{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 17. April 2008\line \line {\b Roche 
setzt Verkaufsdynamik im ersten Quartal 2008 fort \u8211? beide Divisionen{\super 1}  wachsen 
signifikant schneller als der Markt} \line Zweistellige Zuw\u228?chse bei Schl\u252?sselprodukten 
machen einmalige Tamiflu-Grossauftr\u228?ge des Vorjahres mehr als wett\line \line \line Medienmitteilung 
als PDF: Deutsch (http://www.roche.com/mr1q08d.pdf) \u160?\u160?\u160?\u160?Englisch (http://www.roche.com/mr1q08e.pdf) \u160?\u160?\u160?\u160?Franz\u246?sisch (http://www.roche.com/mr1q08f.pdf) 
\u160?\u160?\u160?\u160?Spanisch (http://www.roche.com/mr1q08sp.pdf)\line \line Pr\u228?sentation 
als PDF (http://www.roche.com/irp1q08e.pdf): nur Englisch\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Roche-Gruppe} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Konzernumsatz 
steigt in lokalen W\u228?hrungen um 9% (ohne Pandemieverk\u228?ufe) auf 10,8 Milliarden Schweizer Franken, in 
Schweizer Franken um 2% und in Dollar um 17% \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Unter Ber\u252?cksichtigung 
der Tamiflu-Pandemieverk\u228?ufe betr\u228?gt der Umsatz insgesamt 10,9 Mrd. Franken. Dies entspricht in Franken 
einem R\u252?ckgang von 4% und einem Zuwachs von 2% in lokalen W\u228?hrungen bzw. 10% in Dollar\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche 
best\u228?tigt den Ausblick f\u252?r das Gesamtjahr\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Division 
Pharma} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Division w\u228?chst mit 9% (ohne Pandemieverk\u228?ufe) 
rund doppelt so schnell wie der weltweite Markt; Roche Pharma verzeichnet ein zweistelliges Wachstum 
\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Hauptwachstumstr\u228?ger mit jeweils zweistelligem Verkaufsplus sind 
alle f\u252?nf f\u252?hrenden Krebsmedikamente sowie die Schl\u252?sselprodukte CellCept und Bonviva/Boniva\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin 
erh\u228?lt in den USA beschleunigte Zulassung f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Brustkrebs \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Herceptin 
ist nun auch in Japan f\u252?r die Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium von Gesundheitsbeh\u246?rde 
genehmigt\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Avastin und Xeloda erhalten in der EU breite Zulassung 
f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Dickdarmkrebs\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Actemra erh\u228?lt 
erste Zulassung weltweit f\u252?r rheumatoide Arthritis in Japan\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gross 
angelegte Phase-III-Studie mit dem CETP-Hemmer R1658, zur Erh\u246?hung des so genannten \u8222?guten\u8220? HDL-Cholesterins, 
beginnt \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?bernahme von Piramed verst\u228?rkt die Entwicklungspipeline 
von Roche in den Bereichen Onkologie und Entz\u252?ndungskrankheiten\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Division 
Diagnostics} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Verk\u228?ufe der Division Diagnostics 
steigen um 9% in lokalen W\u228?hrungen (+3% in Franken; +19% in USD) und wachsen \u252?ber dem Marktdurchschnitt{\super 2} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Professional 
Diagnostics (+10%) und Applied Science (+19%) sind erneut die gr\u246?ssten Wachstumstr\u228?ger\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?bernahme 
von Ventana abgeschlossen\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Sofern nicht anders vermerkt, 
basieren alle Wachstumsraten auf Werten in lokalen W\u228?hrungen. Pharmamarktwachstum gem\u228?ss IMS (bis Ende 
Januar 2008).\par}\line \line Roche-CEO Severin Schwan zum Gesch\u228?ftsgang 
im ersten Quartal 2008: \u8222?Roche hat das Jahr 2008 trotz starker Vorjahresbasis sehr gut begonnen. Unsere 
Onkologiemedikamente, aber auch andere Schl\u252?sselprodukte wie CellCept und Bonviva sowie die Gesch\u228?ftsbereiche 
Professional Diagnostics und Applied Science erreichten zweistellige Wachstumsraten. Sie machten damit 
den durch Pandemievorsorgelieferungen von Tamiflu im Vorjahresquartal erzielten Umsatz von fast 750 
Mio Franken mehr als wett. Ohne die Verk\u228?ufe von Tamiflu f\u252?r die Pandemievorsorge erzielten wir in beiden 
Divisionen ein \u252?ber dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum und sind damit auf Kurs zur Erreichung 
der f\u252?r 2008 bekanntgegebenen Ziele.\u8220?\line \line \line {\b Roche-Gruppe} \line \line {\b Unter 
Ber\u252?cksichtigung der Tamiflu Pandemieverk\u228?ufe} \line 
		20082007Änderungen in Prozent
	
		Verkäufe Januar bis MärzMio. CHFMio. CHFin CHFin Lokal- währungen
	
		Division Pharma8 5689 142-6+1
	
		        Roche5 4985 702-4+1
	
		        Genentech2 3992 547-6+9
	
		        Chugai671893-25-23
	
		Division Diagnostics2 2872 216+3+9
	
		Roche-Gruppe10 85511 358-4+2
	\line {\b Ohne 
Tamiflu Pandemieverk\u228?ufe} \line 
		20082007Änderungen in Prozent
	
		Verkäufe Januar bis MärzMio. CHFMio. CHFin CHFin Lokal- währungen
	
		Division Pharma8 5238 396+2+9
	
		        Roche5 4555 151+6+11
	
		        Genentech2 3992 547-6+9
	
		        Chugai669698-4-2
	
		Division Diagnostics2 2872 216+3+9
	
		Roche-Gruppe10 81010 612+2+9
	\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 F\u252?r 
detaillierte Angaben zum Quartalswachstum siehe Anhang zu dieser Mitteilung.\par}\line \line Ohne 
die Direktverk\u228?ufe von Tamiflu an Regierungen und Unternehmen zur Pandemievorsorge erzielte die Roche-Gruppe 
im ersten Quartal 2008 einen Umsatz in der H\u246?he von 10,8 Milliarden Franken. Dies entspricht gegen\u252?ber 
der Vorjahresperiode einer Zunahme von 9% in lokalen W\u228?hrungen bzw. 2% in Schweizer Franken (17% in 
US-Dollar). Die Verk\u228?ufe der Division Pharma stiegen um 9% in lokalen W\u228?hrungen (2% in Franken, 17% 
in US-Dollar), wobei Roche Pharma und Genentech um 11% bzw. 9% zulegten, w\u228?hrend die Verk\u228?ufe von Chugai 
um 2% zur\u252?ckgingen. Die Division Diagnostics erzielte eine Verkaufszunahme von 9% in lokalen W\u228?hrungen 
(3% in Franken, 19% in US-Dollar).\line \line Inklusive Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu 
an Regierungen und Unternehmen erh\u246?hten sich die Verk\u228?ufe von Roche um 2% in lokalen W\u228?hrungen auf 10,9 
Milliarden Franken. Aufgrund des schwachen Dollars ergibt sich in Schweizer Franken gegen\u252?ber dem Vorjahresquartal 
eine Abnahme von 4% und in Dollar eine Zunahme von 10%.\line \line {\b Ausblick 
f\u252?r 2008 best\u228?tigt} \line Aufgrund des soliden Wachstums im ersten Quartal 2008 best\u228?tigt 
Roche \u8211? ausserordentliche Ereignisse vorbehalten \u8211? den Ausblick f\u252?r 2008 vollumf\u228?nglich und erwartet 
ein hohes einstelliges Umsatzwachstum auf Gruppenebene{\super 3}  sowie in beiden Divisionen 
ein Verkaufswachstum \u252?ber dem Markt3. Trotz deutlich niedrigerer Verk\u228?ufe von Tamiflu f\u252?r die Pandemievorsorge 
und signifikant erh\u246?hter Investitionen in die Forschung und Entwicklung hat Roche sich f\u252?r 2008 zum 
Ziel gesetzt, erneut einen Kerngewinn pro Aktie zu konstanten Wechselkursen mindestens im Rahmen des 
rekordhohen Vorjahresniveaus zu erreichen.\line \line \line {\b Division 
Pharma} \line Starkes Verkaufswachstum im ersten Quartal\line \line Die 
Division Pharma erreichte im ersten Quartal ohne Direktverk\u228?ufe an Regierungen und Unternehmen zur Pandemievorsorge 
ein starkes Umsatzwachstum von 9% in lokalen W\u228?hrungen (2% in Franken, 17% in US-Dollar). Dabei erzielte 
die Division ein zweistelliges Wachstum in Nord- und Lateinamerika sowie eine solide einstellige Zunahme 
in den Regionen Westeuropa, CEMAI{\super 4}  sowie Asien\u8211?Pazifik. Hingegen gingen die 
Verk\u228?ufe in Japan leicht zur\u252?ck. Dies ist auf geringere Verk\u228?ufe von Tamiflu f\u252?r die saisonale Grippe 
und Epogin sowie auf die R\u252?ckgabe einer Reihe von lizenzierten Produkten an Sanofi Aventis zur\u252?ckzuf\u252?hren. 
F\u252?hrende Produkte aus den Bereichen Onkologie, Stoffwechsel-/Knochenerkrankungen, Transplantation und 
Entz\u252?ndungskrankheiten/Autoimmunerkrankungen waren die wichtigsten Wachstumstr\u228?ger. Wie prognostiziert 
nahmen die Verk\u228?ufe von Tamiflu stark ab, da die meisten Bestellungen von Regierungen und Unternehmen 
f\u252?r die Pandemievorsorge bereits im letzten Jahr ausgef\u252?hrt wurden, davon Lieferungen im Umfang von 
drei Viertel Milliarden Franken allein im ersten Quartal 2007. \line Durch die Mitte April 
bekanntgegebene \u220?bernahme von Piramed verst\u228?rkt die Division ihre Entwicklungspipeline mit vielversprechenden 
Molek\u252?len in den Bereichen Onkologie und Entz\u252?ndungskrankheiten. \line \line {\b Onkologie 
\u8211? Schl\u252?sselprodukte werden f\u252?r weitere Indikationen zugelassen} \line Das Onkologie-Portfolio, 
das mehr als die H\u228?lfte der gesamten Pharma-Verk\u228?ufe ausmacht, verzeichnete erneut eine Zunahme von 
15%, zu der alle Schl\u252?sselprodukte mit zweistelligen Wachstumsraten beitrugen.\line \line MabThera/Rituxan 
(Rituximab), das f\u252?hrende Medikament f\u252?r die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), setzte das solide 
zweistellige Umsatzwachstum des Vorjahres mit einem Plus von 17% fort. Besonders gut entwickelt sich 
der Umsatz in Westeuropa, Asien\u8211?Pazifik und Lateinamerika. Die h\u228?ufigere Verschreibung des Pr\u228?parats 
f\u252?r die Erstbehandlung des indolenten und der aggressiven NHL hat massgeblich zu diesem Wachstum beigetragen. 
Zudem nimmt die Anwendung von MabThera/Rituxan f\u252?r die Erhaltungstherapie von rezidivierenden follikul\u228?ren 
Lymphomen weiter zu, und das Medikament etabliert sich zunehmend als Standardbehandlung in dieser Indikation. 
Im Januar erreichte eine wichtige Phase-III-Studie f\u252?r die Erstlinienbehandlung von chronischer lymphatischer 
Leuk\u228?mie, der h\u228?ufigsten Leuk\u228?mieform im Erwachsenenalter, ihren prim\u228?ren Endpunkt. Die Studie zeigte, 
dass MabThera in Kombination mit einer Chemotherapie die Zeitspanne ohne Fortschreiten der Krankheit 
(progressionsfreies \u220?berleben) signifikant erh\u246?ht. Diese Studie bildet die Grundlage f\u252?r die sp\u228?ter 
in diesem Jahr geplante Einreichung eines Zulassungsgesuches bei den europ\u228?ischen Beh\u246?rden.\line \line Die 
Verk\u228?ufe von Herceptin (Trastuzumab) verzeichneten auch im ersten Quartal 2008 ein zweistelliges Wachstum 
(+11%). Das Medikament wird f\u252?r die Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs eingesetzt, einer besonders 
aggressiven Form, die bei 20\u8211?30% aller Brustkrebsf\u228?lle auftritt. Im Februar erhielt Chugai von der japanischen 
Gesundheitsbeh\u246?rde die Zulassung f\u252?r Herceptin zur postoperativen Begleittherapie von HER2-positivem 
Brustkrebs im Fr\u252?hstadium. Diese Zulassung erm\u246?glicht in Japan Tausenden von Frauen mit HER2-positivem 
Brustkrebs den Zugang zu Herceptin; das Medikament ist jetzt therapeutische Basis f\u252?r alle Stadien der 
Erkrankung.\line \line Avastin (Bevacizumab) verzeichnete in allen Regionen wiederum 
ein starkes Umsatzwachstum (+35%). Besonders kr\u228?ftig ist die Verkaufszunahme in Europa/\u220?brige Regionen{\super 5}  
(+78%), auch in Japan trifft das Medikament bei der Markteinf\u252?hrung auf eine hohe Nachfrage. Avastin 
ist das erste Anti-Angiogenese-Medikament, das bei Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarm-, Lungen-, 
Brust- und Nierenkrebs die Gesamt\u252?berlebenszeit und/oder das progressionsfreie \u220?berleben nachweislich 
verbessert. Im Januar erhielt das Pr\u228?parat in der EU eine erweiterte Zulassung f\u252?r die Anwendung bei 
der Behandlung von metastasierendem Dickdarmkrebs: Das Medikament kann nun in Kombination mit jeder 
Chemotherapie, einschliesslich Xeloda, in s\u228?mtlichen Behandlungsstadien eingesetzt werden. Dank dieser 
Zulassungserweiterung kann k\u252?nftig der Grossteil aller Patienten, die an metastasierendem Dickdarmkrebs 
leiden, mit Avastin behandelt werden. Im Februar erreichte die AVADO-Studie ihren prim\u228?ren Endpunkt. 
Die Studie hat gezeigt, dass Avastin plus Docetaxel bei Frauen mit metastasierendem Brustkrebs die \u220?berlebenszeit 
ohne Fortschreiten der Krankheit signifikant verl\u228?ngert. AVADO ist die zweite Phase-III-Studie, die 
den Nutzen von Avastin bei HER2-negativem metastasierendem Brustkrebs best\u228?tigt. In der ersten Phase-III-Studie 
(E2100), welche die Erstbehandlung mit Avastin pr\u252?fte, zeigte sich bei metastasierendem Brustkrebs eine 
Verdoppelung der \u220?berlebenszeit ohne Fortschreiten der Krankheit. Dies, wenn sie nicht nur mit Paclitaxel, 
sondern zus\u228?tzlich mit Avastin behandelt werden. Im Februar erhielt Avastin in Kombination mit Paclitaxel 
aufgrund dieser Daten von der US-Arzneimittelbeh\u246?rde FDA eine so genannte \u8222?beschleunigte Zulassung\u8220? 
f\u252?r die Erstbehandlung von Patientinnen mit HER2-negativem metastasierendem Brustkrebs.\line \line Die 
Verk\u228?ufe von Tarceva (Erlotinib) wiesen auch im ersten Quartal ein starkes Wachstum von 28% auf, wobei 
sie insbesondere in der EU um 40% zulegten. Tarceva ist der einzige Hemmer des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors 
(EGFR), der bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und Bauchspeicheldr\u252?senkrebs 
nachweislich einen \u220?berlebensvorteil bietet. Die Aufnahme des Produkts in Japan seit seiner Einf\u252?hrung 
im Dezember durch Chugai hat die Erwartungen \u252?bertroffen. Tarceva ist nun in 88 L\u228?ndern weltweit zugelassen 
und gewinnt in beiden Indikationen weiterhin Marktanteile hinzu.\line \line Xeloda 
(Capecitabin), das dank seiner oralen Verabreichungsform die Krebsbehandlung stark vereinfacht, zeigte 
in allen Regionen erneut ein solides zweistelliges Wachstum (+ 13%). Die Umsatzzunahme beruhte in erster 
Linie auf der weiter zunehmenden Anwendung des Pr\u228?parats anstelle von intraven\u246?sem 5-Fluorouracil. Im 
Februar erhielt Xeloda in der EU die Zulassung f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Dickdarmkrebs 
in Kombination mit jeder Chemotherapie in s\u228?mtlichen Behandlungsstadien, mit oder ohne Avastin. Ebenfalls 
im Februar reichte Chugai bei den japanischen Beh\u246?rden ein Gesuch f\u252?r eine Zulassungserweiterung von 
Xeloda ein, welche die Kombination des Produkts mit Oxaliplatin, mit oder ohne Avastin, f\u252?r die Behandlung 
von metastasierendem Dickdarmkrebs erm\u246?glichen soll.\line \line {\b An\u228?mie 
\u8211? Mircera in 13 L\u228?ndern eingef\u252?hrt} \line Mircera (Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta), 
zur Behandlung der symptomatischen, durch chronische Nierenerkrankung hervorgerufenen An\u228?mie (Blutarmut), 
wurde auf weiteren M\u228?rkten eingef\u252?hrt. Es ist nun in 13 L\u228?ndern weltweit auf dem Markt erh\u228?ltlich. In 
weiteren wichtigen M\u228?rkten, darunter Italien und Frankreich, steht die Einf\u252?hrung bevor. Mircera unterscheidet 
sich von anderen Erythropoiese-stimulierenden Arzneimitteln (ESA) in der EU dahingehend, dass bei Mircera 
die Anfangsbehandlung mit zweimal monatlicher Verabreichung zur Korrektur des H\u228?moglobinspiegels bei 
allen Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen zugelassen ist. Danach k\u246?nnen die Patienten direkt 
auf eine Erhaltungstherapie mit einmal monatlicher Verabreichung umgestellt werden; Patienten, die bereits 
mit anderen ESA behandelt werden, k\u246?nnen ebenfalls direkt zur einmal monatlichen Therapie mit Mircera 
wechseln.\line \line Das in den USA von Amgen angestrengte Gerichtsverfahren wegen 
einer angeblichen Patentverletzung von Mircera ist noch nicht abgeschlossen. Ein Bundesrichter in Boston 
hat es k\u252?rzlich abgelehnt, eine einstweilige Verf\u252?gung, mit der die Vermarktung von Mircera in den USA 
untersagt wird, abzu\u228?ndern. Roche hat gegen diese Entscheidung beim Federal Circuit Court of Appeal 
Berufung eingelegt.\line \line Die kombinierten Verk\u228?ufe von NeoRecormon und Epogin 
(Epoetin beta) von Roche bzw. Chugai gingen in einem wettbewerbsintensiven Markt um 13% zur\u252?ck. Dies 
aufgrund des zunehmenden Preisdrucks und der Einf\u252?hrung von Biosimilar-Versionen von Epoetin alfa in 
Europa.\line \line {\b Transplantation \u8211? kontinuierliches Verkaufswachstum 
gehalten} \line CellCept (Mycophenolatmofetil), das weltweit am h\u228?ufigsten eingesetzte 
Immunsuppressivum, erreichte im ersten Quartal vor allem dank der hohen Nachfrage des Medikaments in 
Nordamerika und der CEMAI-Region{\super 6}  ein Verkaufswachstum von 11%. \line \line {\b Virologie 
\u8211? Bestellungen von Tamiflu f\u252?r die Pandemievorsorge fast abgeschlossen} \line Wie erwartet 
nahm der Umsatz des Grippemedikaments Tamiflu, dessen R\u252?ckgang im zweiten Halbjahr 2007 eingesetzt hatte, 
auch im ersten Quartal 2008 stark ab. Nach Abschluss der meisten bis heute eingetroffenen Bestellungen 
von Regierungen und Unternehmen gingen die Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu im ersten Quartal um 701 Millionen 
Franken zur\u252?ck. Diesem R\u252?ckgang stand jedoch eine Zunahme der saisonalen Verk\u228?ufe von Tamiflu um 114 
Millionen Franken \u8211? haupts\u228?chlich in den USA \u8211? gegen\u252?ber.\line \line Die Verk\u228?ufe 
von Pegasys (Peginterferon alfa-2a) f\u252?r die Behandlung von Hepatitis B und C nahmen im ersten Quartal 
um 3% ab. Der kr\u228?ftige Mengenzuwachs in Asien wurde durch einen weiteren R\u252?ckgang des Marktvolumens 
in den USA aufgehoben. In diesem r\u252?ckl\u228?ufigen Markt baute Pegasys den Marktanteil weiter aus, ebenso 
in anderen wichtigen westlichen M\u228?rkten. In Japan verdoppelten sich die Verk\u228?ufe von Pegasys. Seit der 
Einf\u252?hrung der Kombinationstherapie Pegasys plus Copegus f\u252?r die Behandlung von chronischer Hepatitis 
C im Jahr 2007 konnte Chugai seine Anteile auf diesem Markt kontinuierlich ausbauen. \line \line Die 
kombinierten Verk\u228?ufe von Valcyte (Valganciclovir) und Cymevene (Ganciclovir), der Standardbehandlung 
f\u252?r Infektionen mit dem Zytomegalievirus bei Transplantationspatienten und Menschen mit HIV/Aids, stiegen 
kr\u228?ftig an (+ 9%).\line \line Der weltweite Umsatz von Invirase/Fortovase (Saquinavir) 
nahm im ersten Quartal um 2% auf 47 Millionen Franken zu. Dies ist vor allem auf das starke Wachstum 
in L\u228?ndern ausserhalb der USA und Westeuropas zur\u252?ckzuf\u252?hren. Die Verk\u228?ufe von Fuzeon (Enfuvirtid) gingen 
erwartungsgem\u228?ss stark zur\u252?ck \u8211? um 38% auf 46 Millionen Franken \u8211?, da neuere, oral zu verabreichende 
HIV-Pr\u228?parate zur Verf\u252?gung stehen. Nachdem die EU-Kommission im Januar eine \u196?nderung im Herstellungsprozess 
von Viracept (Nelfinavir) zugelassen hat, geht Roche davon aus, den Vertrieb des Pr\u228?parats zu Beginn 
des zweiten Quartals in Europa wieder aufzunehmen.\line \line {\b Autoimmunkrankheiten 
\u8211? Actemra erh\u228?lt Zulassung in Japan f\u252?r die Behandlung von rheumatoider Arthritis } \line Die 
Verk\u228?ufe von MabThera/Rituxan (Rituximab), dem ersten und einzigen f\u252?r rheumatoide Arthritis zugelassenen 
selektiven B-Zellen-Therapeutikum, nahmen weiter zu. Immer h\u228?ufiger werden Patienten, die nicht ausreichend 
auf einen TNF-Hemmer angesprochen haben, auf die Therapie mit Mabthera/Rituxan umgestellt. Phase-III-Studien 
mit MabThere/Rituxan f\u252?r die Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis in einem fr\u252?heren Stadium, 
die ungen\u252?gend auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika, kurz DMARD, angesprochen haben, sind derzeit 
im Gange. Eine wichtige Studie in diesem Programm erreichte vor kurzem ihren prim\u228?ren Endpunkt. Es konnte 
gezeigt werden, dass sich bei signifikant mehr Patienten die Krankheitssymptome verbesserten, wenn sie 
nicht nur mit Methotrexat, sondern mit MabThera plus Methotrexat behandelt werden. Eine radiologische 
Phase-III-Studie, welche die Wirkung des Pr\u228?parats zur Verhinderung von strukturellen Gelenksch\u228?den 
bei rheumatoider Arthritis im Fr\u252?hstadium untersucht, kommt planm\u228?ssig voran. Roche plant, die Daten 
dieser Studien 2009 f\u252?r einen Zulassungsantrag f\u252?r MabThera bei fr\u252?herer RA zu verwenden.\line \line Im 
April 2008 erhielt Chugai die Marktzulassung in Japan f\u252?r Actemra (Tocilizumab) f\u252?r die Behandlung von 
rheumatoider Arthritis. Dies ist die erste Genehmigung weltweit in dieser Indikation. Actemra ist ein 
humanisierter monoklonaler Antik\u246?rper, der auf die Hemmung von Interleukin-6 (IL-6) abzielt. Als erster 
Vertreter dieser Wirkstoffklasse erm\u246?glicht er einen neuen Ansatz in der Behandlung von rheumatoider 
Arthritis. Entsprechende Zulassungsgesuche, die Roche 2007 in den USA und in Europa gestellt hat, werden 
derzeit von den jeweiligen Gesundheitsbeh\u246?rden gepr\u252?ft.\line \line {\b Stoffwechselkrankheiten 
\u8211? Bonviva/Boniva verzeichnet starkes Umsatzwachstum} \line Nach dem starken Zuwachs im 
Jahr 2007 erzielte Bonviva/Boniva (Ibandrons\u228?ure) auch im ersten Quartal 2008 ein betr\u228?chtliches Wachstum, 
insbesondere in Europa. Es ist das erste und einzige Bisphosphonat-Pr\u228?parat, das als monatliche Tablette 
f\u252?r die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zugelassen ist. In den USA verzeichnete Boniva ein 
solides Wachstum, obwohl im Februar Nachahmerversionen (Generika) eines anderen Bisphosphonats eingef\u252?hrt 
worden waren.\line \line Die Verk\u228?ufe von Xenical (Orlistat 120 mg), dem verschreibungspflichtigen 
Medikament von Roche zur Gewichtsreduktion, gingen auch im ersten Quartal weltweit zur\u252?ck. Der Roche-Lizenzpartner 
GlaxoSmithKline (GSK) hat wie geplant in Europa sowie anderen Regionen Gesuche f\u252?r die Zulassung von 
rezeptfreiem Orlistat 60 mg eingereicht. Zulassungsentscheide werden bis Ende 2008 erwartet. In den 
USA wurde diese Darreichungsform unter dem Handelsnamen alli bereits im Jahr 2007 mit Erfolg eingef\u252?hrt. 
Als Lizenzgeberin erh\u228?lt Roche auf die Verk\u228?ufe von alli Lizenzgeb\u252?hren.\line \line {\b Entwicklung 
\u8211? wichtige Projekte auf Kurs } \line Per 31. M\u228?rz umfasste die F+E-Pipeline der Division 
Pharma (Phase I bis III/Registrierung) 62 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 57 zus\u228?tzliche Indikationen. 
Im ersten Quartal wurden f\u252?nf Projekte in die Phase I, ein Projekt in die Phase II und drei Projekte 
in die Phase III der Entwicklung \u252?berf\u252?hrt. Keines der Phase-II- oder Phase-III-Projekte wurde eingestellt; 
vier wichtige Projekte erhielten die Marktzulassung.\line \line Pertuzumab, der 
erste Vertreter einer neuen Klasse von gezielt wirkenden Medikamenten, den so genannten HER-Dimerisierungshemmern, 
wird derzeit in einer Phase-III-Studie gepr\u252?ft (CLEOPATRA). Die Rekrutierung von Patientinnen begann 
im Februar. Mit der CLEOPATRA-Studie soll untersucht werden, ob Pertuzumab in Kombination mit Herceptin 
plus Docetaxel bei Frauen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs die Zeitspanne ohne Fortschreiten 
der Krankheit verl\u228?ngert und somit letztlich auch die \u220?berlebenschancen erh\u246?ht. Positive Ergebnisse 
aus einer Phase-II-Studie bei Patientinnen mit vorbehandeltem HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs 
haben bereits gezeigt, dass die kombinierte Anwendung von Pertuzumab plus Herceptin zu einer hohen Ansprechrate 
f\u252?hrt. Eine randomisierte Phase-II-Studie \u252?ber die neoadjuvante Behandlung von Patientinnen mit HER2-positivem 
Brustkrebs im Fr\u252?hstadium wurde begonnnen. \u196?hnlich wie bei einer fr\u252?heren US-Studie hat eine Phase-II-Studie 
\u252?ber die Behandlung von Platin-sensitivem Eierstockkrebs ergeben, dass in der Studienpopulation insgesamt 
Pertuzumab in Kombination mit einer Chemotherapie zu keinem signifikanten Nutzen f\u252?hrt im Vergleich 
zur Chemotherapie allein; Pertuzumab wurde gut vertragen, und es traten keine unerwarteten Ergebnisse 
bez\u252?glich der Vertr\u228?glichkeit auf. Mit einer Subgruppenanalyse wird derzeit gepr\u252?ft, ob sich mit Biomarkern 
Patientinnen identifizieren lassen, f\u252?r die ein klinischer Nutzen bei dieser Indikation bestehen k\u246?nnte.\line \line Ocrelizumab 
ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD20-Antik\u246?rper, der von Roche, Genentech und Chugai f\u252?r die 
Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickelt wird. Phase-III-Studien \u252?ber die Behandlung von rheumatoider 
Arthritis, systemischem Lupus erythematodes und Lupusnephritis kommen wie geplant voran.\line \line Im 
April 2008 begann die erste Phase-III-Studie mit R1658 (JTT-705), einem von Japan Tobacco einlizenzierten 
Cholesterylester-Transferprotein (CETP)-Hemmer zur Erh\u246?hung des so genannten \u8222?guten\u8220? Cholesterin HDL. 
Die im Februar am American Congress of Cardiology in Chicago vorgestellten Daten zeigen, dass R1658 
gut vertragen wird und ein gutes Sicherheitsprofil aufweist, wenn es als Monotherapeutikum oder in Kombination 
mit Statinen verabreicht wird.\line \line Die Analyse der Phase-II-Daten von R1583 
(BIM 51077, einlizenziert von Ipsen) ist abgeschlossen. R1583 ist ein langzeitwirksames Analogon zum 
glucagonartigen Peptid-1 (GLP-1), das f\u252?r die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wird. Die Resultate 
sind viel versprechend. Bis Mitte Jahr wird entschieden, ob das Pr\u228?parat in die Phase III der Entwicklung 
\u252?berf\u252?hrt wird.\line \line Das Roche-Portfolio der Pr\u228?parate, die sich in der fr\u252?hen 
klinischen Entwicklung befinden, verzeichnet weiterhin signifikante Forschritte. So hat der GlyT1-Hemmer 
R1678 im ersten Quartal die Phase II der Entwicklung f\u252?r die Behandlung von Schizophrenie erreicht.\line \line \line {\b Division 
Diagnostics } \line Professional Diagnostics und Applied Science wiederum 
als Hauptwachstumstr\u228?ger\line \line In den ersten drei Monaten 2008 erzielte die 
Division Diagnostics einen Umsatz von 2,3 Milliarden Franken. Dies entspricht einem \u252?ber dem Marktdurchschnitt 
liegenden Wachstum von 9% in lokalen W\u228?hrungen (3% in Franken, 19% in US-Dollar).{\super 7}  
Professional Diagnostics, der gr\u246?sste Gesch\u228?ftsbereich der Division, erreichte eine Zunahme von 10%, 
und Applied Science beschleunigte das Wachstum auf 19%. Der Gesch\u228?ftsbereich Diabetes Care verzeichnete 
in einem langsamer wachsenden Markt einen R\u252?ckgang um 3%. Molecular Diagnostics fand wieder zum Wachstum 
zur\u252?ck und verzeichnete im ersten Quartal eine Zunahme von 4%. In Nordamerika und in der EMEA-Region 
(Europa, Mittlerer Osten, Afrika) lagen die Zuwachsraten der Division im einstelligen, in den Regionen 
Asien\u8211?Pazifik und Lateinamerika und in Japan im zweistelligen Bereich; ohne Ventana erreichten die Verk\u228?ufe 
in Nordamerika das Niveau der Vorjahresperiode. Die \u220?bernahme des amerikanischen Diagnostika-Unternehmens 
Ventana Medical Systems, Inc. konnte im Februar abgeschlossen werden.\line \line {\b Professional 
Diagnostics \u8211? Verk\u228?ufe von Immundiagnostika wachsen seit 29 Quartalen in Folge zweistellig} \line Der 
Gesch\u228?ftsbereich Professional Diagnostics steigerte seine Verk\u228?ufe um 10% auf insgesamt 1\u8217?070 Millionen 
Franken und wuchs damit etwa doppelt so schnell wie der Markt. Mit einer Zunahme von 20% war das Immunchemiegesch\u228?ft 
wiederum Hauptwachstumstr\u228?ger. Seit 29 Quartalen in Folge weist das Immunchemiegesch\u228?ft von Roche ein 
zweistelliges Wachstum auf. Im Bereich der klinischen Chemie stiegen die Verk\u228?ufe im ersten Quartal 
um 1%.\line \line Zu den umsatzst\u228?rksten Produkten geh\u246?rten weiterhin die Herztests 
f\u252?r die Bestimmung von Troponin T und NT-proBNP sowie der TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)-Test 
zur Pr\u252?fung der Schilddr\u252?senfunktion. Professional Diagnostics f\u252?hrte im Verlauf des ersten Quartals 
den ersten vollautomatischen Test zur Bestimmung von TSH-Rezeptor-Antik\u246?rpern ein. Eine Version der 
zweiten Generation des Elecsys NT-proBNP Tests erhielt von der US-Arzneimittelbeh\u246?rde FDA die Zulassung 
und wird in den USA demn\u228?chst eingef\u252?hrt.\line \line Die Nachfrage nach Analyseger\u228?ten 
der Systemfamilie cobas 6000 f\u252?r die immunchemische und klinisch-chemische Diagnostik in Labors mittlerer 
Gr\u246?sse blieb in allen Regionen weiterhin hoch.\line In Europa wurde im ersten Quartal ein 
Anti-HCV-Assay zum Nachweis des Hepatitis-C-Virus f\u252?r die Stand-Alone-Systeme Elecsys 2010 und cobas 
e 411 eingef\u252?hrt. Die CE-Zertifizierung des Assays f\u252?r die integrierten Systemen Modular E170 und cobas 
e 601 in Europa erfolgte Anfang April.\line \line Zum Wachstum trugen auch die Produkte 
zur Durchf\u252?hrung von Tests ausserhalb des Zentrallabors bei. Dazu z\u228?hlen Systeme und Reagenzien f\u252?r 
die Point-of-Care Herzdiagnostik im Spital, die zweistellige Zuw\u228?chse verzeichneten. Im ambulanten Einsatzbereich 
war das Wachstum nicht zuletzt auf weitere Markteinf\u252?hrungen des Accutrend Plus zur\u252?ckzuf\u252?hren, einem 
Handger\u228?t zur Bestimmung des Cholesterin-, Zucker- und Triglyzeridspiegels sowie der Laktatkonzentration. 
Auch im Bereich H\u228?matologie stiegen die Verk\u228?ufe im ersten Quartal stark an. In der EMEA-Region und 
in Lateinamerika wurden zweistellige Zunahmen erzielt.\line \line {\b Diabetes 
Care \u8211? Marktposition behauptet} \line Bei Roche Diabetes Care nahm der Umsatz f\u252?r die 
ersten drei Monate um 3% auf 699 Millionen Franken ab, was haupts\u228?chlich auf ein langsameres Marktwachstum 
und Unsicherheiten bez\u252?glich eines neuen Versandhandelsausschreibungs-Prozederes in den USA zur\u252?ckzuf\u252?hren 
ist. Die Verk\u228?ufe in Osteuropa, Asien\u8211?Pazifik und Japan zogen kr\u228?ftig an, w\u228?hrend der Umsatz in Westeuropa 
erneut im Rahmen des Marktwachstums zunahm. In den USA gingen die Verk\u228?ufe im ersten Quartal zur\u252?ck, 
dies haupts\u228?chlich aufgrund der erwarteten Auswirkungen des neuen Medicare Ausschreibungsprozesses, 
der auch den Versandhandel mit Produkten f\u252?r die Diabetes-Selbstkontrolle betrifft.\line \line Das 
Gesch\u228?ft mit Blutzuckermesssystemen wurde vor allem von den Blutzuckermessger\u228?ten Accu-Chek Aviva, Accu-Chek 
Compact Plus und Accu-Chek Performa gepr\u228?gt. Der Accu-Chek Performa hat sich als wichtiger Wachstumstr\u228?ger 
etabliert, und es wird erwartet, dass der Umsatz auch in den kommenden Monaten weltweit weiter wachsen 
wird. Das Ger\u228?t wurde im ersten Quartal in weiteren acht M\u228?rkten in Lateinamerika und Asien eingef\u252?hrt. 
Zus\u228?tzliche Einf\u252?hrungen des neuen Accu-Chek Compact Plus trugen dazu bei, dass Roche ihre f\u252?hrende 
Marktstellung bei den integrierten Systemen f\u252?r die Blutzucker\u252?berwachung festigen konnte. Das Insulinpumpengesch\u228?ft 
konnte den Schwung aus den letzten Quartalen halten.\line \line Die Verk\u228?ufe von 
Accu-Chek 360\u176? und Accu-Chek 360\u176? View entwickelten sich seit der Einf\u252?hrung im Jahr 2007 gut. Diese 
Softwarepakete, mit denen Diabetesdaten verwaltet, ausgewertet und grafisch dargestellt werden k\u246?nnen, 
wurden im ersten Quartal auf weiteren Schl\u252?sselm\u228?rkten eingef\u252?hrt.\line \line {\b Molecular 
Diagnostics \u8211? erneutes Wachstum im Virologie-Segment} \line Der Umsatz des Gesch\u228?ftsbereichs 
Molecular Diagnostics stieg im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4% auf 270 Millionen 
Franken. Die Verk\u228?ufe von Virologieprodukten, dem umsatzst\u228?rksten Segment des Gesch\u228?ftsbereichs, stiegen 
um 4%. Insbesondere in den USA wurde ein starkes Wachstum erzielt. Der Bereich Blut-Screening verzeichnete 
einen Umsatzr\u252?ckgang um 8%, was vor allem dem verst\u228?rkten Preisdruck zuzuschreiben ist.\line \line Die 
rasche Aufnahme der automatisierten Cobas AmpliPrep/Cobas TaqMan (CAP/CTM) Plattform in den USA und 
in der Region Asien\u8211?Pazifik trug wiederum massgeblich zum Wachstum des Virologiegesch\u228?fts bei. Die Viruslast-Tests 
zur Messung der Menge von HIV sowie Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren (HBV, HCV) im Blut auf der CAP/CTM 
Plattform hatten weiterhin einen wesentlichen Anteil am Verkaufszuwachs in Europa und Asien\u8211?Pazifik. 
In den USA ist derzeit nur der HIV-Test f\u252?r diese Plattform erh\u228?ltlich. Ein Zulassungsgesuch f\u252?r den 
HCV-Test ist bei der FDA h\u228?ngig. Die Zulassung und Markteinf\u252?hrung in den USA werden f\u252?r das zweite 
Halbjahr 2008 erwartet.\line \line Im M\u228?rz wurde beim japanischen Gesundheitsministerium 
ein Gesuch f\u252?r die Zulassung der Version 2.0 des CAP/CTM HBV-Tests eingereicht. Ebenfalls im M\u228?rz wurde 
bei den europ\u228?ischen Beh\u246?rden ein Gesuch f\u252?r die CE-Zertifizierung einer neuen, empfindlicheren und 
spezifischeren Version des Cobas TaqMan CT Tests zum Nachweis von Chlamydieninfektionen eingereicht.\line \line Im 
Blut-Screening, dem zweitgr\u246?ssten Segment von Molecular Diagnostics, wird die Zulassung des cobas TaqScreen 
MPX Test f\u252?r den amerikanischen Markt im zweiten Quartal erwartet. Dieser Mehrfachtest weist sowohl 
HIV wie auch HCV und HBV in Blutspenden nach. Im Juni wird das Japanische Rote Kreuz den cobas TaqScreen 
MPX Test auf dem vollintegrierten cobas s 401 Instrument einf\u252?hren. Die Produkte werden im Rahmen eines 
F\u252?nfjahresvertrags, der im letzten Jahr abgeschlossen wurde, f\u252?r das Screening s\u228?mtlicher Blutprodukte 
des Japanischen Roten Kreuzes (5 Millionen Blutspenden im Jahr) zum Einsatz kommen.\line \line {\b Applied 
Science \u8211? Verk\u228?ufe von Sequenzierungsprodukten verdoppelt} \line Mit einer Zunahme von 
19% auf 183 Millionen Franken im ersten Quartal baute Roche Applied Science seinen Marktanteil erheblich 
aus. Der Gesch\u228?ftsbereich wuchs damit etwa dreimal so schnell wie der Life-Science-Markt. Die Verk\u228?ufe 
des Sequenzierungsgesch\u228?fts haben sich im Vergleich zum ersten Quartal 2007 verdoppelt. Hauptumsatztr\u228?ger 
hier war das ultraschnelle System Genome Sequencer FLX. Eine starke zweistellige Zunahme verzeichneten 
die Produkte f\u252?r die PCR-Probenvorbereitung sowie f\u252?r die quantitative Echtzeit-PCR-Analyse, darunter 
die MagNA Pure und LightCycler 480 Instrumente. Auch die Roche NimbleGen Mikroarrays waren wichtige 
Wachstumstr\u228?ger.\line \line Im ersten Quartal wurden neue Versionen der Genome Sequencer 
FLX und LightCycler 480 Instrumente eingef\u252?hrt. Das Update des Genome Sequencer FLX bietet im Vergleich 
zum Vorg\u228?ngermodell eine gr\u246?ssere Flexibilit\u228?t und niedrigere Sequenzierungskosten. Das neue LightCycler 
480 System II zeichnet sich durch eine verbesserte Analyse-Software aus, die eine gr\u246?ssere Effizienz 
f\u252?r eine Reihe von Applikationen erlaubt. Im ersten Quartal wurden auch NimbleGen SeqCap Mikroarrays 
mit hoher Sondendichte eingef\u252?hrt, die eine gezielte, noch leistungsf\u228?higere DNA-Sequenzierung unterst\u252?tzen.\line \line {\b Tissue 
Diagnostics \u8212? \u220?bernahme von Ventana abgeschlossen} \line Im Februar schloss Roche die 
\u220?bernahme von Ventana Medical Systems, Inc. ab, einem in der Gewebediagnostik f\u252?hrenden US-Unternehmen. 
Ventana entwickelt, produziert und vertreibt automatisierte Instrumenten-/Reagenziensysteme, die in 
anatomisch-pathologischen Labors zur Diagnose von Krebs- und Infektionskrankheiten sowie zur Unterst\u252?tzung 
von Therapieentscheiden auf diesen Gebieten zum Einsatz kommen.\line \line Ventana 
erzielte seit der \u220?bernahme Anfang Februar bis zum 31. M\u228?rz 2008 einen Umsatz von 65 Millionen Franken, 
der in den konsolidierten Ergebnissen von Roche enthalten ist. Diese zus\u228?tzlichen Verk\u228?ufe trugen zwischen 
3 und 4 Prozentpunkte zum Verkaufswachstum der Division Diagnostics in lokalen W\u228?hrungen bei.\line \line Auf 
Stand-alone-Basis erzielte Ventana im ersten Quartal einen Umsatz von insgesamt 84 Millionen US-Dollar. 
Dies entspricht einer Zunahme um 27% in lokalen W\u228?hrungen (+31% in Dollar) gegen\u252?ber der Vorjahresperiode 
2007 und Ventana wuchs damit etwa doppelt so schnell wie der Markt. Wichtige Wachstumstr\u228?ger waren das 
wiederum starke Kerngesch\u228?ft des Unternehmens im Bereich \u8222?Advanced Staining\u8220? (Systeme und Reagenzien 
f\u252?r die Immunhistochemie und die In-situ-Hybridisierung), die erneut stark gestiegenen Verk\u228?ufe des 
Symphony Systems f\u252?r die H\u228?matoxylin-Eosin-F\u228?rbung sowie Spring Bioscience, einem in der Reagenzienentwicklung 
t\u228?tigen Unternehmen, das von Ventana im dritten Quartal 2007 \u252?bernommen wurde.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen 
bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, 
nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen 
Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des 
Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und 
die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen 
und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an 
Genentech und Chugai \u8211? und hat 2007 \u252?ber 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. 
Roche besch\u228?ftigt rund 79 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com (http://www.roche.com).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line Annex (http://www.roche.com/mr1q08ane.pdf)\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Pipeline von Roche Pharma \line \line {\b N\u228?chste 
Termine} \line - Halbjahresbericht 2008: 24. Juli 2008 (provisorisch)\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) 
\u160?Ohne Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu, einschliesslich Ventana\line 2) \u160?Einschliesslich 
Ventana\line 3) 
\u160?Ohne Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu, ohne Ventana.\line 4) \u160?CEMAI \u8211? Zentral- und 
Osteuropa, Nahost, Afrika, Indischer Subkontinent.\line 5) \u160?Roche definiert \u171?Europa/\u252?brige 
Regionen\u187? als Europa plus alle anderen L\u228?nder ausser Japan und den USA.\line 6) \u160?CEMAI 
\u8211? Zentral- und Osteuropa, Nahost, Afrika, Indischer Subkontinent.\line 7) \u160?Einschliesslich 
Ventana.\par}\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Disclaimer: 
Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen\line Dieses Dokument enth\u228?lt gewisse zukunftsgerichtete 
Aussagen. Diese k\u246?nnen unter anderem erkennbar sein an Ausdr\u252?cken wie \u8222?sollen\u8220?, \u8222?annehmen\u8220?, \u8222?erwarten\u8220?, 
\u8222?rechnen mit\u8220?, \u8222?beabsichtigen\u8220?, \u8222?anstreben\u8220?, \u8222?zuk\u252?nftig\u8220?, \u8222?Ausblick\u8220? oder \u228?hnlichen Ausdr\u252?cken sowie 
der Diskussion von Strategien, Zielen, Pl\u228?nen oder Absichten usw. Die k\u252?nftigen tats\u228?chlichen Resultate 
k\u246?nnen wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener 
Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) 
legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Ver\u228?nderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; 
(3) Verz\u246?gerung oder Nichteinf\u252?hrung neuer Produkte infolge Nichterteilung beh\u246?rdlicher Zulassungen 
oder anderer Gr\u252?nde; (4) W\u228?hrungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzm\u228?rkte; (5) Risiken 
in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, 
einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, 
unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erh\u246?hter beh\u246?rdlicher Preisdruck; 
(7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgew\u228?hrung von Schutz durch Immaterialg\u252?terrechte; 
(9) rechtliche Auseinandersetzungen und beh\u246?rdliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer 
Mitarbeitender sowie (11) negative Publizit\u228?t und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum 
des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass 
der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel f\u252?r eine gegenw\u228?rtige oder sp\u228?tere Periode die in der 
Vergangenheit ver\u246?ffentlichten Zahlen f\u252?r den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder \u252?bertreffen 
wird.\line \par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
