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{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}
Basel, 7. November 2005 \line \line {\b Roche gibt weitere 
Fortschritte bei der Produktionssteigerung von Tamiflu bekannt} \line \line Gegenw\u228?rtiges 
Produktionsnetz von Roche wird ab 2007 in der Lage sein, 300 Millionen Packungen herzustellen\line Mehr 
als 150 Anfragen von Drittfirmen eingegangen \u8211? erste Verhandlungen in die Wege geleitet\line \line Roche 
hat heute bekannt gegeben, dass sie ihre eigene Produktionskapazit\u228?t bis Ende 2006 so weit erh\u246?ht haben 
wird, dass sie j\u228?hrlich 300 Millionen Packungen Tamiflu herstellen kann. Die Produktionssteigerung wird 
durch eine weitere schrittweise Ausdehnung des Herstellungsnetzes von Roche erreicht werden. Damit wird 
eine gegen\u252?ber 2004 zehnmal h\u246?here Produktionskapazit\u228?t erreicht sein. Obschon damals noch keine konkreten 
Bestellungen f\u252?r eine Pandemievorsorge eingegangen waren, hatte Roche entschieden, das Herstellungsvolumen 
zu erh\u246?hen, um Regierungen eine bedarfsgerechte Pandemieplanung zu erm\u246?glichen. \line \line William 
M. Burns, CEO Division Roche Pharma: \u8222?Die Bed\u252?rfnisse der Patienten im Falle einer Pandemie haben f\u252?r 
uns h\u246?chste Priorit\u228?t. Wir haben unsere Produktionskapazit\u228?ten kontinuierlich erh\u246?ht und treffen gegenw\u228?rtig 
die erforderlichen Vorkehrungen, um die Herstellung von Tamiflu ab 2007 auf 300 Millionen Packungen 
zu steigern. Ausserdem haben wir Gespr\u228?che mit mehreren interessierten Drittfirmen aufgenommen, um die 
weltweite Versorgung zu erh\u246?hen, damit sich die Regierungen m\u246?glichst gut auf eine allf\u228?llige Grippepandemie 
vorbereiten k\u246?nnen.\u8220? \line \line \u220?ber 150 Anfragen von Drittfirmen sind bislang 
eingegangen, und die Produktionsverantwortlichen von Roche haben bereits erste Gespr\u228?che mit acht Unternehmen 
gef\u252?hrt. Unter ihnen befinden sich grosse Generikahersteller und Pharmaunternehmen sowie mehrere Regierungen, 
zum Beispiel diejenigen von Taiwan und Vietnam. Das Ziel besteht darin, bis Ende November eine Auswahl 
potenzieller Partner f\u252?r detailliertere Gespr\u228?che vorzunehmen. Zu den Auswahlkriterien geh\u246?ren Qualit\u228?t, 
technische Ressourcen, Kapazit\u228?t sowie die Geschwindigkeit, mit der dieses Produktionsvolumen erreicht 
werden kann. \line \line {\b Zum Thema Pandemievorsorge} \line Roche 
f\u252?hrt schon seit ein paar Jahren mit zahlreichen Regierungen Gespr\u228?che, um ihren Bedarf an Vorr\u228?ten 
von Tamiflu zu ermitteln, und hat bislang Bestellungen aus rund 50 L\u228?ndern erhalten bzw. ausgef\u252?hrt. 
\line Roche hat zudem der WHO eine Spende von 3 Millionen Packungen Tamiflu f\u252?r den Einsatz 
am Ausgangsort einer eventuellen Grippepandemie zugesagt. Experten sch\u228?tzen, dass sich damit die Ausbreitung 
einer potenziellen Pandemie am Ursprungsort eind\u228?mmen oder stoppen lassen k\u246?nnte, wenn das Medikament 
rasch eingesetzt wird. \line Vor kurzem hat Roche der T\u252?rkei und Rum\u228?nien Spenden von Tamiflu 
zukommen lassen, nachdem das Vogelgrippevirus in diesen L\u228?ndern aufgetreten war.\line \line {\b \u220?ber 
Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch 
relevanten 
Influenzaviren wirksam ist.{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 3\par}}  Es hemmt 
die Wirkung des Enzyms Neuraminidase (NAI) auf der Oberfl\u228?che 
des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen 
und diese infizieren.\line \line Tamiflu bewirkt:\line \u8226? eine Verringerung 
des Schweregrads 
von Symptomen um 38%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1\par}}  \line \u8226? 
einen R\u252?ckgang grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, 
Lungenentz\u252?ndung und Sinusitis um 67% bei sonst gesunden Personen{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}}  
\line \u8226? eine Verk\u252?rzung 
der Grippedauer um 37%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5,3\par}}  \line \u8226? 
eine Schutzwirkung von bis zu 89% gegen den Ausbruch 
von Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen, die engen Kontakt zu Grippepatienten hatten{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 4\par}}  
\line \line Bei 
Kindern bewirkt Tamiflu:\line \u8226? eine Verringerung des Schweregrads und der Dauer der Grippesymptome 
um 36%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5\par}} \line \u8226? eine Senkung 
der H\u228?ufigkeit grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) 
um 44% gegen\u252?ber Kindern, die mit Standardmedikamenten behandelt wurden{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 6\par}}  
\line \line Wie bei jedem antiviralen Pr\u228?parat besteht theoretisch 
die M\u246?glichkeit, dass sich Influenzaviren bilden, gegen die das Arzneimittel nur beschr\u228?nkt wirkt. Roche 
und das unabh\u228?ngige Neuraminidase Inhibitor Susceptibility Network (NISN) haben anhand einer umfassenden 
\u220?berwachung die H\u228?ufigkeit einer Resistenz gegen\u252?ber Neuraminidasehemmern ermittelt. Von rund 4000 mit 
Tamiflu behandelten Patienten wurde bei Erwachsenen in 0,4% der F\u228?lle eine Resistenz gegen Tamiflu festgestellt. 
Bei Kindern im Alter von 1\u8211?12 Jahren waren es 4%. Das resistente Virus war weniger ansteckend als der 
so genannte Wildtyp des Virus und beeinflusste den Krankheitsverlauf nicht.\line \line Am 
h\u228?ufigsten wird Tamiflu derzeit in Japan angewendet. Als Beispiel sei deshalb die Grippesaison 2004/2005 
in Japan erw\u228?hnt, in deren Verlauf es sch\u228?tzungsweise 16 Millionen Influenzainfektionen gab. Sch\u228?tzungen 
von Roche zufolge wurden rund 6 Millionen der an Grippe Erkrankten mit Tamiflu behandelt. Auch bei einem 
so h\u228?ufigen Einsatz bilden sich selten Resistenzen. \line \line {\b Vogelgrippe 
und Pandemien} \line Die meisten Vogelgrippeviren sind f\u252?r den Menschen nicht infekti\u246?s. 
Kommt es bei Menschen oder Schweinen jedoch zu einer gleichzeitigen Infektion mit einem Vogel- und Menschengrippevirus, 
kann es zu einer Verbindung und Mutation der Virusst\u228?mme kommen, woraus ein v\u246?llig neues Virus entsteht, 
das eventuell vom Tier auf den Menschen und von Mensch zu Mensch \u252?bertragen werden kann. Da solche Virustypen 
eine v\u246?llig andere Zusammensetzung als die bisherigen Viren aufweisen w\u252?rden, h\u228?tten die bisherigen 
Grippeimpfungen keine Schutzwirkung mehr f\u252?r den Menschen. Experten sind der Meinung, dass die n\u228?chste 
Grippepandemie durch solchermassen mutierte Virusst\u228?mme ausgel\u246?st werden k\u246?nnte.\line \line {\b Weltgesundheitsorganisation} \line Die 
WHO hat im Rahmen ihres Pandemie-Bereitschaftsplans (Pandemic Preparedness Plan) empfohlen, dass die 
einzelnen L\u228?nder Vorr\u228?te an antiviralen Medikamenten wie Tamiflu anlegen sollen, die gegen s\u228?mtliche 
St\u228?mme von Grippeviren wirksam sind. Der Pandemic Preparedness Plan sowie Angaben \u252?ber die 15 L\u228?nder, 
in denen nationale Pl\u228?ne umgesetzt worden sind, kann auf dem Internet (http://www.who.int/csr/resources/publications/influenza/WHO_CDS_CSR_EDC_99_1/en/) eingesehen 
werden.\line \line {\b \u220?ber Roche} \line Roche mit Hauptsitz 
in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen 
Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, 
Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung 
der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter 
von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der 
Virologie eine Spitzenposition ein. 2004 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 21,7 Milliarden 
Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 7,8 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 65 
000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai. 
Weitere Informationen zur Roche-Gruppe finden sich im Internet (www.roche.com (http://www.roche.com)).\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\line \line 1 \u160?Treanor JJ et 
al. Efficacy and safety of the oral neuraminidase inhibitor oseltamivir in treating acute influenza: 
a randomized, controlled trial. JAMA 2000;283: 1016\u8211?24\line 2 \u160?Kaiser et al. Impact of 
Oseltamivir treatment on influenza-related lower respiratory tract complications and hospitalisations. 
Arch Intern Med. 163:1667-1672 (2003)\line 3 \u160?Nicholson KG et al. Efficacy and safety 
of oseltamivir in treatment of acute influenza: a randomised controlled trial. Lancet 2000; 355:1845\u8211?1850\line 4 
\u160?Welliver R. W. et al. Effectiveness of oseltamivir in preventing influenza in household contacts: 
a randomized controlled trial. JAMA, 2001 Feb 14; 285(6): 748-754\line 5 \u160?Whitely RJ, 
Hayden FG et al; Oral oseltamivir treatment of influenza in children, Pediatr Infect Dis J 2000; 20: 
122-133\line 6 \u160?Roche data on file, 2003\par}\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health-Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/med_mbtamiflu05e.pdf)\line - \u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}