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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 27. Juni 2007\line \line \line {\b Erste 
Ergebnisse einer Phase-III-Studie zur Beurteilung von CellCept bei Lupus Nephritis } \line \line Aspreva 
Pharmaceuticals und Roche stellten heute erste Ergebnisse einer klinischen Phase-III-Studie vor, in 
der CellCept (orales Mycophenolat-Mofetil, MMF) bei Patienten mit Lupus Nephritis \u8211? zur Induktion einer 
Ansprache auf die Therapie in der Induktionsphase \u8211? mit intraven\u246?sem Cyclophosphamid (IVC), der gegenw\u228?rtigen 
Standardtherapie, verglichen wird.\line \line Obwohl die Responseraten in beiden 
Behandlungsarmen \u228?hnlich waren, wurde das prim\u228?re Ziel der Studie nicht erreicht \u8211? nachzuweisen, dass 
MMF zur Induktion einer Therapieresponse IVC bei dieser Krankheit \u252?berlegen ist. Die Ergebnisse beziehen 
sich auf die Induktionsphase dieser Studie, in der das Ansprechen auf die Behandlung nach 24-w\u246?chiger 
Induktionstherapie bestimmt werden sollte und an der 185 Patienten im MMF-Arm und 185 im IVC-Arm teilnahmen. 
Die beobachtete Ansprache auf die Therapie war mit 56,2% im MMF-Arm und mit 53% im IVC-Arm vergleichbar. 
In weiteren, noch laufenden Analysen soll die M\u246?glichkeit f\u252?r einen Zulassungsantrag beurteilt werden. 
Aspreva plant, die endg\u252?ltigen Ergebnisse sp\u228?ter auf einer geeigneten wissenschaftlichen Veranstaltung 
vorzustellen.\line \line Nach der vorl\u228?ufigen Auswertung entsprechen die unerw\u252?nschten 
Ereignisse bei den Patienten in beiden Behandlungsarmen der Studie im Allgemeinen denen, die bei immunsuppressiv 
behandelten Patienten mit Lupus Nephritis beobachtet werden. Die Gesamth\u228?ufigkeit der unerw\u252?nschten 
Ereignisse war in beiden Behandlungsgruppen vergleichbar.\line \line {\b \u220?ber 
Lupus Nephritis} \line Der systemische Lupus erythematodes (SLE), gew\u246?hnlich Lupus genannt, 
ist eine chronische Autoimmunkrankheit, bei der das Abwehrsystem des K\u246?rpers k\u246?rpereigene Gewebe und 
Gelenke angreift. Die als lebensbedrohlich angesehene, aber seltene Lupus Nephritis ist die schwerwiegendste 
Krankheitsmanifestation und kann unbehandelt zu Nierenversagen f\u252?hren, das eine Dialyse erfordert und 
t\u246?dlich verlaufen kann. Bei dieser komplizierten Krankheit treten bei den Patienten typischerweise Phasen 
mit hoher Krankheitsaktivit\u228?t, in denen das k\u246?rpereigene Immunsystem die Nieren aktiv angreift und sch\u228?digt, 
und zwischenzeitliche Remissionsphasen auf. \u196?rzte sch\u228?tzen, dass ein Drittel bis die H\u228?lfte der Lupuspatienten 
eine Lupus Nephritis hat. In den USA wurde seit \u252?ber 40 Jahren keine neue Therapie f\u252?r SLE oder Lupus 
Nephritis zugelassen. Derzeit werden zur Behandlung zulassungs\u252?berschreitend (\u8222?Off-label-Verwendung\u8220?) 
Krebsmedikamente wie Cyclophosphamid, Steroide und andere Immunsuppressiva wie Azathioprin eingesetzt.\line \line {\b \u220?ber 
CellCept} \line CellCept ist Roches f\u252?hrendes Immunsuppressivum zur Verh\u252?tung von Abstossungsreaktionen. 
Es wird in Kombination mit anderen Immunsuppressiva (Cyclosporin und Kortikosteroiden) zur Verh\u252?tung 
von Abstossungsreaktionen nach Herz-, Nieren- und Lebertransplantationen verwendet. CellCept wurde erstmals 
1995 als Kombinationstherapie zur Verh\u252?tung einer akuten Organabstossung bei nierentransplantierten 
Patienten zugelassen. Inzwischen ist es weltweit zur Verh\u252?tung von Organabstossungsreaktionen bei erwachsenen 
Patienten nach einer Nieren-, Herz- und Lebertransplantation zugelassen. Es steht seit 11 Jahren im 
klinischen Einsatz und hat seine therapeutische Wirksamkeit zur Verh\u252?tung von Abstossungsreaktionen 
nach Nieren-, Herz- und Lebertransplantationen bei Erwachsenen bewiesen. Seine Vorteile sind die geringen 
Nebenwirkungen sowie das l\u228?ngere \u220?berleben der Patienten und Transplantate. Im Juli 2003 unterzeichnete 
Aspreva eine Vereinbarung zur Kollaboration mit Roche f\u252?r die weltweiten Exklusivrechte (mit Ausnahme 
von Japan) zur Entwicklung und - nach erteilter Zulassung \u8211? zur Vermarktung von CellCept f\u252?r alle Anwendungen 
bei Autoimmunkrankheiten. CellCept ist von der FDA \u252?brigens bisher nicht zur Behandlung einer Autoimmunkrankheit 
zugelassen.\line \line {\b \u220?ber Aspreva Pharmaceuticals} \line Aspreva 
ist ein globales pharmazeutisches Unternehmen, dessen Schwerpunkt die Erforschung, Entwicklung und - 
nach erteilter Zulassung - Vermarktung evidenzbasierter Medikamente f\u252?r Patienten mit selteneren Krankheiten 
ist. Die Aspreva-Aktien werden im NASDAQ Global Select Market unter dem Handelssymbol "ASPV" 
und an der B\u246?rse Toronto (Toronto Stock Exchange) unter dem Handelssymbol "ASV" gef\u252?hrt. Weitere 
Informationen finden sich im Internet (www.aspreva.com (http://www.aspreva.com)).\line \line {\b \u220?ber 
Roche}  \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotechnologieunternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t 
von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller 
von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist 
ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und 
Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma 
einen Umsatz von 33,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,7 Milliarden Franken. 
Roche besch\u228?ftigt rund 75'000 Mitarbeitende weltweit und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen 
sowie strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an 
Genentech und Chugai. Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
