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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 29. M\u228?rz 2007\line \line {\b Zulassung 
von Avastin in Europa f\u252?r die Erstbehandlung von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs} \line Bahnbrechende 
Therapie gibt Brustkrebspatientinnen die Chance, doppelt so lange ohne Fortschreiten der Krebskrankheit 
zu leben\line \line Roche hat heute bekannt gegeben, dass ihr innovatives Krebsmedikament 
Avastin (Bevacizumab) in Europa zur Behandlung von metastasierendem Bruskrebs zugelassen worden ist.\line \line Die 
Europ\u228?ische Kommission hat Avastin in Kombination mit einer Paclitaxel-Standardchemotherapie (Originalpr\u228?parat: 
Taxol) f\u252?r die Erstbehandlung von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs zugelassen. Der Entscheid 
der Kommission st\u252?tzt sich auf Ergebnisse aus einer zulassungsrelevanten klinischen Phase-III-Studie 
(E2100), die gezeigt haben, dass sich bei Frauen mit metastasierendem Brustkrebs die \u220?berlebenszeit 
ohne Fortschreiten der Krebskrankheit verdoppelt, wenn sie nicht nur mit Paclitaxel allein, sondern 
mit Paclitaxel plus Avastin behandelt werden. \line \line William M. Burns, CEO 
Division Roche Pharma: "Der Zulassungsentscheid bedeutet f\u252?r die Brustkrebstherapie einen enormen 
Fortschritt. Wir sind stolz, dass wir diese wichtige neue Behandlungsoption nun einf\u252?hren k\u246?nnen. Wir 
werden uns daf\u252?r einsetzen, dass Avastin den \u196?rzten wie auch den Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs 
so bald wie m\u246?glich in ganz Europa zur Verf\u252?gung stehen wird."\line \line David 
Cameron, Onkologe am Lothian University Hospitals NHS Trust und Clinical Lead f\u252?r das South East Scotland 
Cancer Research Network, zeigte sich erfreut: "Die Diagnose fortgeschrittener Brustkrebs ist f\u252?r 
die betroffenen Frauen eine sehr grosse Belastung. Trotz aller Therapieverbesserungen, die bereits erreicht 
worden sind, ist die bemerkenswerte Verl\u228?ngerung der \u220?berlebensdauer ohne Fortschreiten der Krebskrankheit, 
die mit Avastin erzielt wird, f\u252?r die Patientinnen eine erfreuliche Nachricht - die gewonnene Zeit ist 
sehr kostbar."\line Weltweit wird j\u228?hrlich bei \u252?ber einer Million Frauen neu Brustkrebs 
diagnostiziert, und mehr als 400'000 Frauen sterben jedes Jahr an dieser Krankheit. Metastasierender 
Brustkrebs ist weltweit die h\u228?ufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen unter 55 Jahren{\super 1} .\line \line Avastin 
ist das erste und einzige Anti-Angiogenese-Medikament, das bei Patienten mit Dickdarm-, Lungen-, Brust- 
und Nierenzellkrebs eine nachweisliche Verbesserung der Gesamt\u252?berlebensdauer und/oder der \u220?berlebensdauer 
ohne Tumorwachstum bewirkt.\line \line Weitere Studien der Phase III untersuchen 
derzeit die Wirksamkeit von Avastin zur Erstbehandlung von metastasierendem Brustkrebs in Kombination 
mit Docetaxel (AVADO) und anderen h\u228?ufig eingesetzten Chemotherapien, einschliesslich Xeloda (RIBBON-1). 
Vor Kurzem wurde eine weitere Phase-III-Studie (AVEREL) mit Avastin begonnen, welche die Wirksamkeit 
des Pr\u228?parats in Kombination mit Docetaxel plus Herceptin zur Erstbehandlung von HER2-positivem Brustkrebs 
untersucht.\line \line In Europa wurde Avastin im Januar 2005 und in den USA im 
Februar 2004 zur Erstbehandlung von Patienten mit metastasierendem Dickdarmkrebs zugelassen. Ferner 
erhielt es im Juni 2006 in den USA die Zulassung f\u252?r die Zweitlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem 
Dickdarmkrebs. Im Oktober 2006 wurde das weltweit erste Anti-Angiogenese-Medikament von der FDA nach 
einem beschleunigten Pr\u252?fverfahren zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zugelassen; bei 
den europ\u228?ischen Beh\u246?rden wurde das Zulassungsgesuch f\u252?r diese Indikation im August 2006 eingereicht. 
Erst im Februar 2007 wurde Avastin in Japan f\u252?r die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem oder 
wiederholt auftretendem Dickdarmkrebs empfohlen.\line \line {\b \u220?ber die 
E2100-Studie} \line Die E2100-Studie war die erste Phase-III-Studie, welche die Wirksamkeit 
von Avastin plus Paclitaxel im Vergleich zu Paclitaxel allein in der Erstbehandlung von Patientinnen 
mit lokal r\u252?ckf\u228?lligem oder metastasierendem Brustkrebs untersuchte. An der randomisierten, kontrollierten 
Multizenterstudie nahmen 722 Frauen teil. Die Studie wurde vom National Cancer Institute (NCI), das 
zu den National Institutes of Health geh\u246?rt, gesponsert und von einer Reihe von Forschern unter der 
Leitung der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) durchgef\u252?hrt. Die Patientinnen erhielten nach 
dem Zufallsprinzip eine Paclitaxel-Therapie mit oder ohne Avastin. Die Studie war so angelegt, dass 
Avastin bis zum Fortschreiten der Krankheit in einer Dosierung von 10 mg/kg alle zwei Wochen verabreicht 
wurde. Wie die Studienergebnisse zeigen, betrug die mittlere progressionsfreie \u220?berlebensdauer in der 
Gruppe unter Avastin plus Paclitaxel mehr als ein Jahr (13,3 Monate), w\u228?hrend sie in der Gruppe, die 
nur Paclitaxel erhielt, etwa sieben Monate (6,7 Monate) dauerte. Die progressionsfreie \u220?berlebensdauer 
gibt an, wie lange die Patientinnen ohne Fortschreiten der Krankheit leben. Insgesamt konnte bei den 
Patientinnen, die mit Avastin plus Paclitaxel behandelt wurden, das Risiko bez\u252?glich Fortschreiten der 
Krankheit oder Tod um 52% gesenkt werden; dies entspricht einem Risikoverh\u228?ltnis von 0,48 (1-0,48=0,52 
oder 52%) und kommt etwa einer Verdoppelung der \u220?berlebensdauer ohne Fortschreiten der Krankheit gleich 
(1/0,48=~2). Roche wird im Verlaufe des Jahres bei der europ\u228?ischen Gesundheitsbeh\u246?rde eine Datenanalyse 
zur Gesamt\u252?berlebensdauer einreichen, die sich auf alle in die Studie aufgenommenen Patientinnen abst\u252?tzt. 
Das Stichdatum f\u252?r die Analyse steht noch nicht fest.\line In der E2100-Studie war Avastin 
in Kombination mit Paclitaxel bei Patientinnen mit lokal r\u252?ckf\u228?lligem oder metastasierendem Brustkrebs 
in der empfohlenen Dosis von 10 mg/kg alle zwei Wochen im Allgemeinen sicher und gut vertr\u228?glich.\line \line {\b \u220?ber 
Avastin} \line Avastin ist das erste Medikament, das die Angiogenese hemmt \u8211? d.h. die 
Bildung von Blutgef\u228?ssen, die das Krebsgewebe mit N\u228?hrstoffen und Sauerstoff versorgen. Avastin ist 
gegen ein nat\u252?rlich vorkommendes Protein, VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor), gerichtet, das 
bei der Angiogenese eine zentrale Rolle einnimmt. Es unterbindet auf diese Weise die Blutzufuhr zum 
Tumor, was dessen Wachstum und Ausbreitung im K\u246?rper (Metastasierung) bremst. Roche und Genentech f\u252?hren 
ein umfassendes klinisches Pr\u252?fprogramm mit Avastin durch, bei dem verschiedene Tumortypen (unter anderem 
Dickdarm-, Brust-, Lungen-, Bauchspeicheldr\u252?sen-, Eierstock-, Nierenzell- und Prostatakrebs) in unterschiedlichen 
Stadien (fortgeschrittene Krebserkrankungen, Begleittherapie nach einer Operation) behandelt werden. 
Das gesamte Entwicklungsprogramm wird weltweit voraussichtlich \u252?ber 40'000 Patienten umfassen.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit gr\u246?sstes Biotech-Unternehmen 
tr\u228?gt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose 
und Behandlung von Krankheiten dienen, auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t 
von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von Diagnostika sowie von Krebs- und 
Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren 
wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entz\u252?ndungs- und Stoffwechselkrankheiten 
sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 
Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt 
weltweit rund 75'000 Mitarbeitende und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Genentech (http://www.gene.com)\line - Roche 
in der Onkologie (http://www.roche.com/mboncology-d.pdf)\line - Roche Health Kiosk, 
Krebs (http://www.health-kiosk.ch/de/start_krebs.htm)\line - Videoclips in TV-Qualit\u228?t (http://roche.synapticdigital.com)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) 
Ferlay J, et al. Globocan 2002: 
Cancer incidence, mortality and prevalence worldwide, Version 2.0 (IARC, Cancerbase No. 5) Lyon, France, 
IARC Press, 2004\par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
