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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 23. Juli 2007\line \line {\b Kleinere 
Kapseln des Grippemittels Tamiflu erhalten Zulassungsempfehlung in Europa } \line Kapseln 
zu 30 mg und 45 mg als praktische Alternative zur Suspension f\u252?r die Behandlung der saisonalen Grippe 
und zur Pandemievorsorge bei Kindern\line \line Roche hat heute mitgeteilt, dass 
der Ausschuss f\u252?r Humanarzneimittel (CHMP) der Europ\u228?ischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) die Zulassungsempfehlung 
f\u252?r Tamiflu (Oseltamivir) Kapseln zu 30 mg und 45 mg erteilt hat. Bisher war Tamiflu nur in Kapseln 
zu 75 mg und als Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen erh\u228?ltlich. Die Kapseln mit der 
niedrigeren Dosierung stellen eine praktische Alternative f\u252?r die Behandlung und Vorbeugung der Influenza 
vom Typ A und B bei Patienten ab dem Alter von einem Jahr dar. Da die Kapseln l\u228?nger haltbar sind (f\u252?nf 
Jahre) als die bisher f\u252?r Kinder verwendete Suspension (zwei Jahre), bieten sie auch Vorteile f\u252?r die 
staatliche Pandemievorsorge. \line Die Zulassung der niedriger dosierten Kapseln wurde vor 
kurzem von der amerikanischen Gesundheitsbeh\u246?rde FDA erteilt. \line Das Zulassungsgesuch f\u252?r 
Kapseln mit niedrigerer Dosis wurde im Februar 2007 eingereicht, basierend auf den Daten, die bereits 
f\u252?r die Kapseln zu 75 mg zur Verf\u252?gung stehen. Die einzige \u196?nderung betrifft die Gr\u246?sse der Kapsel sowie 
die Menge des in der Kapsel enthaltenen Wirkstoffs Oseltamivir. Die Herstellungsmethode \u228?ndert sich 
nicht. Die kleinen Kapseln sind l\u228?nger haltbar und ben\u246?tigen erheblich weniger Lagerplatz das bereits 
zugelassene Trockenpulver zur Herstellung einer Suspension f\u252?r Kinder. Dies ist von entscheidender Bedeutung 
in Anbetracht der Mengen des Arzneimittels, die eingelagert werden m\u252?ssen, und erm\u246?glicht auch eine 
einfachere Verteilung im Falle einer Pandemie.\line \line {\b \u220?ber Tamiflu} \line Tamiflu, 
ein oraler Neuraminidasehemmer, ist gegen alle klinisch bedeutsamen Grippeviren wirksam. Es blockiert 
die Wirkung des Enzyms Neuraminidase auf der Oberfl\u228?che des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann 
sich das Virus nicht in weitere Zellen im K\u246?rper ausbreiten und diese infizieren. Tamiflu ist der einzige 
Neuraminidasehemmer, der f\u252?r die Behandlung und Vorbeugung der Grippe bei Kindern im Alter von 1 bis 
5 Jahren zugelassen ist. \line \line {\b Auswirkung der Grippe bei Kindern} \line Die 
Grippe stellt f\u252?r die schw\u228?chsten Mitglieder unserer Gesellschaft \u8211? und dazu geh\u246?ren auch Kleinkinder 
und S\u228?uglinge \u8211? eine besondere Gefahr dar. So werden beispielsweise Kinder unter zwei Jahren ebenso 
h\u228?ufig wegen einer Grippe station\u228?r behandelt wie \u252?ber 65-j\u228?hrige Menschen. Sch\u228?tzungen zufolge erkranken 
Kinder dreimal h\u228?ufiger an Grippe als Erwachsene: Allj\u228?hrlich erkrankt im Durchschnitt jeder zehnte 
Erwachsene, jedoch jedes dritte Kinder an Grippe. Neue Grippemedikamente f\u252?r Kinder sind dringend erforderlich, 
da Kinder sehr viel schwerer an der saisonalen Grippe erkranken als Erwachsene.\line \line {\b \u220?ber 
Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu bewirkt:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Verringerung des Schweregrades der Symptome um 38%\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - einen R\u252?ckgang 
grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentz\u252?ndung und Sinusitis um 67% bei ansonsten gesunden 
Menschen \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine Verk\u252?rzung der Krankheitsdauer um 37%\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Schutzwirkung von bis zu 89% gegen den Ausbruch der Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen, die engen 
Kontakt zu grippekranken Patienten hatten\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Bei Kindern bewirkt Tamiflu:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Verringerung des Schweregrades und der Dauer der Grippesymptome um 36%\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Senkung der H\u228?ufigkeit grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) um 44% gegen\u252?ber Kindern, 
die mit Standardmedikamenten behandelt wurden.\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Der 
Beitrag von Roche zur Unterst\u252?tzung der Regierungen bei der Pandemievorsorge} \line Nach 
Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann gegenw\u228?rtig nur mit rechtzeitig angelegten Vorr\u228?ten 
sichergestellt werden, dass bei einer Pandemie ausreichende Mengen von antiviralen Medikamenten zur 
Verf\u252?gung stehen. Roche arbeitet eng mit der WHO und den Regierungen zusammen, um die Wichtigkeit von 
Medikamentenvorr\u228?ten f\u252?r den Fall einer Grippepandemie zu verdeutlichen. Roche hat aus weltweit \u252?ber 
80 L\u228?ndern Bestellungen \u252?ber Tamiflu f\u252?r insgesamt 215 Millionen Behandlungen erhalten und ausgef\u252?hrt. 
Der Umfang der Bestellungen ist je nach Land verschieden, wobei Frankreich, Finnland, Grossbritannien, 
Irland, Island, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen und die Schweiz Vorr\u228?te von Tamiflu 
anlegen bzw. anzulegen gedenken, die f\u252?r 20-40% der Bev\u246?lkerung ausreichen. Nur wenige Regierungen haben 
bislang Vorr\u228?te von Darreichungsformen f\u252?r Kinder angelegt. Roche hat der WHO ausserdem 5,125 Millionen 
Packungen Tamiflu gespendet, die im Falle einer Pandemie f\u252?r den internationalen Soforteinsatz und f\u252?r 
den regionalen Einsatz bestimmt sind.\line \line {\b Roche und Gilead} \line Tamiflu 
wurde von Gilead Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. Roche und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam 
die klinische Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen Registrierung und Markteinf\u252?hrung 
des Medikaments federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der im November 2005 ge\u228?nderten \u220?bereinkunft zwischen den beiden 
Unternehmen entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von Unterlizenzen f\u252?r die Versorgung 
mit Oseltamivir im Falle einer Pandemie. Um allen bed\u252?rftigen Patienten einen einfacheren Zugang zu 
Tamiflu zu erm\u246?glichen, hat Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Unterlizenzen vertrieben werden, 
auf das Recht verzichtet, volle Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t 
von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- 
und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf 
weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten 
sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 
Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt 
weltweit rund 75'000 Mitarbeitende und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Influenza (http://www.health-kiosk.ch/start_grip.htm)\line - 
Weitere Informationen \u252?ber Tamiflu ( http://www.roche.com/med_mbtamiflu05e.pdf)\line - Weitere Informationen 
\u252?ber die Grippe ( http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - Informationen der WHO \u252?ber Influenza (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - 
Informationen der WHO \u252?ber Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
