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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 28. November 2006\line \line {\b Roche Update zu Tamiflu: 
keine Erh\u246?hung der Medikamentenresistenz beobachtet} \line Resistenzraten 
bei 
behandelten Patienten bleiben tief (0,32% bei Erwachsenen, 4,1% bei Kindern)\line \line Angesichts 
des anhaltenden \u246?ffentlichen Interesses f\u252?r Tamiflu will Roche interessierte \u196?rzte und Regierungen \u252?ber 
die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten und mit diesem Update zum Thema Resistenzbildung 
informieren. Seit M\u228?rz 2005 sind bei Patienten, die sich mit dem H5N1-Virus (\u8222?Vogelgrippevirus\u8220?) infiziert 
haben, keine neuen F\u228?lle von resistenten Viren gemeldet worden, und es liegen auch keine wissenschaftlichen 
Daten vor, die eine substanzielle Resistenzerh\u246?hung gegen\u252?ber Tamiflu (Oseltamivir) belegen w\u252?rden. 
Anhand dieses Roche Updates sollen sich \u196?rzte und Beh\u246?rden davon \u252?berzeugen k\u246?nnen, dass Tamiflu weiterhin 
als wirksames Pr\u228?parat zur Behandlung und Prophylaxe der saisonalen Grippe sowie zur Bek\u228?mpfung der 
Vogelgrippe eingesetzt werden kann. \line \line David Reddy, Leiter der {\i Influenza 
Pandemic Taskforce}  bei Roche: \u8222?In den letzten Monaten kam es f\u228?lschlicherweise zu Spekulationen, 
dass 
die Resistenz gegen\u252?ber Tamiflu zunehmen w\u252?rde. Roche und unabh\u228?ngige Gruppen haben sich diesem Thema 
angenommen und engmaschige Kontrollen durchgef\u252?hrt. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise, 
die auf eine solche Zunahme hindeuten w\u252?rden. Die Regierungen k\u246?nnen versichert sein, dass Tamiflu \u8211? 
wie von der WHO empfohlen \u8211? weiterhin ein wichtiges Pr\u228?parat in der Pandemieplanung bleibt. Den \u196?rzten 
und Patienten wird es in der Behandlung und Prophylaxe der Grippe weiterhin wertvolle Dienste erweisen.\u8220?\line \line Wie 
k\u252?rzlich im {\i New England Journal of Medicine}  publiziert wurde{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1\par}} , 
sprechen alle H5N1-Viren, die entsprechend getestet wurden, auf Neuraminidasehemmer wie Tamiflu an.\line \line {\b Keine 
Zunahme von Resistenzen} \line Wie bei jedem antiviralen Pr\u228?parat besteht theoretisch 
das Risiko, dass sich Viren bilden, gegen die das Medikament nur beschr\u228?nkt wirkt. Roche \u252?berwacht das 
Auftreten von Resistenzen gegen\u252?ber Tamiflu sowohl durch interne als auch externe Stellen, z.B. durch 
das {\i Neuraminidase Inhibitor Susceptibility Network}  (NISN). Daten von Tausenden 
von Patienten weltweit, 
welche Tamiflu zur Behandlung der saisonalen Grippe erhalten haben, zeigen im Allgemeinen, dass das 
Auftreten resistenter Viren selten ist (0,32% bei Erwachsenen und 4,1% bei Kindern).{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}}  
Die h\u246?here Auftretensh\u228?ufigkeit resistenter Viren bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen scheint mit 
h\u246?heren Viruskonzentrationen sowie mit einer l\u228?ngeren Dauer der Virusausscheidung verbunden zu sein. 
Eine kleine Studie mit Kindern in Japan ergab zwar eine h\u246?here Resistenzrate{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\super 3} \par}, 
in dieser Studie erhielten die Kinder aber andere und oft tiefere Dosen als jene, die bei Kindern in 
westlichen L\u228?ndern eingesetzt werden. Einige erhielten das Pr\u228?parat auch w\u228?hrend weniger als der empfohlenen 
f\u252?nf Tage. Die \u220?berwachung der klinischen Anwendung von Tamiflu in Japan, wo das Pr\u228?parat bis jetzt 
am h\u228?ufigsten verschrieben wurde \u8211? 45 Millionen Patienten sind bis anhin mit dem Medikament behandelt 
worden \u8211? hat ergeben, dass die bis heute beobachteten geringen Resistenzen nicht zunehmen. Von den wenigen 
gegen Tamiflu resistenten Viren, welche bis jetzt idendifiziert wurden, f\u252?hren die meisten zu einer 
weniger schweren Infektion und sie weisen auch eine geringere Ansteckungsf\u228?higkeit auf.\line \line {\b Resistenz 
beim Vogelgrippevirus H5N1} \line Das m\u246?gliche Auftreten von Virusresistenzen muss in 
der Pandemieplanung und den Bereitschaftspl\u228?nen ber\u252?cksichtigt werden. Bis heute konnten jedoch lediglich 
drei F\u228?lle dokumentiert werden, in denen das Vogelgrippevirus H5N1 eine Resistenz gegen\u252?ber Tamiflu 
zeigte.{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 4,5\par}}  In einem Fall war einem Patienten, 
der bereits klinische Symptome zeigte, anstelle der therapeutischen die prophylaktische Dosis verabreicht 
worden (einmal t\u228?glich 75 mg anstatt zweimal t\u228?glich 75 mg). Der Patient erhielt somit eine zu geringe 
Dosis, was das Risiko einer Resistenzbildung erh\u246?ht.{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 4\par}}  
Nachdem der Patient die zweimal t\u228?glich verabreichte Dosis erhielt, erholte er sich von der Krankheit. 
Auch in diesem Fall zeigte sich, dass das resistente Virus zu einer weniger schweren Infektion f\u252?hrte 
und weniger ansteckend war. In den zwei anderen F\u228?llen wurde die empfohlene Dosis und Behandlungsdauer 
eingehalten.{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\super 5} \par} Ein Patient hat das Medikament 
aber am zweiten Krankheitstag erhalten, der andere Patient begann erst am sechsten Tag mit der Behandlung. 
Seit M\u228?rz 2005 wurden keine weiteren F\u228?lle von Resistenzen des H5N1-Virus gegen\u252?ber Tamiflu identifiziert 
oder gemeldet, obwohl die Anzahl der infizierten Patienten zugenommen hat. Eine vor kurzem durchgef\u252?hrte 
Studie hat im Weiteren gezeigt, dass H5N1-Viren, welche in den Jahren 2004 und 2005 isoliert wurden, 
ein zehnfach h\u246?heres Ansprechen auf Oseltamivir aufwiesen im Vergleich zu H5N1-Viren, welche 1997 isoliert 
wurden, sowie im Vergleich zu den derzeit saisonal zirkulierenden Viren (H1N1).{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5\par}}  
Dies deutet darauf 
hin, dass Tamiflu im Zeitverlauf zur Bek\u228?mpfung des Virus besser wirkt. \line \line {\b \u220?ber 
Grippe} \line Bei der Grippe handelt es sich um eine ernste Erkrankung, die von Grippeviren 
vom Typ A und B verursacht wird und in Form von saisonalen Grippewellen und Epidemien auftritt. Die 
Grippe ist eine hoch ansteckende virale Erkrankung, die sich durch pl\u246?tzlich auftretende, entkr\u228?ftende 
klinische Symptome auszeichnet, die den ganzen Organismus betreffen. Jedes Jahr erkranken bis zu 500 
Millionen Menschen an Grippe, und man schreibt ihr bis zu 500 000 Todesf\u228?lle zu. Grippekomplikationen 
k\u246?nnen bei allen Patientengruppen auftreten und umfassen Bronchitis, Sinusitis, Mittelohrentz\u252?ndung 
und Lungenentz\u252?ndung. \line \line {\b \u220?ber Tamiflu} \line Tamiflu 
wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch relevanten Influenzaviren vom Typ A und B wirkt, und 
zwar indem es das Enzym Neuraminidase (NAI) auf der Oberfl\u228?che des Virus hemmt. Wird die Neuraminidase 
gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen und diese infizieren. Tamiflu 
ist f\u252?r die Behandlung und Prophylaxe der Grippe bei Kindern ab dem ersten Lebensjahr und bei Erwachsenen 
zugelassen. \line \line {\b Der Beitrag von Roche zur Unterst\u252?tzung der 
Regierungen bei der Pandemievorsorge} \line Gem\u228?ss der WHO kann gegenw\u228?rtig nur mit rechtzeitig 
angelegten Vorr\u228?ten sichergestellt werden, dass bei einer Pandemie gen\u252?gend grosse Mengen antiviraler 
Medikamente verf\u252?gbar sind. Roche arbeitet eng mit der WHO und den Regierungen zusammen, um die Wichtigkeit 
von Medikamentenvorr\u228?ten im Fall einer Grippepandemie zu verdeutlichen. Insgesamt hat Roche aus weltweit 
\u252?ber 75 L\u228?ndern Bestellungen f\u252?r Tamiflu erhalten und ausgef\u252?hrt. Der Umfang der Bestellungen ist je 
nach Land verschieden, wobei Frankreich, Finnland, Grossbritannien, Irland, Island, Luxemburg, Neuseeland, 
die Niederlande, Norwegen und die Schweiz Vorr\u228?te an Tamiflu anlegen bzw. anzulegen gedenken, die f\u252?r 
20\u8211?40% der Bev\u246?lkerung reichen. Roche hat der WHO ausserdem 5,125 Millionen Packungen Tamiflu gespendet, 
die im Fall einer Pandemie f\u252?r den internationalen raschen Einsatz und f\u252?r den regionalen Einsatz bestimmt 
sind.\line \line {\b Roche und Gilead} \line Tamiflu wurde 
von Gilead Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. Roche und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam die 
klinische Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen Registrierung und Markteinf\u252?hrung 
des Produkts federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der \u8211? im November 2005 revidierten \u8211? \u220?bereinkunft zwischen den 
zwei Firmen, entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von Sublizenzen f\u252?r die Pandemievorsorge 
mit Oseltamivir. Um allen bed\u252?rftigen Patienten einen einfacheren Zugang zu Tamiflu zu erm\u246?glichen, 
hat Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Sublizenzen verkauft werden, auf das Recht verzichtet, 
volle Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.{\b \line } \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche 
mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen 
in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, 
Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis 
zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten 
Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt 
in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2005 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 27,3 Milliarden 
Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,2 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 70 
000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche 
Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/de/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbackgrinfluenza05d.pdf)\line - 
WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\line 1. 
\u160?Webster, Robert G., Govorkova, Elena, A. \u8222?H5N1 Influenza \u8211? Continuing Evolution and Spread\u8220?, p.2174 
in: New England Journal of Medicine, N Engl J Med 355; 21, November 23rd, 2006\line 2. \u160?Roberts 
N. Treatment of influenza with neuraminidase inhibitors: virological implications. Philosophical Transactions 
of the Royal Society 2001;356(1416):1895-7.\line 3. \u160?Kiso M et al. Resistant influenza 
A viruses in children treated with oseltamivir descriptive study. Lancet 2004, 364:759-765\line 4. 
\u160?Le QM, Kiso M, Someya K, et al. Avian flu: isolation of drug-resistant H5N1 virus. Nature 2005;437:1108.\line 5. 
\u160?de Jong MD, Tran TT, Truong HK et al. Oseltamivir resistance during treatment of influenza A (H5N1) 
infection. N Engl J Med 2005;353:2667-2672.\line 6. \u160?Rameix-Welti MA et al. Natural variation 
can significantly alter the sensitivity of influenza A. Antimicrobial Agents and Chemotherapy 2006;50(11):3809-3815\line 7. 
\u160?Halloran ME et al. Antiviral effects on influenza viral transmission and pathogenicity: Observations 
from household-based trials. American Journal of Epidemiology online November 6 2006\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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