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{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 16. M\u228?rz 2006\line \line {\b Roche-Update \u252?ber Tamiflu 
und die Vorbereitungen 
gegen eine Grippepandemie } \line \line - Weitere Partnerfirmen helfen, die 
Produktionskapazit\u228?ten 
von Tamiflu auf 400 Millionen Packungen pro Jahr zu erh\u246?hen\line - Forschungsprogramme f\u252?r 
Tamiflu und das H5N1-Virus definiert\line \line Roche gibt bekannt, dass sie ihr 
weltweites Produktionsnetz f\u252?r die Herstellung von Tamiflu weiter ausgebaut hat und bis Ende 2006 \u252?ber 
Produktionskapazit\u228?ten von j\u228?hrlich bis zu 400 Millionen Packungen verf\u252?gen wird. Diese nochmalige Kapazit\u228?tserh\u246?hung 
um 100 Millionen Packungen ist m\u246?glich dank der Zusammenarbeit mit zus\u228?tzlichen externen Vertragspartnern 
und der Erweiterung der Roche eigenen Produktionsanlagen.\line \line Damit umfasst 
das weltweite Netzwerk von Roche mehrere Roche-Standorte und \u252?ber 15 externe Partnerfirmen, die in 9 
verschiedenen L\u228?ndern Tamiflu produzieren. Die Partnerfirmen wurden prim\u228?r nach ihren M\u246?glichkeiten 
ausgew\u228?hlt, innerhalb relativ kurzer Zeit und gem\u228?ss den Qualit\u228?tsanforderungen von Roche betr\u228?chtliche 
Mengen an Zwischen- und Endprodukten herzustellen. Zu den Partnerfirmen, welche in die Produktion von 
Tamiflu eingebunden werden, geh\u246?ren unter anderem Albemarle, Ampac Fine Chemicals LLC, API Corporation, 
Clariant, DSM, FIS, Martek Biosciences Corporation, Novasep /Dynamit Nobel, PHT International, PPG Industries, 
Sanofi-Aventis, Shaanxi Jiahe Phytochem Co und Siegfried Ltd.\line \line Roche steht 
kurz vor Abschluss eines Lizenzvertrages mit einem chinesischen Unternehmen. Ausserdem pr\u252?ft Roche den 
Wissensaustausch mit Afrika, um auch dort die Herstellung von Tamiflu zu erm\u246?glichen. Dies erfolgt zus\u228?tzlich 
zu den Sublizenzen, welche bereits im vergangenen Jahr den Firmen Hetero und Shanghai Pharmaceuticals 
f\u252?r die gesamte Produktion von Oseltamivir erteilt wurde.\line \line William 
M. Burns, CEO der Division Roche Pharma, erkl\u228?rte: \u8222?Im Anschluss an unseren Aufruf an Drittfirmen im 
letzten Herbst haben wir nun jene Partnerunternehmen bestimmt, die es uns erlauben, unsere weltweiten 
Produktionskapazit\u228?ten bis Ende 2006 auf j\u228?hrlich 400 Millionen Packungen Tamiflu auszubauen. Wie stark 
diese Kapazit\u228?ten schliesslich ausgelastet sein werden, h\u228?ngt nat\u252?rlich zu einem grossen Teil von den 
k\u252?nftigen Bestellungen der Regierungen weltweit ab. Unsere Produktionskapazit\u228?t liegt nun \u252?ber der Nachfrage, 
aber als forschungsorientiertes Unternehmen geht unser Auftrag weiter. Wir setzen uns daf\u252?r ein, dass 
das Wissen \u252?ber Tamiflu und das H5N1-Virus weiter ausgebaut wird. Wir k\u246?nnen dies aber nicht im Alleingang 
tun, sondern m\u246?chten mit Partnerunternehmen zusammenarbeiten.\u8220?\line \line {\b Forschungsprogramme 
im Zusammenhang mit dem H5N1-Virus} \line Roche hat eine Reihe von Forschungsprogrammen 
lanciert, 
um die noch offenen Fragen in Bezug auf die Verwendung von Tamiflu gegen das Vogelgrippevirus H5N1 zu 
kl\u228?ren. David Reddy, Leiter der Pandemie-Taskforce bei Roche: \u8222?Das H5N1-Virus ver\u228?ndert sich st\u228?ndig. 
Wir wissen, dass das 1997 in Hongkong festgestellte Grippevirus sich von demjenigen in Vietnam unterscheidet 
und dieses wiederum anders ist, als das vor kurzem in der T\u252?rkei festgestellte. Damit das H5N1-Virus 
die n\u228?chste Pandemie ausl\u246?sen kann, muss es sich jedoch nochmals ver\u228?ndern. Es m\u252?ssen nun intensive 
Forschungsanstrengungen unternommen werden, damit uns so viele Informationen wie nur m\u246?glich zum Virus 
und Tamiflu vorliegen und wir die drohende Pandemie, wenn sie dann wirklich ausbricht, wirksam bek\u228?mpfen 
k\u246?nnen.\u8220? \line \line Die Forschungsprogramme umfassen:\line \u8226? Entwicklung 
von Modellen, die eine rasche Vorhersage erlauben, wie neue Viren auf Tamiflu ansprechen\line \u8226? 
Studien f\u252?r die Vorhersage der optimalen Dosis und Dauer einer Behandlung mit Tamiflu bei verschiedenen 
Subtypen des H5N1\line \u8226? Langzeitprophylaxe gegen das H5N1-Virus bei Menschen, die eine f\u252?r 
die Gesellschaft wichtige Arbeit verrichten (z.B. Spit\u228?ler)\line \u8226? \u220?berwachung, um eine Resistenzbildung 
des H5N1 gegen\u252?ber Tamiflu rasch zu erkennen\line \line {\b Aufruf zur 
Zusammenarbeit 
in der Forschung} \line Roche sucht nach weiteren M\u246?glichkeiten der Zusammenarbeit mit 
\u196?rzten/Institutionen, 
die Patienten behandeln, welche sich mit dem Vogelgrippevirus angesteckt haben. Ziel der Zusammenarbeit 
soll sein, das Wissen rund um diese virale Infektionskrankheit zu vertiefen und die Informationen \u252?ber 
die Verwendung von Tamiflu bei H5N1-infizierten Patienten systematischer zu sammeln. (Diesbez\u252?glich 
relevante Informationen k\u246?nnen per e-Mail an research.tamiflu@roche.com (mailto://research.tamiflu@roche.com) geschickt 
werden).\line \line {\b Vogelgrippe 
und Pandemien} \line Die derzeit in S\u252?dostasien und in der T\u252?rkei zirkulierenden H5N1-Virusst\u228?mme 
sind hoch ansteckend, \u252?bertragen sich von Vogel zu Vogel und verm\u246?gen beim Menschen eine schwere Infektionskrankheit 
auszul\u246?sen, die sehr oft (in 52% der F\u228?lle) zum Tod f\u252?hrt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 
beim Menschen bisher 177 F\u228?lle von Vogelgrippe best\u228?tigt (Stand: 13. M\u228?rz 2006), von denen 98 t\u246?dlich 
verlaufen sind. \line \line Bis heute haben sich nur Menschen mit dem Virus angesteckt, 
die in engem Kontakt mit infizierten V\u246?geln standen. Doch jeder neue Fall bietet dem Virus die Gelegenheit, 
seine \u220?bertragbarkeit beim Menschen zu verbessern und so das Risiko f\u252?r eine Grippepandemie beim Menschen 
zu erh\u246?hen.\line \line {\b Der Beitrag von Roche zur Unterst\u252?tzung von 
Regierungen bei 
der Pandemievorsorge} \line Gem\u228?ss der WHO kann gegenw\u228?rtig nur mit rechtzeitig angelegten 
Vorr\u228?ten 
sichergestellt werden, dass bei einer Pandemie gen\u252?gend grosse Mengen antiviraler Medikamente verf\u252?gbar 
sind. Roche arbeitet eng mit der WHO und den Regierungen zusammen, um die Wichtigkeit von Medikamentenvorr\u228?ten 
im Fall einer Grippepandemie zu verdeutlichen. Insgesamt hat Roche aus weltweit \u252?ber 65 L\u228?ndern Bestellungen 
f\u252?r Tamiflu erhalten und ausgef\u252?hrt. Der Umfang der Bestellungen ist je nach Land verschieden, wobei 
Frankreich, Finnland, Grossbritannien, Irland, Island, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen 
und die Schweiz Vorr\u228?te an Tamiflu anlegen bzw. anzulegen gedenken, die f\u252?r 20\u8211?40% der Bev\u246?lkerung reichen. 
Roche hat der WHO ausserdem 5,125 Millionen Packungen Tamiflu gespendet, die im Fall einer Pandemie 
f\u252?r den internationalen raschen Einsatz und f\u252?r den regionalen Einsatz bestimmt sind. \line \line {\b Roche 
und Gilead} \line Tamiflu wurde von Gilead Sciences entdeckt und 1996 an Roche lizenziert. 
Roche 
und Gilead \u252?bernahmen gemeinsam die klinische Entwicklung, wobei Roche bei der Herstellung, beh\u246?rdlichen 
Registrierung und Markteinf\u252?hrung des Produkts federf\u252?hrend war. Gem\u228?ss der \u8211? im November 2005 revidierten 
\u8211? \u220?bereinkunft zwischen den zwei Firmen, entscheiden Roche und Gilead gemeinsam \u252?ber die Erteilung von 
Sublizenzen f\u252?r die Pandemievorsorge mit Oseltamivir. Um allen bed\u252?rftigen Patienten einen einfacheren 
Zugang zu Tamiflu zu erm\u246?glichen, hat Gilead f\u252?r Produkte, die im Rahmen solcher Sublizenzen verkauft 
werden, auf das Recht verzichtet, volle Lizenzgeb\u252?hren zu erhalten.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen 
auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer 
der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten 
und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2005 erzielte die Division Pharma einen Umsatz 
von 27,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 8,2 Milliarden Franken. Roche 
besch\u228?ftigt rund 70 000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen 
und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech 
und Chugai. Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/de/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
