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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 23. Dezember 2005\line \line {\b Roche 
gew\u228?hrt Tamiflu-Sublizenz an die indische Firma Hetero Drugs zur Herstellung des Medikamentes f\u252?r Indien 
und Entwicklungsl\u228?nder} \line \line Roche hat der indischen Firma Hetero Drugs 
eine Sublizenz f\u252?r die Produktion von Oseltamivir (Tamiflu) erteilt. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen 
der kontinuierlichen Anstrengungen von Roche, die Verf\u252?gbarkeit dieses Medikamentes zur weltweiten Vorsorge 
gegen eine Grippepandemie zu erh\u246?hen und zu beschleunigen. Die Vereinbarung mit Hetero Drugs hat zum 
Ziel, Oseltamivir f\u252?r die Pandemief\u252?rsorge der Regierungen bereitzustellen und die Verf\u252?gbarkeit des 
Medikamentes in Indien und den Entwicklungsl\u228?ndern zu erh\u246?hen \u8211? sowohl direkt als auch durch weitere 
Vereinbarungen mit lokalen Unternehmen.\line \line David Reddy, Leiter der Pandemie-Taskforce 
bei Roche: "Als Resultat unserer intensiven Produktionsplanung freuen wir uns, die Partnerschaft 
mit 
Hetero Drugs bekannt zu geben. Diese stellt den j\u252?ngsten Schritt in unserem Bestreben dar, die Produktionskapazit\u228?t 
zu erh\u246?hen, damit dem Bedarf von Regierungen zur Vorsorge gegen die potenzielle Bedrohung der Volksgesundheit 
durch die Vogelgrippe entsprochen werden kann. Dies ist eine weitere Massnahme im Rahmen des kooperativen 
und verantwortungsbewussten Engagements von Roche zur Unterst\u252?tzung der Regierungen und der Weltgesundheitsorganisation 
WHO in der Pandemievorsorge."\line \line W\u228?hrend Roche die gegenw\u228?rtigen Bestellungen, 
die sie von \u252?ber 50 L\u228?ndern erhalten hat, weiterhin fristgerecht ausf\u252?hren kann, wird die Zusammenarbeit 
mit Hetero Drugs eine unmittelbare Auswirkung auf die Verf\u252?gbarkeit von Oseltamivir in den Entwicklungsl\u228?ndern 
haben. Ein erh\u246?htes Angebot bedeutet k\u252?rzere Lieferfristen sowie eine erh\u246?hte Kapazit\u228?t zur Ausf\u252?hrung 
neuer Bestellungen. Hetero Drug ist das erste Unternehmen, das in der Lage ist, die f\u252?r das erste Halbjahr 
2006 vereinbarten Lieferfristen zu verk\u252?rzen. Nach zweieinhalbj\u228?hrigen Vorbereitungen hat Hetero Drugs 
k\u252?rzlich die Genehmigung zur Herstellung des Arzneimittels erhalten und nachgewiesen, dass sie die von 
Roche festgelegten Kriterien bez\u252?glich technischem Know-how, Kapazit\u228?t sowie Geschwindigkeit einhalten 
kann.\line \line Mit dieser Vereinbarung tr\u228?gt Hetero Drugs dem geistigen Eigentum 
von Roche und Gilead an Tamiflu in Indien Rechnung. Das Medikament w\u228?re ohne den Schutz tragf\u228?higer 
Patentsysteme nie entdeckt worden. Der Anerkennung geistiger Eigentumsrechte in Indien durch diese Partnerschaft 
mit Hetero Drugs kommt deshalb besondere Bedeutung zu, weil sie das neue indische Patentrecht respektiert, 
das am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist.\line \line {\b \u220?ber Tamiflu 
(Oseltamivir)} \line Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch relevanten 
Influenzaviren wirksam ist.{\super 3}  Es hemmt die Wirkung des Enzyms Neuraminidase 
(NAI) auf der Oberfl\u228?che 
des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen 
und diese infizieren.\line Tamiflu bewirkt:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Verringerung des Schweregrads 
von Symptomen um 38%{\super 1} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - einen R\u252?ckgang 
grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, 
Lungenentz\u252?ndung und Sinusitis um 67% bei sonst gesunden Personen{\super 2} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine 
Verk\u252?rzung 
der Grippedauer um 37%{\super 5,3} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine Schutzwirkung 
von bis zu 89% gegen den Ausbruch 
von Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen, die engen Kontakt zu Grippepatienten hatten{\super 4} \par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei 
Kindern bewirkt Tamiflu:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine Verringerung des Schweregrads 
und der Dauer der Grippesymptome 
um 36%{\super 5} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - eine Senkung der H\u228?ufigkeit 
grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) 
um 44% gegen\u252?ber Kindern, die mit Standardmedikamenten behandelt wurden{\super 6} \par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wie 
bei jedem Antiviren-Pr\u228?parat besteht theoretisch die M\u246?glichkeit, dass sich Influenzaviren bilden, gegen 
die das Arzneimittel nur beschr\u228?nkt wirkt. Roche und das unabh\u228?ngige Neuraminidase Inhibitor Susceptibility 
Network (NISN) haben anhand einer umfassenden \u220?berwachung die H\u228?ufigkeit einer Resistenz gegen\u252?ber NAI 
ermittelt. Von rund 4000 mit Tamiflu behandelten Patienten wurde bei Erwachsenen in 0,4% der F\u228?lle eine 
Resistenz gegen Tamiflu festgestellt. Bei Kindern im Alter von 1-12 Jahren waren es 4%. \u160?Das resistente 
Virus war weniger ansteckend als der so genannte Wildtyp des Virus und beeinflusste den Krankheitsverlauf 
nicht.\line \line Am h\u228?ufigsten wird Tamiflu derzeit in Japan angewendet. Dies beweist 
die Tatsache, dass es in Japan in der Grippesaison 2004/2005 sch\u228?tzungsweise 16 Millionen Influenzainfektionen 
gab. Sch\u228?tzungen von Roche zufolge wurden rund 6 Millionen der an Grippe Erkrankten mit Tamiflu behandelt. 
Auch bei einem so h\u228?ufigen Einsatz bilden sich selten Resistenzen. \line \line {\b Vogelgrippe 
und Pandemien} \line Die meisten Vogelgrippeviren sind f\u252?r den Menschen nicht infekti\u246?s. 
Kommt es bei Menschen oder Schweinen jedoch zu einer gleichzeitigen Infektion mit einem Vogel- und Menschengrippevirus, 
kann es zu einer Verbindung und Mutation der Virusst\u228?mme kommen, woraus ein v\u246?llig neues Virus entsteht, 
das eventuell vom Tier auf den Menschen und von Mensch zu Mensch \u252?bertragen werden kann. Da solche Virustypen 
eine v\u246?llig andere Zusammensetzung als die bisherigen Viren aufweisen w\u252?rden, h\u228?tten die bisherigen 
Grippeimpfungen keine Schutzwirkung mehr f\u252?r den Menschen. Experten sind der Meinung, dass die n\u228?chste 
Grippepandemie durch solchermassen mutierte Virusst\u228?mme ausgel\u246?st werden k\u246?nnte.\line \line {\b Weltgesundheitsorganisation} \line Die 
WHO hat im Rahmen ihres Pandemie-Bereitschaftsplans (Pandemic Preparedness Plan) empfohlen, dass die 
einzelnen L\u228?nder Vorr\u228?te an antiviralen Medikamenten wie Tamiflu anlegen sollen, die gegen s\u228?mtliche 
St\u228?mme von Grippeviren wirksam sind. Der Pandemic Preparedness Plan sowie Angaben \u252?ber die 15 L\u228?nder, 
in denen nationale Pl\u228?ne umgesetzt worden sind, kann auf dem Internet (http://www.who.int/csr/resources/publications/influenza/WHO_CDS_CSR_EDC_99_1/en/) eingesehen 
werden.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen 
auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer 
der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten 
und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2004 erzielte die Division Pharma einen Umsatz 
von 21,7 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 7,8 Milliarden Franken. Roche 
besch\u228?ftigt rund 65 000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen 
und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech 
und Chugai.\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich 
gesch\u252?tzt.\par}\line \line {\b Weitere Informationen} \line - 
\u220?ber 
Hetero (http://www.heterodrugs.com)\line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/med_mbtamiflu05d.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - 
WHO: Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1) 
Treanor JJ et al. Efficacy and safety of the oral neuraminidase inhibitor oseltamivir in treating 
acute influenza: a randomized, controlled trial. JAMA 2000;283: 1016\u8211?24\line 2) Kaiser 
et al. Impact of Oseltamivir treatment on influenza-related lower respiratory tract complications and 
hospitalisations. Arch Intern Med. 163:1667-1672 (2003)\line 3) Nicholson KG et al. Efficacy 
and safety of oseltamivir in treatment of acute influenza: a randomised controlled trial. Lancet 2000; 
355:1845\u8211?1850\line 4) Welliver R. W. et al. Effectiveness of oseltamivir in preventing 
influenza in household contacts: a randomized controlled trial. JAMA, 2001 Feb 14; 285(6): 748-754\line  
5) Whitely RJ, Hayden FG et al; Oral oseltamivir treatment of influenza in children, Pediatr Infect 
Dis J 2000; 20: 122-133\line 6)Roche data on file, 2003\par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
