{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Basel, 21. Juli 2008\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche mit sehr gutem Ergebnis: Wachstum deutlich \u252?ber dem Markt - Ausblick best\u228?tigt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 PDF herunterladen: Deutsch ( http://www.roche.com/mrhy08d.pdf) Englisch ( http://www.roche.com/mrhy08e.pdf) Franz\u246?sisch ( http://www.roche.com/mrhy08f.pdf) Spanisch ( http://www.roche.com/mrhy08sp.pdf)\line \line Halbjahresbericht 2008 ( http://www.roche.com/investors/annual_reports)\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche-Gruppe\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Konzernumsatz steigt in lokalen W\u228?hrungen um 10% (ohne Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu) auf 22 Milliarden Schweizer Franken (+1% in Franken; +18% in US-Dollar). \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Unter Ber\u252?cksichtigung der Tamiflu Pandemieverk\u228?ufe nehmen Verk\u228?ufe in lokalen W\u228?hrungen um 4% zu (-4% in Franken; +13% in US-Dollar). \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Konzerngewinn erreicht 5,7 Milliarden Franken bei einer leicht h\u246?heren Marge von 26,0%. Dies trotz erwartungsgem\u228?ss niedrigerer Verk\u228?ufe von Tamiflu, Akquisitionen und h\u246?herer Investitionen in Forschung und Entwicklung. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Kerngewinnwachstum pro Titel plus 3% zu konstanten Wechselkursen, plus 5% ohne Ventana-\u220?bernahme. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche best\u228?tigt den Ausblick f\u252?r das Gesamtjahr vollumf\u228?nglich.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Pharma\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Verk\u228?ufe wachsen mit 9% mehr also doppelt so schnell wie der weltweite Markt (ohne Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu) \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Niedrigere Tamiflu Verk\u228?ufe werden durch zweistelliges Verkaufsplus bei Hauptwachstumstr\u228?gern mehr als wettgemacht: Umsatzsteigerung um 3%. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Betriebsgewinnmarge erh\u246?ht sich um 1,9 Prozentpunkte auf 38,2% trotz deutlich gestiegener Investitionen in Forschung und Entwicklung. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin erh\u228?lt in den USA beschleunigte Zulassung f\u252?r die Behandlung von Brustkrebs. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Actemra: erste Zulassung und Einf\u252?hrung weltweit f\u252?r rheumatoide Arthritis in Japan. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?bernahme von Piramed (UK) st\u228?rkt Entwicklungspipeline in den Bereichen Onkologie und Entz\u252?ndungskrankheiten. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Fortgeschrittene Entwicklungsprojekte auf Kurs: breit angelegte Phase-III-Studie mit dem CETP-Hemmer Dalcetrapib gestartet; Beginn der Phase-III-Studien mit dem GLP-1 Analogon Taspoglutid f\u252?r die Behandlung von Typ-2-Diabetes steht kurz bevor.\par}\line 
{\pard\f0\sl360\fs22\b Diagnostics\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Verk\u228?ufe wachsen mit +11% deutlich \u252?ber dem Markt. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Immunchemiegesch\u228?ft und Produkte zur DNS-Sequenzierung z\u228?hlen erneut zu den Hauptwachstumstr\u228?gern. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Diabetes Care verzeichnet ein Verkaufsplus von 2% mit einem beschleunigten Wachstum im zweiten Quartal. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Integration von Ventana auf Kurs \u8212? Verk\u228?ufe von gewebebasierten Diagnostika wachsen etwa doppelt so schnell wie der Markt. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Betriebsgewinnmarge f\u228?llt um 8,6 Prozentpunkte aufgrund der Auswirkungen der j\u252?ngsten Akquisitionen und der starken Konkurrenz auf dem Diabetes-Care-Markt in den USA. \par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Zuwachsraten in lokalen W\u228?hrungen, soweit nicht anders angegeben.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche-CEO Severin Schwan zum Gesch\u228?ftsgang im ersten Halbjahr 2008: \u8220?Roche hat ein sehr gutes Halbjahresergebnis erzielt. Die Verk\u228?ufe unserer Krebsmedikamente und anderer Schl\u252?sselprodukte in Pharma und Diagnostics sind massgeblich f\u252?r das starke Resultat verantwortlich. Besonders die aufstrebenden M\u228?rkte zeigen ein schnelles Wachstum. Ebenso k\u246?nnen wir die hohe Profitabilit\u228?t halten, und das trotz deutlich tieferen Pandemieverk\u228?ufen bei Tamiflu, k\u252?rzlich get\u228?tigten \u220?bernahmen in der Division Diagnostics sowie markant h\u246?heren Investitionen in Forschung und Entwicklung.\u8220?\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Roche Gruppe\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Weiterhin starke Nachfrage nach Schl\u252?sselprodukten\par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl 1. Halbjahr 2008 \cell
\pard\intbl 1. Halbjahr 2007 \cell
\pard\intbl Ver\u228?nderung in % in CHF \cell
\pard\intbl Ver\u228?nderung in % in lok. W\u228?h. \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Verk\u228?ufe \cell
\pard\intbl 22'004  \cell
\pard\intbl 22'827 \cell
\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl +4 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Forschung und Entwicklung \cell
\pard\intbl 4'107 \cell
\pard\intbl 4'017 \cell
\pard\intbl +2 \cell
\pard\intbl +12 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Betriebsgewinn vor Sonderpositionen \cell
\pard\intbl 7'041 \cell
\pard\intbl 7'477 \cell
\pard\intbl -6 \cell
\pard\intbl +2 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Freier Geldfluss aus operativen T\u228?tigkeiten \cell
\pard\intbl 4'806 \cell
\pard\intbl 5'365 \cell
\pard\intbl -10 \cell
\pard\intbl -2 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Konzerngewinn \cell
\pard\intbl 5'732 \cell
\pard\intbl 5'862 \cell
\pard\intbl -2 \cell
\pard\intbl - \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Kerngewinn je Aktie und Genussschein(in CHF) \cell
\pard\intbl 5,75 \cell
\pard\intbl 5,95 \cell
\pard\intbl -3 \cell
\pard\intbl +3 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Mitarbeitende (in Vollzeit\u228?quivalenten) \cell
\pard\intbl 80'136 \cell
\pard\intbl 78'604* \cell
\pard\intbl +2 \cell
\pard\intbl - \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 * am 31. Dezember 2007\line \line Im ersten Halbjahr 2008 erzielte die Roche-Gruppe in den beiden Divisionen Pharma und Diagnostics ein \u252?ber dem jeweiligen Markt liegendes Wachstum. Der Konzernumsatz erreichte 22 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Plus von 4% in lokalen W\u228?hrungen (-4% in Schweizer Franken; 13% in US-Dollar).1 Sieht man von den Verk\u228?ufen von Tamiflu zur Pandemievorsorge an Regierungen und Unternehmen ab, stieg der Gesamtumsatz um 10% (1% in Franken; 18% in US-Dollar). Die Aufwertung des Schweizer Frankens gegen\u252?ber den meisten W\u228?hrungen hatte zur Folge, dass die Wachstumsrate in Franken verglichen mit derjenigen in lokalen W\u228?hrungen um 8 Prozentpunkte tiefer ausgefallen ist.\line \line Die Verk\u228?ufe der Division Pharma ohne Ber\u252?cksichtigung des Absatzes von Tamiflu zur Pandemievorsorge erh\u246?hten sich um 9% (1% in Franken; 18% in US-Dollar) auf 17,2 Milliarden Franken und expandierten damit mehr als doppelt so schnell wie der Markt. Insgesamt wuchsen die Verk\u228?ufe um 3% (-6% in Schweizer Franken; 10% in US-Dollar). Das Verkaufswachstum st\u252?tzt sich vor allem auf die anhaltend starke Nachfrage nach wichtigen Medikamenten in den Therapiebereichen Onkologie, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen, Entz\u252?ndungskrankheiten, Transplantation und Virologie. Die Verk\u228?ufe der Onkologieprodukte stiegen erneut deutlich um 15%. Hierzu haben vor allem Avastin, MabThera/Rituxan, Herceptin, Tarceva und Xeloda beigetragen. \line \line Die Verk\u228?ufe der Division Diagnostics erreichten 4,7 Milliarden Franken und wuchsen damit 11% (4% in Franken; 22% in US-Dollar). Wesentliche Wachstumsimpulse gingen wiederum vom Immunchemiegesch\u228?ft sowie von Produkten zur DNS-Sequenzierung aus. In den f\u252?nf Monaten vom Zeitpunkt der Ventana-\u220?bernahme im Februar bis zum 30. Juni beliefen sich die Verk\u228?ufe des neuen Gesch\u228?ftsbereichs Tissue Diagnostics auf 164 Millionen Franken. \par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Hoher freier Geldzufluss\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Betriebsgewinn vor Sonderpositionen konnte f\u252?r die gesamte Gruppe um 2% auf 7,0 Milliarden Franken gesteigert werden. Die entsprechende Betriebsgewinnmarge nahm leicht um 0,8 Prozentpunkte auf 32,0% ab. Die hohe Ertragskraft des Kerngesch\u228?fts zeigt sich unter anderem auch im freien Geldzufluss aus operativen T\u228?tigkeiten in der H\u246?he von 4,8 Milliarden Franken.\line Der Betriebsgewinn der Division Pharma lag bei 6,6 Milliarden Franken vor Sonderpositionen. Die Betriebsgewinnmarge stieg im ersten Halbjahr 2008 um 1,9 Prozentpunkte auf 38,2%, und dies trotz eines deutlichen Umsatzr\u252?ckgangs bei Tamiflu f\u252?r die Pandemievorsorge und wesentlich h\u246?herer Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung.\line Der Betriebsgewinn der Division Diagnostics sank um 37% auf 581 Millionen Franken. Die Betriebsgewinnmarge sank um 8,6 Prozentpunkte auf 12,2%. Der R\u252?ckgang dieser Marge ist auf erhebliche Investitionen im Rahmen der k\u252?rzlich erfolgten Akquisitionen und den starken Wettbewerb auf dem US-Markt f\u252?r Diabetes Care zur\u252?ckzuf\u252?hren.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Finanzsituation der Gruppe weiterhin hervorragend\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Nettoertrag aus der Bewirtschaftung der finanziellen Verm\u246?genswerte und Fremdw\u228?hrungen \u252?berstieg den Finanzaufwand um 237 Millionen Franken. Der effektive Steuersatz des Konzerns sank im Berichtszeitraum um 2,0 Prozentpunkte auf 24,5%.\line Der Konzerngewinn belief sich im ersten Halbjahr 2008 auf 5,7 Milliarden Franken, wobei sich der Konzerngewinn in Prozent der Verk\u228?ufe auf 26,0% erh\u246?hte. Die Finanzlage der Roche-Gruppe ist weiterhin stark. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtverm\u246?gen (einschliesslich nicht-beherrschender Anteile) bel\u228?uft sich nun auf 70%. 84% des Verm\u246?gens sind langfristig finanziert.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Ausblick best\u228?tigt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche best\u228?tigt den Ausblick f\u252?r das Gesamtjahr 2008. Unter Ausschluss der Pandemielieferungen von Tamiflu an Regierungen und Unternehmen erwartet Roche auf Gruppenebene ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und in beiden Divisionen ein Verkaufswachstum \u252?ber dem Markt. Trotz deutlich niedrigerer Verk\u228?ufe von Tamiflu und signifikant erh\u246?hter Investitionen in Forschung und Entwicklung hat Roche sich f\u252?r 2008 zum Ziel gesetzt, erneut einen Kerngewinn pro Aktie zu konstanten Wechselkursen mindestens im Rahmen des rekordhohen Vorjahresniveaus zu erreichen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Division Pharma\par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl in Millionen CHF \cell
\pard\intbl prozentuale Ver\u228?nderung in CHF \cell
\pard\intbl prozentuale Ver\u228?nderung in lokalen W\u228?hrungen \cell
\pard\intbl in % der Verk\u228?ufe \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Verk\u228?ufe  \cell
\pard\intbl 17'257 \cell
\pard\intbl -6 \cell
\pard\intbl 3 \cell
\pard\intbl 100 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Roche Pharma \cell
\pard\intbl 10'938 \cell
\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl 2 \cell
\pard\intbl 63 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Genentech \cell
\pard\intbl 4'867 \cell
\pard\intbl -7 \cell
\pard\intbl 9 \cell
\pard\intbl 28 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl - Chugai \cell
\pard\intbl 1'452 \cell
\pard\intbl -13 \cell
\pard\intbl -11 \cell
\pard\intbl 9 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Betriebsgewinn vor Sonderpositionen \cell
\pard\intbl 6'593 \cell
\pard\intbl -1 \cell
\pard\intbl 8 \cell
\pard\intbl 38.2 \cell
\row
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl Freier Geldfluss aus operativen T\u228?tigkeiten \cell
\pard\intbl 4'685 \cell
\pard\intbl -3 \cell
\pard\intbl 6 \cell
\pard\intbl 27.1 \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \line Die Division Pharma erzielte auch im ersten Halbjahr 2008 ein starkes Ergebnis. Das solide Wachstum des Kerngesch\u228?fts konnte den erwarteten deutlichen Umsatzr\u252?ckgang bei Tamiflu f\u252?r die Pandemievorsorge mehr als ausgleichen. Die Verk\u228?ufe der Division stiegen um 3% in lokalen W\u228?hrungen (-6% in Franken; 10% in US-Dollar) auf 17,3 Milliarden Franken. Ohne Ber\u252?cksichtigung des Absatzes von Tamiflu zur Pandemievorsorge an Regierungen und Unternehmen stiegen die Verk\u228?ufe der Division um 9% in lokalen W\u228?hrungen, und damit mehr als doppelt so schnell wie der Weltmarkt. Hauptwachstumstr\u228?ger waren die Schl\u252?sselprodukte in den Bereichen Onkologie, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen, Entz\u252?ndungskrankheiten, Transplantation und Virologie.\line \line Ohne die Tamiflu-Pandemieverk\u228?ufe wuchs die Division in allen Schl\u252?sselregionen ausser in Japan st\u228?rker als der Markt: In Nordamerika legten die Verk\u228?ufe in einem praktisch stagnierenden Markt um 10% zu, in Westeuropa um 8% (gegen\u252?ber einem Marktwachstum von 6%2). Der Umsatz in den CEMAI-L\u228?ndern3 stieg um 14% (gegen\u252?ber 11%) und in Lateinamerika um 15% (gegen\u252?ber 13%). Die Verk\u228?ufe von Chugai in Japan waren stabil (bei einem Marktwachstum von 7%). Dabei wirkten sich ein erh\u246?hter Preisdruck, das Inkrafttreten der neuesten staatlich verordneten Preissenkungen im April und die R\u252?ckgabe der Vermarktungsrechte f\u252?r eine Gruppe von Produkten an Sanofi-Aventis aus. Durch Markteinf\u252?hrungen von Avastin, Tarceva und der Kombinationsbehandlung mit Pegasys plus Copegus konnten diese Einfl\u252?sse kompensiert werden. \line Trotz r\u252?ckl\u228?ufiger Verk\u228?ufe bei Tamiflu zur Pandemievorsorge und der planm\u228?ssigen Zunahme der Investitionen zur Unterst\u252?tzung der reichhaltigen Forschungs- und Entwicklungspipeline stieg der Betriebsgewinn der Division vor Sonderpositionen um 8% in lokalen W\u228?hrungen (-1% in Franken) auf 6,6 Milliarden Franken. Die Betriebsgewinnmarge auf gleicher Basis erh\u246?hte sich gegen\u252?ber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozentpunkte auf 38,2%.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Onkologie \u8211? weiterhin starkes Wachstum dank strategischen Produkten\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im ersten Halbjahr 2008 baute Roche die weltweite F\u252?hrungsposition im Bereich Onkologie weiter aus. Die Verk\u228?ufe der Onkologieprodukte stiegen um 15%. Dazu beigetragen haben vor allem Avastin, MabThera/Rituxan, Herceptin, Tarceva und Xeloda \u8211? Produkte, die die Krebsbehandlung entscheidend erneuern. An der diesj\u228?hrigen Tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2008) pr\u228?sentierten Roche und Genentech wichtige Ergebnisse klinischer Studien zu Avastin, Herceptin, Tarceva sowie dem neuen Brustkrebspr\u228?parat Pertuzumab, das sich noch in der Entwicklung befindet. \line \line {\b MabThera/Rituxan (Rituximab)} , das f\u252?hrende Medikament zur Behandlung von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), verzeichnete in allen Regionen ein solides zweistelliges Wachstum. Besonders deutlich waren die Zuwachsraten in Europa/\u252?brige Regionen4 (21%), aber auch in Japan steigen die Verschreibungen kontinuierlich. Gr\u252?nde f\u252?r dieses Wachstum sind unter anderem, dass das Pr\u228?parat in Europa und in Schwellenl\u228?ndern immer h\u228?ufiger zur Erstlinientherapie bei der indolenten und bei der aggressiven Form des NHL verschrieben wird. Zudem wird MabThera/Rituxan in Europa und in den Vereinigten Staaten immer \u246?fter als Erhaltungstherapie nach R\u252?ckf\u228?llen bei follikul\u228?rem NHL eingesetzt. Im Januar ergab eine gross angelegte Phase-III-Studie zur Erstlinienbehandlung von chronischer lymphatischer Leuk\u228?mie, dass MabThera/Rituxan in Kombination mit einer Chemotherapie die Zeitspanne ohne Fortschreiten der Krankheit (progressionsfreies \u220?berleben) signifikant verl\u228?ngert. Diese Daten bilden die Grundlage eines noch f\u252?r dieses Jahr geplanten Zulassungsantrags in der Europ\u228?ischen Union.\line \line Das zweistellige Verkaufswachstum von {\b Herceptin (Trastuzumab)} , zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs, setzte sich auch im ersten Halbjahr 2008 fort. Die bereits hohe Marktdurchdringung des Produkts bei der adjuvanten (nach operativer Entfernung des Tumors) Therapie konnte in den Vereinigten Staaten und in Europa/\u252?brige Regionen weiter ausgebaut werden. In Japan waren kr\u228?ftige Verkaufszuw\u228?chse (23%) zu verzeichnen, nachdem das Pr\u228?parat im Februar f\u252?r die Behandlung von Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen worden war. In den Regionen Asien-Pazifik sowie CEMAI wurden ebenfalls starke zweistellige Wachstumsraten erzielt. Die am Onkologenkongress ASCO 2008 vorgestellten Daten der randomisierten Phase-III-Studie GBG-26 belegen erneut, dass Herceptin bei Frauen mit metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs dazu beitr\u228?gt, die progressionsfreie \u220?berlebenszeit zu verl\u228?ngern. Die Ergebnisse zeigten dar\u252?ber hinaus, dass Herceptin bei Patientinnen auch dann noch wirksam ist, wenn die Krankheit nach einer fr\u252?heren Behandlung mit dem Pr\u228?parat fortschreitet und eine erneute Behandlung n\u246?tig wird. \line \line {\b Avastin (Bevacizumab)} , zur Behandlung von Dick- und Enddarmkrebs sowie Brust-, Lungen- und Nierenkrebs, erzielte im ersten Halbjahr 2008 erneut ein sehr dynamisches Verkaufswachstum. Besonders hoch waren die Zuw\u228?chse mit 78% in Europa/\u252?brige Regionen. Dies ist haupts\u228?chlich auf eine erweiterte Indikation in der EU bei metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs und auf die neueren Indikationen bei metastasierendem Brust-, Lungen- und Nierenkrebs zur\u252?ckzuf\u252?hren. Avastin erhielt im ersten Halbjahr zwei wichtige Zulassungen: Im Januar genehmigten die EU-Beh\u246?rden eine Erweiterung der bisherigen Zulassung f\u252?r die Anwendung bei Dick-/Enddarmkrebs. Dabei kann Avastin nun in Kombination mit allen Standard-Chemotherapien bei der Erstbehandlung und in sp\u228?teren Behandlungsstadien eingesetzt werden. Im Februar erteilte die US-Arzneimittelbeh\u246?rde FDA f\u252?r Avastin in Kombination mit Paclitaxel eine sogenannte \u8222?beschleunigte Zulassung\u8220? f\u252?r die Erstlinienbehandlung von Patientinnen mit HER2-negativem metastasierendem Brustkrebs. Die an der Fachtagung ASCO 2008 vorgestellten, endg\u252?ltigen Ergebnisse der Phase-III-Studie AVADO best\u228?tigen die Ergebnisse einer fr\u252?heren Studie (E2100); sie belegen, dass Avastin in Kombination mit einer Taxan-Chemotherapie bei dieser Form von Brustkrebs die \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Krankheit signifikant verl\u228?ngert. Roche plant, in der zweiten Jahresh\u228?lfte die AVADO-Daten bei Zulassungsbeh\u246?rden weltweit einzureichen.\line \line {\b Tarceva (Erlotinib)}  ist der einzige gezielt wirkende oral einzunehmende EGFR-Hemmer mit nachgewiesenem und signifikantem Nutzen hinsichtlich \u220?berlebenszeit und Symptome bei einem breiten Spektrum von Patienten mit fortgeschrittenem Lungen- und Bauchspeicheldr\u252?senkrebs. Das Pr\u228?parat verzeichnet auch weiterhin eine starke zweistellige Verkaufszunahme. Zur\u252?ckzuf\u252?hren ist dies vor allem auf den vermehrten Einsatz bei der Zweitlinientherapie des nichtkleinzelligen Lungenkrebses (NSCLC) \u8211? insbesondere in Europa und Asien \u8211? und eine sehr gute Akzeptanz in Japan nach der Markteinf\u252?hrung durch Chugai Ende 2007. Am ASCO-Kongress 2008 vorgestellte neue Ergebnisse der gr\u246?ssten jemals mit NSCLC-Patienten durchgef\u252?hrten Phase-IV-Studie zeigen, dass ein breites Spektrum von Patienten von einer Behandlung mit Tarceva profitiert: Die Symptome und das Fortschreiten der Krankheit k\u246?nnen besser kontrolliert, die Lebensqualit\u228?t erh\u246?ht und die \u220?berlebenszeit verl\u228?ngert werden.\line \line {\b Xeloda (Capecitabin)} , ein Medikament zur Behandlung von Dick- und Enddarm-, Brust- und Magenkrebs, das dank oraler Einnahme die Therapie erheblich vereinfacht, setzte weltweit und in den Schl\u252?sselregionen sein zweistelliges Wachstum fort. Besonders hoch war der Verkaufszuwachs mit 62% in Japan. Aber auch in Nordamerika und Europa/\u252?brige Regionen wurden zweistellige Steigerungsraten erzielt. Die Umsatzzunahme beruhte in erster Linie auf neuen Indikationen und Zulassungserweiterungen 2007 und 2008, insbesondere f\u252?r Magen- sowie Dick- und Enddarmkrebs. Auch die zunehmende Akzeptanz in der Brustkrebstherapie trug dazu bei. Im Februar genehmigten die EU-Beh\u246?rden Xeloda f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs in Kombination mit allen Chemotherapien in allen Behandlungsphasen \u8211? mit oder ohne Avastin. Ebenfalls im Februar beantragte Chugai in Japan die Zulassungserweiterung von Xeloda f\u252?r die Kombinationstherapie mit Oxaliplatin \u8211? mit oder ohne Avastin \u8211? zur Behandlung von metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b An\u228?mie \u8211? Verk\u228?ufe beeinflusst durch Preisdruck \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die kombinierten Verk\u228?ufe von NeoRecormon und Epogin (Epoetin beta) von Roche beziehungsweise Chugai gegen An\u228?mie gaben im ersten Halbjahr in einem wettbewerbsintensiven Markt weiter nach. In Europa/\u252?brige Regionen fiel der Umsatzr\u252?ckgang bei NeoRecormon mit -10% moderat aus, trotz des allgemeinen Preisdrucks, dem die erythropoesestimulierenden Arzneimittel dort unterliegen: Seit dem letzten Quartal 2007 sind mehrere neue Biosimilar-Versionen von Epoetin alfa auf den Markt gekommen. In Japan gingen die Verk\u228?ufe von Epogin aufgrund des Wettbewerbsdrucks sowie der erneuten, im April wirksam gewordenen staatlich verordneten Preissenkungen um 23% zur\u252?ck.\line \line \line Mircera (Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta), zur Behandlung der symptomatischen An\u228?mie bei chronischer Nierenerkrankung und der erste kontinuierliche Aktivator der Rezeptoren f\u252?r die Bildung roter Blutk\u246?rperchen, ist inzwischen in 54 L\u228?ndern zugelassen und in 23 bereits auf dem Markt. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds entwickeln sich die Verk\u228?ufe von Mircera langsam. Die Zahl der abgeschlossenen Liefervertr\u228?ge steigt jedoch best\u228?ndig, und das Produkt wird in immer mehr M\u228?rkten eingef\u252?hrt. Im von Amgen angestrengten Patentverfahren hat Roche Berufung gegen eine einstweilige Verf\u252?gung eingelegt, die den Verkauf von Mircera in den USA untersagt. Die Berufung ist derzeit beim Federal Circuit Court of Appeals in Washington, DC, anh\u228?ngig.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Transplantation \u8211? fortgesetztes zweistelliges Wachstum von CellCept\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 CellCept (Mycophenolatmofetil) ist das weltweit am h\u228?ufigsten eingesetzte Immunsuppressivum und der Eckpfeiler bei der Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe. Im ersten Halbjahr 2008 setzten die Gesamtverk\u228?ufe von CellCept den bereits 2007 verzeichneten stetigen Wachstumskurs fort, obwohl in einigen L\u228?ndern die Marktexklusivit\u228?t eingeb\u252?sst wurde. Zum Wachstum trugen insbesondere die Vereinigten Staaten mit 15% und Europa/\u252?brige Regionen mit 12% bei. Dank medizinischer Fortschritte leben die Empf\u228?nger immer l\u228?nger mit ihren Transplantaten. Dies hat zur Folge, dass sie entsprechend l\u228?nger Immunsuppressiva einnehmen, was sich in der stetig wachsenden Zahl der Verschreibungen von CellCept widerspiegelt.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Virologie \u8211? neuste Pegasys-Zulassung erm\u246?glicht personalierte Hepatitis-C-Therapie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Pegasys (Peginterferon alfa-2a) zur Behandlung von Hepatitis B und C konnte seine deutliche F\u252?hrung auf dem globalen Markt f\u252?r pegylierte Interferone behaupten und erneut weltweit Marktanteile hinzugewinnen. Auch wenn die Verk\u228?ufe im ersten Halbjahr insgesamt nur m\u228?ssig stiegen, halfen ein sehr starker Anstieg in Japan und ein kr\u228?ftiges Wachstum in Asien und der CEMAI-Region, ein weiter r\u252?ckl\u228?ufiges Marktvolumen in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa auszugleichen. Im Juni erteilten die EU-Beh\u246?rden die Zulassung f\u252?r einen verk\u252?rzten Behandlungszyklus mit Pegasys plus Copegus (Ribavirin) bei Patienten mit Hepatitis C vom Genotyp 2 oder 3, die vor Behandlungsbeginn niedrige Viruskonzentrationen aufweisen und auf die Therapie schnell ansprechen. Die Zulassung bedeutet f\u252?r diese Patientengruppe eine Personalisierung der Therapie und eine Chance auf Heilung nach nur viermonatiger Behandlung. Erm\u246?glicht wird dieser neue Therapieansatz durch die hochempfindlichen cobas Echtzeit-PCR-Tests von Roche Diagnostics.\line \line Die Verk\u228?ufe des Grippemedikaments Tamiflu (Oseltamivir) gingen wie erwartet deutlich zur\u252?ck, da weniger neue Vorratsbestellungen von Regierungen und Unternehmen zur Pandemievorsorge eingingen. Der starke Einbruch bei Pandemieverk\u228?ufen um 1,1 Milliarden Franken gegen\u252?ber dem ersten Halbjahr 2007 wurde nur teilweise durch einen Anstieg der saisonalen Verk\u228?ufe um 122 Millionen Franken infolge einer schweren Grippesaison in den USA ausgeglichen. In Europa und Japan fielen die saisonalen Verk\u228?ufe aufgrund einer milderen Grippesaison niedrig aus. \line \line Im vergangenen Jahr wurde das HIV/Aids-Pr\u228?parat Viracept (Nelfinavir) aufgrund einer chemischen Verunreinigung in allen von Roche belieferten M\u228?rkten zur\u252?ckgerufen. Zu Beginn dieses Jahres haben die EU-Beh\u246?rden die Genehmigung f\u252?r einen ver\u228?nderten Herstellungsprozess erteilt, und Roche nahm im zweiten Quartal die Belieferung einiger EU-L\u228?nder wieder auf. Roche hat umfassende Untersuchungen angestellt, um das potenzielle Risiko von Patienten zu bestimmen, die der Verunreinigung ausgesetzt waren. Die Untersuchungen zeigen, dass die Konzentrationen, die in den betroffenen, (zwischen Juni und September 2007 hergestellten Chargen) Viracept-Tabletten enthalten waren, f\u252?r die Patienten nicht gesundheitsgef\u228?hrdend waren.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Entz\u252?ndungs-und Autoimmunkrankheiten\u8211? erste weltweite Zulassung von Actemra in Japan\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 MabThera/Rituxan (Rituximab), das erste und einzige selektiv auf die B-Zellen wirkende Medikament zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, hat sich als wirksame Therapieoption f\u252?r Patienten etabliert, die nur ungen\u252?gend auf Tumornekrosefaktor-Hemmer (TNF-Hemmer) ansprechen. Da immer mehr Patienten, die nicht ausreichend auf einen TNF-Hemmer angesprochen haben, von ihren Rheumatologen auf MabThera umgestellt werden, nimmt die Marktdurchdringung weiterhin rapide zu. Die Wirksamkeit von MabThera/Rituxan bei dieser Patientengruppe wird zudem durch immer mehr klinische Studien best\u228?tigt. Neue Daten belegen, dass weitere Behandlungszyklen die Krankheitsaktivit\u228?t nachhaltiger beziehungsweise effektiver reduzieren und dass das Pr\u228?parat das Fortschreiten von Gelenksch\u228?den nachhaltig hemmt.\line \line Actemra (Tocilizumab), der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, ist ein humanisierter monoklonaler Antik\u246?rper zur Blockierung des Interleukin-6-Rezeptors. Dies ist ein neuartiger Ansatz zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA). Chugai begann im Juni mit der Markteinf\u252?hrung in Japan, dem ersten Land, in dem Actemra f\u252?r diese Indikation zugelassen wurde. In den Vereinigten Staaten, Europa und anderen M\u228?rkten weltweit werden die von Roche eingereichten Zulassungsantr\u228?ge derzeit von den Beh\u246?rden gepr\u252?ft. Die FDA hat eine Entscheidung f\u252?r September 2008 in Aussicht gestellt. Die Ergebnisse zweier wichtiger klinischer Studien, die an einer grossen Fachkonferenz im Juni vorgestellt wurden, bescheinigen Actemra als erstem biologischem Arzneimittel klinische \u220?berlegenheit im Vergleich zur RA-Standardtherapie mit Methotrexat sowie Wirksamkeit bei Patienten, die auf Anti-TNF-Biopharmazeutika unzureichend ansprechen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Stoffwechselkrankheiten \u8211? Bonviva/Boniva mit signifikantem Wachstum\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bonviva/Boniva (Ibandrons\u228?ure) ist ein hochwirksames und gut vertr\u228?gliches Arzneimittel gegen Osteoporose bei Frauen nach der Menopause. Es ist als Tablette zur einmal monatlichen Einnahme sowie als Injektion zur Verabreichung alle drei Monate erh\u228?ltlich. Bonviva/Boniva verzeichnete im ersten Halbjahr 2008 weiterhin ein starkes Verkaufswachstum. In Europa/\u252?brige Regionen stiegen die Verk\u228?ufe um 68%, in den Vereinigten Staaten um 43%. Dort gewinnt Boniva weiter Marktanteile, obwohl k\u252?rzlich Nachahmerversionen eines anderen Bisphosphonats lanciert wurden.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Forschung und Entwicklung \u8211? alle wichtigen Projekte auf Kurs\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In den ersten sechs Monaten 2008 hat die Division Pharma acht wichtige Zulassungen erhalten und drei wichtige Zulassungsantr\u228?ge eingereicht. Ende Juni umfasste die Forschungs- und Entwicklungspipeline der Division 65 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 54 zus\u228?tzliche Indikationen. 41neue Wirkstoffe befinden sich derzeit in Phase I, 18 in Phase II und vier in Phase III der Entwicklung; zwei wurden bereits zur Zulassung eingereicht. Im Berichtszeitraum wurden acht Projekte in die Phase I, zwei in die Phase II und vier in die Phase III \u252?berf\u252?hrt; ein Phase-II-Projekt wurde eingestellt, ebenso drei Phase-III-Projekte f\u252?r zus\u228?tzliche Indikationen.\line \line Vielversprechende Ergebnisse einer Phase-II-Studie mit Avastin zur Behandlung des Glioblastoms (Glioblastoma multiforme), einer aggressiven Form von Gehirnkrebs, wurden am Onkologie-Kongress ASCO 2008 vorgestellt. Die Daten belegen, dass Avastin als Monotherapie oder in Kombination mit einer Chemotherapie das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen konnte. Da bei diesem Krankheitsbild dringender medizinischer Bedarf besteht und keine zugelassenen Therapien zur Verf\u252?gung stehen, wollen Roche und Genentech auf Grundlage dieser Daten im zweiten Halbjahr 2008 Zulassungsantr\u228?ge in der EU und den USA einreichen. Geplant ist ausserdem der Beginn der Phase-III-Entwicklung von Avastin als Erstlinientherapie bei dieser Krankheit. Die Rekrutierung f\u252?r eine weltweite Phase-III-Studie mit Avastin in Kombination mit Herceptin zur Behandlung von HER-2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium hat im Mai begonnen.\line \line Pertuzumab ist der erste Vertreter einer neuen Klasse gezielt wirkender Antik\u246?rper, die als HER-Dimerisierungs-Inhibitoren bezeichnet werden. Der Wirkstoff hemmt die \u8222?Paarbildung\u8220? oder Dimerisierung des Proteins HER2 mit anderen HER-Rezeptoren, einen Prozess, der beim Tumorwachstum eine wichtige Rolle spielt. Die abschliessenden Ergebnisse einer Phase-II-Studie bei Frauen mit vorbehandeltem HER2-positivem, metastasierendem Brustkrebs wurden an der ASCO-Jahrestagung vorgestellt. Die Daten zeigten bei Patientinnen, denen Pertuzumab plus Herceptin verabreicht wurde, hohe Ansprechraten und einen sehr hohen klinischen Nutzen. F\u252?r eine Phase-III-Studie zur Kombination von Herceptin, Pertuzumab und Chemotherapie als Erstlinientherapie bei metastasierendem Brustkrebs werden seit Januar Teilnehmerinnen rekrutiert.\line \line MabThera/Rituxan befindet sich derzeit in Phase III der Entwicklung zur Anwendung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die unzureichend auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARD) angesprochen haben oder noch nicht mit Methotrexat (MTX) behandelt wurden. Eine breit angelegte Studie dieses Programms erreichte im Januar erfolgreich ihren prim\u228?ren Endpunkt. Sie ergab, dass bei einer signifikant h\u246?heren Anzahl der Patienten, die mit MabThera/Rituxan plus MTX behandelten wurden, Verbesserungen der Krankheitssymptome eintraten, als bei denjenigen, die nur mit MTX therapiert wurden. Eine radiologische Phase-III-Studie, die zeigen soll, ob MabThera/Rituxan strukturelle Gelenksch\u228?den bei Patienten, die nicht mit MTX behandelt wurden, hemmen kann, kommt wie geplant voran. Gest\u252?tzt auf die Daten zur Symptomatik und die radiologischen Ergebnisse beabsichtigt Roche, 2009 die Zulassung f\u252?r diese Indikationen zu beantragen.\line \line Ocrelizumab ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD20-Antik\u246?rper, der von Roche, Genentech und Chugai f\u252?r die Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickelt wird. Das Phase-III-Programm zum Einsatz des Medikaments bei rheumatoider Arthritis verl\u228?uft nach Plan. Im Mai wurde, wie bereits bekanntgegeben, eine Phase-III-Studie mit Ocrelizumab zu systemischem Lupus erythematodes abgebrochen, nachdem eine Studie mit MabThera/Rituxan bei einem \u228?hnlichen Patientenkollektiv negative Ergebnisse erzielt hatte. Eine Phase-III-Studie mit Ocrelizumab zu Lupus nephritis kommt wie geplant voran. Mitte Juli wurde eine Phase-IIb-Studie zur Therapie von Multipler Sklerose begonnen.\line \line Im April 2008 begann eine breit angelegte Phase-III-Studie zu R1658 (Dalcetrapib; JTT-705), einem von Japan Tobacco einlizenzierten Cholesterylester-Transferprotein- (CETP-)Hemmer. Der Wirkstoff erh\u246?ht den Spiegel des so genannten \u8222?guten\u8220? HDL-Cholesterins, das eine sch\u252?tzende Wirkung auf das Herz haben soll. Man hofft, dass das Pr\u228?parat dazu beitragen kann, die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesf\u228?llen bei Hochrisikopatienten zu senken. Im Februar am American Congress of Cardiology pr\u228?sentierte Daten belegen, dass Dalcetrapib sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Statinen gut vertr\u228?glich ist und ein g\u252?nstiges Sicherheitsprofil hat. Der Wirkstoff weist im Vergleich zu anderen CETP-Hemmern, die sich in der klinischen Entwicklung befinden, eine einzigartige chemische Struktur auf.\line \line R1583 (Taspoglutid; BM 51077, einlizenziert von Ipsen) wird von Roche f\u252?r die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt. Es handelt sich um das erste Analogon des menschlichen glucagonartigen Peptid 1 (GLP-1) zur einmal w\u246?chentlichen Einnahme. Aufgrund vielversprechender Phase-II-Ergebnisse, die an der Jahrestagung der American Diabetes Association im Juni vorgestellt wurden, will Roche das Pr\u228?parat in die Phase-III-Entwicklung \u252?berf\u252?hren. Das Programm soll in der zweiten Jahresh\u228?lfte 2008 anlaufen. Bei den bisherigen klinischen Studien erwies sich Taspoglutid als insgesamt gut vertr\u228?glich und bewirkte nach nur achtw\u246?chiger Behandlung eine signifikante Verbesserung der Blutzuckereinstellung und der Gewichtsabnahme.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?bernahmen und Partnerschaftsvereinbarungen \u8211? Zugang zu neuen Technologien sichergestellt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die \u220?bernahme von Piramed Limited wurde im April bekannt gegeben und im Mai abgeschlossen. Das britische Unternehmen ist auf Therapien spezialisiert, die gezielt an der PI3-Kinase (PI3-K) ansetzen. Mit dieser Akquisition st\u228?rkt Roche ihre Forschungs- und Entwicklungspipeline in der Onkologie und bei Entz\u252?ndungskrankheiten. Im Juni unterzeichnete Roche mit ThromboGenics und BioInvent eine Lizenzvereinbarung f\u252?r das Krebsmittel TB-403, einen neuartigen monoklonalen Antik\u246?rper, der den plazentaren Wachstumsfaktor (PlGF) hemmt. Dieser Wachstumsfaktor ist an der Entstehung neuer Blutgef\u228?sse beteiligt.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Division Diagnostics\par}
{\pard
\trowd\trgaph100\cellx1920\cellx3840\cellx5760\cellx7680\cellx9600
\pard\intbl  \cell
\pard\intbl in Millionen CHF \cell
\pard\intbl prozentuale Ver\u228?nderung in CHF \cell
\pard\intbl prozentuale Ver\u228?nderung in lokalen W\u228?hrungen \cell
\pard\intbl in % der Verk\u228?ufe \cell
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\pard\intbl Verk\u228?ufe \cell
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\pard\intbl 4 \cell
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\pard\intbl 100 \cell
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\pard\intbl - Professional Diagnostics \cell
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\pard\intbl 3 \cell
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\pard\intbl - Diabetes Care \cell
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\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl 2 \cell
\pard\intbl 31 \cell
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\pard\intbl - Molecular Diagnostics \cell
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\pard\intbl -4 \cell
\pard\intbl 4 \cell
\pard\intbl 12 \cell
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\pard\intbl - Applied Science \cell
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\pard\intbl - Tissue Diagnostics * \cell
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\pard\intbl n/a \cell
\pard\intbl n/a \cell
\pard\intbl 3 \cell
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\pard\intbl Betriebsgewinn \cell
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\pard\intbl -37 \cell
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\pard\intbl Freier Geldfluss aus operativen T\u228?tigkeiten \cell
\pard\intbl 251 \cell
\pard\intbl -66 \cell
\pard\intbl -61 \cell
\pard\intbl 5.3 \cell
\row
}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 * Verk\u228?ufe vom Zeitpunkt der Ventana-\u220?bernahme Anfang Februar bis zum 30. Juni 2008.\line \line Im ersten Halbjahr 2008 verst\u228?rkte die Division Diagnostics ihre weltweit f\u252?hrende Position mit Verk\u228?ufen von 4,7 Milliarden Franken. Das entspricht einem Wachstum von 11% in lokalen W\u228?hrungen (4% in Franken; 22% in US-Dollar). Erneut stiegen die Verk\u228?ufe in allen Regionen \u252?ber oder entsprechend dem Marktdurchschnitt, mit besonders starken Zuw\u228?chsen in Japan und den Schwellenm\u228?rkten Europas und des Raums Asien-Pazifik. S\u228?mtliche Gesch\u228?ftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Das Immunchemiegesch\u228?ft und die Produkte zur DNS-Sequenzierung zeigten erneut ein sehr kr\u228?ftiges Wachstum, sodass die Ums\u228?tze der Gesch\u228?ftsbereiche Professional Diagnostics und Applied Science weiterhin st\u228?rker zulegten als der Markt. Die Verk\u228?ufe bei Diabetes Care zogen im zweiten Quartal deutlich auf 7% an und stiegen so insgesamt im ersten Halbjahr um 2%. Molecular Diagnostics legte um 4% zu, wobei bei den automatisierten Virologieprodukten weiterhin Zuw\u228?chse erzielt wurden. Die \u220?bernahme von Ventana Medical Systems, Inc., wurde Anfang Februar 2008 abgeschlossen. In den f\u252?nf Monaten bis zum 30. Juni beliefen sich die Verk\u228?ufe des neuen Gesch\u228?ftsbereichs auf 164 Millionen Franken. Das liegt deutlich \u252?ber den Erwartungen und entspricht 3% der gesamten Verk\u228?ufe der Division.\line \line Der Betriebsgewinn der Division Diagnostics ging um 37% in lokalen W\u228?hrungen auf 581 Millionen Franken zur\u252?ck, und die entsprechende Marge war mit 12,2% um 8,6 Prozentpunkte niedriger als in der Vorjahresperiode. Etwa die H\u228?lfte des Margenr\u252?ckgangs ist den Auswirkungen der j\u252?ngsten Akquisitionen zuzuschreiben, inklusive Abschreibungen auf dem \u252?bernommenen immateriellen Anlageverm\u246?gen und den Investitionen, um die akquirierten Gesch\u228?fte zu entwickeln. Sonst spiegelt der R\u252?ckgang haupts\u228?chlich die starke Konkurrenz auf dem Diabetes-Care-Markt in den USA sowie \u196?nderungen im Produktemix wider.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Professional Diagnostics \u8211? 30 Quartale in Folge mit zweistelligem Wachstum in der Immunchemie\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im ersten Halbjahr 2008 stieg der Umsatz von Roche Professional Diagnostics um 9% auf 2\u8217?183 Millionen Franken. Bedeutend schneller als der Markt wuchsen mit 10% die Verk\u228?ufe von Serum-Work-Area-Systemen (klinische Chemie und Immunchemie). Im Immunchemiegesch\u228?ft wurde ein Anstieg von 19% erreicht. Alle Regionen trugen mit zweistelligen Zuwachsraten dazu bei. Damit verzeichnete dieser Bereich seit 30 Quartalen hintereinander zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz. Bei Produkten der klinischen Chemie wuchsen die Verk\u228?ufe um 2% und blieben damit leicht hinter dem Markt zur\u252?ck.\line \line Sechs neue Elecsys-Immunoassays wurden weltweit (ausser in den USA) eingef\u252?hrt, darunter ein vollautomatischer Test f\u252?r Anti-TSH-Rezeptor-Antik\u246?rper zur Diagnose der Basedow-Krankheit. Neu ist auch der Anti-CCP-Immunoassay, ein hoch spezifischer Test zur Diagnose der rheumatoiden Arthritis. Ein Anti-HCV-Assay zum Nachweis der Hepatitis-C-Infektion, der im ersten Quartal zun\u228?chst f\u252?r die Systeme Elecsys 2010 und cobas e 411 eingef\u252?hrt wurde, ist nun f\u252?r alle Immunchemie-Plattformen von Roche erh\u228?ltlich.\line \line Das H\u228?matologiegesch\u228?ft verzeichnete in allen Regionen, in denen Roche im Rahmen einer exklusiven Vertriebsvereinbarung Instrumente der japanischen Sysmex Corporation verkauft, starke Zuw\u228?chse. Getragen wurde dieser Anstieg vor allem durch das Sysmex XS 1000i, einen Vertreter einer neuen Produktlinie kompakter, vollautomatischer Analyseger\u228?te.\line \line Tests f\u252?r die Schnelldiagnostik von Herzkrankheiten in Spit\u228?lern und im ambulanten Behandlungsbereich zeigten solide zweistellige Wachstumsraten, haupts\u228?chlich aufgrund der steigenden Nachfrage nach dem Roche Cardiac proBNP Test (Diagnose und Beurteilung von Herzversagen) und dem k\u252?rzlich lancierten tragbaren Testger\u228?t cobas h 232. Die Verk\u228?ufe von Blutgerinnungsmessger\u228?ten erreichten weiterhin hohe zweistellige Zuwachsraten. Die Wachstumsimpulse gingen hier insbesondere vom CoaguChek XS f\u252?r den professionellen Anwender und f\u252?r Patienten zur Selbstkontrolle aus.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Diabetes Care \u8211? starkes US-Wachstum im zweiten Quartal\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit einem Anstieg der Verk\u228?ufe um 2% auf 1\u8217?482 Millionen Franken behauptete Roche Diabetes Care seine globale Markf\u252?hrerschaft. Aufgrund starker Investitionen in neue Produkte konnte das Wachstum im zweiten Quartal mit 7% gegen\u252?ber dem Vorjahresquartal insgesamt deutlich gesteigert werden. Zum Wachstum trugen alle Regionen ausser Nordamerika bei. Trotz des starken Wettbewerbs konnte in den USA nach verhaltenem Auftragseingang in den ersten drei Monaten im zweiten Quartal ebenfalls ein starkes Wachstum von 9% erreicht werden.\line \line Die grosse Nachfrage nach den neuen Accu-Chek Blutzuckermesssystemen trug zu einem beschleunigten Umsatzwachstum mit zweistelligen Verkaufssteigerungen bei diesen Systemen bei; dadurch konnte das r\u252?ckl\u228?ufige Gesch\u228?ft mit \u228?lteren Produkten mehr als ausgeglichen werden. Accu-Chek Aviva und Accu-Chek Performa, die in weiteren M\u228?rkten eingef\u252?hrt wurden, waren die wichtigsten Wachstumstr\u228?ger. Das neue integrierte Blutzuckermesssystem Accu-Chek Compact Plus wurde im April bzw. Juni in den USA und in Japan erfolgreich eingef\u252?hrt.\line \line Insulinpumpensysteme waren im ersten Halbjahr \u8212? insbesondere in den USA \u8212? einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Die Mehrzahl der bestehenden Kunden, die Roche Insulinpumpen benutzen, ist bereits zu Accu-Chek Spirit \u252?bergewechselt, sodass der Fokus jetzt auf der Gewinnung von Neukunden liegt.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Molecular Diagnostics \u8211? Kerngesch\u228?ft w\u228?chst weiter, neue M\u228?rkte werden vorbereitet \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im ersten Halbjahr 2008 stiegen die Verk\u228?ufe von Roche Molecular Diagnostics um 4% auf 551 Millionen Franken. Vollautomatisierte Tests zum Nachweis einer Infektion mit HIV, Hepatitis B und Hepatitis C waren die wichtigsten Wachstumstreiber im Bereich Virologieprodukte. Im Blut-Screening-Segment waren die Einnahmen aufgrund wachsenden Preisdrucks r\u252?ckl\u228?ufig. \line \line Der Zulassungsantrag f\u252?r den cobas TaqScreen MPX Test f\u252?r das Screening von Blutprodukten, mit dem sich gleichzeitig HIV-1 (Gruppen M&O), HIV-2 sowie Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren nachweisen lassen, ist derzeit in der Endphase der Pr\u252?fung durch die FDA. Der Test wird in den USA auf dem voll automatisierten System cobas s 201 laufen. Seit Juni verwendet das Japanische Rote Kreuz gem\u228?ss einem F\u252?nfjahresvertrag f\u252?r das Screening seiner Blutspenden den MPX Test auf dem voll integrierten System cobas s 401.\line \line In Europa wurde der cobas TaqMan CT Test v2.0 f\u252?r den klinischen Einsatz eingef\u252?hrt, nachdem er im Juni die CE-Zertifizierung erhalten hatte. Dieser neue Test bietet einen verbesserten Nachweis aller bekannten St\u228?mme des Bakteriums Chlamydia trachomatis, des Verursachers der in Europa am h\u228?ufigsten auftretenden bakteriellen sexuell \u252?bertragbaren Krankheit.\line \line Roche hat damit begonnen, Patienten f\u252?r eine Studie zu rekrutieren, die in den USA einen Zulassungsantrag f\u252?r die Tests zum Nachweis des HPV (humanes Papillomavirus) und zur Feststellung des jeweiligen Genotyps unterst\u252?tzen soll.\line \line Im Juni schlossen Roche und DxS Ltd. (UK) eine exklusive Vertriebsvereinbarung f\u252?r den TheraScreen K-RAS-Mutationstest sowie den TheraScreen EGFR 29-Mutationstest von DxS ab. Zusammen mit anderen klinisch relevanten Informationen k\u246?nnen diese Tests \u196?rzten helfen, die Eignung bestimmter Krebstherapien f\u252?r den einzelnen Patienten zu beurteilen.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Applied Science \u8211? f\u252?hrende Position in der Genomik gest\u228?rkt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Verk\u228?ufe von Roche Applied Science erreichten im ersten Halbjahr 367 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg von 21% gegen\u252?ber der Vorjahresperiode oder etwa das Dreifache des gesch\u228?tzten Marktwachstums. Die Hauptwachstumstr\u228?ger waren das Genome Sequencer FLX System, das Echtzeit-PCR-System LightCycler 480 zur DNS-Vervielf\u228?ltigung und Genanalyse und nicht zuletzt Microarrays. Die Verk\u228?ufe von Sequenzierungsprodukten haben sich trotz des gestiegenen Konkurrenzdrucks mehr als verdoppelt. Zu den wichtigsten Produkteinf\u252?hrungen geh\u246?rten ein Update des ultraschnellen Genome Sequencer FLX und der neue LightCycler 480 II, jeweils mit noch breiterer Palette von Forschungsanwendungen. Weltweit wurden im Berichtszeitraum \u252?ber 40 NimbleGen HD2-Microarrays lanciert, mit der h\u246?chsten auf dem Markt erh\u228?ltlichen Aufl\u246?sung. Deren Anwendungen reichen von Studien zur Genexpression bis hin zur DNS-Sequenzierung.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Tissue Diagnostics \u8212? Integration auf Kurs, Wachstumsmomentum aufrechterhalten\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im Februar schloss Roche die \u220?bernahme von Ventana Medical Systems, Inc. ab, einem in der Gewebediagnostik f\u252?hrenden US-Unternehmen. Die Integration des Unternehmens verl\u228?uft nach Plan.\line \line Ventana erzielte von Anfang Februar bis zum 30. Juni 2008 einen Umsatz von 164 Millionen Franken, der in den konsolidierten Ergebnissen von Roche enthalten ist. Diese zus\u228?tzlichen Verk\u228?ufe trugen 4 Prozentpunkte zum Verkaufswachstum der Division Diagnostics bei. F\u252?r sich alleine betrachtet beliefen sich die Verk\u228?ufe f\u252?r das gesamte erste Halbjahr auf 183 Millionen US-Dollar, was einer Zunahme von 27% in lokalen W\u228?hrungen (34% in US-Dollar) gegen\u252?ber dem ersten Halbjahr 2007 entspricht. Damit wuchsen die Verk\u228?ufe etwa doppelt so schnell wie der Markt und f\u252?hrten in Nordamerika und der EMEA-Region (Europa, Nahost und Afrika) zu weiteren Marktanteilsgewinnen.\line \line Wichtigster Wachstumstreiber war erneut der Bereich \u8222?Advanced Staining\u8220? (Immunhistochemie und In-situ-Hybridisierung), der durch erfreuliche Reagenzverk\u228?ufe und eine noch st\u228?rker als erwartete Zunahme der Instrumentenverk\u228?ufe gepr\u228?gt war. Im Juli wurden in den USA Verbesserungen im Symphony F\u228?rbungssystem eingef\u252?hrt, die das Vordringen in den hochvolumigen prim\u228?ren Staining-Markt (H\u228?matoxylin & Eosin) beschleunigen sollen. Im Mai wurde unter dem Namen Vantage das erste komplette Workflow-Management-System f\u252?r das anatomisch-pathologische Labor in den USA lanciert.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b \u220?ber Roche\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2007 \u252?ber 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche besch\u228?ftigt rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com (http://www.roche.com).\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Annex ( http://www.roche.com/mrhy08ane.pdf)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale W\u228?hrungen\line 2) Marktwachstumsdaten hier und an anderen Stellen laut IMS (bis Ende April 2008)\line 3) CEMAI: Zentral- und Osteuropa, Nahost, Afrika, Indischer Subkontinent\line 4) Roche definiert \u8222?Europa/\u252?brige Regionen\u8220? als Europa plus alle anderen L\u228?nder ausser Japan und den USA.\par}
{\pard\f0\sl360\fs22\b Weitere Informationen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 - Halbjahresbericht 2008 ( http://www.roche.com/investors/annual_reports)\line - Pr\u228?sentationen (Investor Relations) ( http://www.roche.com/irphy08.pdf)\line - Entwicklungspipeline von Roche ( http://www.roche.com/research_and_development/pipeline/roche_pharma_pipeline)\line - Publikationstermin Neun-Monate-Ums\u228?tze 2008: 21. Oktober (provisorisch)\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Disclaimer: Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen\line Dieses Dokument enth\u228?lt gewisse zukunftsgerichtete Aussagen. Diese k\u246?nnen unter anderem erkennbar sein an Ausdr\u252?cken wie \u8222?sollen", \u8222?annehmen", \u8222?erwarten\u8220?, \u8222?rechnen mit", \u8222?beabsichtigen", \u8222?anstreben", \u8222?zuk\u252?nftig", \u8222?Ausblick\u8220? oder \u228?hnlichen Ausdr\u252?cken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Pl\u228?nen oder Absichten usw. Die k\u252?nftigen tats\u228?chlichen Resultate k\u246?nnen wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Ver\u228?nderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verz\u246?gerung oder Nichteinf\u252?hrung neuer Produkte infolge Nichterteilung beh\u246?rdlicher Zulassungen oder anderer Gr\u252?nde; (4) W\u228?hrungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzm\u228?rkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erh\u246?hter beh\u246?rdlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgew\u228?hrung von Schutz durch Immaterialg\u252?terrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und beh\u246?rdliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative Publizit\u228?t und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel f\u252?r eine gegenw\u228?rtige oder sp\u228?tere Periode die in der Vergangenheit ver\u246?ffentlichten Zahlen f\u252?r den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder \u252?bertreffen wird.\par}

{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
