{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 4. Februar 2009\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche erreicht 2008 starkes operatives Ergebnis\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Zweistelliges Umsatzwachstum{\super *}  \u8211? Kerngewinnwachstum pro Titel zu konstanten Wechselkursen \u252?ber Niveau des Vorjahres \u8211? Dividendenerh\u246?hung um 9% auf 5,00 Franken beantragt\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Konzern \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche steigerte die Verk\u228?ufe in einem schwierigen Marktumfeld signifikant um 10% in lokalen W\u228?hrungen ohne die Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Das starke organische Wachstum bei Schl\u252?sselprodukten konnte die tieferen Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge mehr als ausgleichen: Unter Ber\u252?cksichtigung der Tamiflu Pandemieverk\u228?ufe wuchsen die Verk\u228?ufe der Gruppe in lokalen W\u228?hrungen um 6%. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Der Betriebsgewinn \u252?bertraf das Rekordergebnis des Vorjahres um 4% in lokalen W\u228?hrungen und erreichte trotz h\u246?herer Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung 13,9 Milliarden Franken. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Aufgrund des starken Schweizer Frankens und geringeren Finanzertrags fiel der Konzerngewinn mit 10,8 Milliarden Franken (-5%) leicht tiefer aus.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Das Kerngewinnwachstum pro Titel zu konstanten Wechselkursen lag 2% \u252?ber dem Rekordniveau des Vorjahres.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Pharma\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Verk\u228?ufe der Division wuchsen mit 10% {\super *}  doppelt so schnell wie der Markt; die sechste zweistellige Steigerung in Folge.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bei den Onkologieprodukten wurde eine Verkaufszunahme um 15% auf 19,7 Milliarden Franken erreicht. Erstmals erzielten drei Krebsmedikamente Verk\u228?ufe von jeweils \u252?ber 5 Milliarden Franken.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Betriebsgewinnmarge stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 36,2%, trotz deutlich niedrigerer Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge und h\u246?herer Investitionen in die Entwicklungspipeline.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin erhielt in den USA die beschleunigte Zulassung f\u252?r die Behandlung von Brustkrebs; in den USA und in der EU wurde die Zulassung des Medikaments f\u252?r die Behandlung von Hirntumoren beantragt.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Actemra /RoActemra wurde in Japan, der EU und der Schweiz f\u252?r rheumatoide Arthritis zugelassen und eingef\u252?hrt; zus\u228?tzliche Unterlagen werden der U.S. FDA 2009 vorgelegt.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Zw\u246?lf gross angelegte Entwicklungsprogramme der Phase-III wurden eingeleitet.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Mit den \u220?bernahmen von Piramed, Mirus und ARIUS wurde die Entwicklungspipeline durch neue Wirkstoffe und Technologien erheblich gest\u228?rkt.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Diagnostics\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Division erreichte mit 10% zweistellige Verkaufszuw\u228?chse.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Betriebsgewinnmarge fiel um 5,3 Prozentpunkte auf 12,3%, vor allem aufgrund der k\u252?rzlich get\u228?tigten \u220?bernahmen sowie der starken Konkurrenz auf dem Diabetes-Care-Markt in den USA.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Integration von Tissue Diagnostics (Ventana) wurde abgeschlossen, die Ergebnisse des neuen Gesch\u228?fts liegen \u252?ber den Erwartungen.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Ausblick\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Verk\u228?ufe beider Divisionen wachsen \u252?ber dem Markt. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Mittleres einstelliges Verkaufswachstum f\u252?r beide Divisionen und die Gruppe.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gewinn pro Titel auf dem hohen Niveau von 2008 angestrebt, trotz h\u246?herer Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung und erwartetem niedrigerem Nettofinanzertrag.{\super **} \par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Ausserordentliche Ereignisse vorbehalten.\line Zuwachsraten in lokalen W\u228?hrungen, soweit nicht anders angegeben.\line *Ohne die Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge.\line ** Kerngewinnwachstum pro Titel zu konstanten Wechselkursen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Severin Schwan, CEO von Roche, zum Jahresergebnis: \u8222?Roche vermochte die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter fortzusetzen. Die Verk\u228?ufe der beiden Divisionen Pharma und Diagnostics wuchsen einmal mehr erheblich st\u228?rker als der jeweilige Markt. Der Kerngewinn pro Titel in lokalen W\u228?hrungen konnte ebenfalls erneut gesteigert werden.\u8220? Zur zuk\u252?nftigen Ausrichtung von Roche h\u228?lt Schwan fest: \u8222?Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es wichtig, unsere Strategie konsequent fortzusetzen. Wir werden uns weiterhin auf unsere Kerngesch\u228?fte Pharma und Diagnostics konzentrieren. Unser Ziel bleibt, Patienten in Zukunft immer bessere, auf ihre spezifische Krankheit abgestimmte Therapien zu erm\u246?glichen. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche-Gruppe \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Starkes Wachstum in herausforderndem Umfeld\par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx1371\cellx2742\cellx4113\cellx5484\cellx6855\cellx8226\cellx9597
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl In Millionen CHF\line 2008 \cell
\pard\intbl In Millionen CHF\line 2007 \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung\line In CHF \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung\line In lokalen W\u228?hrungen \cell
\pard\intbl In % der Verk\u228?ufe\line 2008 \cell
\pard\intbl In % der Verk\u228?ufe\line 2007 \cell
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\pard\intbl Verk\u228?ufe \cell
\pard\intbl 45'617 \cell
\pard\intbl 46'133 \cell
\pard\intbl -1 \cell
\pard\intbl +6 \cell
\pard\intbl 100.0 \cell
\pard\intbl 100.0 \cell
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\pard\intbl Forschung und Entwicklung \cell
\pard\intbl 8'845 \cell
\pard\intbl 8'385 \cell
\pard\intbl +5 \cell
\pard\intbl +13 \cell
\pard\intbl 19.4 \cell
\pard\intbl 18.2 \cell
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\pard\intbl Betriebsgewinn \cell
\pard\intbl 13'924 \cell
\pard\intbl 14'468 \cell
\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl +4 \cell
\pard\intbl 30.5 \cell
\pard\intbl 31.4 \cell
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\pard\intbl Konzerngewinn \cell
\pard\intbl 10'844 \cell
\pard\intbl 11'437 \cell
\pard\intbl -5 \cell
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl 23.8 \cell
\pard\intbl 24.8 \cell
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}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx2400\cellx4800\cellx7200\cellx9600
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl 2008 \cell
\pard\intbl 2007 \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung \cell
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\trowd\trgaph100\cellx2400\cellx4800\cellx7200\cellx9600
\pard\intbl Eigenkapitalanteil (in %) \cell
\pard\intbl 70.7 \cell
\pard\intbl 68.2 \cell
\pard\intbl  \cell
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\pard\intbl Kerngewinn je Titel (in CHF) \cell
\pard\intbl 11.04 \cell
\pard\intbl 11.85 \cell
\pard\intbl -7 (CHF)\line +2 (in Lokalw\u228?hrung) \cell
\row
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\pard\intbl Dividende je Titel {\super *}  (in CHF) \cell
\pard\intbl 5.00 \cell
\pard\intbl 4.60 \cell
\pard\intbl +9 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx2400\cellx4800\cellx7200\cellx9600
\pard\intbl Anzahl Mitarbeitende (Jahresende) \cell
\pard\intbl 80'080 \cell
\pard\intbl 78'604 \cell
\pard\intbl +2 \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 * 2008: Vorschlag des Verwaltungsrats\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Roche-Gruppe hat im Jahr 2008 ihr starkes Umsatzwachstum fortgesetzt: Die Konzernverk\u228?ufe stiegen in lokalen W\u228?hrungen um 6% (-1% in Franken; +10% in US-Dollar) und erreichten 45,6 Milliarden Franken, wovon 79% auf die Division Pharma und 21% auf die Division Diagnostics entfielen. Das Wachstum des Kerngesch\u228?fts konnte den erwarteten R\u252?ckgang um 1,6 Milliarden Franken bei den Pandemievorsorge-Verk\u228?ufen des Grippemittels Tamiflu mehr als ausgleichen. Ohne Ber\u252?cksichtigung dieser Vorsorgeverk\u228?ufe konnte der Gruppenumsatz in lokalen W\u228?hrungen um 10% gesteigert werden. Sowohl die Division Pharma als auch die Division Diagnostics wuchsen jeweils deutlich \u252?ber dem Markt. Die Krebsmedikamente Avastin, MabThera/Rituxan, Herceptin, Tarceva und Xeloda verzeichneten weiterhin eine starke Nachfrage. Zus\u228?tzliche Wachstumstr\u228?ger in der Division Pharma waren Bonviva/Boniva gegen Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen sowie CellCept in der Transplantationsmedizin. In der Division Diagnostics verzeichneten die Bereiche Professional Diagnostics und Applied Science das st\u228?rkste Wachstum; sie \u252?bertrafen den jeweiligen Markt deutlich. Auch die Verk\u228?ufe des Anfang Februar 2008 mit der \u220?bernahme von Ventana geschaffenen Gesch\u228?ftsbereichs Tissue Diagnostics wuchsen bedeutend schneller als der Markt; sie trugen 4 Prozentpunkte zum Verkaufsplus der Division Diagnostics (in lokalen W\u228?hrungen) bei.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Signifikante Erh\u246?hung des freien Geldflusses aus operativer T\u228?tigkeit\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Betriebsgewinn der Roche-Gruppe stieg in lokalen W\u228?hrungen um 4% auf 13,9 Milliarden Franken. Die Betriebsgewinnmarge sank leicht um 0,9 Prozentpunkte auf 30,5%. Ausschlaggebend hierf\u252?r war ein Margenr\u252?ckgang von 5,3 Prozentpunkten bei der Division Diagnostics, der haupts\u228?chlich auf die k\u252?rzlich get\u228?tigten \u220?bernahmen, die starke Konkurrenz auf dem Diabetes-Care-Markt in den USA sowie \u196?nderungen im Produktemix zur\u252?ckzuf\u252?hren ist. Die Betriebsgewinnmarge der Division Pharma stieg trotz geringerer Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge und h\u246?herer Investitionen in die starke Entwicklungspipeline um 0,7 Prozentpunkte auf 36,2%. Der freie Geldfluss aus operativen T\u228?tigkeiten erh\u246?hte sich trotz betr\u228?chtlicher W\u228?hrungsumrechnungseffekte um 16% auf 12,4 Milliarden Franken.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Starke Bilanz\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Einfl\u252?sse der Finanzkrise auf den Nettofinanzertrag waren minimal dank einem konservativen Investitionsverhalten mit geringem Aktienanteil. Im Jahr 2008 erreichte der Nettofinanzertrag0,2 Milliarden Franken. Der R\u252?ckgang von 0,6 Milliarden Franken gegen\u252?ber 2007 ist in erster Linie niedrigeren Zinsertr\u228?gen aufgrund geringerer liquider Mittel und Zinssatzsenkungen zuzuschreiben. Aufgrund des gegen\u252?ber den Hauptw\u228?hrungen starken Schweizer Frankens und des tieferen Finanzertrages nahm der Konzerngewinn um 5% auf 10,8 Milliarden Franken ab. Der Kerngewinn je Titel stieg um 2% in lokalen W\u228?hrungen auf 11,04 Franken. Der Konzern verf\u252?gt auch weiterhin im internationalen Vergleich \u252?ber eine starke Bilanz; der Eigenkapitalanteil am Gesamtverm\u246?gen (einschliesslich nicht-beherrschender Anteile) liegt bei 71%; 84% des Verm\u246?gens sind langfristig finanziert.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Ausblick \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ausserordentliche Ereignisse vorbehalten, rechnet die Roche-Gruppe auch f\u252?r 2009 mit einem starken Ergebnis. Sowohl f\u252?r die Division Pharma als auch f\u252?r die Division Diagnostics wird ein jeweils \u252?ber dem Markt liegendes Verkaufswachstum mit Zuw\u228?chsen in lokalen W\u228?hrungen im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Roche wird auch k\u252?nftig in breit angelegte best\u228?tigende klinische Studien investieren, die f\u252?r den langfristigen Erfolg der Gruppe von entscheidender Bedeutung sind. Trotz der sich daraus ergebenden h\u246?heren Aufwendungen f\u252?r Forschung und Entwicklung sowie des erwarteten niedrigeren Nettofinanzertrags, hat sich Roche f\u252?r 2009 zum Ziel gesetzt, einen Kerngewinn pro Aktie zu konstanten Wechselkursen im Rahmen des hohen Vorjahreswerts zu erreichen. Im Zuge der angestrebten \u220?bernahme der ausstehenden Genentech-Aktien sind bereits im ersten Jahr nach Abschluss der Transaktion positive Auswirkungen auf das Wachstum des Kerngewinns pro Aktie zu erwarten. Roche wird den Ausblick f\u252?r 2009 nach Abschluss der Transaktion anpassen und neu kommunizieren.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b 22. Dividendenerh\u246?hung in Folge \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Aufgrund des erneut sehr erfreulichen Gesch\u228?ftsjahres 2008, beantragt der Verwaltungsrat die Aussch\u252?ttung einer um 9% erh\u246?hten Dividende von 5,00 Franken (2007: 4,60 Franken) je Aktie und Genussschein. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung ist dies die 22. Erh\u246?hung der Dividende in Folge.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Division Pharma \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Starkes Umsatzwachstum dank Schl\u252?sselprodukten\par}
{\pard
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\pard\intbl  \cell
\pard\intbl In Millionen \line CHF \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung \line in CHF \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung\line in lokalen W\u228?hrungen \cell
\pard\intbl In % der \line Verk\u228?ufe \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Verk\u228?ufe \cell
\pard\intbl 35'961 \cell
\pard\intbl -2 \cell
\pard\intbl +5 \cell
\pard\intbl 100 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Roche Pharma \cell
\pard\intbl 22'164 \cell
\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl +3 \cell
\pard\intbl 62 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Genentech \cell
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\pard\intbl 0 \cell
\pard\intbl +11 \cell
\pard\intbl 29 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Chugai \cell
\pard\intbl 3'336 \cell
\pard\intbl -2 \cell
\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl 9 \cell
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\pard\intbl Betriebsgewinn \cell
\pard\intbl 13'002 \cell
\pard\intbl 0 \cell
\pard\intbl +8 \cell
\pard\intbl 36.2 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Freier Geldfluss \line aus operativen T\u228?tigkeiten \cell
\pard\intbl 12'053 \cell
\pard\intbl +20 \cell
\pard\intbl +31 \cell
\pard\intbl 33.5 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Forschung und Entwicklung \cell
\pard\intbl 7'904 \cell
\pard\intbl +4 \cell
\pard\intbl +11 \cell
\pard\intbl 22.0 \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Division Pharma erzielte auch 2008 wieder ein sehr gutes Ergebnis. Das solide Wachstum des Kerngesch\u228?fts w\u228?hrend des gesamten Jahres konnte den erwarteten deutlichen R\u252?ckgang bei den Verk\u228?ufen des Grippemedikaments Tamiflu an Regierungen und Unternehmen zur Pandemievorsorge mehr als ausgleichen. Die Verk\u228?ufe der Division stiegen um 5% in lokalen W\u228?hrungen (-2% in Franken; 8% in US-Dollar) auf 36,0 Milliarden Franken.{\super 1}  Ohne Ber\u252?cksichtigung des Absatzes von Tamiflu zur Pandemievorsorge stiegen die Verk\u228?ufe der Division um 10% in lokalen W\u228?hrungen und damit rund doppelt so schnell wie der Weltmarkt. Dies ist die sechste zweistellige Jahreszunahme in Folge. Hauptwachstumstr\u228?ger waren die Schl\u252?sselprodukte in den Bereichen Onkologie, Entz\u252?ndungskrankheiten und Transplantation, Virologie sowie Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen. Ohne die Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu wuchs die Division in allen Schl\u252?sselregionen st\u228?rker als der Markt. Das Gesch\u228?ft der Division ist breit abgest\u252?tzt: 2008 erzielten neun Medikamente Einnahmen von je \u252?ber eine Milliarde Franken, darunter drei, deren Verk\u228?ufe jeweils \u252?ber f\u252?nf Milliarden Franken lagen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Betriebsgewinn der Division Pharma verbesserte sich 2008 gegen\u252?ber dem Vorjahr um 8% in lokalen W\u228?hrungen (0% in Franken) auf 13,0 Milliarden Franken und nahm damit noch st\u228?rker zu als der Umsatz. Die Betriebsgewinnmarge stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 36,2% \u8211? trotz der erheblich geringeren Verk\u228?ufe von Tamiflu zur Pandemievorsorge und der h\u246?heren Aufwendungen f\u252?r Forschung und Entwicklung.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Onkologie \u8211? Schl\u252?sselmedikamente erzielen weiterhin zweistellige Wachstumsraten\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahr 2008 konnte die Roche-Gruppe die weltweite F\u252?hrungsposition als Anbieterin von Krebsmedikamenten weiter ausbauen. Die Verk\u228?ufe des Onkologieportfolios der Division Pharma stiegen im Berichtszeitraum um 15% auf 19,7 Milliarden Franken beziehungsweise 55% der Pharma-Verk\u228?ufe insgesamt. Hierzu haben alle Schl\u252?sselprodukte mit zweistelligen Wachstumsraten beigetragen. Dar\u252?ber hinaus brachte die Gruppe wichtige Entwicklungsprogramme voran und reichte Zulassungsantr\u228?ge ein, um \u196?rzten und Krebspatienten wirksamere Behandlungsm\u246?glichkeiten zur Verf\u252?gung zu stellen oder das Spektrum der Anwendungsgebiete f\u252?r innovative Medikamente wie MabThera/Rituxan, Avastin, Herceptin, Tarceva und Xeloda auszuweiten.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die kombinierten Verk\u228?ufe von {\b MabThera/Rituxan}  (Rituximab) im Onkologiesegment und im Bereich Entz\u252?ndungs-/Autoimmunkrankheiten stiegen 2008 gegen\u252?ber dem Vorjahr um 16% auf 5,9 Milliarden Franken. In Europa/\u220?brige Regionen{\super 2}  (19%), den USA (14%) und Japan (10%) war ein kr\u228?ftiges bis solides Wachstum zu verzeichnen. Der weiter zunehmende Einsatz von MabThera/Rituxan in der Erstbehandlung und Erhaltungstherapie bei Non-Hodgkin-Lymphom und der bessere Zugang zu dem Medikament in Schwellenm\u228?rkten f\u252?r alle zugelassenen Indikationen trugen zum Wachstum im Onkologiesegment bei. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche und die Partnerunternehmen Genentech und Biogen Idec erreichten im Berichtsjahr wichtige Meilensteine in der Weiterentwicklung von MabThera/Rituxan. Im Januar ver\u246?ffentlichte Roche die Ergebnisse einer grossen Phase-III-Studie (CLL8) zu MabThera in der Erstlinienbehandlung der chronischen lymphatischen Leuk\u228?mie (CLL). Die Studie zeigt, dass mit einer Kombinationstherapie aus MabThera und der aktuellen Standard-Chemotherapie signifikant bessere Behandlungsergebnisse erzielt werden als mit Chemotherapie allein. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse beantragte Roche im Juli bei den europ\u228?ischen Beh\u246?rden eine entsprechende Erweiterung der Zulassung. Im Januar 2009 bef\u252?rwortete der Europ\u228?ische Ausschuss f\u252?r Humanarzneimittel (CHMP) die Zulassung von MabThera f\u252?r diese Indikation in der Europ\u228?ischen Union. Im Dezember 2008 erhielt Roche in der Schweiz die Zulassung f\u252?r MabThera zur Erstbehandlung bestimmter Patientengruppen mit CLL. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Oktober 2008 wurde in einer Studie zu MabThera/Rituxan bei Patienten mit wiederauftretender oder therapieresistenter CLL (REACH-Studie) der prim\u228?re Endpunkt erreicht: Patienten, die MabThera in Kombination mit der derzeitigen Standard-Chemotherapie erhielten, \u252?berlebten signifikant l\u228?nger ohne Fortschreiten ihrer Erkrankung als Patienten, die nur chemotherapeutisch behandelt wurden. Gest\u252?tzt auf diese Ergebnisse hat Roche Mitte Januar 2009 einen Antrag auf Zulassung f\u252?r diese Indikation in der Europ\u228?ischen Union eingereicht. Auf der Jahrestagung der American Society of Hematology im Dezember wurden die Ergebnisse der Studien CLL8 und REACH pr\u228?sentiert. Genentech und Biogen Idec pr\u252?fen derzeit die Daten der beiden erw\u228?hnten Studien und gehen davon aus, sp\u228?testens im dritten Quartal 2009 in den USA erg\u228?nzende Zulassungsgesuche (BLA) f\u252?r die genannten Indikationen einreichen zu k\u246?nnen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die globalen Verk\u228?ufe von {\b Avastin } (Bevacizumab) legten im gesamten Jahr 2008 weltweit stark zu. Zum Anstieg um 37% auf 5,2 Milliarden Franken haben alle Schl\u252?sselregionen beigetragen. Das dynamische Verkaufswachstum in Europa/\u220?brige Regionen (67%) war haupts\u228?chlich auf den vermehrten Einsatz des Medikaments bei metastasierendem Dickdarm- und Enddarm- sowie Brustkrebs zur\u252?ckzuf\u252?hren. Zus\u228?tzlich profitierten die Verk\u228?ufe in Europa von der Markteinf\u252?hrung neuer Indikationen und der zunehmenden Akzeptanz des Pr\u228?parats in den Indikationen nichtkleinzelliger Lungenkrebs und Nierenzellkarzinom. In den USA setzte sich das solide zweistellige Wachstum fort (17%); Hauptwachstumstr\u228?ger war hier der vermehrte Einsatz des Medikaments gegen metastasierenden nichtkleinzelligen Lungenkrebs sowie gegen metastasierenden Brustkrebs; dies nach der beschleunigten Zulassung durch die amerikanische Arzneimittelbeh\u246?rde FDA. Auch in Japan, wo Avastin f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Dickdarm- und Enddarmkrebs zugelassen ist, stiegen die Verk\u228?ufe weiter kr\u228?ftig.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Avastin erhielt im Laufe des Jahres neue Zulassungen in wichtigen M\u228?rkten: Im Januar genehmigten die EU-Beh\u246?rden die Erweiterung der Zulassung f\u252?r die Anwendung bei metastasierendem Dickdarm- und Enddarmkrebs. Avastin kann in Kombination mit den g\u228?ngigsten Chemotherapien in jedem Behandlungsstadium eingesetzt werden. Damit k\u246?nnen nun praktisch alle Patienten mit metastasierendem Dickdarm- und Enddarmkrebs von der nachweislich lebensverl\u228?ngernden Wirkung von Avastin profitieren. Im Februar erhielt Genentech von der FDA eine sogenannte beschleunigte Zulassung f\u252?r Avastin in Kombination mit einer Paclitaxel-Chemotherapie f\u252?r die Erstlinienbehandlung von Patientinnen mit HER2-negativem metastasierendem Brustkrebs.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Juli beantragte Roche eine Erweiterung und Aktualisierung der geltenden EU-Zulassung f\u252?r Avastin bei metastasierendem Brustkrebs, und zwar aufgrund der endg\u252?ltigen Ergebnisse der AVADO-Studie, die auch auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2008 vorgestellt wurden. Diese Phase-III-Studie best\u228?tigte die Resultate einer fr\u252?heren Studie (E2100) und zeigte, dass Avastin in Kombination mit einer Taxan-Chemotherapie bei dieser Form von Brustkrebs die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Krankheit (die so genannte progressionsfreie \u220?berlebenszeit) signifikant verl\u228?ngert. Im September reichte Genentech bei der FDA einen erg\u228?nzenden Zulassungsantrag f\u252?r die Anwendung von Avastin in Kombination mit Interferon alfa zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom ein. Im November beantragte das Unternehmen in den USA ausserdem die Zulassung des Medikaments als Monotherapie beim vorbehandelten (wiederkehrenden) Glioblastom, der aggressivsten Form des Hirntumors. Der Antrag st\u252?tzt sich auf positive Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie (BRAIN). Im Dezember reichte Roche bei den EU-Beh\u246?rden einen Zulassungsantrag f\u252?r Avastin als Monotherapie sowie in Kombination mit Chemotherapie in dieser Indikation ein. Im November stellte Chugai in Japan einen erg\u228?nzenden Antrag auf Erweiterung der Zulassung auf die Behandlung von nichtkleinzelligem Lungenkrebs.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahresverlauf wurden weitere wichtige klinische Daten zum Nutzen von Avastin bei Brust- und Lungenkrebs ver\u246?ffentlicht. Im November gab Roche bekannt, dass eine Phase-III-Studie (RIBBON-1) mit Avastin ihren prim\u228?ren Endpunkt erreicht hat: In Kombination mit g\u228?ngigen Chemotherapien konnte Avastin als Erstlinientherapie bei metastasierendem, HER2-negativem Brustkrebs im Vergleich zu einer Behandlung mit Chemotherapie allein eine Verl\u228?ngerung der progressionsfreien \u220?berlebenszeit bewirken. Nach AVADO und E2100 ist RIBBON-1 die dritte Studie, die den Nutzen von Avastin in Kombination mit Chemotherapie bei der Behandlung von metastasierendem Brustkrebs best\u228?tigt. Im Oktober gab Roche die ersten Ergebnisse aus einer Phase-III-Studie (BeTa Lung) bekannt, welche die Kombination von Avastin plus Tarceva f\u252?r die Zweitlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs untersuchte. Zwar konnte der prim\u228?re Endpunkt, eine Erh\u246?hung der Gesamt\u252?berlebenszeit, nicht erreicht werden. Es gab jedoch klare Hinweise auf eine klinische Wirksamkeit der Kombination: Die sekund\u228?ren Endpunkte \u8211? progressionsfreie \u220?berlebenszeit und Ansprechraten \u8211? verbesserten sich.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Herceptin}  (Trastuzumab) zeigte \u252?ber das gesamte Jahr 2008 ein solides zweistelliges Verkaufswachstum von 12% auf insgesamt 5,1 Milliarden Franken. Besonders kr\u228?ftig (47%) war der Verkaufsanstieg in Japan, nachdem das Medikament dort im Februar f\u252?r die Behandlung von Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen worden war. In den USA wurde ein solides einstelliges Wachstum erzielt (7%), w\u228?hrend die Verk\u228?ufe in Europa/\u220?brige Regionen zweistellig zunahmen (13%), wobei die st\u228?rksten Wachstumsbeitr\u228?ge dort in den CEMAI-L\u228?ndern{\super 3}  und in wichtigen Schwellenm\u228?rkten zu verzeichnen waren. Die niedrigeren Zuwachsraten in den USA und in Westeuropa spiegeln die hohe Marktdurchdringung des Produkts in diesen Regionen wider, insbesondere bei der Behandlung von Brustkrebs im Fr\u252?hstadium. In der Indikation metastasierender Brustkrebs blieb die Marktaufnahme von Herceptin konstant. Im Januar genehmigte die FDA Herceptin allein als adjuvante Therapie (d.h., nach operativer Entfernung des Tumors) beim HER2-positiven Brustkrebs nach multimodaler anthrazyklinhaltiger Therapie. Im Mai erhielt Genentech von der FDA die Zulassung f\u252?r ein erweitertes Regime als adjuvante Therapie bei HER2-positivem Brustkrebs, n\u228?mlich die Kombination von Herceptin mit Docetaxel- und Carboplatin-Chemotherapie. Bei diesem Behandlungsschema treten nachweislich seltener Herzfunktionsst\u246?rungen auf als unter anthrazyklinhaltigen Schemata. Dadurch k\u246?nnen potenziell mehr Patientinnen von einer Herceptin-Therapie profitieren.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die am amerikanischen Onkologiekongress ASCO 2008 im Juni vorgestellte Endauswertung einer Phase-III-Studie (GBG-26) hat best\u228?tigt, dass Frauen mit metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs bei einer Behandlung mit Herceptin l\u228?nger ohne Fortschreiten ihrer Krankheit leben. Die Ergebnisse zeigen dar\u252?ber hinaus, dass Herceptin auch dann noch wirksam ist, wenn die Krebserkrankung nach einer fr\u252?heren Behandlung mit Herceptin fortschreitet und eine erneute Behandlung notwendig wird. Ergebnisse der bei Fachtagungen im April beziehungsweise Dezember vorgestellten Studien GeparQuattro und NOAH belegen, dass eine neoadjuvante (operationsvorbereitende) Behandlung mit Herceptin in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie zur Reduzierung der Tumorgr\u246?sse beitr\u228?gt, so dass bei lokal fortgeschrittenen Tumoren brusterhaltend operiert werden kann und bessere langfristige Ergebnisse erzielt werden. Die Endauswertung der NOAH-Daten zeigte, dass eine Chemotherapie plus Herceptin bei mehr als doppelt so vielen Patientinnen zur Zerst\u246?rung des Tumors f\u252?hrte als eine Chemotherapie allein.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die globalen Verk\u228?ufe von {\b Tarceva } (Erlotinib) legten 2008 weiter kr\u228?ftig zu. Zu dem Wachstum um 23% auf insgesamt 1,2 Milliarden Franken trugen vor allem die Regionen Westeuropa und Asien\u173?Pazifik bei. Besonders stark war die Resonanz in Japan und China. Auch in Westeuropa nahm die Marktdurchdringung weiter stark zu, und in den USA hielt das zweistellige Verkaufswachstum an. Die steigende Aufnahme in allen Regionen spiegelt die zunehmende Erfahrung der \u196?rzte mit dem und ihr Vertrauen in das Medikament. Im November gab das britische National Institute for Clinical Excellence (NICE) seine abschliessende Beurteilung zu Tarceva als Alternative zur Chemotherapie mit Docetaxel f\u252?r die Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkrebses ab und machte damit den Weg f\u252?r die Kosten\u252?bernahme der Behandlung durch das staatliche Gesundheitssystem NHS frei.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Neue Daten aus der Phase-II-Studie FAST-ACT, die an den Jahrestagungen 2008 der ASCO und der European Society for Medical Oncology (ESMO) pr\u228?sentiert wurden, belegen f\u252?r die Erstlinienbehandlung mit abwechselndem Einsatz von Tarceva und Chemotherapie sowie nachfolgender Erhaltungstherapie mit Tarceva eine signifikante Verl\u228?ngerung der progressionsfreien \u220?berlebenszeit bei asiatischen Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs im Vergleich zur Behandlung mit Chemotherapie allein, und zwar unabh\u228?ngig von der Tumorart und dem Mutationsstatus. Im November gab Roche bekannt, dass die Phase-III-Studie SATURN ihren prim\u228?ren Endpunkt erreicht hat: Die Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Tarceva (unmittelbar im Anschluss an die Erstbehandlung mit platinhaltiger Chemotherapie) bewirkte eine signifikante Verl\u228?ngerung der \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Krankheit bei Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs. Diese Studiendaten belegen erstmals, dass eine fr\u252?her einsetzende Behandlung mit Tarceva das Fortschreiten von Lungenkrebs verz\u246?gert. Roche wird diese Studienergebnisse mit den Zulassungsbeh\u246?rden besprechen und beabsichtigt, die Erweiterung der Zulassung auf diese neue Indikation zu beantragen. In den USA geht OSI Pharmaceuticals davon aus, in Zusammenarbeit mit Genentech und Roche in der ersten H\u228?lfte 2009 bei der FDA einen Erweiterungsantrag f\u252?r diese Indikation auf der Grundlage der SATURN-Daten einreichen zu k\u246?nnen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Xeloda } (Capecitabin) setzte im gesamten Berichtsjahr sein zweistelliges Umsatzwachstum fort. Die Verk\u228?ufe stiegen um 13% auf 1,2 Milliarden Franken. Besonders hoch war der Verkaufszuwachs mit 74% in Japan. Aber auch in Nordamerika (9%) und Europa/\u220?brige Regionen (14%) wurden solide Steigerungsraten erzielt. Die Umsatzzunahme beruhte in erster Linie auf Zulassungserweiterungen in den Jahren 2007 und 2008, insbesondere f\u252?r Magen- sowie fortgeschrittenen Dickdarm- und Enddarmkrebs. Auch die kontinuierlich ansteigende Anwendung in der Brustkrebstherapie trug dazu bei. Zus\u228?tzlich unterst\u252?tzt wurde das Wachstum durch neue klinische Daten und Zusagen f\u252?r die Kosten\u252?bernahme, die aufgrund der zunehmenden Akzeptanz von Behandlungsschemata mit Xeloda als Standardtherapie in den genannten Indikationen erfolgten. In China verzeichnete Xeloda ein hohes zweistelliges Verkaufswachstum, nachdem das Pr\u228?parat dort im September zur Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs zugelassen worden war. Im Februar genehmigten die EU-Beh\u246?rden Xeloda f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Dickdarm- und Enddarmkrebs in Kombination mit allen Chemotherapien in allen Behandlungsphasen \u8211? mit und ohne Avastin. Diese Zulassung er\u246?ffnet neue Therapieoptionen f\u252?r die grosse Zahl von Patienten, deren Krebserkrankung metastasiert. Ebenfalls im Februar beantragte Chugai in Japan die Zulassungserweiterung von Xeloda f\u252?r die Kombinationsbehandlung mit oxaliplatinhaltiger Chemotherapie \u8211? mit oder ohne Avastin \u8211? zur Behandlung von metastasierendem Dickdarm- und Enddarmkrebs.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Transplantation \u8211? CellCept baut Marktanteil weiter aus\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b CellCept}  (Mycophenolatmofetil) verzeichnete im Jahr 2008 erneut ein zweistelliges Verkaufswachstum um 13% auf 2,1 Milliarden Franken, wozu insbesondere die starke Nachfrage in den USA und in Japan beitrug.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b An\u228?mie \u8211? Gesamtverk\u228?ufe geben in einem von Wettbewerb und Kostendruck gepr\u228?gten Markt nach\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die kombinierten Verk\u228?ufe von {\b NeoRecormon } und {\b Epogin}  (Epoetin beta) gaben im Jahr 2008 in einem durch zunehmenden Wettbewerbs- und hohen Kostendruck sowie stark preisreduzierte Ausschreibungsvertr\u228?ge und Gruppenk\u228?ufe gekennzeichneten Markt um 13% auf 1,8 Milliarden Franken nach. Neue Leitlinien der Europ\u228?ischen Agentur f\u252?r die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) und anderer Arzneimittel-Zulassungsbeh\u246?rden zum Einsatz von ESA (Erythropoese-stimulierende Wirkstoffe) bei Krebs und Nierenerkrankungen liessen den Gesamtmarkt f\u252?r An\u228?miemedikamente zus\u228?tzlich schrumpfen. In Europa/\u220?brige Regionen fiel der Umsatzr\u252?ckgang von NeoRecormon mit 10% moderat aus, obwohl seit Ende 2007 mehrere Biosimilar-Versionen von Epoetin alfa auf den Markt gekommen sind. In Japan, wo Epogin weiterhin marktf\u252?hrend ist, war der Verkaufsr\u252?ckgang von 18% vor allem auf den anhaltenden Preisdruck und auf die im April in Kraft getretenen staatlich verordneten Preisk\u252?rzungen zur\u252?ckzuf\u252?hren. Per Januar 2009 ist {\b Mircera } (Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta) weltweit in 72 L\u228?ndern zugelassen und in 56 L\u228?ndern bereits eingef\u252?hrt, darunter in den wichtigsten EU-M\u228?rkten. In den L\u228?ndern, in denen Mircera bereits am l\u228?ngsten erh\u228?ltlich ist, f\u228?llt die Resonanz bei den \u196?rzten positiv aus. Die Verk\u228?ufe sind moderat, nehmen aber dank weiterer Markteinf\u252?hrungen kontinuierlich zu.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Virologie \u8211? Pegasys bleibt klarer Marktf\u252?hrer und baut Marktanteil weiter aus\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Pegasys } (Peginterferon alfa-2a) konnte 2008 seine deutliche F\u252?hrung auf dem globalen Markt f\u252?r pegylierte Interferone behaupten und erneut weltweit Marktanteile hinzugewinnen. Die globalen Verk\u228?ufe stiegen um 6% auf 1,6 Milliarden Franken, wozu vor allem ein starker Anstieg in Japan und in wichtigen Schwellenm\u228?rkten sowie eine solide Steigerung des Marktanteils in den USA beitrugen. Dort lauten inzwischen 70% aller Erstverschreibungen bei Hepatitis C (HCV) auf Pegasys. Im Juni erteilten die EU-Beh\u246?rden die Zulassung f\u252?r einen verk\u252?rzten Behandlungszyklus mit Pegasys plus Copegus (Ribavirin) bei Patienten, die mit HCV vom Genotyp 2 oder 3 infiziert sind, vor Behandlungsbeginn sehr niedrige Viruskonzentrationen aufweisen und auf die Therapie schnell ansprechen. Die Zulassung bedeutet f\u252?r diese Patientengruppe eine Personalisierung der Therapie und eine Chance auf Heilung nach nur viermonatiger Behandlung. Erm\u246?glicht wird dieser neue Therapieansatz durch die hochempfindlichen cobas Echtzeit-PCR-Tests von Roche Diagnostics. Im November erhielt Roche die Zulassung der EU-Beh\u246?rden f\u252?r die erneute Behandlung von Patienten mit chronischer HCV-Infektion, die auf eine vorhergehende Therapie mit Interferon alfa \u8211? pegyliert oder nicht pegyliert, allein oder in Kombination mit Ribavirin \u8211? nicht angesprochen haben. Pegasys ist das erste und einzige pegylierte Interferon, das f\u252?r eine erneute Behandlung von bis zu 72 Wochen Dauer zugelassen ist, so dass die Therapie personalisiert und optimiert werden kann. Die empfohlene Dauer der Wiederholungsbehandlung richtet sich nach dem HCV-Genotyp, der Art der vorhergehenden Therapie und dem virologischen Ansprechen der Patienten w\u228?hrend der erneuten Behandlung.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Gesamtverk\u228?ufe des Grippemedikaments {\b Tamiflu } (Oseltamivir) gingen 2008 wie erwartet weiter zur\u252?ck (um 68% auf 609 Millionen Franken), da Regierungen und Unternehmen wesentlich weniger Vorratsbestellungen zur Pandemievorsorge aufgaben. Der erwartete starke Einbruch bei den Pandemieverk\u228?ufen um 1,6 Milliarden Franken gegen\u252?ber 2007 wog schwerer als der erhebliche Anstieg der saisonalen Verk\u228?ufe um 76% auf 372 Millionen Franken, zu dem vor allem die USA mit einer besonders schweren Grippesaison 2007/2008 beitrugen. Gem\u228?ss der Unternehmenspolitik, zu einer sicheren Pandemievorsorge beizutragen, hat Roche weiterhin mit Regierungen weltweit daran gearbeitet, angemessene Vorr\u228?te an Tamiflu bereitzuhalten, wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen. Gest\u252?tzt auf von Roche und Chugai vorgelegte Daten haben die Beh\u246?rden der USA, Japans, Kanadas, Australiens und weiterer L\u228?nder die Haltbarkeit der Regierungsvorr\u228?te an Tamiflu auf sieben Jahre heraufgesetzt. Roche hat die entsprechenden Daten in weiteren L\u228?ndern vorgelegt, um auch dort \u228?hnliche Schritte zu unterst\u252?tzen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die kombinierten Verk\u228?ufe von {\b Valcyte } (Valganciclovir) und {\b Cymevene } (Ganciclovir) stiegen 2008 um 10% auf 553 Millionen Franken. Das im ganzen Berichtsjahr robuste Wachstum wurde vorwiegend von der Nachfrage in Europa/\u220?brige Regionen getragen, mit besonders kr\u228?ftigen Zuw\u228?chsen in Deutschland und Spanien. Im Juli hat die US-Arzneimittelbeh\u246?rde FDA Valcyte die p\u228?diatrische Exklusivit\u228?t erteilt. Dadurch verl\u228?ngert sich der Patentschutz des Pr\u228?parats in den USA um sechs Monate bis September 2015.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im dritten Quartal 2008 best\u228?tigten sowohl die EU- als auch die Schweizer Beh\u246?rden nach umfassenden toxikologischen Untersuchungen durch Roche, dass die chemische Verunreinigung, die im vergangenen Jahr in einigen Chargen des HIV-Medikaments {\b Viracept } (Nelfinavir) festgestellt worden war, f\u252?r die Patienten kein Risiko darstellte. Nach Feststellung der Beh\u246?rden besteht damit keine Notwendigkeit, Patientenregister zu f\u252?hren. Nach der Entdeckung der Verunreinigung im Juni 2007 war das Pr\u228?parat weltweit zur\u252?ckgerufen worden. Inzwischen ist die Auslieferung in die EU, die Schweiz und andere von Roche belieferte M\u228?rkte wieder aufgenommen worden.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Entz\u252?ndungs-und Autoimmunkrankheiten \u8211? Actemra/RoActemra in Japan, der EU und in der Schweiz zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Dank der starken weltweiten Aufnahme von {\b MabThera/Rituxan}  (Rituximab) zur Behandlung schwerer rheumatoider Arthritis (RA) betrugen 2008 die gesch\u228?tzten Verk\u228?ufe \u160?im Segment Inflammation/Autoimmunkrankheiten etwa 800 Millionen Franken. MabThera/Rituxan ist das erste und einzige selektiv auf die B-Zellen wirkende Medikament, das f\u252?r diese Indikation zugelassen ist. Es hat sich rasch als wirksame Therapieoption f\u252?r RA-Patienten etabliert, die nur ungen\u252?gend auf Tumornekrosefaktor- (TNF-)Hemmer ansprechen, und ist heute in dieser Indikation ausserhalb der USA marktf\u252?hrend. Daten aus Beobachtungsstudien, welche die \u220?berlegenheit von MabThera/Rituxan gegen\u252?ber dem Einsatz verschiedener TNF-Hemmer in Folge zeigen, sowie das zunehmend positive Profil bez\u252?glich der langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit \u252?berzeugen immer mehr Rheumatologen, Patienten, die zuvor unzureichend auf eine Behandlung mit einem ersten TNF-Hemmer angesprochen haben, auf MabThera/Rituxan umzustellen. Die Wirksamkeit von MabThera/Rituxan bei dieser Patientengruppe wird zudem durch immer zahlreichere klinische Studien best\u228?tigt, die 2008 bei Fachtagungen vorgestellt wurden. Sie belegen, dass weitere Behandlungszyklen die Krankheitsaktivit\u228?t nachhaltiger beziehungsweise effektiver reduzieren und dass das Pr\u228?parat das Fortschreiten von Gelenksch\u228?den nachhaltig hemmt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche, Genentech und Biogen Idec setzten Entwicklungsprogramme fort, bei denen weitere Anwendungsm\u246?glichkeiten f\u252?r MabThera/Rituxan bei rheumatoider Arthritis gepr\u252?ft werden. Zwei grosse Studien eines Phase-III-Programms zur Anwendung des Medikaments bei RA-Patienten mit weniger fortgeschrittener Erkrankung erreichten 2008 ihren prim\u228?ren Endpunkt. Im Januar vorgelegte Ergebnisse der SERENE-Studie mit Patienten, die unzureichend auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARD) angesprochen hatten, haben gezeigt, dass sich unter der Behandlung mit MabThera/Rituxan plus Methotrexat (MTX) bei signifikant mehr Patienten eine Verbesserung der Symptomatik erzielen liess als bei solchen, die nur mit MTX therapiert worden waren. Im Dezember gab Roche bekannt, dass auch die radiologische Studie IMAGE, mit der untersucht wurde, ob MabThera/Rituxan bei nicht mit MTX vorbehandelten Patienten die strukturelle Gelenksch\u228?digung hemmen kann, ihren prim\u228?ren Endpunkt erreicht hat. Roche plant, die gewonnenen Daten zu Krankheitszeichen und Symptomen zusammen mit den radiologischen Ergebnissen 2009 bei den europ\u228?ischen Gesundheitsbeh\u246?rden einzureichen, um das derzeitige Anwendungsgebiet f\u252?r MabThera zu erweitern. Im September beantragte Genentech auf Grundlage der SERENE-Ergebnisse in den USA eine erweiterte Zulassung f\u252?r Rituxan zur Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis, die ungen\u252?gend auf eine DMARD-Therapie ansprechen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Actemra/RoActemra}  (Tocilizumab) ist der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, der die Aktivit\u228?t des entz\u252?ndungsf\u246?rdernden Signalstoffs IL-6 hemmt und damit einen neuartigen Behandlungsansatz bei mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis darstellt. In Japan ist die Marktresonanz nach der Zulassung des Pr\u228?parats im April f\u252?r die Behandlung von RA bei Erwachsenen und verwandten Formen der Erkrankung bei Kindern und der Markteinf\u252?hrung durch Chugai sehr positiv. Im Dezember wurde RoActemra in der Schweiz zur Anwendung bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis zugelassen, die unzureichend auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika) oder TNF-Hemmer angesprochen haben. In der EU erhielt Roche im Januar 2009 die Marktzulassung f\u252?r RoActemra in der gleichen Indikation. Im September erhielt Roche von der FDA einen Complete Response Letter zum Zulassungsgesuch f\u252?r Actemra, in dem zus\u228?tzliche Unterlagen angefordert werden. Nach weiteren Gespr\u228?chen und im Zuge der neuen Vorschriften der FDA f\u252?r eine Risikomanagementstrategie (Risk Evaluation and Mitigation Strategy, REMS) f\u252?r Arzneimittel hat die Beh\u246?rde im Dezember deutlich gemacht, dass f\u252?r Actemra ein REMS-Plan erforderlich ist. Ausserdem hat die FDA aufgrund der erweiterten Anforderungen f\u252?r die Zulassung neuer biologischer Arzneimittel Roche aufgefordert, zus\u228?tzlich zu den bereits im Zulassungsgesuch f\u252?r Actemra enthaltenen Daten weitere nichtklinische Daten aus Tiermodellen einzureichen. Roche f\u252?hrt die geforderten pr\u228?klinischen Studien durch und geht davon aus, die vollst\u228?ndigen weiteren Unterlagen und Informationen zu Actemra der FDA im dritten Quartal 2009 unterbreiten zu k\u246?nnen. Die FDA verlangt keine zus\u228?tzlichen klinischen Studien vor der Zulassung.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Stoffwechselkrankheiten \u8211? Bonviva/Boniva mit anhaltend robustem Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In einem von immer st\u228?rkerem Konkurrenzdruck gepr\u228?gten Marktumfeld verzeichnete {\b Bonviva/Boniva}  (Ibandrons\u228?ure) 2008 insgesamt ein solides Verkaufswachstum von 35% auf 1,1 Milliarden Franken. Weitere Marktanteilsgewinne st\u252?tzten das robuste Wachstum in Europa/\u220?brige Regionen sowie in den USA, obwohl dort Nachahmerversionen von Konkurrenzprodukten auf den Markt gekommen sind. Neue Daten aus einer retrospektiven Beobachtungsstudie an \u252?ber 64 000 Frauen nach der Menopause (VIBE), die im Juni an einer grossen europ\u228?ischen Fachtagung f\u252?r Rheumatologie vorgestellt wurden, liefern zus\u228?tzliche Belege f\u252?r die Wirksamkeit von Bonviva bei einmal monatlicher Gabe verglichen mit w\u246?chentlich einzunehmenden Bisphosphonaten; dies bei der Vorbeugung von Wirbel-, Nicht-Wirbel- und H\u252?ftgelenkbr\u252?chen. Im November erweiterte die FDA die bestehende Zulassung f\u252?r Boniva einmal monatlich auf die Pr\u228?vention postmenopausaler Osteoporose.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Forschung und Entwicklung \u8211? F+E-Pipeline entwickelt sich stark\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Berichtsjahr hat die Division Pharma 11 wichtige neue Zulassungsantr\u228?ge eingereicht und 13 wichtige Marktzulassungen erhalten. Anfang 2009 umfasste die Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline der Division 120 klinische Projekte, darunter 62 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 58 zus\u228?tzliche Indikationen. 40 neue Wirkstoffe befinden sich derzeit in Phase I, 16 in Phase II und 6 in Phase III der klinischen Pr\u252?fung oder wurden bereits zur Zulassung eingereicht.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei Roche Pharma befinden sich derzeit 100 Projekte aus f\u252?nf therapeutischen Gebieten in der vorklinischen Forschung und 84 Projekte aus f\u252?nf Gebieten in der klinischen Entwicklung, darunter f\u252?nf in Phase 0 (\u220?bergang Pr\u228?klinik \u8211? klinische Entwicklung).\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahr 2008 wurden zw\u246?lf von Roche gef\u252?hrte Projekte eingestellt. Sechs davon befanden sich in Phase I, vier in Phase II und zwei in Phase III. Zwei der betroffenen Projekte wurden an den jeweiligen Partner zur\u252?ckgegeben, zwei weitere sollen auslizensiert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das globale Programm zur Weiterentwicklung des Tumormedikaments {\b Avastin } umfasst derzeit \u252?ber 450 klinische Studien mit etwa 40 000 Patienten zu mehr als 30 verschiedenen Krebsarten. Aus Phase-III-Studien zu Krankheiten wie Eierstock-, Prostata- und Magenkrebs werden in den kommenden zwei Jahren Ergebnisse erwartet. Die Endauswertung einer wichtigen klinischen Studie zu Avastin bei Dickdarmkrebs im Fr\u252?hstadium (NSABP C-08) ist f\u252?r 2009 vorgesehen; eine weitere Studie zu dieser Form von Dickdarmkrebs (AVANT) soll im Jahr 2010 Resultate liefern. Verschiedene Avastin-Programme erreichten 2008 wichtige Meilensteine: Im Mai begann die Durchf\u252?hrung der globalen Phase-III-Studie BETH zur adjuvanten Kombinationsbehandlung von HER2-positivem Brustkrebs mit Avastin und Herceptin; im Dezember wurde die Rekrutierung von Teilnehmenden f\u252?r die Phase-III-Studie AVAGAST zur Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem Magenkrebs abgeschlossen; und im Juli begann die Phase-II-Studie BERNIE, in der Avastin in Kombination mit Standard-Chemotherapie zur Behandlung von Sarkomen bei Kindern und Jugendlichen untersucht wird. Im Oktober genehmigte die EMEA ein p\u228?diatrisches Pr\u252?fkonzept f\u252?r Avastin; die vorgesehenen Studien werden den \u196?rzten neue Daten zur Dosierung und Sicherheit liefern, mit deren Hilfe speziell bei Kindern bessere klinische Resultate erzielt werden k\u246?nnen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In Partnerschaft mit OSI Pharmaceuticals und Genentech realisiert Roche ein umfangreiches Entwicklungsprogramm mit mehr als 130 klinischen Studien zu {\b Tarceva } bei Lungenkrebs in Fr\u252?hstadien und in Kombination mit anderen Mitteln, darunter Avastin, um die lebensverl\u228?ngernde Wirkung von Tarceva bei nichtkleinzelligem Lungenkrebs weiter zu erforschen. Zu den bereits laufenden oder geplanten Phase-III-Studien des Tarceva Entwicklungsprogramms z\u228?hlt beispielsweise die randomisierte Phase-III-Studie ATLAS bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligen Lungenkrebs. Ergebnisse einer Zwischenauswertung zeigten, dass Tarceva plus Avastin als Erstlinien-Erhaltungstherapie im Anschluss an eine Initialbehandlung mit Avastin plus Chemotherapie die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung im Vergleich zur Erhaltungstherapie mit Avastin plus Plazebo verl\u228?ngerte.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In mehreren Studien wird derzeit {\b Herceptin } in Kombination mit Avastin oder Pertuzumab zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs gepr\u252?ft. Nebst den Studien BETH (siehe oben bei Avastin), CLEOPATRA und NEOSPHERE (siehe unten bei Pertuzumab) wird Herceptin auch in der weltweiten Phase-III-Studie AVEREL in Kombination mit Avastin zur Erstlinienbehandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs untersucht. Dar\u252?ber hinaus pr\u252?ft die Phase-III-Studie ToGA die Anwendung von Herceptin bei fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkrebs. Bei rund 20% aller Patienten mit Magenkrebs ist der Tumor HER2-positiv.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Pertuzumab } (R1273) hemmt die Paarbildung des Proteins HER2 mit anderen HER-Rezeptoren, einen zentralen Mechanismus des Tumorwachstums bei HER2-positivem Brustkrebs. Derzeit wird Pertuzumab in Kombination mit Herceptin und Standard-Chemotherapie bei HER2-positivem Brustkrebs untersucht. Im ersten Quartal 2008 begann die Durchf\u252?hrung der ersten Phase-III-Studie CLEOPATRA, welche die Kombination von Pertuzumab mit Herceptin und Chemotherapie in der Erstlinienbehandlung von fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs untersucht. Dar\u252?ber hinaus begann in der ersten Jahresh\u228?lfte die Phase-II-Studie NEOSPHERE zur neoadjuvanten (operationsvorbereitenden) Behandlung mit Pertuzumab. Den Ergebnissen einer Phase-II-Studie (17929) zufolge, die an der Jahrestagung ASCO 2008 vorgestellt wurden, profitierte die H\u228?lfte der Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, deren Erkrankung unter einem vorangegangenen Therapieschema einschliesslich Herceptin weiter fortgeschritten war, von einer Kombinationstherapie mit Herceptin und Pertuzumab.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Ocrelizumab } (R1594) ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD20-Antik\u246?rper, der von Roche, Genentech und Chugai f\u252?r die Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickelt wird. Wie MabThera/Rituxan richtet sich auch Ocrelizumab gezielt gegen B-Zellen. Da der Antik\u246?rper humanisiert ist, d\u252?rfte er weniger immunogen, besser vertr\u228?glich und bequemer zu verabreichen sein. Ein umfassendes Phase-III-Programm, an dem \u252?ber 2700 Patienten mit rheumatoider Arthritis teilnehmen, ist im Gange, und die Rekrutierung f\u252?r eine Phase-III-Studie zur Anwendung bei Lupusnephritis schreitet wie vorgesehen voran. Im Mai wurde eine Phase-III-Studie zu Ocrelizumab bei systemischem Lupus erythematodes abgebrochen, nachdem eine Studie mit MabThera/Rituxan bei einem \u228?hnlichen Patientenkollektiv negative Ergebnisse erzielt hatte.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Dalcetrapib } (R1658, JTT-705; von Japan Tobacco einlizenziert) erh\u246?ht die HDL-Cholesterin-Konzentration im Blut, indem es das Cholesterylester-Transferprotein (CETP) blockiert. So verringert der Wirkstoff potenziell die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesf\u228?llen bei Risikopatienten. Eine Phase-III-Studie zur Morbidit\u228?t und Mortalit\u228?t unter Dalcetrapib (dal-OUTCOMES) hat im April begonnen; die Rekrutierung von Teilnehmenden kommt gut voran. Ergebnisse von Phase-II-Studien, die im M\u228?rz beim American Congress of Cardiology pr\u228?sentiert wurden, belegen, dass Dalcetrapib sowohl in Monotherapie als auch in Kombination mit Statinen gut vertr\u228?glich ist und ein g\u252?nstiges allgemeines und Herz-Kreislauf-bezogenes Sicherheitsprofil aufweist. Weitere Daten, die bei der Tagung der American Heart Association im November vorgestellt wurden, zeigen, dass Dalcetrapib eine einzigartige chemische Struktur aufweist und im Gegensatz zu einigen anderen CETP-Hemmern keine Enzyme oder Gene aktiviert, die an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt sind.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Taspoglutid } (R1583, BIM 51077, einlizenziert von Ipsen) wird von Roche f\u252?r die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt. Es handelt sich um das erste Analogon des menschlichen glukagonartigen Peptid-1 (GLP-1) zur einmal w\u246?chentlichen Gabe. Die Struktur des Molek\u252?ls \u228?hnelt derjenigen des nat\u252?rlichen humanen Hormons. In den bisherigen klinischen Studien hat sich Taspoglutid als insgesamt gut vertr\u228?glich erwiesen; das Pr\u228?parat verbesserte nach nur achtw\u246?chiger Behandlung die Blutzuckereinstellung und die Gewichtsabnahme signifikant. Im Juli hat Roche ein umfassendes Phase-III-Programm zur klinischen Entwicklung von Taspoglutid begonnen. Ende 2008 ver\u246?ffentlichte die FDA neue Leitlinien f\u252?r die klinische Untersuchung neuartiger Behandlungen von Typ-2-Diabetes. Roche pr\u252?ft nun das Taspoglutid-Programm, um die Einhaltung dieser Empfehlungen zu gew\u228?hrleisten.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Division Diagnostics \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u220?berdurchschnittliches Wachstum\par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl In Millionen\line CHF \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung\line in CHF \cell
\pard\intbl Prozentuale Ver\u228?nderung\line in lokalen W\u228?hrungen \cell
\pard\intbl In % der\line Verk\u228?ufe \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Verk\u228?ufe \cell
\pard\intbl 9'656 \cell
\pard\intbl +3 \cell
\pard\intbl +10  \cell
\pard\intbl 100 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Professional Diagnostics \cell
\pard\intbl 4'422 \cell
\pard\intbl +3 \cell
\pard\intbl +9 \cell
\pard\intbl 46 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Diabetes Care \cell
\pard\intbl 2'971 \cell
\pard\intbl -8 \cell
\pard\intbl -1 \cell
\pard\intbl 31 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Molecular Diagnostics \cell
\pard\intbl 1'122 \cell
\pard\intbl -2 \cell
\pard\intbl +5 \cell
\pard\intbl 11 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Applied Science \cell
\pard\intbl 765 \cell
\pard\intbl +11 \cell
\pard\intbl +19 \cell
\pard\intbl 8 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Tissue Diagnostics \cell
\pard\intbl 376 \cell
\pard\intbl n/a \cell
\pard\intbl n/a \cell
\pard\intbl 4 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Betriebsgewinn \cell
\pard\intbl 1'187 \cell
\pard\intbl -28 \cell
\pard\intbl -22 \cell
\pard\intbl 12.3 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Freier Geldfluss \line aus operativen T\u228?tigkeiten \cell
\pard\intbl 600 \cell
\pard\intbl -44 \cell
\pard\intbl -33 \cell
\pard\intbl 6.2 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Forschung und Entwicklung \cell
\pard\intbl 941 \cell
\pard\intbl +20 \cell
\pard\intbl +26 \cell
\pard\intbl 9.7 \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahr 2008 hat die Division Diagnostics einen Umsatz von 9,7 Milliarden Franken erzielt. Das entspricht gegen\u252?ber dem Vorjahr einem Wachstum von 10% in lokalen W\u228?hrungen (3% in Franken; 15% in US-Dollar).{\super 5}  \u160?Die Zunahme lag damit erneut \u252?ber dem durchschnittlichen weltweiten Marktwachstum bei In-vitro-Diagnostika, das auf etwa 5% gesch\u228?tzt wird. Trotz der k\u252?rzlich erfolgten Konsolidierung innerhalb des Sektors konnte die Division ihre f\u252?hrende Marktposition behaupten. Erneut stiegen die Verk\u228?ufe der Division in allen Regionen \u252?ber oder entsprechend dem Marktdurchschnitt, mit zweistelligen Zuwachsraten in Nordamerika (einschliesslich der positiven Effekte der Akquisition von Ventana), im Raum Asien\u8211?Pazifik und in Lateinamerika sowie deutlichen Zuw\u228?chsen im mittleren einstelligen Bereich in der Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika) und in Japan.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Vier der f\u252?nf Gesch\u228?ftsbereiche der Division erh\u246?hten ihre Verk\u228?ufe, wobei Professional Diagnostics, Applied Science und Tissue Diagnostics am st\u228?rksten zum Wachstum beitrugen. Hier erwiesen sich erneut die Bereiche Immunoassay Systeme, DNS-Sequenzierungsprodukte und \u8222?Advanced Staining\u8220? als jeweils wichtigste Wachstumstr\u228?ger. Roche Diabetes Care verzeichnete insgesamt einen leichten R\u252?ckgang bei den Verk\u228?ufen in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt, wobei die neuen Produkte starke Zunahmen erzielten. Das Wachstum im Bereich Molecular Diagnostics wurde weiterhin durch Verk\u228?ufe automatisierter Echtzeit-PCR-Systeme f\u252?r Virologie und Blut-Screening getrieben. Roche Tissue Diagnostics (Ventana), der im Februar \u252?bernommene, in den USA ans\u228?ssige Marktf\u252?hrer im Bereich automatisierter F\u228?rbesysteme f\u252?r Gewebeproben, erzielte in den 11 Monaten bis zum 31. Dezember 2008 Verk\u228?ufe in H\u246?he von 376 Millionen Franken; das entspricht 4% des Jahresumsatzes der Division. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Division investiert weiterhin stark in die Innovation. Im Jahr 2008 stiegen die Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung um 26% auf 941 Millionen Franken an. Diese Zunahme widerspiegelt Investitionen in das Sequenzierungsgesch\u228?ft, in neue Immunoassays, in molekular-diagnostische Tests und Plattformen f\u252?r den Nachweis von Infektionen und Krebskrankheiten, in neue Produkte f\u252?r das Diabetesmanagement, in Systeme im Bereich \u8222?Advanced Staining\u8220? sowie in solche f\u252?r das Labor-Informationsmanagement. Diese Bereiche werden auch 2009 im Vordergrund von Forschung und Entwicklung stehen. Bezogen auf die Verk\u228?ufe hat sich der prozentuale Anteil der F+E-Investitionen von 8,4% im Jahr 2007 auf 9,7% erh\u246?ht. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Betriebsgewinn der Division Diagnostics sank 2008 um 22% auf 1187 Millionen Franken; die entsprechende Marge ging um 5,3 Prozentpunkte auf 12,3% zur\u252?ck. Mehr als die H\u228?lfte des Margenr\u252?ckgangs ist den Auswirkungen der j\u252?ngsten Akquisitionen zuzuschreiben, inklusive der Abschreibungen auf dem \u252?bernommenen immateriellen Anlageverm\u246?gen und der Investitionen, um die akquirierten Gesch\u228?fte zu entwickeln. Sonst reflektiert der R\u252?ckgang haupts\u228?chlich die starke Konkurrenz auf dem Diabetes-Care-Markt in den USA sowie Ver\u228?nderungen im Produktemix.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Professional Diagnostics \u8211? Immunoassay-Gesch\u228?ft w\u228?chst das 8. Jahr in Folge zweistellig, neue Tests liefern dazu wichtige Impulse\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahr 2008 ist der Umsatz von Roche Professional Diagnostics um 9% auf 4422 Millionen Franken gestiegen, bei einem gesch\u228?tzten Marktwachstum von 6%. Die Verk\u228?ufe in der Region Asien\u8211?Pazifik und in Lateinamerika zeigten ein starkes zweistelliges Wachstum; die Zuw\u228?chse in anderen Regionen bewegten sich im hohen einstelligen Bereich.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im gr\u246?ssten Segment des Gesch\u228?ftsbereichs Professional Diagnostics, {\b Serumarbeitsplatz-L\u246?sungen}  (klinische Chemie und Immunoassay-Systeme), wuchsen die Verk\u228?ufe um 10% und damit wesentlich schneller als der Markt, dessen Wachstumsrate auf 5% gesch\u228?tzt wird. Das Immunoassay-Gesch\u228?ft (Ger\u228?te und Tests) stieg f\u252?r das Gesamtjahr um 19%. Zum achten Mal in Folge erzielte Roche mit dem Immunoassay-Portfolio eine zweistellige Verkaufszunahme. Neue Platzierungen von Analyseger\u228?ten der Systemfamilie cobas 6000 trugen ebenso zum Wachstum bei wie die starke Nachfrage nach dem im ersten Halbjahr 2008 in der Region EMEA und in anderen M\u228?rkten eingef\u252?hrten Anti-HCV-Assay zur Diagnose der Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus. Die Elecsys-Assays f\u252?r die Herzmarker NT proBNP und Troponin T erwiesen sich abermals als wichtige Wachstumstr\u228?ger. Im Segment klinische Chemie stiegen die Verk\u228?ufe um 3% trotz fortdauernder Preiserosion im Markt. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit einem Anteil von rund 19% am globalen Markt bleibt Roche weiterhin in allen M\u228?rkten mit Ausnahme der USA die f\u252?hrende Anbieterin von Systemen f\u252?r die klinische und die Immun-Chemie.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Nachfrage nach Analyseger\u228?ten der Systemfamilie cobas 6000 f\u252?r Labors mit mittlerem Probendurchsatz (bis etwa 5000 Tests pro Tag) bewegte sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die 2006 eingef\u252?hrten Ger\u228?te waren die ersten Vertreter einer Reihe modularer Plattformen von Roche, die darauf ausgelegt sind, Immunoassays und klinische Chemie zu integrieren und die Arbeit in unterschiedlich grossen diagnostischen Labors effizienter zu gestalten. Im Jahr 2008 kamen zwei neue Konfigurationen auf den Markt, welche die Systemfamilie vervollst\u228?ndigen und ihre Wettbewerbsf\u228?higkeit erh\u246?hen. Die Einf\u252?hrung der kleineren Systemfamilie cobas 4000 f\u252?r kleine bis mittelgrosse Labors wurde mit dem Ger\u228?t cobas c 311 f\u252?r die klinische Chemie fortgesetzt, das im Juli weltweit (ausser in den USA) erfolgreich auf den Markt gebracht wurde. Die Markteinf\u252?hrung in den USA ist f\u252?r das erste Quartal 2009 geplant. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche Professional Diagnostics bietet bei Tests f\u252?r die klinische und die Immun-Chemie branchenweit eine der umfangreichsten Produktpaletten an. Im Jahr 2008 wurden 12 vollautomatisierte Assays f\u252?r den Serumarbeitsplatz in Europa und anderen M\u228?rkten eingef\u252?hrt. Zu den wichtigen neuen Produkten dieser Gruppe geh\u246?ren der Elecsys Anti-TSH-Rezeptor-Antik\u246?rper-Assay zur Diagnose der Basedow-Krankheit (der h\u228?ufigsten Autoimmunerkrankung der Schilddr\u252?se), der Elecsys Anti-CCP-Antik\u246?rper-Assay, ein hochspezifischer Test zur Unterst\u252?tzung der Diagnose der rheumatoiden Arthritis, sowie der Roche-Cystatin-C-Test f\u252?r die klinische Chemie zur Fr\u252?herkennung einer eingeschr\u228?nkten Nierenfunktion. Im 4. Quartal f\u252?hrte Roche Professional Diagnostics Anti-CMV IgG- und Anti-CMV IgM-Immunoassays f\u252?r den Nachweis von Infektionen mit dem Zytomegalievirus ein. Fast die H\u228?lfte der im Laufe des Berichtjahres in Europa eingef\u252?hrten Assays wurde auch in den USA auf den Markt gebracht.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Segment {\b Gerinnungsdiagnostik } erreichte Roche 2008 ein erfreuliches Wachstum von 6%, wobei die Anzahl Platzierungen bei s\u228?mtlichen Instrumenten gegen\u252?ber dem Vorjahr deutlich anzog. In Europa und in Lateinamerika wurden besonders starke Zunahmen verzeichnet. Als wichtige Wachstumstreiber erwiesen sich die Analyseger\u228?te f\u252?r hochvolumige Labors und das System Coasys Plus C, ein vollautomatisiertes Gerinnungsanalyseger\u228?t f\u252?r kleine Labors, das im dritten Quartal 2008 auf den Markt kam. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das {\b H\u228?matologiegesch\u228?ft } erreichte auch ein solides Wachstum im mittleren einstelligen Bereich, wobei sich die Platzierungen neuer Instrumente noch st\u228?rker als erwartet entwickelten. In allen Regionen, in denen Roche im Rahmen einer exklusiven Vertriebsvereinbarung Instrumente der japanischen Sysmex Corporation verkauft, konnte der Absatz gesteigert werden. Ausschlaggebend hierf\u252?r war weiterhin das 2007 eingef\u252?hrte System Sysmex XS 1000i, das eine neue Produktlinie kompakter, vollautomatischer Analyseger\u228?te vertritt. Auf dem Gebiet der {\b Urinanalyse } konnte Roche trotz starken Drucks durch Billigkonkurrenten ihren zweiten Platz behaupten. Ausserhalb der USA wurde die umfassende Markteinf\u252?hrung des cobas u 411, eines Urin-Analyseger\u228?ts f\u252?r kleine bis mittelgrosse Labors (\u8222?Stand-alone-System\u8220?), erfolgreich abgeschlossen. Die Aufnahme dieses Systems hat die Erwartungen deutlich \u252?bertroffen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei den {\b dezentralen Tests}  wuchsen die Verk\u228?ufe um 10%, wozu der anhaltende Trend zur patientennahen Diagnostik beitrug. Der Umsatz f\u252?r Tests zur Schnelldiagnostik von Herzkrankheiten in Spit\u228?lern und im ambulanten Behandlungsbereich zeigte starke zweistellige Wachstumsraten. Dabei waren der Roche Cardiac proBNP Test (Diagnose und Beurteilung von Herzversagen) und das 2007 eingef\u252?hrte tragbare Testger\u228?t cobas h 232 besonders stark gefragt. Dieses System liefert schon nach 8 bis 10 Minuten \u228?usserst zuverl\u228?ssige Ergebnisse und verf\u252?gt \u252?ber ein Testmen\u252? zur Bestimmung der wichtigsten kardialen Marker f\u252?r einen Herzinfarkt beziehungsweise ein Herzversagen sowie zur Beurteilung k\u252?nftiger kardiovaskul\u228?rer Risiken des Patienten. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Gesamtverk\u228?ufe von Produkten f\u252?r den Bereich ambulante Versorgung und \u220?berwachung zeigten einen soliden zweistelligen Zuwachs. Blutgerinnungsmessger\u228?te (Ger\u228?te und Teststreifen) verzeichneten weiterhin starke zweistellige Verkaufszunahmen. Haupttr\u228?ger dieser Entwicklung war das Messger\u228?t CoaguChek XS f\u252?r den professionellen Anwender und f\u252?r die Selbstkontrolle der Patienten. Der Accutrend Plus, ein Handger\u228?t zur Bestimmung wichtiger Indikatoren f\u252?r das Risiko einer Herzerkrankung (Cholesterin, Blutzucker, Triglyzeride) und einer verminderten Sauerstoffkonzentration im Gewebe (Laktat), trug in mehreren Segmenten der ambulanten Versorgung zu Umsatzsteigerungen im hohen einstelligen Bereich bei. Nach seiner Einf\u252?hrung im November 2007 in einigen M\u228?rkten ist das f\u252?r \u196?rzte, Labors und die Selbstkontrolle entwickelte Ger\u228?t nunmehr weltweit erh\u228?ltlich.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Accu-Chek Inform II, das erste und einzige drahtlose System f\u252?r die Messung und \u220?berwachung des Blutzuckers in Kliniken, insbesondere in der Intensivmedizin, wurde im Juni weltweit (ausser in den USA) auf den Markt gebracht und hat eine sehr hohe Akzeptanz gefunden. Die Zulassung und Einf\u252?hrung in den USA wird im M\u228?rz 2009 erwartet.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Diabetes Care \u8211? Neue Produkte verzeichnen starkes Wachstum\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche Diabetes Care behauptete seine globale Marktf\u252?hrerschaft auch 2008. Die Verk\u228?ufe erreichten 2971 Millionen Franken, was einem leichten R\u252?ckgang von 1% gegen\u252?ber dem Vorjahr entspricht. Einstellige Verkaufszuw\u228?chse in den Regionen EMEA, Asien\u8211?Pazifik und Japan sowie zweistellige Steigerungsraten in Lateinamerika konnten geringere Verk\u228?ufe in den USA nicht ganz ausgleichen. Nach einem starken zweiten Quartal gingen die Ums\u228?tze in den USA im dritten und vierten Quartal zur\u252?ck. Hauptgr\u252?nde daf\u252?r waren der immer st\u228?rker r\u252?ckl\u228?ufige Trend bei den Verk\u228?ufen \u228?lterer Blutzuckermesssysteme, der starke Wettbewerb sowie der anhaltende Preisdruck. Die \u228?lteren Produkte, die jetzt schrittweise aus dem Portfolio genommen werden, machen derzeit weniger als 30% der Verk\u228?ufe von Roche Diabetes Care aus.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die neue Generation der Accu-Chek {\b Blutzuckermesssysteme}  zeigte ein solides Wachstum. Accu-Chek Aviva, das meistverkaufte derartige Messsystem von Roche Diabetes Care, verzeichnete gegen\u252?ber 2007 starke Umsatzzunahmen im zweistelligen Bereich. Das im ersten Halbjahr 2008 in den meisten M\u228?rkten eingef\u252?hrte Accu-Chek Performa erfreut sich einer sehr hohen Akzeptanz; die weltweite Einf\u252?hrung wurde im Dezember in China fortgesetzt und ist nun fast abgeschlossen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im November wurde die weltweite Markteinf\u252?hrung des Accu-Chek Compact Plus vollendet. In L\u228?ndern, in denen das Ger\u228?t ab Ende 2007 erh\u228?ltlich war, stiegen die kombinierten Verk\u228?ufe von Accu-Chek Compact Plus Teststreifen in zweistelliger H\u246?he.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In den kommenden Monaten f\u252?hrt der Gesch\u228?ftsbereich Diabetes Care vier wichtige neue Produkte f\u252?r die Blutzuckerkontrolle ein: Ab dem ersten Quartal 2009 werden die Blutzuckermessger\u228?te Accu-Chek Aviva Nano und Accu-Chek Performa Nano in der Europ\u228?ischen Union erh\u228?ltlich sein. Beide Messger\u228?te bieten bei einem schlankeren und diskreteren Design die gleichen Funktionalit\u228?ten wie die Systeme Accu-Chek Aviva und Accu-Chek Performa und wurden speziell f\u252?r junge Diabetes-Patienten entwickelt, die h\u228?ufig Messungen vornehmen m\u252?ssen. Mit der Markteinf\u252?hrung des insbesondere f\u252?r den Einsatz in Schwellenl\u228?ndern bestimmten neuen Accu-Chek Active wird ebenfalls im ersten Quartal 2009 begonnen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Vom vierten neuen Messger\u228?t, dem Accu-Chek Mobile, erwartet Roche Diabetes Care einen weiteren Ausbau der Marktf\u252?hrerschaft im Bereich der integrierten Blutzuckermesssysteme. Accu-Chek Mobile vereint die Schritte Testen und Stechen in einem Ger\u228?t und zeichnet sich durch eine einzigartige Technologie aus, bei der anstelle von Einmal-Teststreifen ein f\u252?r 50 Tests ausgelegtes Band verwendet wird.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im ersten Quartal 2009 beginnt der Gesch\u228?ftsbereich Diabetes Care mit der Umstellung seiner Blutzuckermesssysteme auf ein neues Testverfahren, mit dem das Risiko einer Maltose-Interferenz vermieden wird. Dies bietet bestimmten Dialysepatienten, die ihren Blutzucker kontrollieren m\u252?ssen, zus\u228?tzliche Sicherheit. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das innovative System Accu-Chek Combo soll im ersten Quartal 2009 in der Europ\u228?ischen Union auf den Markt gebracht werden und wird eine wertvolle Erg\u228?nzung des {\b Insulinpumpen-Portfolios}  von Roche Diabetes Care darstellen. Beim Accu-Chek Combo handelt es sich um eine Kombination aus einer Accu Chek Spirit Insulinpumpe und einem hochwertigen, mit Fernbedienungsfunktion und Bolus-Rechner ausgestatteten Blutzuckermessger\u228?t. Die Anwender k\u246?nnen sich jederzeit und \u252?berall eine Dosis Bolus-Insulin verabreichen, ohne die Pumpe hervorholen zu m\u252?ssen. Zur optimalen Insulinzufuhr und punktgenauen Blutzuckereinstellung l\u228?sst sich die Dosierung fein regulieren. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Einf\u252?hrung des neuen Systems wurden Schritte zur Sicherung des gegenw\u228?rtigen Kundenstamms eingeleitet.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Molecular Diagnostics \u8211? 2008 wurde eine Reihe wichtiger Assays auf den Markt gebracht\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit einem Anteil von 33% an einem schnell wachsenden, jedoch zunehmend wettbewerbsintensiven Markt konnte der Bereich Molecular Diagnostics seine Marktf\u252?hrerschaft behaupten. Der Gesamtumsatz belief sich im Jahr 2008 auf 1122 Millionen Franken und stieg damit gegen\u252?ber dem Vorjahr um 5%. Die Verk\u228?ufe zeigten in der Region Asien\u8211?Pazifik und in Lateinamerika ein zweistelliges Wachstum, in Nordamerika und in der Region EMEA wurden einstellige Zuw\u228?chse erzielt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der {\b Nachweis von Viren}  stellt das umsatzst\u228?rkste Segment des Gesch\u228?ftsbereichs Roche Molecular Diagnostics dar und hat erneut am st\u228?rksten zum Wachstum beigetragen. Die Verk\u228?ufe von Virologieprodukten erh\u246?hten sich um 4%, vor allem aufgrund der Nachfrage nach automatisierten Echtzeit-PCR-Plattformen und Tests auf HIV-1 (der h\u228?ufigsten Form des Virus, das beim Menschen zu Aids f\u252?hrt) sowie auf Hepatitis-C- und Hepatitis-B-Viren (HCV, HBV). Zum Virologie-Portfolio von Roche Molecular Diagnostics z\u228?hlen Systeme zur automatisierten Probenvorbereitung sowie zur Echtzeit-PCR-Analyse. Das kombinierte Cobas AmpliPrep/Cobas TaqMan (CAP/CTM) System ist die einzige weltweit verf\u252?gbare Plattform f\u252?r die klinische Diagnostik, die den Kunden die M\u246?glichkeit der vollautomatisierten Echtzeit-PCR-Analyse bietet.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Oktober erteilte die US FDA die Marktzulassung f\u252?r den CAP/CTM HCV-Test zur Quantifizierung von Hepatitis-C-Viren im Blut von Patienten. Einen Monat davor, im September 2008, erhielt der Cobas TaqMan HBV Test als erster Test zur Bestimmung der Hepatitis-B-Viruslast die Zulassung durch die FDA und komplettierte damit zusammen mit dem 2007 zugelassenen vollautomatisierten CAP/CTM HIV-1 Test die Palette der wichtigsten automatisierten Virologieprodukte von Roche im US-Markt. \u196?rzte nutzen diese Tests zur Bestimmung eines Baseline-Wertes der Infektion vor der Behandlung sowie zur \u220?berwachung der Viruskonzentration und des Therapieerfolges w\u228?hrend der Behandlung. Zahlreiche Labors in den USA haben bereits Vertr\u228?ge f\u252?r die HCV- und HBV-Tests unterzeichnet, darunter eines der gr\u246?ssten amerikanischen Referenzlabors, das nur wenige Wochen nach der Zulassung zum HBV-Test von Roche wechselte. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Versionen der zweiten Generation der CAP/CTM HIV-1- und HBV-Tests erhielten im Dezember 2008 die CE-Zertifizierung und d\u252?rfen jetzt in der Europ\u228?ischen Union f\u252?r den klinischen Einsatz verkauft werden. Der neue HIV-Test ist nach dem Dual-Target (zwei Zielregionen)-Prinzip konzipiert und vermag als einziger Test zwei verschiedene Regionen des HIV-Genoms gleichzeitig nachzuweisen. Somit werden im Falle von Virusmutationen verl\u228?sslichere Ergebnisse erzielt. Dar\u252?ber hinaus verf\u252?gen beide neuen Tests zur Kontrolle der Viruslast \u252?ber noch breitere dynamische Messbereiche (F\u228?higkeit zur Quantifizierung sehr geringer und sehr hoher Viruskonzentrationen) als die Tests der vorhergehenden Generation. Darin liegt ein entscheidender Vorteil, da sehr hohe oder sehr geringe Viruskonzentrationen anzeigen k\u246?nnen, dass eine aggressivere oder weniger aggressive Behandlung notwendig ist. In Japan pr\u252?fen die Beh\u246?rden derzeit die Zulassungsantr\u228?ge f\u252?r die neuen CAP/CTM HIV-1- und HBV-Tests.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Verk\u228?ufe von {\b Blut-Screening-Produkten} , dem gemessen am Umsatz zweitgr\u246?ssten Segment von Roche Molecular Diagnostics, sind im abgelaufenen Jahr um 2% gestiegen. Dies nachdem weitere Blutspendezentren in Europa, Asien\u8211?Pazifik und Lateinamerika mit dem routinem\u228?ssigen Screening mit dem cobas TaqScreen MPX Mehrfachtest auf der vollautomatisierten Plattform cobas s 201 begonnen haben. Der Anfang des Jahres beobachtete Umsatzr\u252?ckgang aufgrund des Preisdrucks und der andauernden Effekte einiger 2007 verlorener Kunden in diesem Segment schw\u228?cht sich ab, und f\u252?r 2009 wird weiteres Wachstum erwartet. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Dezember erteilte die FDA die Zulassung f\u252?r den Einsatz des cobas TaqScreen MPX Tests auf dem System cobas s 201. Dieser Test ist der umfassendste momentan verf\u252?gbare Nukleins\u228?ure-Test in dieser Kategorie. Damit lassen sich in einem einzigen automatisierten Assay HIV-1 (Gruppen M und O), HIV-2 sowie Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren nachweisen. Dieser urspr\u252?nglich im Jahre 2006 in Europa eingef\u252?hrte Test kommt bereits weltweit in vielen Blutspendezentren zur Anwendung und hat sich als \u228?usserst leistungsf\u228?hig erwiesen. In Japan wird er seit September auf dem vollintegrierten System cobas s 401 f\u252?r das Screening s\u228?mtlicher Blutspenden verwendet. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im zweiten Halbjahr 2008 wurde der Cobas TaqMan CT Test v2.0 zum verbesserten Nachweis des Bakteriums Chlamydia trachomatis (CT) in Europa, der Region Asien\u8211?Pazifik und in Lateinamerika f\u252?r den klinischen Einsatz eingef\u252?hrt. Die meisten M\u228?rkte, in denen er erh\u228?ltlich ist, haben den Wechsel zu diesem neuen CT-Test, der auf dem automatisierten Cobas TaqMan 48 Echtzeit-PCR-Analyseger\u228?t l\u228?uft, bereits abgeschlossen. Der Cobas TaqMan CT Test v2.0 weist gleichzeitig zwei Strukturen im kryptischen Plasmid und Genom der Ziel-DNS von Chlamydia trachomatis nach. Somit lassen sich Infektionen nachweisen, die durch s\u228?mtliche bekannten St\u228?mme des Bakteriums verursacht werden, selbst wenn unerwartete Ver\u228?nderungen im Genom des Erregers vorliegen, wie im Fall der k\u252?rzlich in Schweden entdeckten Variante. Chlamydien-Infektionen geh\u246?ren zu den am h\u228?ufigsten erfassten sexuell \u252?bertragbaren Krankheiten. Bleiben sie unbehandelt, k\u246?nnen sie bei Frauen zu schwerwiegenden Komplikationen wie entz\u252?ndlichen Beckenerkrankungen oder Unfruchtbarkeit f\u252?hren. Die Amplicor- und Linear-Array-Tests zum Nachweis und zur Identifizierung von Niedrig- und Hochrisiko-Typen des humanen Papillomavirus (HPV) zeigten zweistellige Zuw\u228?chse. Anhaltende Infektionen mit bestimmten HPV-Typen k\u246?nnen zu Krebsvorstufen oder zu Geb\u228?rmutterhalskrebs f\u252?hren. Im September wurde der Amplicor-HPV-Test auf dem japanischen Markt zugelassen und eingef\u252?hrt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Juni schlossen Roche und DxS Ltd. (UK) eine exklusive Vertriebsvereinbarung f\u252?r den nunmehr seit Dezember von Roche vertriebenen TheraScreen K-RAS-Mutationstest und f\u252?r den TheraScreen EGFR 29 Mutationstest ab. Beide sind Echtzeit-PCR-Tests und besitzen die CE-Zertifizierung. Zusammen mit anderen klinisch relevanten Informationen k\u246?nnen diese Tests \u196?rzten helfen, die Eignung bestimmter Krebstherapien f\u252?r einzelne Patienten zu beurteilen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Applied Science \u8211? Sequenzierungsprodukte, quantitative PCR-Tests und Arrays f\u252?hren zu sehr starkem Wachstum in der Genomik\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Jahr 2008 verzeichnete Roche Applied Science einen Umsatz von 765 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg von 19% gegen\u252?ber dem Vorjahr beziehungsweise mehr als das Dreifache des gesch\u228?tzten Marktwachstums (6%). Die Verk\u228?ufe von Sequenzierungsprodukten, speziell des ultraschnellen Genome Sequencer FLX (GS FLX), haben sich trotz gestiegenen Konkurrenzdrucks fast verdoppelt. Roche Applied Science ist Marktf\u252?hrer bei der Platzierung neuartiger Sequenzierungssysteme. Produkte zur quantitativen PCR-Analyse (qPCR) in Echtzeit, insbesondere die LightCycler 480 Instrumente und Reagenzien, erzielten ein kr\u228?ftiges zweistelliges Verkaufsplus, bei starken Zuw\u228?chsen in Nordamerika und China. Die Anzahl Platzierungen von Instrumenten konnte 2008 etwa verdoppelt werden. Microarray Systeme trugen massgeblich zum Gesamtjahresumsatz bei. Seit der \u220?bernahme von NimbleGen durch Roche im August 2007 sind die Verk\u228?ufe dieser Produkte in jedem Quartal kontinuierlich und stark gestiegen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Biochemische und industriell ben\u246?tigte Reagenzien machen einen grossen Teil des Umsatzes von Roche Applied Science aus und zeigten in einem von stagnierenden staatlichen Ausgaben f\u252?r die biowissenschaftliche Forschung gekennzeichneten Markt insgesamt ein moderates Wachstum.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ende September brachte Roche Applied Science die neue GS FLX Titanium Serie von {\b Sequenzierungsprodukten } (darunter neue Reagenzien und Software) auf den Markt. Im Vergleich zur herk\u246?mmlichen GS FLX Sequenzierung erm\u246?glicht Titanium eine Verf\u252?nffachung des Durchsatzes. Die SeqCap (Sequence Capture)-Arrays von Roche NimbleGen, mit deren Hilfe Labors die Vorteile dieser Sequenzierungskapazit\u228?t voll aussch\u246?pfen k\u246?nnen, wurden im M\u228?rz in den ersten M\u228?rkten eingef\u252?hrt und sind jetzt weltweit verf\u252?gbar. Diese Arrays mit hoher Dichte produzieren Proben f\u252?r eine zielgerichtete Sequenzierung sehr viel schneller und kosteng\u252?nstiger, als dies mit konventionellen Methoden der Probenvorbereitung m\u246?glich ist. Sie beseitigen so einen wesentlichen Engpass in der Genforschung.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Weitere wichtige Produkteinf\u252?hrungen waren MagNa Pure 2.0, ein neugestaltetes und verbessertes System zur automatischen Aufbereitung von Proben f\u252?r die qPCR Analyse, sowie die ersten Vertreter einer neuen Familie vorbeschichteter, gebrauchsfertiger qPCR-Assays mit der Bezeichnung RealTime ready. Diese RealTime Assays machen die LightCycler Systeme noch wettbewerbsf\u228?higer und sollen sich als massgebliche Umsatztr\u228?ger erweisen. Mit der Markteinf\u252?hrung des LightCycler 480 II im ersten Halbjahr 2008 wurde die Produktfamilie der LightCycler Systeme weiter ausgebaut. Das neue LightCycler System zeichnet sich durch eine verbesserte Analyse-Software aus, die eine h\u246?here Effizienz bei einer Reihe von Anwendungen erlaubt. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im zweiten Halbjahr 2008 brachte Roche Applied Science erfolgreich Einzel- und Mehrfachplatten-Versionen des {\b Zellanalyseger\u228?ts } xCELLigence auf den Markt. Dieses gemeinsam mit ACEA Biosciences Inc. entwickelte System setzt eine Technologie ein, die arbeits- und kostenintensive Schritte wie die Markierung und die Fixierung der Zellen eliminiert. Sie erm\u246?glicht die Messung von Ver\u228?nderungen der Zellmorphologie, der Zellvermehrung sowie des Zelltods in Echtzeit. Insbesondere k\u246?nnte mit ihrer Hilfe eine deutliche Reduzierung der Tierversuche in Bereichen wie pharmazeutische Forschung und Toxikologie erzielt werden. In allen Regionen wurden bereits erste Platzierungen vorgenommen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Tissue Diagnostics \u8211? Kr\u228?ftige Jahreswachstumssteigerung und Einf\u252?hrung zweier wichtiger neuer Systeme\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche Tissue Diagnostics erzielte vom Tag der Ventana-\u220?bernahme im Februar bis zum 31. Dezember 2008 einen Umsatz von 376 Millionen Franken, der in den konsolidierten Ergebnissen von Roche f\u252?r das Gesamtjahr 2008 enthalten ist. Diese zus\u228?tzlichen Verk\u228?ufe trugen 4 Prozentpunkte zum Verkaufswachstum der Division Diagnostics in lokalen W\u228?hrungen bei. F\u252?r sich betrachtet beliefen sich die Verk\u228?ufe von Roche Tissue Diagnostics f\u252?r das gesamte Jahr auf 369 Millionen US-Dollar, was einer Zunahme von 23% in lokalen W\u228?hrungen (26% in US-Dollar) gegen\u252?ber 2007 entspricht. Damit wuchsen die Verk\u228?ufe bedeutend schneller als der Markt mit gesch\u228?tzten 14%. In Nordamerika sowie in den Regionen EMEA und Asien\u8211?Pazifik erreichten die Verk\u228?ufe \u252?ber dem Marktdurchschnitt liegende Zuwachsraten. Unterst\u252?tzt wurde diese Entwicklung durch neue Produkte in den Bereichen \u8222?Advanced Staining\u8220? und H\u228?matoxylin-Eosin-F\u228?rbung sowie Workflow-Management.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wichtigster Wachstumstr\u228?ger war wiederum das Gesch\u228?ft im Bereich \u8222?{\b Advanced Staining} \u8220? (immunhistochemische und In-situ-Hybridisierung), in dem kr\u228?ftige Verk\u228?ufe von Reagenzien und ein noch st\u228?rkerer Anstieg bei Instrumentenverk\u228?ufen erzielt wurden. Die Verk\u228?ufe der vollautomatisierten Systeme BenchMark XT und BenchMark LT sowie von Reagenzien f\u252?r die Immunhistochemie wiesen hohe zweistellige Zuwachsraten auf.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 BenchMark Ultra, ein neues System, mit dessen Hilfe immunhistochemische und In-situ-Hybridisierungs-Tests gleichzeitig auf einer einzigen, f\u252?r kontinuierliche und flexible Beladung geeigneten Plattform durchgef\u252?hrt werden k\u246?nnen, wurde im August 2008 in den USA und Kanada und im November in Europa eingef\u252?hrt. Das System BenchMark Ultra verf\u252?gt \u252?ber 30 vollst\u228?ndig unabh\u228?ngige Reaktionskammern, die jederzeit ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufs zug\u228?nglich sind, woraus sich eine wesentliche Verk\u252?rzung der Testzeiten ergibt. Dar\u252?ber hinaus k\u246?nnen STAT-Proben (deren Analyseergebnis besondere Dringlichkeit hat) jederzeit hinzugef\u252?gt und f\u252?r eine schnelle Diagnose bevorzugt bearbeitet werden. Mit einer erheblichen Anzahl an Platzierungen im Jahr 2008 hat das System BenchMark Ultra eine sehr positive Aufnahme im Markt gefunden. F\u252?r 2009 wird mit einer beachtlichen Zunahme der Verk\u228?ufe gerechnet.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche Tissue Diagnostics hat 2008 das Portfolio im Bereich Immunhistochemie durch insgesamt 10 neue CONFIRM-Antik\u246?rper f\u252?r verschiedene Krebserkrankungen (darunter Schilddr\u252?sen-, Lungen-, Prostata- und Brustkrebs sowie Lymphom) erweitert. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Anzahl Platzierungen des Symphony Systems f\u252?r die {\b H\u228?matoxylin-Eosin (H/E)-F\u228?rbung}  in den USA konnte im zweiten Halbjahr 2008 gesteigert werden, nachdem weitere Verbesserungen in Bezug auf Systemzuverl\u228?ssigkeit und die Interpretation der F\u228?rbung vorgenommen wurden. F\u252?r 2009 wird eine weitere Steigerung der Verk\u228?ufe des Symphony F\u228?rbungssystems im hochvolumigen prim\u228?ren Staining-Markt erwartet; es ist geplant, das System im zweiten beziehungsweise dritten Quartal in Europa und Australien einzuf\u252?hren. Insgesamt stiegen die Verk\u228?ufe von Systemen und Reagenzien f\u252?r die H/E-F\u228?rbung im Berichtsjahr um 27%.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Aufnahme der im April 2008 in den USA eingef\u252?hrten {\b Workflow-L\u246?sung}  Vantage \u252?bertraf alle Erwartungen; die Zahl der Auftr\u228?ge lag weit \u252?ber der Prognose f\u252?r 2008. Bei Vantage handelt es sich um ein komplettes Workflow-Informationsmanagement-System f\u252?r das anatomisch-pathologische Labor. Damit k\u246?nnen sowohl Laborarbeiten als auch Datenfl\u252?sse rationalisiert und integriert werden, ganz im Interesse einer h\u246?heren Produktivit\u228?t und Patientensicherheit. Ab dem dritten Quartal 2009 kommt dieses Produkt auch in Europa und Australien auf den Markt.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2008 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,0 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,7 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2008 knapp 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche besch\u228?ftigt rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale W\u228?hrungen.\line 2) Roche definiert \u8222?Europa/\u220?brige Regionen\u8220? als Europa plus alle anderen L\u228?nder ausser Japan und den USA.\line 3) CEMAI: Zentral- und Osteuropa, Nahost, Afrika, Zentralasien, Indischer Subkontinent. \line 4) Grundlage sind Daten von Genentech sowie der Roche-L\u228?ndergesellschaften.\line 5) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale W\u228?hrungen.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 N\u228?chste Termine\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Generalversammlung: 10. M\u228?rz\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Ums\u228?tze 1. Quartal 2009: 16. April (provisorisch)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Halbjahresabschluss 2009: 23. Juli (provisorisch)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Ums\u228?tze neun Monate 2009: 15. Oktober (provisorisch)\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\b Disclaimer: Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen} \line Dieses Dokument enth\u228?lt gewisse zukunftsgerichtete Aussagen. Diese k\u246?nnen unter anderem erkennbar sein an Ausdr\u252?cken wie \u8222?sollen", \u8222?annehmen", \u8222?erwarten\u8220?, \u8222?rechnen mit", \u8222?beabsichtigen", \u8222?anstreben", \u8222?zuk\u252?nftig", \u8222?Ausblick\u8220? oder \u228?hnlichen Ausdr\u252?cken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Pl\u228?nen oder Absichten usw. Die k\u252?nftigen tats\u228?chlichen Resultate k\u246?nnen wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Ver\u228?nderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verz\u246?gerung oder Nichteinf\u252?hrung neuer Produkte infolge Nichterteilung beh\u246?rdlicher Zulassungen oder anderer Gr\u252?nde; (4) W\u228?hrungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzm\u228?rkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erh\u246?hter beh\u246?rdlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgew\u228?hrung von Schutz durch Immaterialg\u252?terrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und beh\u246?rdliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative Publizit\u228?t und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel f\u252?r eine gegenw\u228?rtige oder sp\u228?tere Periode die in der Vergangenheit ver\u246?ffentlichten Zahlen f\u252?r den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder \u252?bertreffen wird.\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Weitere Informationen\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Andere Sprachen:\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Englisch ( http://www.roche.com/med-cor-2009-02-04-e.pdf)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Franz\u246?sisch ( http://www.roche.com/med-cor-2009-02-04-f.pdf)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Spanisch ( http://www.roche.com/med-cor-2009-02-04-sp.pdf)\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22  \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gesch\u228?ftsbericht 2008 ( http://www.roche.com/investors/ir_agenda/annual-results-2008)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Tabellen ( http://www.roche.com/mrar08ane.pdf)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Pr\u228?sentationen / Live Broadcast Medienkonferenz ( http://www.roche.com/media/events/bmk2009)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bilder der Medienkonferenz (http://www.roche.com/pages/downloads/photosel/090204/)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche Pharma pipeline ( http://www.roche.com/research_and_development/pipeline/roche_pharma_pipeline)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Forschungspipeline von Roche Diagnostics ( http://www.roche.com/research_and_development/pipeline/diagnostics_portfolio)\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche Finance Info System (http://rofis.roche.com/dynasight/rofis.html)\par}\line 

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
