{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}

{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 11. Dezember 2008\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Herceptin vor der Operation erm\u246?glicht Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs ein \u220?berleben ohne R\u252?ckfall\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Eine einj\u228?hrige Standardbehandlung mit Herceptin verbessert den Langzeiterfolg bei stark r\u252?ckfallgef\u228?hrdeten Patientinnen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, die vor der Operation eine Behandlung mit Herceptin plus Chemotherapie erhielten, waren drei Jahre nach Therapiebeginn in ca. 70% der F\u228?lle krankheitsfrei. Demgegen\u252?ber betrug die Ziffer bei Patientinnen, die vor der Operation ausschlie\u223?lich mit einer Chemotherapie behandelt worden waren, nur etwa 50%. Diese Ergebnisse der in Phase III befindlichen NOAH-Studie (NeOAdjuvant Herceptin) werden heute auf dem von CTRC (Cancer Therapy & Research Centre) und AACR (American Association for Cancer Research) veranstalteten San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) vorgestellt. Dies sind willkommene Nachrichten, da Patientinnen mit diesem fr\u252?hen, aber lokal fortgeschrittenen Brustkrebs, der sich auf umgebendes Gewebe wie Haut, Muskeln oder Lymphknoten ausgebreitet hat, in der Regel mit einer hohen Rezidivrate und einer kurzen Lebenserwartung konfrontiert sind. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Die positiven Ergebnisse der NOAH-Studie zeigen, dass die Behandlung mit Herceptin vor der Operation langfristige Vorteile f\u252?r Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs hat\u8220?, sagte William M. Burns, CEO der Division Pharma bei Roche. \u8222?Herceptin bietet Frauen mit fr\u252?hem Brustkrebs eine sehr viel bessere Prognose, auch wenn ihre Erkrankung lokal fortgeschritten ist\u8220?.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8222?Frauen mit lokal fortgeschrittenem, HER2-positivem Brustkrebs sind schwer zu behandeln\u8220?, erkl\u228?rt Professor Luca Gianni vom Istituto Nazionale Tumori Milano in Mailand, Italien, einer der Hauptpr\u252?fer der NOAH-Studie. \u8222?Die Ergebnisse der NOAH-Studie legen nahe, dass die einj\u228?hrige Herceptin-Behandlung in Kombination mit einer Chemotherapie zur Standardtherapie bei Frauen mit lokal fortgeschrittenem, HER2-positiven Brustkrebs werden sollte\u8220?.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das Ziel der pr\u228?operativen (neoadjuvanten) Therapie bei Frauen mit Brustkrebs besteht darin, zur Erleichterung der Operation den Tumor lokal besser unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig gilt es, die Sensitivit\u228?t des Tumors gegen\u252?ber einer spezifischen Behandlung zu ermitteln. Die NOAH-Studie ist die gr\u246?sste randomisierte Phase-III-Studie zur Beurteilung der Vorteile einer neoadjuvanten Verabreichung von Herceptin in Kombination mit einer Chemotherapie gegen\u252?ber der alleinigen Chemotherapie bei Frauen mit lokal fortgeschrittenen, HER2-positivem Brustkrebs. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die pr\u228?operative Herceptin-Behandlung dazu betr\u228?gt, einen lokal fortgeschrittenen Brustkrebs \u160?zum Schrumpfen zu bringen und den Langzeiterfolg zu verbessern.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber die NOAH-Studie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die NOAH-Studie (NeOAdjuvant Herceptin) ist eine multizentrische, randomisierte Open-label-Studie mit Beteiligung von 228 Patientinnen mit zentral best\u228?tigtem, lokal fortgeschrittenen HER2-positivem Brustkrebs, einer besonders aggressiven Form der Erkrankung. 115 Patientinnen erhielten vor der Operation eine Standardchemotherapie plus Herceptin (die Herceptin-Behandlung wurde \u252?ber ein Jahr weitergef\u252?hrt), 113 Patientinnen erhielten vor der Operation ausschliesslich die Standardchemotherapie. Prim\u228?rer Endpunkt war das ereignisfreie \u220?berleben (EFS), definiert als der Zeitraum von der Randomisierung bis zu einem Rezidiv, einer Krankheitsprogression oder Tod jedweder Ursache. Sekund\u228?re Endpunkte waren die pathologische Komplettremission (pCR), die Gesamtansprechrate (ORR), das Gesamt\u252?berleben (OS) und die Sicherheit.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Aus den endg\u252?ltigen Ergebnissen der in Phase III befindlichen NOAH-Studie geht hervor, dass Herceptin plus Chemotherapie bei 70% der Patientinnen zu einem ereignisfreien Dreijahres\u252?berleben f\u252?hrt, gegen\u252?ber 53% bei den allein mit Chemotherapie behandelten Frauen. Die Gabe von Herceptin zus\u228?tzlich zur Chemotherapie reduzierte das relative Rezidivrisiko um etwa die H\u228?lfte (HR 0,56, p=0,006). Dar\u252?ber hinaus wurde gezeigt, dass durch die Behandlung mit Herceptin plus Chemotherapie bei nahezu doppelt so vielen Patientinnen der Tumor vollst\u228?ndig zerst\u246?rt wurde (ein vollst\u228?ndiges pathologisches Ansprechen auf die Behandlung), n\u228?mlich bei 39% im Vergleich zu 20% der ausschliesslich mit Chemotherapie behandelten Patientinnen (p=0,002). Die Gesamtansprechrate war ebenfalls signifikant h\u246?her (89% vs. 77%, p=0,02).\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Brustkrebs \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Brustkrebs ist die weltweit h\u228?ufigste Krebsart bei Frauen.{\super 1}  Jedes Jahr werden weltweit mehr als eine Million neuer Brustkrebsf\u228?lle diagnostiziert, 400.000 Menschen sterben an der Erkrankung.{\super 2} \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei HER2-positivem Brustkrebs sind an der Oberfl\u228?che der Tumorzellen erh\u246?hte Mengen des HER2-Proteins vorhanden, \u160?weshalb man von \u8222?HER2-Positivit\u228?t\u8220? spricht. Hohe HER2-Werte finden sich vor allem bei einer sehr aggressiven und auf Chemotherapie schlecht ansprechenden Form der Erkrankung. Untersuchungen haben ergeben, dass bei ca. 20 der Frauen mit Brustkrebs ein HER2-positiver Tumor vorliegt. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Herceptin (Trastuzumab)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der entwickelt wurde, um die Funktion von HER2 gezielt zu hemmen. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Die Wirkung von Herceptin basiert auf einer Aktivierung des k\u246?rpereigenen Immunsystems, wodurch der Tumor gezielt zerst\u246?rt wird, und einer HER2-Suppression. Die un\u252?bertroffene Wirkung von Herceptin zeigte sich sowohl bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs. Nicht nur als Monotherapie, sondern auch in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie oder im Anschluss an eine Standard-Chemotherapie konnte bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprechrate, das krankheitsfreie \u220?berleben sowie das das Gesamt\u252?berleben bei Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In der Europ\u228?ischen Union wurde Herceptin im Jahr 2000 zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs zugelassen. Die Zulassung f\u252?r HER2-positiven Brustkrebs im Fr\u252?hstadium erfolgte im Jahr 2006. Bei fortgeschrittenem Brustkrebs ist Herceptin in Kombination mit Paclitaxel f\u252?r die Erstlinientherapie zugelassen, wenn Anthrazykline nicht geeignet sind. Zudem ist es in Kombination mit Docetaxel f\u252?r die Erstlinientherapie und als Monotherapeutikum f\u252?r die Drittlinientherapie zugelassen. Herceptin in Kombination mit einem Aromatasehemmer ist ausserdem zur Behandlung von postmenopausalen Frauen mit metastasiertem, sowohl HER2-positivem als auch Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs (\u8222?doppelt positiv\u8220?) zugelassen. Bei Brustkrebs im Fr\u252?hstadium ist Herceptin f\u252?r die Behandlung nach einer (adjuvanten) Standard-Chemotherapie zugelassen. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In einem umfangreichen internationalen Programm klinischer Studien wird Herceptin zurzeit f\u252?r die Behandlung von HER2-positivem Magenkrebs evaluiert. \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben sich weltweit mehr als eine halbe Million Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs einer Therapie mit Herceptin unterzogen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und investierte 2007 \u252?ber 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Die Roche-Gruppe besch\u228?ftigt weltweit rund 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com).\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle in dieser Medieninformation verwendeten oder erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur:\line 1) World Health Organization, http://www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/\line 2) Ferlay J, et al., GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality and Prevalence Worldwide. IARC CancerBase No.5, Version 2.0. IARCPress, Lyon, 2004.\par}
{\pard\f0\sa120\sl360\fs30\i Zus\u228?tzliche Informationen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Kostenlose Videoclips in Broadcast-Standard k\u246?nnen abgerufen werden unter: www.thenewsmarket.com (http://roche.synapticdigital.com). \par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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