\u228?lt und die Patientinnen l\u228?nger krankheitsfrei leben. Die Patientinnen waren w\u228?hrend der Dauer von einem Jahr mit Herceptin behandelt und bis zu vier Jahren nachbeobachtet worden. Diese Daten, die aus der so genannten HERA-Studie stammen, wurden an der Primary Therapy of Early Breast Cancer Conference in St. Gallen, Schweiz, vorgestellt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die HERA (HERceptin Adjuvant)-Studie zeigte, dass das Risiko eines R\u252?ckfalls bei Frauen, die mit Herceptin behandelt wurden, um 25% geringer war, im Vergleich zu Frauen, die kein Herceptin erhielten. Nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von vier Jahren waren zudem fast 90% der mit Herceptin behandelten Frauen noch am Leben. Nebst dem signifikanten Therapienutzen best\u228?tigte die Analyse auch das langfristige Sicherheitsprofil von Herceptin, einschliesslich einer guten Herzvertr\u228?glichkeit w\u228?hrend der gesamten vierj\u228?hrigen Nachbeobachtungsperiode.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Martine Piccart, leitende Pr\u252?f\u228?rztin der HERA-Studie und Vorsitzende der BIG: \u8222?Diese Daten sind f\u252?r die Brustkrebstherapie von enormer Bedeutung. HERA ist die erste der vier umfassenden Studien mit Herceptin bei HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium, die den langfristigen Nutzen der einj\u228?hrigen Therapie belegt.\u8220? \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche: \u8220?Die langfristigen Ergebnisse der HERA-Studie best\u228?tigen, dass Herceptin bei dieser aggressiven Form von Krebs die besten Aussichten auf Heilung bietet.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 HER2-positiver Brustkrebs war fr\u252?her mit einer schlechten Prognose verbunden. Die erste Analyse der HERA-Studie, die im Jahr 2005 ver\u246?ffentlicht wurde, zeigte aber erstmals auf, dass Herceptin das Risiko eines R\u252?ckfalls verringern kann und das krankheitsfreie \u220?berleben massgeblich verl\u228?ngert. Luca Gianni vom Istituto Nazionale Tumori in Mailand, Italien, und leitender Pr\u252?farzt der HERA-Studie: \u8222?Wir sind sehr erfreut, dass Herceptin als Therapiebasis dazu f\u252?hrt, dass Frauen mit fr\u252?hem HER2-positivem Brustkrebs zuversichtlich in die Zukunft blicken k\u246?nnen.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bis heute haben vier grosse Studien \u8211? HERA, NSABP B-31, NCCTG N9831 und BCIRG 006 \u8211? \u252?bereinstimmend aufgezeigt, dass Herceptin das Leben von Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium verl\u228?ngert.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die HERA-Studie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 HERA ist eine umfassende internationale Phase-III-Studie, die von der BIG und Roche gemeinsam durchgef\u252?hrt wird. Die Studie, die \u252?ber 5000 Teilnehmerinnen umfasst, untersucht den Nutzen von Herceptin zur adjuvanten Therapie von Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium. Als prim\u228?rer Endpunkt gilt das krankheitsfreie \u220?berleben; die sekund\u228?ren Endpunkte sind die Gesamt\u252?berlebenszeit sowie die Herzvertr\u228?glichkeit.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Rahmen der HERA-Studie konnte nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von zwei Jahren gezeigt werden, dass die einj\u228?hrige Behandlung mit Herceptin, die im Anschluss an eine adjuvante Chemotherapie und/oder Strahlentherapie alle drei Wochen verabreicht wurde, das krankheitsfreie \u220?berleben im Vergleich zur Beobachtungsgruppe (ohne Herceptin) hoch signifikant verl\u228?ngerte und das relative R\u252?ckfallrisiko um 36% senkte (Risikoverh\u228?ltnis: 0,64; 95%-Vertrauensbereich: 0,54, 0,76; p=0,0001.{\super 1}  Herceptin verringerte auch das Sterberisiko im Vergleich zur Beobachtungsgruppe um 34% (Risikoverh\u228?ltnis: 0,66; 95%-Vertrauensbereich: 0,47, 0,91; p=0,0115). Nach der Ver\u246?ffentlichung dieser einmaligen Ergebnisse im Jahr 2005 wechselte \u252?ber die H\u228?lfte der Patientinnen aus der Beobachtungsgruppe zur Behandlungsgruppe mit Herceptin.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Schwerpunkt der aktuellen Analyse lag bei der Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit einer einj\u228?hrigen Therapie mit Herceptin nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungsdauer von vier Jahren seit Eintritt in die Studie. Als Vergleich dienten Patientinnen, die kein Herceptin erhielten. Die Ergebnisse der Analyse, die alle an der Studie teilnehmenden Frauen umfasste (Intent to Treat, ITT), zeigten, dass das Risiko des erneuten Auftretens der Krebserkrankung bei den mit Herceptin behandelten Frauen im Vergleich zu den Patientinnen ohne Herceptin um 25% gesenkt werden konnte (Risikoverh\u228?ltnis: 0,76, p=0,0001). Nach der vierj\u228?hrigen Nachbeobachtungszeit waren fast 79% der mit Herceptin behandelten Frauen immer noch krankheitsfrei \u8211? eine signifikante Erh\u246?hung gegen\u252?ber 73% in der Beobachtungsgruppe. In Bezug auf die Sicherheit konnte gezeigt werden, dass die H\u228?ufigkeit schwerer Herzfunktionsst\u246?rungen im Zusammenhang mit der adjuvanten Therapie auf der Basis von Herceptin gering war (0,8%). Diese Ergebnisse best\u228?tigen den Nutzen und die Sicherheit der einj\u228?hrigen Therapie mit Herceptin bei Frauen mit HER2-positiven Tumoren trotz der substanziellen Anzahl von Patientinnen, die aus der Beobachtungsgruppe zur Gruppe mit aktiver Therapie wechselten. Die aktuelle Analyse deutet auch darauf hin, dass Patientinnen, welche die Gruppe wechselten, von Herceptin profitieren konnten, auch wenn die Therapie mit Herceptin erst sp\u228?t nach Abschluss der adjuvanten Chemotherapie begonnen wurde.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die HERA-Studie ist noch immer im Gang und abschliessende Resultate werden f\u252?r 2011 erwartet.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Brustkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Brustkrebs ist bei Frauen die weltweit h\u228?ufigste Krebskrankheit.{\super 2}  Jedes Jahr werden weltweit mehr als eine Million neuer Brustkrebsf\u228?lle diagnostiziert, und nahezu 400\u8217?000 Menschen sterben an der Krankheit.{\super 3} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Beim HER2-positiven Brustkrebs sind auf der Oberfl\u228?che der Krebszellen erh\u246?hte Mengen des HER2-Proteins vorhanden, weshalb man auch von \u8222?HER2-Positivit\u228?t\u8220? spricht. Rund 20 bis 25% aller Frauen mit Brustkrebs weisen einen HER2-positiven Tumor auf.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Herceptin \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der entwickelt wurde, um die Funktion von HER2 gezielt zu hemmen. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Der Wirkmechanismus von Herceptin ist einzigartig und beruht auf der Aktivierung des k\u246?rpereigenen Immunsystems sowie auf der HER2-Unterdr\u252?ckung zur gezielten Krebszerst\u246?rung. Herceptin hat sowohl bei fr\u252?hem als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs eine bislang unerreichte Wirksamkeit bewiesen. Nicht nur als Monotherapie sondern auch in Kombination mit oder nach einer Standardchemotherapie konnte bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprechrate, das krankheitsfreie \u220?berleben sowie die Gesamt\u252?berlebenszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der Europ\u228?ischen Union wurde Herceptin im Jahr 2000 zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs und 2006 zur (adjuvanten) Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen. Bei fortgeschrittenem (metastasierendem) Brustkrebs ist Herceptin in Kombination mit Paclitaxel f\u252?r die Erstlinientherapie zugelassen, falls Anthracycline nicht geeignet sind. Zudem ist es in Kombination mit Docetaxel f\u252?r die Erstlinientherapie sowie als Monotherapeutikum f\u252?r die Drittlinientherapie zugelassen. In Kombination mit einem Aromatasehemmer ist es ausserdem f\u252?r die Behandlung von Patientinnen nach der Menopause zugelassen, die sowohl an HER2- als auch Hormonrezeptor-positivem metastasierendem Brustkrebs leiden. Bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium ist Herceptin f\u252?r die Behandlung nach einer (adjuvanten) Standardchemotherapie zugelassen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben weltweit fast 600\u8217?000 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs eine Therapie mit Herceptin erhalten.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2008 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,0 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,7 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2008 knapp 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die Breast International Group (BIG)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Breast International Group (BIG) ist eine internationale Non-Profit-Organisation f\u252?r akademische Brustkrebs-Studiengruppen aus der ganzen Welt mit Sitz in Br\u252?ssel, Belgien. Sie wurde 1996 von ausgewiesenen Experten in Europa gegr\u252?ndet und umfasst heute ein Netzwerk aus 44 Gruppen in Europa, Kanada, Lateinamerika und der Region Asien\u8211?Pazifik. Diese Forschungsgruppen sind mit rund 3000 spezialisierten Kliniken und Forschungszentren auf der ganzen Welt verkn\u252?pft. Die BIG arbeitet auch mit dem U.S. National Cancer Institute (NCI) sowie mit angegliederten Organisationen in Nordamerika zusammen. Zusammen mit diesen Organisationen verf\u252?gt die BIG in der Brustkrebsforschung \u252?ber einen umfassenden und integrierenden Einfluss. Umfangreiche Kooperationen sind von zentraler Bedeutung, um in der Brustkrebsforschung signifikante wissenschaftliche Fortschritte zu erzielen, ineffiziente Doppelspurigkeiten zu vermeiden und die Krebspatienten optimal zu unterst\u252?tzen. Die BIG setzt sich deshalb daf\u252?r ein, die Brustkrebsforschung auf internationaler Ebene zu erleichtern, indem Kooperationen zwischen den Mitgliedern und anderen akademischen Netzwerken gef\u246?rdert werden. Auch eine unabh\u228?ngige Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie wird dabei angestrebt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\line 1) Smith I, Procter M, Gelber RD, et al., Lancet 2007; 369:29-36 \line 2) World Health Organization, http://www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/\line 3) Ferlay J, et al., GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality and Prevalence Worldwide. IARC CancerBase No.5, Version 2.0. IARCPress, Lyon, 2004. 2004\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Further information\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - More about Herceptin (http://www.roche.com/media/archive.htm)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - More about Roche\u8217?s work in oncology ( http://www.roche.com/about_roche/business_fields/disease_areas/cancer)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - About BIG (http://www.breastinternationalgroup.org)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - To access video clips, of broadcast standard, free of charge, please go to: www.thenewsmarket.com (http://roche.synapticdigital.com)\par}\line 

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
