{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 30. Januar 2008\line \line {\b Roche erreicht 2007 erneut operatives Rekordergebnis\line \line } Gewinnwachstum pro Titel doppelt so hoch wie Umsatzzunahme \u8211? Umsatzsteigerung im siebten Jahr in Folge zweistellig \u8211? Markante Dividendenerh\u246?hung um 35% vorgeschlagen{\b \line } \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 PDF herunterladen: Deutsch (http://www.roche.com/mrar07d.pdf) Englisch (http://www.roche.com/mrar07e.pdf) Franz\u246?sisch (http://www.roche.com/mrar07f.pdf) Spanisch (http://www.roche.com/mrar07sp.pdf)\line \line Gesch\u228?ftsbericht 2007 (http://www.roche.com/de/annual_reports.htm)\line \line {\b Konzern} \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche-Gruppe steigert Verk\u228?ufe um 10% auf 46,1 Milliarden Schweizer Franken.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Betriebsgewinn erh\u246?ht sich um 22% auf 14,5 Milliarden Franken.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Konzerngewinn legt um 25% in Franken auf 11,4 Milliarden Franken zu.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gewinnwachstum pro Titel{\super 1}  plus 20% in Franken auf 11,85 Franken.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Erh\u246?hung der Dividende um 35% von 3,40 auf 4,60 Franken beantragt. Dies entspricht der 21. Dividendenerh\u246?hung in Folge.\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Pharma} \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Division verzeichnet mit 11% ein zweistelliges Verkaufswachstum (13% exklusive Pandemieverk\u228?ufen von Tamiflu) auf 36,8 Milliarden Franken. Dies liegt erneut erheblich \u252?ber dem Wachstum des Weltmarktes.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Betriebsgewinn um 22% auf 13,0 Milliarden Franken gesteigert, Betriebsgewinnmarge um 3,8 Prozentpunkte auf 35,5% erh\u246?ht.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Weitere Zulassungen und Produkteinf\u252?hrungen st\u228?rken die F\u252?hrungsposition in der Onkologie.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Mircera in Europa zur Behandlung von renaler An\u228?mie eingef\u252?hrt.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Zulassung von Actemra zur Behandlung von rheumatoider Arthritis in den USA und Europa beantragt.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Substanziell h\u246?here Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung von 7,6 Milliarden Franken reflektieren die starke Pipeline und die hohe Anzahl weit fortgeschrittener klinischer Programme. \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Neue Vereinbarungen mit Transgene (therapeutische Impfstoffe), Toyama (rheumatoide Arthritis) und Alnylam (RNAi).\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Diagnostics} \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Die Division h\u228?lt die globale Marktf\u252?hrerschaft mit einem Verkaufsanstieg von 6% auf 9,3 Milliarden Franken.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Betriebsgewinn steigt auf 1,6 Milliarden Franken, Betriebsgewinnmarge nimmt um 1,3 Prozentpunkte auf 17,6% zu.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?bernahmen von 454 Life Sciences, BioVeris Corporation und NimbleGen Systems Inc. abgeschlossen.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?bernahmevereinbarung mit Ventana Medical Systems, Inc. (USA) unterzeichnet.\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Ausblick } \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Hohes einstelliges Verkaufswachstum f\u252?r die Gruppe.{\super 2} \par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Verk\u228?ufe beider Divisionen{\super 2}  wachsen \u252?ber dem Markt.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Gewinn pro Titel{\super 3}  mindestens auf Rekordniveau von 2007 angestrebt, trotz signifikanten Anstiegs der Ausgaben f\u252?r Forschung und Entwicklung und deutlich tieferer Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu.\par}
{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Kontinuierliche Steigerung der Aussch\u252?ttungsquote \u252?ber die n\u228?chsten drei Jahre.\par}\line 
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Ausserordentliche Ereignisse vorbehalten\line Zuwachsraten in lokalen W\u228?hrungen, soweit nicht anders angegeben.\line 1) Core EPS (earnings per share); Kerngewinnwachstum pro Titel \line 2) Ohne Pandemieverk\u228?ufe von Tamiflu\line 3) Core EPS (earnings per share); Kerngewinn pro Titel zu konstanten Wechselkursen\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \line \line \line Franz B. Humer, Verwaltungsratspr\u228?sident und CEO von Roche, zum Jahresergebnis: \u8222?Im Jahr 2007 hat Roche die positive Gesch\u228?ftsentwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt und erzielte in allen Bereichen des Gesch\u228?fts erneut ein hervorragendes Ergebnis. Die Verk\u228?ufe nahmen um 10 % auf 46 Milliarden Franken zu und sind damit im siebten Jahr in Folge zweistellig gewachsen. Bei der Division Pharma haben die Verk\u228?ufe fast doppelt so schnell wie der Weltmarkt zugenommen. Die Division Diagnostics behauptete ihre f\u252?hrende Stellung in der In-vitro-Diagnostik mit einem \u252?ber dem Markt liegenden Wachstum. Aufgrund weiterer operativer Verbesserungen ist es Roche gelungen, den Gewinn pro Titel doppelt so hoch zu steigern wie den Umsatz. Auch f\u252?r die Zukunft sind wir stark positioniert: die konsequente Ausrichtung auf Innovation, das globale Pharma-Forschungsnetzwerk, die St\u228?rken in der Biotechnologie, die f\u252?hrende Stellung in der Diagnostik, unsere starke Produktpipeline und das Zusammenspiel von Pharma und Diagnostik sind sowohl kurz- wie auch langfristig wichtige Wettbewerbsvorteile.\u8220?\line \line \line {\b Roche-Gruppe} \line {\b Deutliche Umsatzsteigerung \u8211? ausschliesslich durch organisches Wachstum} \line \line 
		KennzahlenInMillionen CHFInMillionen CHFProzentuale VeränderungProzentuale VeränderungIn % der VerkäufeIn % der Verkäufe
	
		20072006In CHFIn lok.Währ.20072006
	
		Verkäufe46'13342'041+10+10100,0100,0
	
		Forschung und Entwicklung8'3857'365+14+1618,217,5
	
		Betriebsgewinn vor Sonderpositionen14'46811'730+23+2231,427,9
	
		Konzerngewinn11'4379'171+2524,821,8
	\line 
		2007    2006                    % Veränderung           
	
		Eigenkapitalanteil (in %)68,262,9
	
		Kerngewinn je Titel (in CHF)11,859,86+20
	
		Dividende je Titel* (in CHF)4,603,40+35
	
		Anzahl :Mitarbeitende (Jahresende)  78'60474'372+6
	\line \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 * Vorschlag des Verwaltungsrats\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \line \line Die Roche-Gruppe hat im Jahr 2007 ein Rekordergebnis erzielt. Die Konzernverk\u228?ufe stiegen auf 46,1 Milliarden Franken, was einer deutlichen Zunahme von 10% in lokalen W\u228?hrungen (10% in Franken, 15% in US-Dollar) entspricht. Die Steigerung der Konzernverk\u228?ufe von 4,1 Milliarden Franken erfolgte ausschliesslich durch organisches Wachstum. Die Verk\u228?ufe der Division Pharma nahmen in lokalen W\u228?hrungen um 11% (10% in Franken, 15% in US-Dollar) auf 36,8 Milliarden Franken zu und wuchsen damit ungef\u228?hr doppelt so schnell wie der Weltmarkt. Die Krebsmedikamente Avastin, Herceptin, MabThera/Rituxan, Tarceva und Xeloda verzeichneten weiterhin eine sehr starke Nachfrage: Die Verk\u228?ufe der Onkologieprodukte stiegen insgesamt um 20%, womit Roche die Marktf\u252?hrerschaft in diesem Therapiegebiet weiter auszubauen vermochte. Zus\u228?tzliche Wachstumstr\u228?ger in der Division Pharma waren Bonviva/Boniva gegen Osteoporose, CellCept in der Transplantationsmedizin, Pegasys im Bereich Virologie und das ophthalmologische Pr\u228?parat Lucentis. Die Division Diagnostics steigerte die Verk\u228?ufe auf 9,3 Milliarden Franken, legte 6% in lokalen W\u228?hrungen zu (7% in Franken, 12% in US-Dollar) und baute ihre f\u252?hrende Marktstellung insbesondere in den Bereichen Professional Diagnostics und Applied Science aus.\line \line {\b Betriebsgewinnmarge erstmals \u252?ber 30%} \line Die Zunahme der Konzernverk\u228?ufe wirkte sich sehr positiv auf die Ertragslage aus. Der Betriebsgewinn stieg in lokalen W\u228?hrungen um 22% auf 14,5 Milliarden Franken. Die Betriebsgewinnmarge erh\u246?hte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 31,4%. Der Betriebsgewinn der Division Pharma betrug 13,0 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 22% in lokalen W\u228?hrungen entspricht; die Marge nahm um 3,8 Prozentpunkte auf 35,5% zu. Dieses Margenwachstum wurde erzielt, obwohl gleichzeitig deutlich h\u246?here Investitionen in die starke Entwicklungs-Pipeline get\u228?tigt wurden. So erh\u246?hten sich die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei Pharma um 18% in lokalen W\u228?hrungen auf 7,6 Milliarden Franken. In der Division Diagnostics stieg der Betriebsgewinn um 14% in lokalen W\u228?hrungen auf 1,6 Milliarden Franken; die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 17,6%.\line \line {\b Starkes Gewinnwachstum \u8211? hohe Eigenkapitalquote} \line Der Nettofinanzertrag belief sich auf 834 Millionen Franken, verglichen mit 855 Millionen Franken im Jahr 2006. Der effektive Steuersatz des Konzerns sank von 27.3% auf 25,3%.\line Der Konzerngewinn nahm um 25% auf 11,4 Milliarden Franken zu. Der Kerngewinn je Titel, der die Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Verm\u246?genswerten ausschliesst, stieg um 20% auf 11,85 Franken.\line Mit den betrieblichen T\u228?tigkeiten erzielte der Konzern erneut einen starken Bargeldzufluss von 18,5 Milliarden Franken, insbesondere dank einer kontinuierlichen Zunahme des EBITDA. Das Nettobarverm\u246?gen stieg um \u252?ber 1 Milliarde auf 17,3 Milliarden Franken.\line Die Bilanz des Konzerns hat sich wiederum bedeutend verbessert. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtverm\u246?gen ist von 63% auf 68% gestiegen; \u252?ber 80% des Verm\u246?gens sind langfristig finanziert.\line \line {\b Ausblick} \line Roche erwartet f\u252?r 2008 auf Gruppenebene ein Umsatzwachstum in lokalen W\u228?hrungen im hohen einstelligen Bereich und in beiden Divisionen ein Verkaufswachstum \u252?ber dem Markt. Dies unter Ausschluss der Tamiflu-Pandemie-Lieferungen an Regierungen und Unternehmen, die nun zum grossen Teil in den vergangenen Jahren abgewickelt wurden, weshalb Roche 2008 von deutlich tieferen Tamiflu-Verk\u228?ufen ausgeht.\line \line Besonders wichtig f\u252?r das k\u252?nftige Wachstum von Roche sind die Fortschritte ihrer breit angelegten klinischen Studienprogramme. Roche wird die F+E-Investitionen 2008 nochmals markant anheben, um das Potential ihrer starken Pipeline voll auszusch\u246?pfen. Im Vordergrund stehen dabei die klinische Entwicklung in fortgeschrittenem Stadium der Wirkstoffe Pertuzumab (Brustkrebs), Ocrelizumab (Autoimmunerkrankungen), GLP-1-Analogon (Diabetes) und den CETP-Inhibitor (HDL-Cholesterin) sowie die zahlreichen vielversprechenden Studien zum erweiterten Einsatz unserer f\u252?hrenden Onkologiemedikamente.\line \line F\u252?r die Jahre 2009/ 2010 rechnet Roche dank den Einf\u252?hrungen von Actemra, Mircera, den zus\u228?tzlichen Indikationserweiterungen f\u252?r MabThera in rheumatoider Arthritis, Avastin und andere Onkologieprodukte mit einem anhaltend starken Wachstum. Insbesondere erwartet Roche 2010 zudem auch wichtige klinische Studienergebnisse f\u252?r die Anwendung von Avastin bei Krebs im Fr\u252?hstadium (adjuvante Therapie).\line \line Trotz deutlich niedrigerer Verk\u228?ufe von Tamiflu und signifikant erh\u246?hter Investitionen in F+E hat Roche sich f\u252?r 2008 zum Ziel gesetzt, erneut einen Kerngewinn pro Aktie zu konstanten Wechselkursen mindestens im Rahmen des rekordhohen Vorjahresniveaus zu erreichen. \line \line Roche beabsichtigt, die Aussch\u252?ttungsquote \u252?ber die n\u228?chsten drei Jahre weiterhin kontinuierlich zu steigern. \line \line {\b 21. Dividendenerh\u246?hung in Folge } \line Der Verwaltungsrat beantragt aufgrund des sehr erfreulichen Gesch\u228?ftsjahres 2007 die Aussch\u252?ttung einer um 35% erh\u246?hten Dividende von 4,60 Franken (2006: 3,40 Franken) je Aktie und Genussschein. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung ist dies die 21. Erh\u246?hung der Dividende in Folge.\line \line \line {\b Division Pharma} \line {\b Umsatzzunahme erneut deutlich \u252?ber dem Wachstum des Weltmarktes.} \line \line 
		KennzahlenIn Millionen CHFProzentuale Veränderung        in CHFProzentuale Veränderung in lok. WährungenIn % der Verkäufe
	
		
	
		Verkäufe36'783+10+11100
	
		 - Roche Pharma22'970+11+963
	
		 - Genentech10'414+14+1928
	
		 - Chugai3'399-3+39
	
		EBITDA14'706+21+2040,0
	
		Betriebsgewinn vor Sonderpositionen13'042+24+2235,5
	
		Forschung und Entwicklung7'598+15+1820,6
	\line \line Die Division Pharma hat 2007 ihr starkes, \u252?ber dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum fortgesetzt. Die Verk\u228?ufe f\u252?r das Gesamtjahr stiegen um 11% in lokalen W\u228?hrungen und 10% in Franken (15% in US-Dollar) auf 36,8 Milliarden Franken und lagen damit um etwa das Doppelte \u252?ber der Wachstumsrate des globalen Marktes (6%){\super 1} . Ohne Ber\u252?cksichtigung der Vorratsk\u228?ufe von Tamiflu durch Regierungen und Unternehmen zur Pandemievorsorge stiegen die Verk\u228?ufe der Division im Berichtsjahr um 13%{\super 2} . Das regionale Umsatzwachstum lag deutlich \u252?ber dem jeweiligen Marktdurchschnitt: In Nordamerika nahmen die Verk\u228?ufe um 15% zu (gegen\u252?ber 5% im Markt), in Europa um 10% (gegen\u252?ber 7%). In Japan entwickelten sich die Verk\u228?ufe mit 3% knapp unterhalb des Marktwachstums. Hauptwachstumstr\u228?ger waren die Schl\u252?sselprodukte in den therapeutischen Gebieten Onkologie, Transplantation, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen sowie Virologie; ferner das ophthalmologische Pr\u228?parat Lucentis von Genentech. Der Betriebsgewinn der Division stieg um 22% in lokalen W\u228?hrungen auf 13,0 Milliarden Franken, und die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich um 3,8 Prozentpunkte auf 35.5%. Gestiegene Verk\u228?ufe sowie h\u246?here Lizenzeinnahmen und sonstige betriebliche Ertr\u228?ge glichen insbesondere die betr\u228?chtlich h\u246?heren Aufwendungen f\u252?r Forschung und Entwicklung mehr als aus. Die erheblichen Investitionen in Roche\u8217?s reichhaltige Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline spiegeln das erweiterte Portfolio und die grosse Anzahl weit fortgeschrittener klinischer Programme wider. Der EBITDA{\super 3}  lag bei 14,7 Milliarden Franken oder 40,0% der Verk\u228?ufe, gegen\u252?ber 36,5% im Vorjahr.\line \line {\b Onkologie: F\u252?nf Medikamente die Leben verl\u228?ngern} \line Die Verk\u228?ufe des Onkologieportfolios{\super 4}  der Division Pharma stiegen 2007 um 20% und machen nun 50% des Pharma-Umsatzes aus. Ohne Ber\u252?cksichtigung des Segments \u171?Unterst\u252?tzende Behandlung\u187? wuchsen die kombinierten Verk\u228?ufe der Krebstherapeutika um 23%, wodurch sich der Anteil der Roche- Gruppe am weltweiten Markt f\u252?r Krebsmedikamente auf fast 30% erh\u246?hte.\line \line MabThera/Rituxan (Rituximab) zur Behandlung von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) verzeichnete \u252?ber das gesamte Jahr 2007 hinweg ein starkes Verkaufswachstum. Erzielt wurde dies vor allem durch den zunehmenden Einsatz des Pr\u228?parates zur Erhaltungstherapie von Patienten mit follikul\u228?rem NHL, der h\u228?ufigsten Form des indolenten (weniger b\u246?sartigen) NHL, sowie zur Erstlinienbehandlung indolenter Formen der Erkrankung in allen M\u228?rkten, insbesondere in Europa/\u252?brigen Regionen{\super 5} . Unterst\u252?tzend wirkte sich auch die sehr gute Aufnahme des Produkts zur Erstbehandlung von aggressivem NHL in Schwellenm\u228?rkten aus. Im Januar genehmigte die Europ\u228?ische Kommission die von Roche im Juli beantragte Erweiterung der bestehenden Indikation zur Erstbehandlung des indolenten Lymphoms auf die Kombination von MabThera mit allen Formen der Chemotherapie. Durch diese Indikationserweiterung wird die Behandlung mit MabThera einem breiteren Spektrum von Patienten in ganz Europa zug\u228?nglich gemacht.\line \line Herceptin (Trastuzumab), ein Medikament zur Behandlung einer besonders aggressiven Form von Brustkrebs (HER2-positiv), die 20\u8211?30 % aller Brustkrebserkrankungen ausmacht, zeigte 2007 weiterhin ein kr\u228?ftiges Verkaufswachstum. Den gr\u246?ssten Anteil daran hatte der zunehmende Einsatz zur Behandlung von Brustkrebs im Fr\u252?hstadium in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Grossbritannien, den f\u252?nf wichtigsten M\u228?rkten in Europa. In den Vereinigten Staaten stabilisierte sich die Marktdurchdringung nach der vorangegangenen raschen und positiven Aufnahme von Herceptin als Begleittherapie 2007 auf hohem Niveau. Beim metastatischen Brustkrebs erreichten Akzeptanz und Behandlungsdauer sowohl in den Vereinigten Staaten als auch auf den f\u252?nf gr\u246?ssten europ\u228?ischen M\u228?rkten ebenfalls ein hohes Niveau. Neue Daten der im Juni ver\u246?ffentlichten NeoAdjuvant-Herceptin-(NOAH-)Studie belegen, dass die Gabe von Herceptin zur Reduzierung der Tumorgr\u246?sse vor der Brustkrebsoperation zur vollst\u228?ndigen Zerst\u246?rung HER2-positiver Tumore und damit zu mehr Operationen, bei denen die Brust erhalten wird, beitragen kann. Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg daf\u252?r, dass Herceptin f\u252?r Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs in allen Stadien der Erkrankung die geeignete therapeutische Basis darstellt. Im Mai erhielt Roche von der EU die Zulassung f\u252?r den Einsatz von Herceptin in Kombination mit einer Hormontherapie (Aromatasehemmer) zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) Brustkrebs, der sowohl Hormonrezeptor- als auch HER2-positiv ist.\line \line Avastin (Bevacizumab), das erste Medikament zur Hemmung der Blutgef\u228?ssbildung mit nachweislich verl\u228?ngernder Wirkung auf die Gesamt- und/oder progressionsfreie \u220?berlebensdauer bei Dick- und Enddarm-, Lungen-, Brust- und Nierenkrebs, erzielte weiterhin in allen Regionen ein starkes Verkaufswachstum. Die zunehmenden Verk\u228?ufe in den Vereinigten Staaten waren haupts\u228?chlich auf den vermehrten Einsatz des Medikaments bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zur\u252?ckzuf\u252?hren. In Europa erh\u246?hten sich die Verk\u228?ufe aufgrund der anhaltend positiven Resonanz im Bereich der Behandlung von metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs. Im M\u228?rz wurde Avastin in Kombination mit einer Paclitaxel-Chemotherapie von den europ\u228?ischen Beh\u246?rden f\u252?r die Behandlung von metastasierendem Brustkrebs zugelassen. Der Entscheid st\u252?tzt sich auf Studienergebnisse, die gezeigt haben, dass sich das \u220?berleben ohne Fortschreiten der Krebserkrankung verdoppelt, wenn die Patientinnen nicht nur mit Paclitaxel allein, sondern mit Paclitaxel plus Avastin behandelt werden. Avastin wurde im April in Japan f\u252?r die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem oder rezidivierendem Dick- und Enddarmkrebs zugelassen sowie im August in Europa f\u252?r die Behandlung von fortgeschrittenem NSCLC in Kombination mit einer Chemotherapie auf Platinbasis. Avastin ist das erste Medikament, welches das \u220?berleben von NSCLC-Patienten auf mehr als ein Jahr verl\u228?ngert. Im Dezember liess die Europ\u228?ische Agentur f\u252?r die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) Avastin in Kombination mit Interferon zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms zu, der h\u228?ufigsten Form des Nierenkrebses. Im Januar genehmigte die Europ\u228?ische Kommission die Erweiterung der vorhandenen Zulassung f\u252?r die Indikation fortgeschrittener Dick- und Enddarmkrebs auf die Kombination des Medikaments mit allen Formen von Chemotherapie in allen Behandlungsphasen. Mit dieser Indikationserweiterung stehen Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs deutlich erweiterte Therapiem\u246?glichkeiten zur Verf\u252?gung.\line \line Im August reichte Genentech bei der US-Arzneimittelbeh\u246?rde FDA erneut den erg\u228?nzenden Zulassungsantrag f\u252?r die Anwendung von Avastin in Kombination mit Paclitaxel zur Erstbehandlung von Patientinnen mit lokal r\u252?ckf\u228?lligem oder metastasierendem Brustkrebs ein. Im Dezember votierte der FDA-Beratungsausschuss \u8222?Oncologic Drugs Advisory Committee\u8220? mit f\u252?nf gegen vier Stimmen, dass die Daten f\u252?r eine akzeptable Risiko-Nutzen-Analyse des Medikaments in dieser Indikation nicht ausreichen. Genentech arbeitet weiterhin mit der FDA zusammen, um Avastin f\u252?r Brustkrebspatientinnen in den Vereinigten Staaten zug\u228?nglich zu machen. Eine Entscheidung der Beh\u246?rde \u252?ber den Zulassungsantrag wird f\u252?r den 23. Februar 2008 erwartet.\line \line Xeloda (Capecitabin), ein orales Krebsmedikament, das die Behandlung erheblich vereinfacht, verzeichnete 2007 ein zweistelliges Umsatzwachstum, haupts\u228?chlich aufgrund der guten Verk\u228?ufe in den Vereinigten Staaten (+19%) und Europa/\u252?brigen Regionen (+19%). Verkaufsf\u246?rdernd wirkten sich die EU-Zulassung von Xeloda zur Behandlung von fortgeschrittenem Magenkrebs sowie die positiven Daten zu seinem Einsatz bei Dick- und Enddarmkrebs aus. Im Dezember empfahl der CHMP die Annahme eines von Roche im April gestellten Antrags, die Zulassung f\u252?r Xeloda in der EU auf alle therapeutischen Kombinationen f\u252?r alle Behandlungslinien bei metastasierendem (fortgeschrittenem) Dick- und Enddarmkrebs zu erweitern, einschliesslich der Kombination mit Avastin. Die FDA pr\u252?ft derzeit den Antrag von Roche auf Zulassung einer Kombination von Xeloda mit Oxaliplatin (mit oder ohne Avastin) zur Erstlinienbehandlung sowie von Xeloda in Kombination mit Oxaliplatin zur Zweitlinienbehandlung von metastasierendem Dick- und Enddarmkrebs. Im Dezember erhielt Chugai in Japan die Zulassung f\u252?r das Medikament als postoperative Begleittherapie bei Dickdarmkrebs. Im September wurden auf der Europ\u228?ischen Krebskonferenz ECCO neue Folgedaten der X-ACT-Studie aus f\u252?nf Jahren vorgestellt; sie zeigen, dass Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs, bei denen sich die Krankheit weiterentwickelt hat, dank oral verabreichtem Xeloda l\u228?nger leben als solche, die mit der derzeitigen Standardtherapie \u8211? intraven\u246?s verabreichtem 5-Fluoruracil plus Folins\u228?ure \u8211? behandelt werden. Dar\u252?ber hinaus ergaben im Dezember ver\u246?ffentlichte Daten einer umfassenden Brustkrebsstudie, dass Xeloda in Kombination mit Herceptin und Docetaxel das \u220?berleben von HER2-positiven Patientinnen um weitere f\u252?nf Monate verl\u228?ngerte.\line \line Tarceva (Erlotinib), ein gezielt wirkendes, bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungen- und Bauchspeicheldr\u252?senkrebs nachweislich lebensverl\u228?ngerndes Medikament, zeigte im abgelaufenen Jahr ein starkes Wachstum, haupts\u228?chlich dank des vermehrten Einsatzes bei NSCLC und der Markteinf\u252?hrung in weiteren L\u228?ndern. In China kam Tarceva Anfang 2007 auf den Markt. Im Dezember f\u252?hrte Chugai das Pr\u228?parat in Japan zur Zweit- und Drittlinienbehandlung bei NSCLC ein. Tarceva ist inzwischen in 87 L\u228?ndern zur Zweit- und Drittlinienbehandlung von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC zugelassen. Die Markteinf\u252?hrung in der EU f\u252?r die Indikation Bauchspeicheldr\u252?senkrebs trug ebenfalls zum sehr guten Ergebnis bei. Derzeit ist Tarceva in \u252?ber 60 L\u228?ndern f\u252?r diese schwer zu behandelnde Krankheit zugelassen; weitere Zulassungen werden f\u252?r 2008 erwartet.\line \line {\b An\u228?mie \u8211? guter Start von Mircera} \line Die kombinierten Verk\u228?ufe der Erythropoiese-stimulierenden Arzneimittel (ESA) NeoRecormon und Epogin (Epoetin beta) von Roche beziehungsweise Chugai sanken in einem anhaltend wettbewerbsintensiven Markt aufgrund des hohen Preisdrucks seitens anderer Markenpr\u228?parate und der Einf\u252?hrung von Biosimilar-Versionen von Epoetin alfa in Europa. Der R\u252?ckgang bei NeoRecormon war gering, w\u228?hrend die Verk\u228?ufe von Epogin in Japan von Konkurrenzdruck sowie den sich noch im ersten Quartal auswirkenden regierungsseitigen Preisk\u252?rzungen und \u196?nderungen bei der Kostenerstattung betroffen waren.\line \line Mircera (Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta), ein kontinuierlicher Aktivator der Rezeptoren f\u252?r die Bildung roter Blutk\u246?rperchen, ist ein innovatives Medikament von Roche zur Behandlung der An\u228?mie bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Nachdem im Juli die Marktzulassung in der EU erfolgte, ist Mircera nun in Deutschland, Grossbritannien, Irland, Schweden, \u214?sterreich, Slowenien und Ungarn sowie in Norwegen und der Schweiz auf dem Markt. Die anf\u228?nglichen Verk\u228?ufe entsprechen den Erwartungen. Im November erteilte die FDA Mircera eine Zulassung f\u252?r die gleiche Indikation. Weitere Entscheidungen von Zulassungsbeh\u246?rden stehen in anderen L\u228?ndern in aller Welt an. Mircera erm\u246?glicht stabile H\u228?moglobinspiegel mit nur einmal monatlicher Gabe in der Erhaltungstherapie. Es erlaubt eine An\u228?miekorrektur bei zweimal monatlicher Verabreichung sowie eine direkte Umstellung von anderen ESA mit bis zu drei Gaben pro Woche auf eine einmal monatliche Verabreichung bei allen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung.\line \line Im Oktober urteilte ein Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts in einem von Amgen angestrengten Verfahren wegen einer angeblichen Patentverletzung von Mircera zugunsten von Amgen. Roche pr\u252?ft derzeit die rechtlichen M\u246?glichkeiten einschliesslich einer Berufung.\line \line {\b Transplantationsmedizin \u8211? weiterhin f\u252?hrende Position} \line CellCept (Mycophenolatmofetil) ist das weltweit am h\u228?ufigsten eingesetzte Immunsuppressivum. Das Umsatzwachstum 2007 war getragen von soliden Verk\u228?ufen in den Vereinigten Staaten und in Europa. Die verschreibenden \u196?rzte honorierten damit die bessere langfristige Schutzwirkung von CellCept im Vergleich zu anderen, toxischer wirkenden Mitteln.\line \line {\b Virologie \u8211? Tamiflu-Bestellungen f\u252?r Pandemievorsorge ausgeliefert} \line Die Verk\u228?ufe des Grippemittels Tamiflu (Oseltamivir) gingen in der zweiten Jahresh\u228?lfte 2007 deutlich zur\u252?ck, weil die meisten von Regierungen und Unternehmen zur Bevorratung erteilten Bestellungen inzwischen ausgeliefert sind. Richtlinien der WHO haben 2007 die Position von Tamiflu als Mittel der Wahl f\u252?r die Behandlung der Vogelgrippe gefestigt. Die saisonalen Verk\u228?ufe von Tamiflu in Japan fielen aufgrund beh\u246?rdlicher Einschr\u228?nkungen der Anwendung bei Heranwachsenden niedriger aus. Allerdings wurde dies durch eine wesentliche Erh\u246?hung der Verk\u228?ufe an die japanische Regierung zur Pandemievorsorge ausgeglichen. Das von Roche aufgebaute weltweite Produktionsnetzwerk ist derzeit in der Lage, bei Bedarf j\u228?hrlich 400 Millionen Behandlungszyklen Tamiflu herzustellen. Die Produktionsmengen wurden mittlerweile an die derzeitige Nachfrage angepasst, k\u246?nnen jedoch im Bedarfsfall wieder gesteigert werden. Im Juli beziehungsweise September erhielt Roche in den Vereinigten Staaten und in Europa die Zulassung f\u252?r Tamiflu in kleineren, niedriger dosierten Kapseln als alternative Darreichungsform, haupts\u228?chlich zur Behandlung von Kindern. \line Trotz eines insgesamt geringeren Marktvolumens in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa nahmen die Verk\u228?ufe von Pegasys (Peginterferon alfa-2a) zur Behandlung von Hepatitis B und C im Jahr 2007 weiter zu. Besonders kr\u228?ftig war das Wachstum in Schwellenm\u228?rkten wie China und der T\u252?rkei. Die Verk\u228?ufe von Copegus (Ribavirin) verzeichneten im Vergleich zu 2006 ein Wachstum von 6%, da die Einf\u252?hrung des Pr\u228?parats in Japan den durch Generika bedingten R\u252?ckgang in den USA sowie Europa/\u252?brigen Regionen mehr als aufwog. Der japanische Markt hat auf die Einf\u252?hrung der Kombinationstherapie Pegasys plus Copegus bei Hepatitis C positiv reagiert. Die im November auf der Jahrestagung der American Association for the Study of Liver Diseases vorgestellten Resultate einer richtungsweisenden Studie zeigen, dass die Kombinationsbehandlung Pegasys plus Copegus f\u252?r Patienten, die auf die Behandlung mit einem anderen Anti-HCV-Medikament nicht angesprochen haben, eine viel versprechende Alternative darstellt.\line \line Die HIV-Medikamente Fuzeon (Enfuvirtid) und Invirase/Fortovase (Saquinavir) von Roche verzeichneten im gesamten Jahr 2007 ein stetiges Wachstum. Im Oktober setzte die Europ\u228?ische Kommission die Marktzulassung des HIV-Medikaments Viracept (Nelfinavir) wieder in Kraft, nachdem sie diese vor\u252?bergehend aufgehoben hatte. Im Juni war Viracept auf allen von Roche belieferten M\u228?rkten zur\u252?ckgerufen worden, da in einigen Chargen erh\u246?hte Konzentrationen einer chemischen Verunreinigung entdeckt worden waren. \line \line Die kombinierten Verk\u228?ufe von Valcyte (Valganciclovir) und Cymevene (Ganciclovir), der Standardbehandlung f\u252?r Infektionen mit dem Zytomegalievirus bei Transplantationspatienten und Menschen mit HIV/Aids, stiegen 2007 erneut kr\u228?ftig an.\line \line {\b Entz\u252?ndungs-und Autoimmunkrankheiten \u8211? Zulassung von Actemra in USA und EU beantragt} \line Die Bereitschaft der \u196?rzte, MabThera/Rituxan zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis einzusetzen, nahm \u252?ber das gesamte Jahr 2007 zu. Das Pr\u228?parat \u8211? das erste und einzige selektiv auf die B-Zellen wirkende Medikament f\u252?r RA-Patienten, die ungen\u252?gend auf TNF-Hemmer ansprechen oder diese nicht vertragen \u8211? ist inzwischen in den wichtigsten europ\u228?ischen M\u228?rkten und in Nord- und Lateinamerika sowie anderen L\u228?ndern weltweit eingef\u252?hrt. Im Mai ver\u246?ffentlichte Daten zeigen, dass bei Patienten, deren RA nicht ausreichend auf einen oder mehrere TNF-Hemmer ansprach, MabThera das Krankheitsgeschehen g\u252?nstiger beeinflusste als der Einsatz eines weiteren TNF-Hemmers. Im Februar wurde den Verschreibungsinformationen in Europa der Hinweis auf neue Studienergebnisse hinzugef\u252?gt, die belegen, dass MabThera das Fortschreiten von Gelenksch\u228?den bei Patienten, die ungen\u252?gend auf TNF-Hemmer ansprechen oder diese nicht vertragen, erheblich verlangsamen kann. Im August erhielt MabThera eine Empfehlung des National Institute for Clinical Excellence (NICE) in England und Wales; es ist damit das erste und einzige Therapeutikum, das NICE denjenigen Patienten empfiehlt, die unzureichend auf eine oder mehrere Behandlungen mit TNF-Hemmern angesprochen haben.\line \line Actemra (Tocilizumab), der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, ist ein humanisierter monoklonaler Antik\u246?rper zur Hemmung von Interleukin-6 (IL-6), ein Schl\u252?sselprotein, das an den Entz\u252?ndungsprozessen bei RA massgeblich beteiligt ist. 2007 ergaben vier Phase-III-Studien einen signifikanten klinischen Vorteil bei einer breiten Auswahl von RA-Patienten, die mit Actemra behandelt worden waren. Gest\u252?tzt auf diese Ergebnisse reichte Roche im November in den Vereinigten Staaten und in der EU Antr\u228?ge auf Zulassung von Actemra zur Behandlung von RA ein. Bereits 2006 hatte Chugai in Japan die Zulassung f\u252?r das Medikament zur Behandlung von RA bei Erwachsenen sowie von systemischer juveniler idiopathischer Arthritis beantragt.\line \line {\b Stoffwechselkrankheiten \u8211? gutes Wachstum von Bonviva/Boniva} \line Bonviva/Boniva (Ibandrons\u228?ure) ist das erste und einzige Bisphosphonat-Pr\u228?parat, das als monatliche Tablette f\u252?r die Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zugelassen ist. In einem wettbewerbsintensiven Markt zeigten die Verk\u228?ufe des Medikaments weiterhin starkes Wachstum. Der gr\u246?sste Teil der Verk\u228?ufe entfiel auf die Vereinigten Staaten, wo der Marktanteil des Produkts (Gesamtzahl der Verschreibungen) auf \u252?ber 15% anstieg. Das anhaltende Wachstum wurde ausserdem unterst\u252?tzt durch die erfolgreiche Markteinf\u252?hrung der monatlich einzunehmenden Bonviva Tabletten in Frankreich und Spanien, durch weitere Markteinf\u252?hrungen von Bonviva Injektion sowie durch neue Daten zum Wirksamkeitsprofil, die zeigen, dass das Produkt das Risiko nichtvertebraler (nicht die Wirbels\u228?ule betreffender) Frakturen verringern kann.\line \line Die Verk\u228?ufe von Xenical (Orlistat 120 mg), dem verschreibungspflichtigen Medikament von Roche zur Gewichtsreduktion, gingen weltweit zur\u252?ck, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo der Roche-Partner GlaxoSmithKline (GSK) im Juni Orlistat 60 mg erfolgreich unter dem Handelsnamen alli als rezeptfreies Medikament auf den Markt brachte. Als Lizenzgeberin fliessen Roche aus Verk\u228?ufen von alli in den Vereinigten Staaten Lizenzeinnahmen zu. GSK besitzt die exklusiven Rechte an der Vermarktung rezeptfreier Darreichungsformen von Orlistat weltweit, mit Ausnahme Japans.\line \line {\b Forschung und Entwicklung \u8211? F+E-Pipeline weiter gest\u228?rkt} \line Im Berichtsjahr hat die Division Pharma 14 neue wichtige Zulassungsantr\u228?ge eingereicht und 18 wichtige Marktzulassungen erhalten. Anfang 2008 umfasste die Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline der Division 115 klinische Projekte, darunter 57 neue pharmazeutische Wirkstoffe und 58 zus\u228?tzliche Indikationen. 34 neue Wirkstoffe befinden sich derzeit in Phase I, 19 in Phase II und 4 in Phase III oder wurden bereits zur Zulassung eingereicht. Die Gesamtzahl von Pipeline-Projekten (neue Wirkstoffe und zus\u228?tzliche Indikationen) in weit fortgeschrittener Entwicklung erh\u246?hte sich 2007 von 47 auf 50.\line \line Bei Roche Pharma befinden sich derzeit 92 Projekte aus f\u252?nf therapeutischen Gebieten in der vorklinischen Forschung sowie 85 Projekte aus sechs Gebieten in der klinischen Entwicklung, darunter 9 in Phase 0 (\u220?bergang Pr\u228?klinik \u8211? klinische Entwicklung).\line Im Jahr 2007 wurden zehn von Roche gef\u252?hrte Projekte eingestellt beziehungsweise werden fortan von der jeweiligen Partnerorganisation weiterverfolgt. Sechs davon befanden sich in Phase I und vier in Phase II. Keines der Phase-III-Projekte wurde eingestellt.\line \line Pertuzumab ist ein Antik\u246?rper, der die Paarbildung (Dimerisierung) von HER2-Rezeptoren hemmt. Anfang 2008 soll mit der Rekrutierung von Patientinnen f\u252?r eine Phase-III-Studie zur Wirksamkeit von Pertuzumab bei metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs begonnen werden. Die Phase-II-Ergebnisse zeigten in der kombinierten Anwendung mit Herceptin eine bedeutende Wirksamkeit des Medikaments gegen Krebszellen bei Patientinnen mit vorbehandeltem metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs. Im Rahmen der Phase-III-Studie sollen Patientinnen mit nicht vorbehandeltem metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs entweder Herceptin plus Docetaxel oder eine Kombinationsbehandlung mit Herceptin, Docetaxel und Pertuzumab erhalten. Die potenzielle Rolle von Pertuzumab bei anderen Krebstypen wird ebenfalls untersucht.\line \line Ocrelizumab ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD20-Antik\u246?rper, der von Roche und Genentech f\u252?r die Behandlung von Autoimmunkrankheiten entwickelt wird. Wie MabThera/Rituxan richtet sich auch Ocrelizumab gegen entz\u252?ndungsf\u246?rdernde B-Zellen. Als humanisierter Antik\u246?rper hat das Medikament das Potenzial, weniger immunogen, besser vertr\u228?glich und bequemer verabreichbar zu sein. 2007 begann ein umfangreiches weltweites klinisches Entwicklungsprogramm mit drei Phase-III-Studien zu rheumatoider Arthritis und je einer Phase-III-Studie zu systemischem Lupus erythematodes und Lupusnephritis. Ausserdem soll im ersten Halbjahr 2008 ein Phase-II-Programm zu rezidivierend-remittierender Multipler Sklerose beginnen. \line \line Ein Mangel an HDL-Cholesterin, dem so genannten \u8222?guten\u8220? Cholesterin, erh\u246?ht das Risiko f\u252?r Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die von Japan Tobacco einlizenzierte Substanz R1658 (JTT-705) zielt darauf ab, die HDL-Cholesterin-Konzentration im Blut durch Hemmung des Cholesterylester-Transferproteins (CETP) anzuheben. Auf der Grundlage vielversprechender Phase-II-Daten hat Roche beschlossen, Phase-III-Studien mit R1658 zu beginnen.\line \line R1583 (BIM 51077, einlizenziert von Ipsen) ist ein langzeitwirksames Analogon zum glucagonartigen Peptid-1 (GLP-1), das derzeit zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wird. Die Struktur des Molek\u252?ls \u228?hnelt der des nat\u252?rlichen humanen Hormons GLP-1 und soll die Einnahme w\u246?chentlich oder in noch gr\u246?sseren Abst\u228?nden erm\u246?glichen. Die Phase-II-Studien zu R1583 wurden 2007 abgeschlossen, ihre ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Roche beabsichtigt, im ersten Halbjahr 2008 \u252?ber die \u220?berf\u252?hrung in die Phase III der klinischen Erprobung zu entscheiden.\line \line \line {\b Division Diagnostics} \line {\b Globale Marktf\u252?hrerschaft behauptet} \line \line 
		KennzahlenIn Millionen CHFProzentuale Veränderung in CHFProzentuale Veränderung in lok. WährungenIn % der Verkäufe
	
		Verkäufe9'350+7+6100
	
		- Professional Diagnostics4'294+9+846
	
		- Diabetes Care3'216+6+534
	
		- Molecular Diagnostics1'148-2-212
	
		- Applied Science692+11+118
	
		EBITDA2'580+3+227,6
	
		Betriebsgewinn vor Sonderpositionen1'648+16+1417,6
	
		Forschung und Entwicklung  787+2+18,4
	\line \line Mit einem Marktanteil von rund 19% konnte Roche Diagnostics 2007 die weltweit f\u252?hrende Position behaupten. Der Gesamtjahresumsatz der Division belief sich auf 9,3 Milliarden Franken und stieg damit im Vergleich zu 2006 um 6% in lokalen W\u228?hrungen (7% in Franken; 12% in US-Dollar). \u160?Die Gesch\u228?ftsbereiche Professional Diagnostics und Diabetes Care erzielten ein solides einstelliges Verkaufswachstum{\super 6} . Im Bereich Applied Science war die Wachstumsrate zweistellig. Wie erwartet belastete der Preisdruck auf industrielle Reagenzien weiterhin die Verk\u228?ufe von Roche Molecular Diagnostics, die gegen\u252?ber dem Vorjahr um 2% zur\u252?ckgingen. Sieht man von den industriellen Reagenzien ab, verzeichnete der Gesch\u228?ftsbereich einen Verkaufsanstieg von 3%. \line Zum Wachstum der Division haben alle Regionen beigetragen \u8211? Lateinamerika und Asien-Pazifik mit zweistelligen Zuwachsraten, Europa, Nordamerika und Japan mit einstelligen. Die Verk\u228?ufe im asiatisch-pazifischen Raum entwickelten sich ann\u228?hernd doppelt so schnell wie der Markt.\line \line Die \u220?bernahmen von 454 Life Sciences, BioVeris Corporation und NimbleGen Systems, Inc. wurden im Mai, Juni und August abgeschlossen. Im Januar 2008 hat Roche eine endg\u252?ltige \u220?bernahmevereinbarung mit Ventana Medical Systems, Inc. von Tucson (Arizona) unterzeichnet. Die \u220?bernahme von Ventana wird Roche den Einstieg in die gewebebasierte Diagnostik erm\u246?glichen und ist ein wichtiger Schritt in der Strategie der Gruppe, den Patienten personalisierte Gesundheitsl\u246?sungen anzubieten.\line \line Der Betriebsgewinn der Division stieg um 14% auf 1,6 Milliarden Franken, w\u228?hrend sich die Betriebsgewinnmarge um 1,3 Prozentpunkte auf 17,6% erh\u246?hte. Der Anstieg der Betriebsgewinnmarge ist haupts\u228?chlich der Verkaufszunahme zu verdanken. Ebenfalls positiv darauf ausgewirkt haben sich die Aufl\u246?sung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit BioVeris sowie das Ausbleiben betr\u228?chtlicher Wertminderungen von immateriellem Anlageverm\u246?gen, die im Jahr 2006 ausgewiesen worden waren. Diese Faktoren kompensierten die fortgesetzten hohen Investitionen in Produkteinf\u252?hrungen sowie den betr\u228?chtlichen R\u252?ckgang der Verk\u228?ufe industriell ben\u246?tigter Reagenzien im Berichtsjahr. Der EBITDA{\super 7}  belief sich auf 2,6 Milliarden Franken oder 27,6% der Verk\u228?ufe, verglichen mit 28,6% im Jahr 2006. Dieses Resultat liegt deutlich \u252?ber dem Branchendurchschnitt. \line \line {\b Professional Diagnostics \u8211? Marktanteil ausgebaut} \line Mit einem Verkaufswachstum von 8% konnte Roche Professional Diagnostics den Marktanteil im Jahr 2007 ausbauen. Das Immunchemie-Gesch\u228?ft war auch in diesem Jahr der wichtigste Wachstumstr\u228?ger. Mit einer Zuwachsrate von 13% entwickelte es sich zum siebten Mal in Folge schneller als der Markt. Bei den Produkten der klinischen Chemie wuchsen die Verk\u228?ufe um 3% in einem durch Konkurrenz und Preisdruck gepr\u228?gten Marktumfeld. Roche bleibt damit in allen M\u228?rkten mit Ausnahme der Vereinigten Staaten der f\u252?hrende Anbieter von Analyseger\u228?ten f\u252?r die klinische Chemie und die Immunchemie.\line \line Der Umsatzanstieg in der Immundiagnostik war haupts\u228?chlich auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Tests f\u252?r die kardialen Marker NT-proBNP und Troponin T sowie f\u252?r TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) zur Pr\u252?fung der Schilddr\u252?senfunktion zur\u252?ckzuf\u252?hren. Ein Vitamin-D-Test f\u252?r die Diagnose der Osteoporose und ein Test zur \u220?berwachung der MPA- (Mycophenols\u228?ure-)Therapie nach Herz- und Nierentransplantationen wurden im zweiten Halbjahr auf den Markt gebracht; von ihnen werden weitere Wachstumsimpulse erwartet. Die \u220?berwachung der Konzentration von MPA, der aktiven Form von CellCept, dem f\u252?hrenden Immunsuppressivum von Roche, erlaubt es dem Arzt, in kritischen Phasen das optimale Mass der Immunsuppression aufrecht zu erhalten \u8211? beispielsweise bei Therapiebeginn oder bei der Reduktion anderer, unvertr\u228?glicherer Medikamente zur Verhinderung von Abstossreaktionen. \line \line Die Nachfrage nach Analyseger\u228?ten der Systemfamilie cobas 6000 f\u252?r Labors mit mittlerem Probendurchsatz (bis etwa 500 Tests pro Tag) blieb weiterhin hoch und trug zum Wachstum der Verk\u228?ufe in den Bereichen Immunchemie und klinische Chemie bei. Der 2006 eingef\u252?hrte cobas 6000 war der erste Vertreter einer Reihe neuer modularer Plattformen, die darauf ausgelegt sind, Immunchemie und klinische Chemie zu integrieren und die Arbeit in unterschiedlich grossen diagnostischen Labors effizienter zu gestalten. Im Jahr 2007 kamen zwei weitere Konfigurationen auf den Markt, welche die Wettbewerbsf\u228?higkeit der Plattform erh\u246?hen; bis Ende 2008 werden alle sieben Konfigurationen des cobas 6000 verf\u252?gbar sein. \line \line Die Einf\u252?hrung der Tischger\u228?te-Serie cobas 4000 f\u252?r kleine bis mittelgrosse Labors begann Anfang 2007 mit dem Analyseger\u228?t cobas e 411 f\u252?r die Immundiagnostik. Bis Ende 2008 wird die vollst\u228?ndige Serie cobas 4000 auf dem Markt sein, einschliesslich des Systems cobas c 311 f\u252?r die klinische Chemie.\line \line Im Juni festigten Roche und die japanische Sysmex Corporation ihre langj\u228?hrige Partnerschaft durch die Verl\u228?ngerung eines Vertrags, der Roche exklusive Vertriebsrechte f\u252?r H\u228?matologieinstrumente von Sysmex in einigen M\u228?rkten Europas, Lateinamerikas, im s\u252?dlichen Afrika und in Ozeanien einr\u228?umt. Das H\u228?matologiegesch\u228?ft zeigt in allen Regionen, die der neue Zehnjahresvertrag abdeckt, hohe zweistellige Zuwachsraten. Ebenfalls verl\u228?ngert wurde eine Partnerschaftsvereinbarung mit Sysmex in Bezug auf Urinanalyse-Systeme; bei diesen Produkten lag das Verkaufswachstum 2007 \u252?ber dem Markt.\line \line Bei den Schnelldiagnostikprodukten wurde ein Umsatzwachstum von 7% erreicht, wozu der anhaltende Trend zur Dezentralisierung bei der Durchf\u252?hrung von Tests beitrug. Die Verk\u228?ufe von Blutgerinnungsmessger\u228?ten legten um 14% zu. Tr\u228?ger dieser Entwicklung waren der CoaguChek XS f\u252?r die Patientenselbstkontrolle und der CoaguChek XS Plus f\u252?r den professionellen Anwender, die beide seit 2006 in den ersten M\u228?rkten erh\u228?ltlich sind. Nach der Einf\u252?hrung in den Vereinigten Staaten und in Japan im ersten Halbjahr 2007 sind diese Systeme auch in diesen wichtigen neuen M\u228?rkten sehr positiv aufgenommen worden. Die Verk\u228?ufe im Bereich Herzmarker beschleunigten sich seit der Markteinf\u252?hrung des neuen Systems cobas h 232 Anfang 2007 stetig: Das tragbare Herztestger\u228?t liefert schon nach 15 Minuten \u228?usserst zuverl\u228?ssige Ergebnisse. Die Verk\u228?ufe von Accu-Chek Inform Blutzuckermessger\u228?ten und dazugeh\u246?rigen Teststreifen f\u252?r die Klinik stiegen signifikant, was massgeblich darauf zur\u252?ckzuf\u252?hren ist, dass immer mehr US-amerikanische Kliniken Protokolle zur strengen Blutzuckereinstellung einf\u252?hren.\line \line Das Portfolio von Produkten f\u252?r den ambulanten Einsatz wurde im November um den Accutrend Plus (cobas h 152) erweitert, ein Handger\u228?t zur Bestimmung des Cholesterin-, Triglyzerid- und Zuckerspiegels (wichtige Indikatoren f\u252?r das Risiko einer Herzerkrankung) sowie der Laktatkonzentration im Blut. Roche geht davon aus, dass dieses benutzerfreundliche Ger\u228?t 2008 zu weiterem Wachstum beitragen wird.\line \line Die Integration der im Juni \u252?bernommenen BioVeris Corporation schreitet wie geplant voran. Mit dieser Transaktion gelangte Roche in den Besitz s\u228?mtlicher Patente f\u252?r die Elektrochemilumineszenz-Technologie (ECL), auf der die Elecsys-Produkte basieren. Dadurch kann Roche mit ihrem schnell wachsenden Immunchemiegesch\u228?ft in neue Felder wie zum Beispiel Life-Science-Forschung, klinische Studien und Arzneimittelentwicklung vorstossen.\line \line Im November schloss die Division mit der Ortho-Clinical Diagnostics, Inc. und Novartis Vaccines & Diagnostics eine Lizenzvereinbarung ab, die Roche Zugang zum umfassenden Portfolio der von den beiden Vertragspartnern gehaltenen Patente f\u252?r die Immundiagnostik des Hepatitis-C-Virus (HCV) gew\u228?hrt. Die Vereinbarung sieht ausserdem eine gegenseitige Lizenzvergabe f\u252?r Patente von Roche Diagnostics vor. Auf dem Gebiet der HCV-Nukleins\u228?uretests hat Roche bereits heute eine f\u252?hrende Position inne; die Vereinbarung wird die Position des Unternehmens als Anbieter von Immunoassays zum Nachweis dieses Virus, das h\u228?ufig zu Lebererkrankungen wie chronischer Hepatitis, Zirrhose und Leberkrebs f\u252?hrt, weiter st\u228?rken.\line \line {\b Diabetes Care \u8211? behauptet weltweit f\u252?hrende Position} \line Roche Diabetes Care behauptete auch 2007 die globale Marktf\u252?hrerschaft. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld stieg der Gesamtjahresumsatz um 5% und damit etwas langsamer als der Marktdurchschnitt. Entwicklungen im Gesundheitswesen, die sich auf Preisgestaltung und Kosten\u252?bernahme auswirkten, belasteten das Verkaufswachstum in mehreren Schl\u252?sselm\u228?rkten.\line \line Mit den Blutzuckermesssystemen Accu-Chek Aviva und Accu-Chek Compact wurden Verkaufszuw\u228?chse erzielt, die den r\u252?ckl\u228?ufigen Umsatz beim \u228?lteren Accu-Chek Advantage ausglichen. Die Verk\u228?ufe des Accu-Chek Aviva zogen gegen\u252?ber 2006 durch die Einf\u252?hrung auf weiteren M\u228?rkten und eine st\u228?rkere Marktdurchdringung deutlich an. Accu-Chek Active, ein kompaktes, robustes Messger\u228?t, dass \u252?berall unauff\u228?llig zur Blutzuckerselbstkontrolle eingesetzt werden kann, verkaufte sich ebenfalls gut, vor allem in mehreren L\u228?ndern der Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika sowie in S\u252?damerika.\line \line Die Verk\u228?ufe von Systemen zur Insulinverabreichung wuchsen zweistellig, angetrieben durch Verkaufszuw\u228?chse in Europa und Nordamerika. Die Aufnahme der Accu-Chek Spirit Insulinpumpe durch die Anwender im ersten vollen Jahr auf dem US-Markt war positiv.\line \line Drei neue Produkte erweiterten 2007 das Portfolio im Bereich Diabetes Care: Das Blutzuckermessger\u228?t Accu-Chek Performa, das im ersten Quartal auf den Markt kam, minimiert automatisch die Beeinflussung der Testergebnisse durch Temperatur und weitere Faktoren. Im vierten Quartal wurde in Deutschland, Grossbritannien und Norwegen ein neues Modell des Accu-Chek Compact Messger\u228?ts eingef\u252?hrt. Nebst anderen Merkmalen und Vorteilen zeichnet sich dieses All-in-one-System dadurch aus, dass es mit einer Teststreifen-Trommel ausgestattet ist und sich selbstt\u228?tig kodiert. Dies erh\u246?ht die Sicherheit und verringert die Arbeitsschritte beim Testen auf die H\u228?lfte. Accu-Chek 360\u176?, die dritte Produktneuheit des vergangenen Jahres, ist ein Softwarepaket, mit dessen Hilfe Menschen mit Diabetes und die sie behandelnden \u196?rzte und medizinischen Betreuer Blutzuckerwerte, Insulindosen und andere gesundheitsbezogene Informationen schnell und bequem speichern, verfolgen und auswerten k\u246?nnen. Die Einf\u252?hrung aller drei Produkte wird 2008 fortgesetzt.\line \line {\b Molecular Diagnostics \u8211? Umsatz mit Virologieprodukten weiter gewachsen} \line Mit einem Anteil von 36% an einem wachsenden, jedoch zunehmend wettbewerbsintensiven Markt konnte der Bereich Molecular Diagnostics seine Marktf\u252?hrerschaft behaupten. Der Gesamtumsatz sank um 2%, da die Ertr\u228?ge aus dem Gesch\u228?ft mit industriellen Reagenzien weiter r\u252?ckl\u228?ufig waren. Sieht man von diesen Reagenzien ab, stiegen die Verk\u228?ufe gegen\u252?ber dem Vorjahr um 3%. \line \line Die Verk\u228?ufe von Virologieprodukten, dem umsatzst\u228?rksten Segment des Gesch\u228?ftsbereichs Molecular Diagnostics, stiegen um 4%. Die Platzierungen der automatisierten Plattform Cobas AmpliPrep/Cobas TaqMan (CAP/CTM) in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum verlaufen weiterhin erfolgreich. Im zweiten Halbjahr 2007 wurde die Plattform in den Vereinigten Staaten und in Japan erfolgreich eingef\u252?hrt. \line \line In Japan wurden automatisierte Tests auf HIV-1- sowie Hepatitis-B- und -C-Viren (HBV, HCV) f\u252?r die CAP/CTM-Plattform auf den Markt gebracht; \u252?berdies wurde der HIV-1-Test in den Vereinigten Staaten eingef\u252?hrt. In Europa, wo sie seit 2005 verf\u252?gbar sind, stossen alle drei Tests auf anhaltend gute Resonanz. Bis Ende des Jahres wurden mit 122 US-Labors Liefervertr\u228?ge f\u252?r den HIV-1-Test unterzeichnet, darunter ein Dreijahresvertrag mit LabCorp of America. F\u252?r 2008 erwartet Roche die US-Zulassung und -Markteinf\u252?hrung des HCV-Tests f\u252?r die CAP/CTM-Plattform und eines HBV-Tests f\u252?r das System Cobas TaqMan 48; damit wird Roche als erstes Unternehmen in den Vereinigten Staaten ein komplettes Paket automatischer Echtzeit-PCR-Tests f\u252?r die wichtigsten Virus-Marker anbieten.\line \line Im zweitgr\u246?ssten Segment, dem Blut-Screening, ging der Jahresumsatz in einem kompetitiven Umfeld um 1% zur\u252?ck. Im Oktober schloss Roche einen F\u252?nfjahresvertrag ab, der 2008 in Kraft tritt und die Lieferung des voll integrierten und automatisierten Testsystems cobas s 401 sowie des cobas TaqScreen MPX Multiplex-Tests f\u252?r das Screening s\u228?mtlicher Blutprodukte des Japanischen Roten Kreuzes (rund 5 Millionen Blutspenden im Jahr) beinhaltet. Der MPX Test weist sowohl HIV-1 (Gruppe M und O) und HIV-2 als auch Hepatitis-B- und -C-Viren in Blutspenden und Blutplasma nach. Bereits jetzt arbeiten in ganz Europa mehr als 50 Zentren mit diesem Test und setzen ihn auf dem vollautomatisierten modularen System cobas s 201 ein. Die Zulassung und Einf\u252?hrung in den Vereinigten Staaten wird f\u252?r 2008 erwartet, wo er ebenfalls auf dem cobas s 201 eingesetzt werden soll. Das System cobas s 201 wurde in den Vereinigten Staaten bereits im zweiten Halbjahr 2007 mit einem Test zum Nachweis des West-Nil-Virus auf den Markt gebracht. \line \line Auch die Amplicor- und Linear-Array-Tests zum Nachweis und zur Identifizierung von Niedrigrisiko- und Hochrisiko-Typen des menschlichen Papillomavirus (HPV) haben zum Wachstum beigetragen. Anhaltende Infektionen mit bestimmten HPV-Typen geh\u246?ren zu den Hauptursachen f\u252?r Geb\u228?rmutterhalskrebs. \line \line {\b Applied Science \u8211? Wachstum deutlich \u252?ber dem Life-Science-Markt} \line Die Verk\u228?ufe von Roche Applied Science stiegen 2007 um 11% und entwickelten sich damit deutlich besser als der Life-Science-Markt insgesamt. Prim\u228?r dazu beigetragen haben erneut der LightCycler 480, die Genome Sequencer Systeme sowie die Forschungsreagenzien. S\u228?mtliche Hauptprodukte des Gesch\u228?ftsbereichs verkauften sich gut. Roche Applied Science verteidigte die Position im Markt f\u252?r Genomiksysteme und konnte den Anteil am schnell wachsenden Markt f\u252?r DNS-Sequenzierungsprodukte sogar mehr als verdoppeln. Diese deutliche Steigerung ist vor allem auf das vielseitige, ultraschnelle System Genome Sequencer FLX zur\u252?ckzuf\u252?hren, das in der ersten Jahresh\u228?lfte 2007 herausgebracht wurde. Neue, ebenfalls 2007 eingef\u252?hrte Genscan-Software und Reagenzien haben die Vielseitigkeit des LightCycler 480 noch gesteigert; mit seiner Hilfe k\u246?nnen jetzt DNS-Proben sowohl auf bisher unbekannte als auch bekannte Genvarianten untersucht werden.\line \line Die Integration der 2007 \u252?bernommenen 454 Life Sciences und NimbleGen Systems, Inc. schreitet wie geplant voran. Dank dieser Akquisitionen verf\u252?gt Roche nun \u252?ber das branchenweit umfassendste Angebot an Workflow-L\u246?sungen mit hohem Durchsatz zur Ergr\u252?ndung der Geheimnisse des menschlichen Genoms. Im November baute der Gesch\u228?ftsbereich auch seine Kapazit\u228?ten im Bereich der Zellanalyse aus, indem mit der ACEA Biosciences Inc. ein Exklusivvertrag \u252?ber die Entwicklung, Bereitstellung und Distribution von Systemen auf Basis der Echtzeit-Zellanalysetechnologie von ACEA abgeschlossen wurde. \line \line Die industriell ben\u246?tigten Reagenzien und Substrate machen einen grossen Teil des Umsatzes von Roche Applied Science aus und trugen auch 2007 wesentlich zum Wachstum bei. \line \line {\b \u220?ber Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2007 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 9,3 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und hat 2007 \u252?ber 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche besch\u228?ftigt rund 79 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com (http://www.roche.com).\line \line \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \line \line Annex\line  (http://www.roche.com/mrar07ane.pdf)\line {\b Weitere Informationen} \line - Gesch\u228?ftsbericht 2007 ( http://www.roche.com/investors/annual_reports)\line - Pr\u228?sentationen / Live Broadcast Medienkonferenz ( http://www.roche.com/media/media_releases/med-cor-2008-01-30b) (ab 10.00 Uhr)\line - Bilder der Medienkonferenz (http://www.roche.com/pages/downloads/photosel/080130/) (ab 14.00 Uhr)\line - Roche Pharma-Pipeline ( http://www.roche.com/research_and_development/pipeline/roche_pharma_pipeline)\line \line \line {\b N\u228?chste Termine} \line - Generalversammlung: 4. M\u228?rz\line - Ums\u228?tze 1. Quartal 2008: 17. April (provisorisch)\line - Halbjahresabschluss 2008: 24. Juli (provisorisch)\line - Ums\u228?tze Neun Monate 2008: 21. Oktober (provisorisch)\line \line \line \par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 D{\b isclaimer: Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen\line } Dieses Dokument enth\u228?lt gewisse zukunftsgerichtete Aussagen. Diese k\u246?nnen unter anderem erkennbar sein an Ausdr\u252?cken wie \u8222?sollen", \u8222?annehmen", \u8222?erwarten\u8220?, \u8222?rechnen mit", \u8222?beabsichtigen", \u8222?anstreben", \u8222?zuk\u252?nftig", \u8222?Ausblick\u8220? oder \u228?hnlichen Ausdr\u252?cken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Pl\u228?nen oder Absichten usw. Die k\u252?nftigen tats\u228?chlichen Resultate k\u246?nnen wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produkteinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Ver\u228?nderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verz\u246?gerung oder Nichteinf\u252?hrung neuer Produkte infolge Nichterteilung beh\u246?rdlicher Zulassungen oder anderer Gr\u252?nde; (4) W\u228?hrungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzm\u228?rkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erh\u246?hter beh\u246?rdlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgew\u228?hrung von Schutz durch Immaterialg\u252?terrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und beh\u246?rdliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative Publizit\u228?t und Medienberichte. Die Aussage betreffend das Wachstum des Gewinns pro Titel ist keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel f\u252?r eine gegenw\u228?rtige oder sp\u228?tere Periode die in der Vergangenheit ver\u246?ffentlichten Zahlen f\u252?r den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder \u252?bertreffen wird.\line \line 1) Marktwachstumsdaten hier und an anderen Stellen laut IMS (bis Ende Oktober 2007).\line 2) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale W\u228?hrungen.\line 3) Die Kennzahl entspricht dem Betriebsgewinn vor Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellem Anlageverm\u246?gen sowie vor Wertminderungen des Anlageverm\u246?gens.\line 4) Wichtigste Onkologiepr\u228?parate: MabThera/Rituxan, Herceptin, Avastin, Xeloda, Tarceva, NeoRecormon, Kytril, Neutrogin, Neupogen, Bondronat, Roferon-A, Furtulon, Vesanoid.\line 5) Roche definiert \u8222?Europa/\u252?brige Regionen\u8220? als Europa plus alle anderen L\u228?nder ausser Japan und den USA.\line 6) Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die genannten Wachstumsraten auf lokale W\u228?hrungen.\line 7) Die Kennzahl entspricht dem Betriebsgewinn vor Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellem Anlageverm\u246?gen sowie vor Wertminderungen des Anlageverm\u246?gens.\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \line \line \par}

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