{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 26.April 2007\line \line {\b Roche-Update 
\u252?ber Tamiflu f\u252?r die Grippepandemievorsorge\line } - Weitere Forschung zur Bek\u228?mpfung 
des H5N1-Virus\line - Produktionskapazit\u228?t \u252?bersteigt Nachfrage deutlich\line \line \line Roche 
informiert heute \u252?ber verschiedene neue Forschungsprojekte, die den Einsatz von Tamiflu gegen das Vogelgrippevirus 
H5N1 weiter untersuchen. Auch die k\u252?nftige Produktionsstrategie im Zusammenhang mit Tamiflu wurde erl\u228?utert. 
Das Unternehmen h\u228?lt heute in Basel ein Mediengespr\u228?ch zu diesem Thema: Die Konferenz beginnt um 10.00 
Uhr Ortszeit und kann unter www.roche.com/med_events_mb0407.htm auch live \u252?ber das 
Internet mitverfolgt werden. \line \line {\b Forschungsaktivit\u228?ten } \line Notvorr\u228?te 
an Tamiflu, das zu den wichtigsten derzeit verf\u252?gbaren Medikamenten gegen die saisonale Grippe und eine 
allf\u228?llige Grippepandemie z\u228?hlt, geh\u246?ren weltweit zu den Hauptmassnahmen im Rahmen der nationalen Pandemievorsorge. 
Roche arbeitet zusammen mit Universit\u228?ten, Gesundheitsinstitutionen und anderen Einrichtungen an zahlreichen 
Forschungsprojekten um zu bestimmen, wie Tamiflu im Pandemiefall am besten eingesetzt werden kann. Zu 
den Projekten geh\u246?ren:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Pr\u228?klinische Studien zur Pr\u252?fung 
der verschiedenen H5N1-Virusst\u228?mme, damit die Dosierung von Tamiflu optimiert werden kann\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Studie 
\u252?ber die Registereintr\u228?ge im Zusammenhang mit der Vogelgrippe, um gest\u252?tzt auf die verf\u252?gbaren klinischen 
und virologischen Daten das Virus und den Einsatz von Tamiflu besser definieren zu k\u246?nnen \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Fallstudien 
zur Prophylaxe nach einem Kontakt mit dem Grippevirus, um auf der Basis von retrospektiven und prospektiven 
Daten die Wirksamkeit von Tamiflu zur Vermeidung einer Grippeerkrankung zu untersuchen\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Studie 
in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen National Institute of Health, um die Wirksamkeit einer hohen 
Dosis (150 mg zweimal t\u228?glich) mit der einer Standarddosis (75 mg zweimal t\u228?glich) bei der saisonalen 
Grippe und bei einer Grippepandemie zu untersuchen\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Studie zur Langzeitprophylaxe 
(26 Wochen) gegen das H5N1-Virus bei Menschen, die eine f\u252?r die Gesellschaft wichtige Arbeit verrichten 
(z.B. im Spital), sowie \u220?berwachung einer allf\u228?lligen Resistenzbildung des Grippevirus gegen\u252?ber Tamiflu\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - \u220?berpr\u252?fung 
der Machbarkeit einer intraven\u246?s zu verabreichenden Formulierung von Tamiflu\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Registrierungsaktivit\u228?ten 
im Zusammenhang mit einer niedriger dosierten Kapsel von Tamiflu, um die Lagerung und die Verabreichung 
an kleine Kinder zu erleichtern\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Dies erfolgt zus\u228?tzlich zu den 
laufenden Untersuchungen \u252?ber den Einsatz sowie die Sicherheit des Pr\u228?parats zur Behandlung der saisonalen 
Grippe \par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Produktionsstrategie} \line Roche 
hat f\u252?r die Herstellung von Tamiflu ein weltweites Produktionsnetz aufgebaut, das in der Lage ist, j\u228?hrlich 
\u252?ber 400 Millionen Packungen des Pr\u228?parats zu produzieren. Das Produktionsnetz umfasst acht Roche-Standorte 
und 19 externe Partnerfirmen, die weltweit in 9 verschiedenen L\u228?ndern Tamiflu herstellen. Da die Produktion 
von Tamiflu die derzeit bestellten Mengen deutlich \u252?bersteigt, ist Roche nun dabei, ihre Produktionspl\u228?ne 
dem aktuellen Bedarf anzugleichen. \line \line William M. Burns, CEO der Division 
Roche Pharma, erkl\u228?rte: "Die Produktionskapazit\u228?t wurde wie geplant erh\u246?ht, sodass Roche zusammen 
mit 
ihren externen Partnerfirmen nun in der Lage ist, \u252?ber 400 Millionen Packungen Tamiflu pro Jahr herzustellen. 
Bisher sind von den Regierungen insgesamt etwa 215 Millionen Packungen bestellt worden. Wir sind heute 
in der Lage, betr\u228?chtliche zus\u228?tzliche Mengen f\u252?r Bestellungen von Regierungen und Unternehmen zu liefern. 
Bis die Nachfrage wieder steigt, werden wir deshalb die Produktion an den aktuellen Bedarf angleichen. 
Nat\u252?rlich werden wir jederzeit einen gewissen Lagerbestand vorr\u228?tig haben und mit unseren Produktionspartnern 
in engem Kontakt stehen, damit wir bei einer steigenden Nachfrage sofort reagieren k\u246?nnen."\line \line {\b Produktionskapazit\u228?t 
} \line Gest\u252?tzt auf die aktuellen Bestellungen der Regierungen beginnt Roche, die Produktion 
von Tamiflu allm\u228?hlich zu senken. Roche wird jedoch von allen erforderlichen Zwischenprodukten und vom 
pharmazeutischen Wirkstoff Oseltamivir gewisse Vorr\u228?te anlegen. Bei Eintreffen eines der folgenden zwei 
Ereignisse wird die Produktion wieder auf die maximale Kapazit\u228?t hochgefahren\par}Der 
Vorrat an Oseltamivir oder wichtigen Zwischenprodukten f\u228?llt bei Roche unter den definierten Mindestbestand 
Die WHO erkl\u228?rt den Beginn der Pandemiephase 4 (\u220?bertragung 
des Virus von Mensch zu Mensch){\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit zahlreichen weiteren 
Massnahmen unterst\u252?tzt Roche die Pandemievorsorge: \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche 
hat der WHO bisher einen Notvorrat von \u252?ber 5 Millionen Packungen Tamiflu gespendet. \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche 
hat Firmen in Indien, China und Afrika eine Sublizenz f\u252?r die Produktion von Oseltamivir erteilt, um 
die Verf\u252?gbarkeit von Oseltamivir in diesen Regionen sicherzustellen.\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Roche 
hat f\u252?r Bestellungen von Regierungen einen Spezialpreis definiert und gew\u228?hrt L\u228?ndern mit geringem Einkommen 
zus\u228?tzliche Preisnachl\u228?sse.\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Roche unterst\u252?tzt 
die Regierungen bei der Pandemievorsorge} \line Letzte Woche hat die Weltgesundheitsorganisation 
(WHO) erneut bekr\u228?ftigt, wie wichtig es sei, dass Regierungen auf der ganzen Welt sich auf den Fall 
einer Grippepandemie seri\u246?s vorbereiten. Gem\u228?ss WHO kann gegenw\u228?rtig nur mit rechtzeitig angelegten 
Vorr\u228?ten - insbesondere an Oseltamivir sichergestellt werden, dass bei einer Pandemie gen\u252?gend grosse 
Mengen antiviraler Medikamente zur Verf\u252?gung stehen. Roche arbeitet eng mit der WHO und den Regierungen 
zusammen, um die Wichtigkeit von Medikamentenvorr\u228?ten im Falle einer Grippepandemie zu verdeutlichen. 
Insgesamt hat Roche aus weltweit \u252?ber 80 L\u228?ndern Bestellungen f\u252?r Tamiflu erhalten und ausgef\u252?hrt. Der 
Umfang der Bestellungen ist je nach Land verschieden, wobei Frankreich, Finnland, Grossbritannien, Irland, 
Island, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen und die Schweiz Vorr\u228?te an Tamiflu anlegen 
bzw. anzulegen gedenken, die f\u252?r 20-40% der Bev\u246?lkerung reichen.\line \line {\b \u220?ber 
Grippe und Tamiflu} \line Die Grippe ist eine schwerwiegende, manchmal lebensbedrohliche 
Erkrankung. Das Virus, das die Krankheit verursacht, f\u252?hrt zu einer Reihe von unangenehmen Symptomen, 
darunter hohem Fieber (40\u176?C oder mehr), Gelenk- und Gliederschmerzen, starkem Unwohlsein, hartn\u228?ckigem 
Husten und in einigen F\u228?llen Delirium, Verwirrtheit und allgemeiner Desorientierung. Delirium und andere 
neuropsychiatrische St\u246?rungen sind bei einer Grippe nicht ungew\u246?hnlich. \line \line Tamiflu 
wurde bis heute bei mehr als 50 Millionen Grippepatienten auf der ganzen Welt angewendet, und die Behandlung 
hat sich zur Verringerung der Dauer und des Schweregrads der Grippe als wirksam erwiesen. Die h\u228?ufigsten 
Nebenwirkungen sind leichte bis mittelschwere \u220?belkeit und Erbrechen. In seltenen F\u228?llen sind schwerwiegende 
Hautreaktionen und allergische Reaktionen gemeldet worden. Grippepatienten sollten sorgf\u228?ltig auf Anzeichen 
von Verwirrtheit sowie auf ungew\u246?hnliches Verhalten beobachtet werden. Berichte \u252?ber neuropsychiatrische 
Vorf\u228?lle mit Todesfolge sind \u228?usserst selten; die H\u228?ufigkeit betr\u228?gt etwa 1 Fall pro 5 Millionen behandelter 
Grippepatienten. Es konnte kein urs\u228?chlicher Zusammenhang zwischen diesen Vorf\u228?llen und Tamiflu nachgewiesen 
werden. Zudem hat die Untersuchung von Daten, die auf Krankenversicherungseintr\u228?gen von \u252?ber 300 000 
Patienten basieren, ergeben, dass die H\u228?ufigkeit solcher Berichte bei Patienten, die Tamiflu erhielten, 
signifikant tiefer war, als bei Patienten, die nicht gegen Grippe behandelt wurden. \line \line {\b Roche 
und Gilead} \line Tamiflu wurde von Gilead Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. 
Roche und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam die klinische Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen 
Registrierung und Markteinf\u252?hrung des Produkts federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der - im November 2005 revidierten 
\u8211? \u220?bereinkunft zwischen den zwei Firmen, entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von 
Sublizenzen f\u252?r die Pandemievorsorge mit Oseltamivir. Um sicherzustellen, dass auch bed\u252?rftige Patienten 
breiten Zugang zu Tamiflu bekommen, hat Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Sublizenzen verkauft 
werden, auf das Recht verzichtet, volle Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t 
von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- 
und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf 
weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten 
sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 
Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt 
weltweit rund 75\u8217?000 Mitarbeitende und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/start_grip.htm)\line - 
Mehr Informationen \u252?ber Tamiflu ( http://www.roche.com/med_mbtamiflu05e.pdf)\line - Mehr Informationen 
\u252?ber Grippe ( http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - Informationen der WHO \u252?ber Grippe: WHO (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - 
Informationen der WHO \u252?ber Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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