{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}

{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 3. Februar 2009\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Avastin und Tarceva verl\u228?ngern bei kombinierter Anwendung signifikant die Zeit des progressionsfreien \u220?berlebens f\u252?r Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs } \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche gab heute Ergebnisse einer Zwischenauswertung einer Phase-III-Studie (ATLAS) bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) bekannt. Die Studie wurde wegen der Bedeutung der Daten aus der Zwischenauswertung vorzeitig beendet. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Tarceva (Erlotinib) plus Avastin (Bevacizumab) als Erstlinien-Erhaltungstherapie im Anschluss an eine Initialbehandlung mit Avastin plus Chemotherapie die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung (progressionsfreies \u220?berleben) im Vergleich zur Erhaltungstherapie mit Avastin plus Plazebo verl\u228?ngert. Diese Ergebnisse stellen f\u252?r die betroffenen Patienten und deren \u196?rzte eine sehr gute Nachricht dar, da die Verl\u228?ngerung der \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung eines der Hauptziele in der Behandlung von Lungenkrebs ist. Bei der Mehrzahl der Lungenkrebspatienten wird die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt, und die meisten Betroffenen sterben innerhalb von 12 Monaten nach Diagnosestellung{\super 1} .\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Die ATLAS-Studie ist die zweite klinische Pr\u252?fung, in der gezeigt werden konnte, dass Menschen mit Lungenkrebs bei t\u228?glicher Einnahme von Tarceva nach entsprechender Vorbehandlung l\u228?nger lebten, ohne dass ihre Erkrankung fortschritt,\u8221? so William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche. \u8222?Diese Ergebnisse bauen auf der derzeit vorliegenden soliden Datenlage zu Avastin in der Erstlinienbehandlung und zu Tarceva in der Zweitlinientherapie auf und er\u246?ffnen neue M\u246?glichkeiten zur Verl\u228?ngerung der progressionsfreien \u220?berlebenszeit dieser Patienten.\u8220?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Eine vorl\u228?ufige Sicherheitsauswertung zeigte, dass das in der Studie beobachtete Nebenwirkungsprofil dem \u160?aus bisherigen Studien mit Avastin oder Tarceva bzw. beiden Substanzen zusammen entsprach. Anhaltspunkte f\u252?r neue sicherheitsrelevante Ereignisse ergaben sich nicht.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Sowohl Avastin als auch Tarceva stehen in den USA und Europa f\u252?r die Behandlung des fortgeschrittenen Lungenkrebses bereits zur Verf\u252?gung. Mit Avastin als Erstlinientherapie wurden nachweislich die l\u228?ngsten \u220?berlebenszeiten erreicht, w\u228?hrend sich Tarceva als Zweit- und Drittlinienbehandlung beim fortgeschrittenen Lungenkrebs bew\u228?hrt hat. Dar\u252?ber hinaus zeigte sich in der SATURN-Studie, dass Tarceva in der Erstlinien-Erhaltungstherapie unmittelbar im Anschluss an eine Initialbehandlung mit einer Chemotherapie auf Platinbasis bei Patienten mit dem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung im Vergleich zu Plazebo signifikant verl\u228?ngerte. \u160?\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Daten aus der ATLAS-Studie werden zur Pr\u228?sentation auf einem demn\u228?chst stattfindenden wissenschaftlichen Kongress eingereicht. Zur Planung des weiteren Vorgehens hat Roche vor, diese Ergebnisse mit den Zulassungsbeh\u246?rden zu besprechen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die ATLAS-Studie (AVF3671g)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei der ATLAS-Studie handelt es sich um eine weltweit durchgef\u252?hrte, randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte, multizentrische Studie, in die 1157 Patienten mit lokal fortgeschrittenem, rezidivierendem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) eingeschlossen wurden. Die Patienten erhielten zun\u228?chst eine Erstlinienbehandlung mit vier Zyklen Avastin in Kombination mit einem vom jeweiligen Pr\u252?farzt frei w\u228?hlbaren, aus jeweils zwei Zytostatika bestehenden Chemotherapieschema (Carboplatin/Gemcitabin, Carboplatin/Paclitaxel, Carboplatin/Docetaxel, Cisplatin/Vinorelbin, Cisplatin/Docetaxel oder Cisplatin/Gemcitabin). Patienten, bei denen der Krebs nicht weiter voranschritt und bei denen es zu keinen erheblichen toxischen Nebenwirkungen kam, wurden nach dieser Vorbehandlung randomisiert (n = 768) einer Erhaltungstherapie mit Avastin plus Tarceva oder Avastin plus Plazebo zugeteilt, mit der sie dann bis zum Fortschreiten der Erkrankung weiterbehandelt werden sollten. Prim\u228?rer Endpunkt der Studie war das progressionsfreie \u220?berleben nach der Chemotherapie, definiert als Zeitspanne ab Randomisierung bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder Tod w\u228?hrend der Studienbehandlung. Zu den sekund\u228?ren Endpunkten geh\u246?rten Gesamt\u252?berleben, H\u228?ufigkeit aller unerw\u252?nschten Ereignisse, Inzidenz schwerwiegender unerw\u252?nschter Ereignisse und H\u228?ufigkeit eines Therapieabbruchs. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Lungenkrebs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Lungenkrebs ist in Europa die Krebserkrankung mit den meisten Krebstodesf\u228?llen und forderte im Jahr 2006 334 800 Menschenleben{\super 2} . Leider werden die meisten NSCLC-F\u228?lle erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, wenn die Krebserkrankung inoperabel ist oder sich bereits auf andere K\u246?rperregionen ausgebreitet hat. Trotz einer Chemotherapie als erster Behandlungsoption sind weniger als 5 Prozent der Menschen mit fortgeschrittenem NSCLC f\u252?nf Jahre nach Diagnosestellung noch am Leben, und die meisten sterben innerhalb von 12 Monaten{\super 1} .\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Avastin\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei Avastin handelt es sich um einen neuen Wirkstoff, der die Bildung von Blutgef\u228?ssen hemmt, welche das Krebsgewebe mit N\u228?hrstoffen und Sauerstoff versorgen. Zun\u228?chst wurde Avastin 2004 in den USA und 2005 in der Europ\u228?ischen Union zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden Kolorektalkarzinoms zugelassen. Darauf folgte 2006 in den USA und 2007 in Europa die Zulassung als Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC). In Europa wird Avastin derzeit in der Behandlung von vier Krebsarten (Brustkrebs, Lungenkrebs, Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs und Nierenzellkarzinom) eingesetzt, die jedes Jahr zusammen f\u252?r fast 3 Millionen Todesf\u228?lle verantwortlich sind. Aktuell laufen mehr als 450 klinische Studien, in denen Avastin bei \u252?ber 30 Tumorarten mit der Hoffnung untersucht wird, dass das volle Potenzial des Medikaments f\u252?r Krebspatienten in aller Welt ausgesch\u246?pft werden kann. Avastin hat die Krebstherapie revolutioniert und bereits \u252?ber 350 000 Menschen mit Krebs ein l\u228?ngeres und produktiveres Leben erm\u246?glicht.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Tarceva\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Tarceva ist der erste und bislang einzige oral verabreichte, gezielt angreifende Hemmstoff des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR-Hemmer) zur Zweitlinientherapie mit nachgewiesenen und signifikanten Vorteilen im Hinblick auf die \u220?berlebenszeit und Symptome bei einem breiten Spektrum von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs. Tarceva ist zudem frei von den toxischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Tarceva ist in der EU seit September 2005 und in den USA seit November 2004 zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) nach Versagen mindestens einer vorhergehenden Chemotherapie zugelassen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ferner ist Tarceva in Kombination mit einer Chemotherapie die erste Behandlung seit \u252?ber einem Jahrzehnt, f\u252?r die ein signifikanter \u220?berlebensvorteil bei der Behandlung von Patienten mit Bauchspeicheldr\u252?senkrebs nachgewiesen wurde. Das Medikament ist in den USA in Kombination mit Gemcitabin zur Erstlinientherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem oder metastasiertem Bauchspeicheldr\u252?senkrebs und in der EU zur Behandlung von metastasiertem Bauchspeicheldr\u252?senkrebs zugelassen. Seit seiner Ersteinf\u252?hrung vor drei Jahren wurde Tarceva zur Behandlung von \u252?ber 200 000 Patienten eingesetzt und ist in \u252?ber 80 L\u228?ndern weltweit zugelassen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2007 \u252?ber 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche besch\u228?ftigt rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\b Literatur} \line 1. \u160?Boyle P and Bernard L. World Cancer Report 2008. IARC Press, Lyon, pp 309-394, 2008.\line 2. \u160?Ferlay J, et al. Estimates of the cancer incidence and mortality in Europe in 2006. Ann Oncol 2007; 18: 581-92.\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Weitere Informationen\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - www.thenewsmarket.com (http://roche.synapticdigital.com) (Filmsequenzen in TV-Qualit\u228?t zu Avastin und Tarceva sind geb\u252?hrenfrei zum Herunterladen verf\u252?gbar)\par}\line 

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
