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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 17. Januar 2006\line \line {\b Roche 
spendet der WHO weitere 2 Millionen Packungen des antiviralen Medikaments Tamiflu f\u252?r regionale Lagerbest\u228?nde} \line \line Roche 
hat heute bekannt gegeben, dass sie der Weltgesundheitsorganisation WHO 2 Millionen Packungen \u8211? d.h. 
20 Millionen Kapseln \u8211? des antiviralen Medikaments Tamiflu (Oseltamivir) spenden wird. Mit den bereits 
im Jahr 2004 sowie im August 2005 erfolgten Schenkungen stehen der WHO somit insgesamt 5,125 Millionen 
Packungen Tamiflu zur Verf\u252?gung, die eingesetzt werden k\u246?nnen, um den Menschen bei einer drohenden Pandemie 
zu helfen.\line \line W\u228?hrend die letztj\u228?hrige Medikamentenspende zentral gelagert 
wird, ist vorgesehen, dass diese zus\u228?tzlichen zwei Millionen Packungen f\u252?r lokale Lager, die von der 
WHO zu bestimmen sind, verwendet werden, um f\u252?r die Bed\u252?rfnisse in Entwicklungsl\u228?ndern bereit zu stehen. 
Die lokalen Lagerbest\u228?nde von Tamiflu w\u252?rden bei Ausbruch der Vogelgrippe beim Menschen eingesetzt, 
um die Erkrankungs- und Sterberate zu verringern und die weitere Ausbreitung im Interesse der \u246?ffentlichen 
Gesundheit zu verhindern.\line  \line William M. Burns, CEO der Division Pharma 
von Roche: \u8222?Roche arbeitet als kooperativer und verantwortungsbewusster Partner mit Regierungen und 
der WHO zusammen, um in der Pandemievorsorge, zu der auch die Einlagerung von Tamiflu geh\u246?rt, Hilfe 
zu bieten. Wir freuen uns, der WHO eine weitere Spende zukommen zu lassen und zur Errichtung regionaler 
Lagerbest\u228?nde von Tamiflu beitragen zu k\u246?nnen.\u8220? \line \line \u8222?Durch die regionale 
Einlagerung antiviraler Arzneimittel sind diejenigen Entwicklungsl\u228?nder, die am ehesten von einer Vogelgrippeerkrankung 
beim Menschen heimgesucht w\u252?rden, besser ger\u252?stet, um bei einem Ausbruch der Krankheit rasch handeln 
zu k\u246?nnen, was im Interesse der weltweiten \u246?ffentlichen Gesundheit liegt. Wir m\u246?chten jedoch darauf 
hinweisen, dass sowohl diese als auch die fr\u252?heren Spenden kein Ersatz daf\u252?r sind, dass die einzelnen 
L\u228?nder das Anlegen von Vorr\u228?ten an antiviralen Arzneimitteln in Erw\u228?gung ziehen. Solche Arzneimittellager 
sollten als eine von mehreren Massnahmen im Rahmen einer nationalen Pandemievorsorge betrachtet und 
auf die Priorit\u228?ten im jeweiligen Land abgestimmt werden\u8220?, erkl\u228?rte WHO-Generaldirektor Lee Jong-Wook. 
\line \line Im Gegensatz zu den regionalen Lagerbest\u228?nden werden die 3 Millionen 
Packungen Tamiflu, die Roche der WHO als \u8222?Notvorrat\u8220? im August 2005 gespendet hat, ausschliesslich am 
Entstehungsort einer Pandemie verwendet, um ihre Ausbreitung einzud\u228?mmen oder zu verlangsamen. \line \line {\b Umfassendes 
Produktionsnetzwerk} \line Roche hat Massnahmen ergriffen, um die Verf\u252?gbarkeit von Tamiflu 
zu erh\u246?hen, damit die wachsende Nachfrage f\u252?r die weitere Pandemievorsorge gedeckt ist. So wurde in 
den Jahren 2004 und 2005 die Produktionskapazit\u228?t verdoppelt und bis 2007 werden \u252?ber 300 Millionen 
Packungen pro Jahr \u8211? das entspricht einer mehr als zehnfachen Kapazit\u228?tserh\u246?hung gegen\u252?ber 2004 \u8211? hergestellt 
werden k\u246?nnen. Roche hat mit 50 externen Anbietern enge Kontakte aufgebaut und die gegenw\u228?rtige Lieferkette 
\u252?bertrifft mit ihrer Kapazit\u228?t die bislang eingegangen Bestellungen von Regierungsseite. Roche verf\u252?gt 
nun \u252?ber gen\u252?gend Produktionsreserven f\u252?r den Notfall und die Unternehmen, die zur Unterst\u252?tzung der 
Produktion vorgesehen sind, werden dazu beitragen, dass das Roche-Liefernetz der k\u252?nftigen Nachfrage 
von Regierungsseite entsprechen kann. Ausserdem hat Roche einem chinesischen und einem indischen Pharmaunternehmen 
Sublizenzen f\u252?r die Herstellung von Oseltamivir erteilt. \line \line {\b \u220?ber 
Pandemien und H5N1} \line Grippepandemien treten durchschnittlich alle 40 Jahre auf. Fachleute 
geben zu bedenken, dass es nicht um die Frage geht ob, sondern wann die n\u228?chste Pandemie ausbricht. 
Der in Asien erstmals aufgetretene Vogelgrippestamm H5N1 wird von Experten als der wahrscheinlichste 
Ausl\u246?ser einer n\u228?chsten Pandemie angesehen. Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen s\u228?mtliche klinisch 
bedeutsamen Grippeviren \u8211? einschliesslich H5N1 \u8211? wirkt. Es gibt Anhaltspunkte daf\u252?r, dass es auch gegen 
mutierte St\u228?mme dieses Virus wirksam sein k\u246?nnte, die als Ausl\u246?ser einer Pandemie in Frage kommen. Da 
Tamiflu oral verabreicht wird, entfaltet es seine Wirkung im gesamten Organismus und kann einen Ganzk\u246?rperschutz 
vor dem Virus bieten.\line \line {\b \u220?ber Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu 
wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch relevanten Grippeviren wirksam ist. Namhafte internationale 
Forschungsgruppen haben anhand von Tiermodellen mit Influenza gezeigt, dass Tamiflu wirksam ist gegen 
das Vogelgrippevirus H5N1, das im Fernen Osten festgestellt wurde{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 3\par}} .\line \line Tamiflu 
hemmt die Wirkung des Enzyms Neuraminidase auf der Oberfl\u228?che des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, 
kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen und diese infizieren.\line \line Tamiflu 
bewirkt:\line \u8226? eine Verringerung des Schweregrads von Symptomen um 38%{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\super 1} \par}\line \u8226? 
einen R\u252?ckgang grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentz\u252?ndung und Sinusitis um 67% 
bei sonst gesunden Personen{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}} \line \u8226? 
eine Verk\u252?rzung der Grippedauer um 37%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5,3\par}} \line \u8226? 
eine Schutzwirkung von bis zu 89% gegen den Ausbruch von Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen, die 
engen Kontakt zu Grippepatienten hatten{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 4\par}} \line \line Bei 
Kindern bewirkt Tamiflu:\line \u8226? 
eine Verringerung des Schweregrads und der Dauer der Grippesymptome um 36%{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\super 5} \par}\line \u8226? 
eine Senkung 
der H\u228?ufigkeit grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) um 44% gegen\u252?ber Kindern, die mit 
Standardmedikamenten behandelt wurden{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 6\par}} \line \line Wie 
bei jedem antiviralen Pr\u228?parat 
besteht theoretisch die M\u246?glichkeit, dass sich Influenzaviren bilden, gegen die das Arzneimittel nur 
beschr\u228?nkt wirkt. Roche und das unabh\u228?ngige Neuraminidase Inhibitor Susceptibility Network (NISN) haben 
anhand einer umfassenden \u220?berwachung die H\u228?ufigkeit einer Resistenz gegen\u252?ber Neuraminidasehemmern ermittelt. 
Von rund 4000 mit Tamiflu behandelten Patienten wurde bei Erwachsenen in 0,4% der F\u228?lle eine Resistenz 
gegen Tamiflu festgestellt. Bei Kindern im Alter von 1\u8211?12 Jahren waren es 4%. Das resistente Virus war 
weniger ansteckend als der so genannte Wildtyp des Virus und beeinflusste den Krankheitsverlauf nicht.\line \line Am 
h\u228?ufigsten wird Tamiflu derzeit in Japan angewendet. So gab es zum Beispiel im Verlauf der Grippesaison 
2004/2005 in Japan sch\u228?tzungsweise 16 Millionen Influenzainfektionen. Annahmen von Roche zufolge wurden 
rund 6 Millionen an Grippe Erkrankte mit Tamiflu behandelt. Auch bei einem so h\u228?ufigen Einsatz bilden 
sich selten Resistenzen. \line \line {\b Vogelgrippe und Pandemien} \line Die 
meisten Vogelgrippeviren sind f\u252?r den Menschen nicht infekti\u246?s. Kommt es bei Menschen oder Schweinen 
jedoch zu einer gleichzeitigen Infektion mit einem Vogel- und Menschengrippevirus, kann es zu einer 
Verbindung und Mutation der Virusst\u228?mme kommen, woraus ein v\u246?llig neues Virus entsteht, das eventuell 
vom Tier auf den Menschen und von Mensch zu Mensch \u252?bertragen werden kann. Da solche Virustypen eine 
v\u246?llig andere Zusammensetzung als die bisherigen Viren aufweisen w\u252?rden, h\u228?tten die bisherigen Grippeimpfungen 
keine Schutzwirkung mehr f\u252?r den Menschen. Experten sind der Meinung, dass die n\u228?chste Grippepandemie 
durch solchermassen mutierte Virusst\u228?mme ausgel\u246?st werden k\u246?nnte.\line \line {\b Weltgesundheitsorganisation} \line Die 
WHO hat im Rahmen ihres Pandemie-Bereitschaftsplans (Pandemic Preparedness Plan) empfohlen, dass die 
einzelnen L\u228?nder Vorr\u228?te an antiviralen Medikamenten wie Tamiflu anlegen sollen, die gegen s\u228?mtliche 
St\u228?mme von Grippeviren wirksam sind. Der Pandemic Preparedness Plan sowie Angaben \u252?ber die L\u228?nder, in 
denen nationale Pl\u228?ne umgesetzt worden sind, kann auf dem Internet (http://www.who.int/csr/resources/publications/influenza/WHO_CDS_CSR_EDC_99_1/en/) eingesehen werden.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen 
auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer 
der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten 
und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. Roche besch\u228?ftigt rund 65 000 Mitarbeitende in 
150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen 
Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. Weitere Informationen 
zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1 
\u160?Treanor JJ et al. Efficacy and safety of the oral neuraminidase inhibitor oseltamivir in treating 
acute influenza: a randomized, controlled trial. JAMA 2000;283: 1016\u8211?24\line 2 \u160?Kaiser 
et al. Impact of Oseltamivir treatment on influenza-related lower respiratory tract complications and 
hospitalisations. Arch Intern Med. 163:1667-1672 (2003)\line 3 \u160?Nicholson KG et al. Efficacy 
and safety of oseltamivir in treatment of acute influenza: a randomised controlled trial. Lancet 2000; 
355:1845\u8211?1850\line 4 \u160?Welliver R. W. et al. Effectiveness of oseltamivir in preventing 
influenza in household contacts: a randomized controlled trial. JAMA, 2001 Feb 14; 285(6): 748-754\line 5 
\u160?Whitely RJ, Hayden FG et al; Oral oseltamivir treatment of influenza in children, Pediatr Infect 
Dis J 2000; 20: 122-133\line 6 \u160?Roche data on file, 2003\par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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