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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
Basel, 18. Oktober 2005\line \line {\b Weitere Ausweitung 
der Produktionskapazit\u228?ten 
f\u252?r Tamiflu} \line \line Roche bekr\u228?ftigt die Bereitschaft zu Gespr\u228?chen mit 
Regierungen und anderen 
Herstellern \u252?ber die Produktion von Tamiflu f\u252?r Notlagen bei einer Pandemie\line \line Roche 
hat heute bekannt gegeben, dass die amerikanische Gesundheitsbeh\u246?rde FDA die Betriebsbewilligung f\u252?r 
einen zus\u228?tzlichen Produktionsstandort f\u252?r die Kapseln des Grippemittels Tamiflu (Oseltamivir) erteilt 
hat. Damit kann die weltweit bereits deutlich erh\u246?hte Produktionskapazit\u228?t weiter gesteigert werden.\line Die 
neue Fabrik ist Teil eines weltweiten Netzes von \u252?ber einem Dutzend Produktionsbetrieben f\u252?r die Herstellung 
von Tamiflu. Mehr als die H\u228?lfte der Standorte wird in Zusammenarbeit mit einem anderen Hersteller betrieben.\line \line William 
M. Burns, CEO der Division Roche Pharma, dazu: \u8222?Bei Tamiflu ist jetzt eine rasche Ausdehnung der Produktionskapazit\u228?ten 
erforderlich. Die Bed\u252?rfnisse der Patienten im Falle einer Pandemie haben f\u252?r uns h\u246?chste Priorit\u228?t. 
Wir haben die Produktionskapazit\u228?t intern, aber auch durch eine enge Kooperation mit anderen Unternehmen 
bereits massgeblich erh\u246?ht, und wir werden sie weiter ausbauen. Ausserdem sind wir bereit, alle verf\u252?gbaren 
Optionen zu er\u246?rtern. Dazu geh\u246?rt auch die Vergabe von Sublizenzen an Regierungen oder private Unternehmen, 
die an der Produktion von Tamiflu interessiert sind oder in dieser Hinsicht mit uns zusammenarbeiten 
m\u246?chten. Wir unterst\u252?tzen die globalen Anstrengungen zur Verhinderung einer Pandemie und sind deshalb 
bereit, eine Sublizenzierung zur Erh\u246?hung der Produktionskapazit\u228?ten von Tamiflu zu diskutieren, sofern 
es realistisch erscheint, dass die interessierten Parteien f\u252?r den Fall einer Pandemie tats\u228?chlich beachtliche 
Mengen des Grippemittels \u160?herstellen k\u246?nnen und dabei die geltenden Qualit\u228?ts- und Sicherheitsvorgaben 
sowie die Vorschriften der Gesundheitsbeh\u246?rden einhalten.\u8220? \line \line Tamiflu wurde 
so konzipiert, dass es gegen alle klinisch relevanten Grippeviren wirksam ist. Namhafte internationale 
Forschungsgruppen haben anhand von Tiermodellen gezeigt, dass Tamiflu gegen das Vogelgrippevirus H5N1wirksam 
ist, das im Fernen Osten festgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund legen immer mehr L\u228?nder f\u252?r den 
Fall einer Pandemie Notvorr\u228?te an Tamiflu an. Um die steigende Nachfrage zu decken, baut Roche deshalb 
ihr Kooperationsnetz zur Produktion des Grippemittels aus. Der Herstellungsprozess f\u252?r Tamiflu ist komplex 
und dauert sehr lange.\line \line Roche hat in den vergangenen Monaten mit zahlreichen 
Regierungen Gespr\u228?che gef\u252?hrt, um ihren Bedarf an Vorr\u228?ten von Tamiflu zu er\u246?rtern, und hat bislang 
Bestellungen aus rund 40 L\u228?ndern erhalten und/oder bereits ausgeliefert. \line \line {\b \u220?ber 
Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen alle klinisch 
relevanten 
Influenzaviren wirksam ist.{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 3\par}}  Es hemmt 
die Wirkung des Enzyms Neuraminidase (NAI) auf der Oberfl\u228?che 
des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen 
und diese infizieren.\line \line Tamiflu bewirkt:\line \u8226? eine Verringerung 
des Schweregrads 
von Symptomen um 38%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1\par}}  \line \u8226? 
einen R\u252?ckgang grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, 
Lungenentz\u252?ndung und Sinusitis um 67% bei sonst gesunden Personen{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}}  
\line \u8226? eine Verk\u252?rzung 
der Grippedauer um 37%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5,3\par}}  \line \u8226? 
eine Schutzwirkung von bis zu 89% gegen den Ausbruch 
von Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen, die engen Kontakt zu Grippepatienten hatten{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 4\par}}  
\line \line Bei 
Kindern bewirkt Tamiflu:\line \u8226? eine Verringerung des Schweregrads und der Dauer der Grippesymptome 
um 36%{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 5\par}} \line \u8226? eine Senkung 
der H\u228?ufigkeit grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) 
um 44% gegen\u252?ber Kindern, die mit Standardmedikamenten behandelt wurden{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 6\par}}  
\line \line Wie 
bei jedem Antiviren-Pr\u228?parat besteht theoretisch die M\u246?glichkeit, dass sich Influenzaviren bilden, gegen 
die das Arzneimittel nur beschr\u228?nkt wirkt. Roche und das unabh\u228?ngige Neuraminidase Inhibitor Susceptibility 
Network (NISN) haben anhand einer umfassenden \u220?berwachung die H\u228?ufigkeit einer Resistenz gegen\u252?ber NAI 
ermittelt. Von rund 4000 mit Tamiflu behandelten Patienten wurde bei Erwachsenen in 0,4% der F\u228?lle eine 
Resistenz gegen Tamiflu festgestellt. Bei Kindern im Alter von 1-12 Jahren waren es 4%. \u160?Das resistente 
Virus war weniger ansteckend als der so genannte Wildtyp des Virus und beeinflusste den Krankheitsverlauf 
nicht.\line \line Am h\u228?ufigsten wird Tamiflu derzeit in Japan angewendet. Dies beweist 
die Tatsache, dass es in Japan in der Grippesaison 2004/2005 sch\u228?tzungsweise 16 Millionen Influenzainfektionen 
gab. Sch\u228?tzungen von Roche zufolge wurden rund 6 Millionen der an Grippe Erkrankten mit Tamiflu behandelt. 
Auch bei einem so h\u228?ufigen Einsatz bilden sich selten Resistenzen. \line \line {\b Vogelgrippe 
und Pandemien} \line Die meisten Vogelgrippeviren sind f\u252?r den Menschen nicht infekti\u246?s. 
Kommt 
es bei Menschen oder Schweinen jedoch zu einer gleichzeitigen Infektion mit einem Vogel- und Menschengrippevirus, 
kann es zu einer Verbindung und Mutation der Virusst\u228?mme kommen, woraus ein v\u246?llig neues Virus entsteht, 
das eventuell vom Tier auf den Menschen und von Mensch zu Mensch \u252?bertragen werden kann. Da solche Virustypen 
eine v\u246?llig andere Zusammensetzung als die bisherigen Viren aufweisen w\u252?rden, h\u228?tten die bisherigen 
Grippeimpfungen keine Schutzwirkung mehr f\u252?r den Menschen. Experten sind der Meinung, dass die n\u228?chste 
Grippepandemie durch solchermassen mutierte Virusst\u228?mme ausgel\u246?st werden k\u246?nnte.\line \line {\b Weltgesundheitsorganisation} \line Die 
WHO hat im Rahmen ihres Pandemie-Bereitschaftsplans (Pandemic Preparedness Plan) empfohlen, dass die 
einzelnen L\u228?nder Vorr\u228?te an antiviralen Medikamenten wie Tamiflu anlegen sollen, die gegen s\u228?mtliche 
St\u228?mme von Grippeviren wirksam sind. Der Pandemic Preparedness Plan sowie Angaben \u252?ber die 15 L\u228?nder, 
in denen nationale Pl\u228?ne umgesetzt worden sind, kann auf dem Internet (http://www.who.int/csr/resources/publications/influenza/WHO_CDS_CSR_EDC_99_1/en/) eingesehen 
werden.\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen 
auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer 
der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten 
und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2004 erzielte die Division Pharma einen Umsatz 
von 21,7 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 7,8 Milliarden Franken. Roche 
besch\u228?ftigt rund 65 000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen 
und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech 
und Chugai.\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich 
gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere Informationen} \line - 
Roche Health-Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - \u220?ber Tamiflu (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - 
\u220?ber Grippe (http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - WHO: Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - 
WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\line \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1 
\u160?Treanor JJ et al. Efficacy and safety of the oral neuraminidase inhibitor oseltamivir in treating 
acute influenza: a randomized, controlled trial. JAMA 2000;283: 1016\u8211?24\line 2 \u160?Kaiser 
et al. Impact of Oseltamivir treatment on influenza-related lower respiratory tract complications and 
hospitalisations. Arch Intern Med. 163:1667-1672 (2003)\line 3 \u160?Nicholson KG et al. Efficacy 
and safety of oseltamivir in treatment of acute influenza: a randomised controlled trial. Lancet 2000; 
355:1845\u8211?1850\line 4 \u160?Welliver R. W. et al. Effectiveness of oseltamivir in preventing 
influenza in household contacts: a randomized controlled trial. JAMA, 2001 Feb 14; 285(6): 748-754\line 5 
\u160?Whitely RJ, Hayden FG et al; Oral oseltamivir treatment of influenza in children, Pediatr Infect 
Dis J 2000; 20: 122-133\line 6 \u160?Roche data on file, 2003\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
