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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 19. April 2006\line \line {\b Notvorrat an Tamiflu 
ist bereit und 
steht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verf\u252?gung} \line \line 3 Millionen 
Packungen bereit 
f\u252?r den sofortigen Versand im Pandemiefall\line \line Roche hat heute bekannt gegeben, 
dass der \u8222?Notvorrat\u8220? an Tamiflu nun bereit steht und von der WHO jederzeit abgerufen werden kann. Aus 
diesem Anlass trafen sich heute Franz B. Humer, Verwaltungsratspr\u228?sident und CEO von Roche, und Lee 
Jong-Wook, Generaldirektor der WHO, f\u252?r die symbolische \u8222?\u220?bergabe\u8220?. Roche hatte sich am 22. August 2005 
mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung dazu verpflichtet, der WHO einen Notvorrat von 3 Millionen 
Packungen (30 Millionen Kapseln) des Grippemittels Tamiflu (Oseltamivir) zu spenden. Dieser Notvorrat 
soll dazu dienen, bei Auftreten eines neuen Grippevirus mit Pandemiegefahr dessen nationale und internationale 
Verbreitung m\u246?glichst zu verhindern oder zu verz\u246?gern. Roche wird den Notvorrat an einen von der WHO 
bestimmten internationalen Flughafen liefern.\line \line Ab 14.30h CET finden Sie 
Bilder/Downloads des Anlasses unter http://www.roche.com/pages/downloads/photosel/060419/\line  (http://www.roche.com/pages/downloads/photosel/060419/)\line Im 
Zusammenhang mit der Pandemievorsorge steht Roche bereits seit 1997 mit den Regierungen auf der ganzen 
Welt im Gespr\u228?ch. Bis heute hat Roche \u252?ber 65 Regierungen mit einem Notvorrat an Tamiflu beliefert, 
denn Grippemedikamente wie Tamiflu spielen in den Pandemie-Bereitschaftspl\u228?nen eine wichtige Rolle. 
Um der grossen Nachfrage nach Tamiflu entsprechen zu k\u246?nnen, hat Roche mit der Unterst\u252?tzung von Drittfirmen 
ihre Produktionskapazit\u228?ten stark erh\u246?ht, sodass sie bis Ende Jahr in der Lage ist, j\u228?hrlich 400 Millionen 
Packungen ihres Grippemittels herzustellen. Ausserdem hat sie an Firmen in China und Indien eine Sublizenz 
f\u252?r die Produktion von Oseltamivir erteilt. \line \line In den Gespr\u228?chen mit den 
Regierungen hat sich gezeigt, dass die Entwicklungsl\u228?nder am schlechtesten vorbereitet sind, was die 
Vorratshaltung 
von Grippemedikamenten angeht. In anschliessenden Gespr\u228?chen zwischen Roche und der WHO wurde das Konzept 
eines Notvorrats von 3 Millionen Packungen entwickelt, von dem 1,5 Millionen Packungen in Kaiseraugst 
und 1,5 Millionen Packungen in Nutley (USA) gelagert werden sollen. Dieser Vorrat soll bei einem allf\u228?lligen 
Ausbruch einer Pandemie als Sofortmassnahme vor Ort eingesetzt werden.\line \line Ebenfalls 
im Rahmen einer Vereinbarung hat Roche der WHO weitere 2 Millionen Packungen Tamiflu gespendet, die 
in jenen Entwicklungsl\u228?ndern eingesetzt werden sollen, die dem gr\u246?ssten Pandemierisiko ausgesetzt sind 
und die sich das Grippemittel nicht leisten k\u246?nnen. Diese Packungen werden bis Ende Jahr versandbereit 
sein und k\u246?nnen von der WHO nach eigenem Ermessen eingesetzt werden.\line \line {\b \u220?ber 
Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch 
relevanten 
Influenzaviren wirkt, und zwar indem es das Enzym Neuraminidase (NAI) auf der Oberfl\u228?che des Virus hemmt. 
Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen und diese 
infizieren.\line \line {\b Roche und Gilead} \line Tamiflu 
wurde von Gilead 
Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. Roche und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam die klinische 
Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen Registrierung und Markteinf\u252?hrung des Produkts 
federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der \u8211? im November 2005 revidierten \u8211? \u220?bereinkunft zwischen den zwei Firmen, 
entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von Sublizenzen f\u252?r die Pandemievorsorge mit 
Oseltamivir. Um allen bed\u252?rftigen Patienten einen einfacheren Zugang zu Tamiflu zu erm\u246?glichen, hat 
Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Sublizenzen verkauft werden, auf das Recht verzichtet, volle 
Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.\line \line {\b \u220?ber Roche} \line Roche 
mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen 
in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, 
Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis 
zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten 
Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt 
in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2005 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 27,3 Milliarden 
Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,2 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 70 
000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/de/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbackgrinfluenza05d.pdf)\line - 
WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Literatur\line 1. 
Govorkova E.A and Webster R.G. Evaluation of oseltamivir in lethal H5N1 in vivo model. Pr\u228?sentiert am 
20. Januar 2006 an der Konferenz The First Pandemic of the 21st century \u8211? a central role for antivirals, 
London. \line 2. Yen et al. Duration and Dosage of Oseltamivir Treatment of H5N1 (A/Vietnam/1203/04) 
influenza virus infection in mice. Journal of Infectious Diseases, 2005.\line 3. Treanor JJ 
et al. Efficacy and safety of the oral neuraminidase inhibitor oseltamivir in treating acute influenza: 
a randomized, controlled trial. JAMA 2000;283: 1016\u8211?24.\line 4. Kaiser et al. Impact of Oseltamivir 
treatment on influenza-related lower respiratory tract complications and hospitalisations. Arch Intern 
Med. 163:1667-1672 (2003).\line 5. Nicholson KG et al. Efficacy and safety of oseltamivir 
in treatment of acute influenza: a randomised controlled trial. Lancet 2000; 355:1845\u8211?1850.\line 6. 
Welliver R. W. et al. Effectiveness of oseltamivir in preventing influenza in household contacts: a 
randomized controlled trial. JAMA, 14. Februar 2001; 285(6): 748-754.\line 7. Whitely RJ, 
Hayden FG et al; Oral oseltamivir treatment of influenza in children, Pediatr Infect Dis J 2000; 20: 
122-133.\line 8. Dossier bei Roche, 2003.\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
