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{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 16. Mai 2006\line \line {\b Roche erzielt \u220?bereinkunft 
mit Aspen zur Bereitstellung von Grippemedikament f\u252?r Afrika} \line \line Roche 
hat heute bekannt gegeben, dass sie mit der s\u252?dafrikanischen Arzneimittelfirma Aspen eine \u220?bereinkunft 
hinsichtlich der Herstellung eines Generikums von Oseltamivir f\u252?r Afrika erzielt hat. Diese Massnahme 
ist Teil der gegenw\u228?rtigen Bestrebungen, die Verf\u252?gbarkeit des Medikaments f\u252?r die weltweite Vorsorge 
gegen eine Grippepandemie zu erh\u246?hen und zu beschleunigen. Die mit der Firma Aspen getroffene Vereinbarung 
ist auf die Bereitstellung von Oseltamivir f\u252?r den Pandemiefall fokussiert und unterst\u252?tzt die Bed\u252?rfnisse 
der Regierungen auf dem afrikanischen Subkontinent.\line Roche steht Aspen mit technischem 
Know-how (technisches, pr\u228?klinisches und klinisches Datenmaterial) zur Seite, um deren Produktion und 
Zulassungsverfahren zu beschleunigen. Die Vereinbarung sieht ausserdem vor, dass Roche Wirkstoff an 
Aspen liefert.\line \line David Reddy, Leiter der Pandemie-Taskforce bei Roche, 
dazu: \u8222?Wir freuen uns, den Partnerschaftsvertrag mit Aspen als den j\u252?ngsten Schritt in unserem Bestreben 
zur Erh\u246?hung der Produktionskapazit\u228?t bekannt zu geben, damit dem Bedarf von Regierungen zur Vorsorge 
gegen die potenzielle Bedrohung der Volksgesundheit durch die Vogelgrippe entsprochen werden kann. Einmal 
mehr zeigt sich das Engagement von Roche als kooperativer und verantwortungsbewusster Partner von Regierungen 
und der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Unterst\u252?tzung der Pandemievorsorge.\u8220?\line \line W\u228?hrend 
Roche alle von den Regierungen afrikanischer Staaten erhaltenen Bestellungen fristgerecht bis Anfang 
2007 ausf\u252?hren wird, gestattet die Zusammenarbeit mit Aspen eine weitere Erh\u246?hung des Angebots an Oseltamivir 
f\u252?r Afrika. Die Vereinbarung ist nicht-exklusiv und bedeutet, dass Roche oder andere Unterlizenznehmer 
Bestellungen f\u252?r die Pandemievorsorge in Afrika bearbeiten k\u246?nnen.\line \line {\b Unterst\u252?tzung 
der weltweiten Vorkehrungen f\u252?r die Pandemievorsorge} \line Roche hatte bereits 1997 Gespr\u228?che 
mit Regierungen zum Thema Pandemievorsorge aufgenommen. In den letzten Jahren hat die Firma von weltweit 
\u252?ber 75 Regierungen sowohl feste als auch vorl\u228?ufige Bestellungen f\u252?r Tamiflu zur Einlagerung f\u252?r den 
Pandemiefall erhalten, und sie f\u252?hrt s\u228?mtliche Bestellungen nach dem vereinbarten Terminplan aus.\line \line Antivirale 
Medikamente wie Tamiflu spielen in den Pandemie-Bereitschaftspl\u228?nen eine wichtige Rolle. Um der grossen 
Nachfrage nach Tamiflu entsprechen zu k\u246?nnen, hat Roche mit der Unterst\u252?tzung von Drittfirmen ihre Produktionskapazit\u228?ten 
stark erh\u246?ht, sodass sie bis Ende Jahr in der Lage ist, j\u228?hrlich 400 Millionen Packungen ihres Grippemittels 
herzustellen. Ausserdem hat sie an Firmen in China und Indien eine Sublizenz f\u252?r die Produktion von 
Oseltamivir erteilt.\line \line {\b Spenden von Roche an die WHO} \line Aus 
den Gespr\u228?chen mit Regierungen wurde deutlich, dass Entwicklungsl\u228?nder bez\u252?glich einer Pandemievorsorge 
am wenigsten vorbereitet sind. In anschliessenden Gespr\u228?chen zwischen Roche und der WHO wurde das Konzept 
eines Notvorrats von 3 Millionen Packungen entwickelt, von dem 1,5 Millionen Packungen in Kaiseraugst 
(Schweiz) und 1,5 Millionen Packungen in Nutley (USA) gelagert werden sollen. Dieser Vorrat soll bei 
einem allf\u228?lligen Ausbruch einer Pandemie als Sofortmassnahme vor Ort eingesetzt werden.\line Im 
Rahmen einer gesonderten Vereinbarung hat Roche der WHO weitere 2 Millionen Packungen Tamiflu gespendet, 
die in jenen Entwicklungsl\u228?ndern eingesetzt werden sollen, die dem gr\u246?ssten Pandemierisiko ausgesetzt 
sind und die sich das Grippemittel nicht leisten k\u246?nnen. Diese Packungen werden bis Ende Jahr versandbereit 
sein und k\u246?nnen von der WHO nach eigenem Ermessen eingesetzt werden. \line \line {\b \u220?ber 
Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch 
relevanten Influenzaviren wirkt, und zwar indem es das Enzym Neuraminidase (NAI) auf der Oberfl\u228?che 
des Virus hemmt. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus 
gelangen und diese infizieren.\line \line {\b Roche und Gilead} \line Tamiflu 
wurde von Gilead Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. Roche und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam 
die klinische Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen Registrierung und Markteinf\u252?hrung 
des Produkts federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der \u8211? im November 2005 revidierten \u8211? \u220?bereinkunft zwischen den 
zwei Firmen, entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von Sublizenzen f\u252?r die Pandemievorsorge 
mit Oseltamivir. Um allen bed\u252?rftigen Patienten einen einfacheren Zugang zu Tamiflu zu erm\u246?glichen, 
hat Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Sublizenzen verkauft werden, auf das Recht verzichtet, 
volle Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche 
mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen 
in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, 
Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis 
zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten 
Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt 
in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2005 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 27,3 Milliarden 
Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,2 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 70 
000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - \u220?ber Aspen (http://www.aspenpharma.com)\line - Roche 
Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/de/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbackgrinfluenza05d.pdf)\line - 
WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line 
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
