{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 26. September 2007\line \line {\b Herceptin 
kann Tumoren vollst\u228?ndig zerst\u246?ren und verringert m\u246?glicherweise die Notwendigkeit der Mastektomie bei 
Frauen mit entz\u252?ndlichem HER2-positiven Brustkrebs \u8211? einer der aggressivsten und am schnellsten wachsenden 
Formen der Erkrankung} \line \line Neue Daten zeigen, dass die Gabe von Herceptin 
(Trastuzumab) zus\u228?tzlich zur Chemotherapie vor der Brustkrebsoperation 
(neoadjuvante Therapie) bei fast dreimal so vielen Frauen mit entz\u252?ndlichem HER2-positiven Brustkrebs 
im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie den Tumor vollst\u228?ndig zerst\u246?rt. Entz\u252?ndlicher Brustkrebs ist 
eine seltene, jedoch \u228?usserst aggressive Form der Erkrankung \u8211? der Tumor breitet sich rasch aus, erfordert 
h\u228?ufig eine totale Mastektomie (Brustentfernung) und hat eine schlechtere Prognose als andere Formen 
von Brustkrebs. Diese Ergebnisse sind besonders bedeutsam, weil die Behandlung mit Herceptin in dieser 
Situation effektiv zu mehr brusterhaltenden Operationen und vor allem m\u246?glicherweise zu einer h\u246?heren 
\u220?berlebensrate f\u252?hren kann.\line \line \u8220?Es hat sich erneut gezeigt, dass Herceptin 
f\u252?r Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs von bedeutendem Nutzen ist,\u8221? sagte Prof. Dr. med. Wolfgang 
Eiermann, medizinischer Direktor der Frauenklinik vom Roten Kreuz in M\u252?nchen. \u8220?Herceptin verl\u228?ngert 
nachweislich das Leben aller Patientinnen mit HER2-positiver Erkrankung, weshalb diese j\u252?ngsten Ergebnisse 
f\u252?r die betroffenen Frauen mit entz\u252?ndlichem Brustkrebs, einer besonders verheerenden Form der Erkrankung, 
eine erfreuliche Nachricht sein werden.\u8221? \line \line Eine HER2-positive Erkrankung 
wird bei bis zu 30% aller F\u228?lle von Brustkrebs diagnostiziert.{\super 1}  Sie verlangt 
besondere Aufmerksamkeit, weil die Tumoren typischerweise rasch wachsen und eine hohe Wahrscheinlichkeit 
eines R\u252?ckfalls besteht. Die neoadjuvante Therapie soll dazu beitragen, dass nicht operierbare Tumoren 
schrumpfen und dadurch schliesslich doch entfernt werden k\u246?nnen, sodass mehr brusterhaltende Operationen 
m\u246?glich sind.\line \line Die Ergebnisse der NeOAdjuvant Herceptin (NOAH) Studie 
zeigten, dass Herceptin plus Chemotherapie bei fast dreimal so vielen Patientinnen mit entz\u252?ndlichem 
Brustkrebs (55% vs. 19%, p=0,004) wie die Chemotherapie allein zum vollst\u228?ndigen Verschwinden des Tumors 
in der Brust (d.h. zu einem kompletten pathologischen Ansprechen auf die Behandlung) f\u252?hrte.{\super 2}  
Zudem bewirkte die Kombinationstherapie bei 48% der Patientinnen ein vollst\u228?ndiges Verschwinden der 
Tumoren sowohl aus der Brust als auch aus den Lymphknoten (totales pathologisches Ansprechen auf die 
Behandlung), verglichen mit nur 13% der Patientinnen, die nur eine Chemotherapie erhielten (p=0,002). 
Die Behandlung war gut vertr\u228?glich und zeigte eine annehmbare kardiale Sicherheit. Die Studie l\u228?uft 
noch, und die Daten zum ereignisfreien \u220?berleben werden weiter erhoben. \line \line {\b \u220?ber 
die NOAH-Studie} \line NOAH ist eine Phase-III-Studie zur Beurteilung von neoadjuvant 
verabreichtem Herceptin in Kombination mit einer Chemotherapie bei Patientinnen mit HER2-positivem lokal 
fortgeschrittenem Brustkrebs (LABC). Die Patientinnen wurden entsprechend ihrem HER2-Status einer von 
zwei Gruppen zugeteilt. Alle Patientinnen erhielten vor der Operation eine neoadjuvante Chemotherapie 
mit drei Zyklen Doxorubicin-Paclitaxel (AT), vier Zyklen Paclitaxel (T) und drei Zyklen Cyclophosphamid/Methotrexat/5-Fluorouracil 
(CMF). Patientinnen mit HER2-positiver Erkrankung erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder zus\u228?tzlich 
Herceptin f\u252?r ein Jahr oder nur die Chemotherapie. \line Von 228 auswertbaren Patientinnen 
mit HER2-positivem Brustkrebs, die in die Studie aufgenommen wurden, hatten 61 einen entz\u252?ndlichen (inflammatorischen) 
Brustkrebs (IBC). Von den 99 auswertbaren Patientinnen mit HER2-negativem Brustkrebs hatten 14 einen 
IBC. 31 Patientinnen mit HER2-positivem IBC erhielten Herceptin zus\u228?tzlich zur Chemotherapie. \line \line Die 
NOAH-Studie wird gemeinsam von der Fondazione Michelangelo, der Grupo SOLTI und Roche durchgef\u252?hrt.\line \line {\b \u220?ber 
Brustkrebs } \line Brustkrebs ist die weltweit am h\u228?ufigsten auftretende Krebserkrankung 
bei Frauen.{\super 3}  Jedes Jahr werden weltweit \u252?ber eine Million neue F\u228?lle von 
Brustkrebs diagnostiziert, und fast 400 000 Frauen sterben j\u228?hrlich an dieser Krankheit.{\super 4} \line \line Beim 
HER2-positiven Brustkrebs sind auf der Oberfl\u228?che der Tumorzellen erh\u246?hte Mengen des HER2-Proteins vorhanden. 
Man spricht auch von einer \u8216?HER2-\u220?berexpression\u8217?. Hohe Konzentrationen von HER2 zeigen sich bei einer 
besonders aggressiven Form von Brustkrebs, die schlecht auf eine Chemotherapie anspricht. Untersuchungen 
haben ergeben, dass bei rund 20\u8211?30 % der Frauen mit Brustkrebs ein HER2-positiver Tumor vorliegt. \line \line {\b \u220?ber 
Herceptin (Trastuzumab)} \line Herceptin ist ein humanisierter Antik\u246?rper, der entwickelt 
wurde, um gezielt die Funktion von HER2 zu hemmen. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen 
Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Die Wirkung von Herceptin zeigte sich sowohl bei Brustkrebs 
im Fr\u252?hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) Brustkrebs. Nicht nur als Monotherapie, 
sondern auch in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie oder im Anschluss an eine Standard-Chemotherapie 
konnte bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprechrate, das krankheitsfreie 
\u220?berleben sowie das Gesamt\u252?berleben bei Aufrechterhaltung der Lebensqualit\u228?t verbessert werden.\line \line In 
der Europ\u228?ischen Union wurde Herceptin im Jahr 2000 zur Behandlung von fortgeschrittenem (metastasierendem) 
HER2-positivem Brustkrebs und 2006 zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs im Fr\u252?hstadium zugelassen. 
Bei fortgeschrittenem Brustkrebs ist Herceptin in Kombination mit Paclitaxel f\u252?r die Erstlinientherapie 
zugelassen, wenn Anthracycline nicht geeignet sind; zudem ist es in Kombination mit Docetaxel f\u252?r die 
Erstlinientherapie und als Monotherapeutikum f\u252?r die Drittlinientherapie zugelassen. Ausserdem ist Herceptin 
in Kombination mit einem Aromatasehemmer f\u252?r die Behandlung von postmenopausalen Frauen mit doppelt 
positivem metastasiertem Brustkrebs (HER2- und Hormonrezeptor-positiv) zugelassen. Bei Brustkrebs im 
Fr\u252?hstadium ist Herceptin f\u252?r die Begleittherapie nach einer (adjuvanten) Standard-Chemotherapie zugelassen. 
\line \line Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in 
den \u252?brigen L\u228?ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben sich weltweit rund 400 000 Patientinnen mit 
HER2-positivem Brustkrebs einer Therapie mit Herceptin unterzogen.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t 
von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- 
und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf 
weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten 
sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 
Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche unterh\u228?lt 
Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern \u8211? hierzu 
geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai \u8211? und investiert jedes Jahr ungef\u228?hr 7 Milliarden 
Franken in die Forschung und Entwicklung. Die Roche-Gruppe besch\u228?ftigt weltweit rund 75\u8217?000 Mitarbeitende. 
Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com (http://www.roche.com).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\line \line 1) Harries M, Smith 
I. The development and clinical use of trastuzumab (Herceptin). Endocr Relat Cancer 9: 75-85, 2002.\line 2) 
Baselga J, et al., Efficacy of Neoadjuvant Trastuzumab in Patients With Inflammatory Breast Cancer: 
Data From the NOAH (NEOADJUVANT HERCEPTIN) Phase III Trial. Abstract #2030. ECCO Meeting 2007.\line 3) 
Weltgesundheitsorganisation, WHO, http://www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/ \line 4) 
Ferlay J, et al., GLOBOCAN 2002. Cancer Incidence, Mortality and Prevalence Worldwide. IARC CancerBase 
No.5, Version 2.0. IARCPress, Lyon, 2004. 2004\par}\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
