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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 24 August 2005\line \line {\b Roche 
spendet der WHO 3 Millionen Packungen des antiviralen Medikaments Tamiflu zum Einsatz bei einer Grippepandemie} \line \line Roche 
hat heute bekannt gegeben, dass sie der Weltgesundheitsorganisation WHO 3 Millionen Packungen - also 
30 Millionen Kapseln - des antiviralen Medikaments Tamiflu (Oseltamivir) spenden wird. Dieser "Notvorrat" 
soll es der WHO erm\u246?glichen, eine neue Grippewelle, die den Menschen betrifft und das Ausmass einer 
Pandemie annehmen k\u246?nnte, am Entstehungsort zu bek\u228?mpfen, die Erkrankungs- und Sterbeziffer zu verringern 
und die Ausbreitung der Grippe zu verhindern oder zu verz\u246?gern. Falls es zu einer Pandemie kommen sollte, 
wird die WHO mit dem betroffenen Land zusammenarbeiten, um die Verteilung des antiviralen Medikaments 
zu koordinieren und dessen wirkungsvollsten Einsatz zu gew\u228?hrleisten.\line \line "Wir 
sind uns bewusst, wie wichtig es f\u252?r ein Land ist, Tamiflu f\u252?r den Fall einer Grippepandemie vorr\u228?tig 
zu haben, da die Produktion rund 12 Monate in Anspruch nimmt. Um die Verf\u252?gbarkeit des Medikaments zu 
erh\u246?hen, haben wir Vorkehrungen zur Erweiterung unserer Produktionskapazit\u228?ten getroffen: in den Jahren 
2004 und 2005 haben wir sie jeweils verdoppelt, und f\u252?r 2006 ist eine weitere Steigerung geplant. Zus\u228?tzlich 
wurde die Zahl der Produktionsbetriebe f\u252?r Tamiflu von eins auf drei erh\u246?ht, und ein vierter Betrieb 
wird noch in diesem Jahr die Produktion aufnehmen", erkl\u228?rte William M. Burns, CEO der Division 
Pharma von Roche. "Wir sind \u252?berzeugt, dass wir mit dieser vorausschauenden Strategie die Regierungen 
in ihrer vorsorglichen Planung gegen eine potenzielle Gesundheitskrise wirksam unterst\u252?tzen k\u246?nnen."\line \line WHO-Generaldirektor 
Lee Jong-Wook kommentierte: "Diese Spende stellt einen entscheidenden ersten Schritt zur Direktbek\u228?mpfung 
einer Grippepandemie am Ort ihres Ausbruchs dar und erlaubt es m\u246?glicherweise, die anf\u228?ngliche Ausbreitung 
des Virus auf nationaler und internationaler Ebene zu verz\u246?gern. Eine Grippepandemie w\u228?re eine ernstliche 
Bedrohung der \u246?ffentlichen Gesundheit, und es ist deshalb von entscheidender Bedeutung, dass s\u228?mtliche 
L\u228?nder Schritte unternehmen, um den Anweisungen der WHO zu folgen und sicherzustellen, dass lokale Pandemiepl\u228?ne 
einsatzbereit sind."\line \line Roche und die WHO weisen ausdr\u252?cklich darauf 
hin, dass diese Spende kein Ersatz f\u252?r Vorr\u228?te an antiviralen Arzneimitteln in den einzelnen L\u228?ndern 
ist. Das Anlegen solcher Vorr\u228?te sollte als eine von mehreren Massnahmen im Rahmen nationaler Bereitschaftspl\u228?ne 
gegen eine Pandemie betrachtet und auf die Priorit\u228?ten im jeweiligen Land abgestimmt werden.\line \line Grippepandemien 
treten durchschnittlich alle 40 Jahre auf. Fachleute geben zu bedenken, dass es nicht um die Frage geht 
ob, sondern wann die n\u228?chste Pandemie ausbricht. \line Der im Fernen Osten erstmals aufgetretene 
Vogelgrippestamm H5N1 wird von Experten als wahrscheinlichster Ausl\u246?ser einer n\u228?chsten Pandemie angesehen. 
Tamiflu wurde so konzipiert, dass es gegen s\u228?mtliche klinisch bedeutsamen Grippeviren einschliesslich 
H5N1 eingesetzt werden kann. Es gibt Anhaltspunkte daf\u252?r, dass es auch gegen mutierte St\u228?mme dieses 
Virus wirksam sein k\u246?nnte, die als Ausl\u246?ser einer Pandemie in Frage kommen. Da Tamiflu oral verabreicht 
wird, entfaltet es seine Wirkung im gesamten Organismus und sch\u252?tzt so den K\u246?rper vor dem Virus, w\u228?hrend 
der Grippeschutz anderer Neuraminidasehemmer sich auf die Lungen beschr\u228?nkt.\line \line Roche 
hat in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Regierungen Gespr\u228?che gef\u252?hrt, um ihren Bedarf an Vorr\u228?ten 
von Tamiflu zu er\u246?rtern, und hat bislang Bestellungen aus rund 30 L\u228?ndern erhalten und ausgef\u252?hrt. Der 
Umfang der Bestellungen ist von Land zu Land verschieden. Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, 
Island, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen und die Schweiz beispielsweise sind im Begriff 
oder beabsichtigen, ausreichende Vorr\u228?te an Tamiflu anzulegen, die f\u252?r die Versorgung von 20-40% ihrer 
Bev\u246?lkerungen ausreichen. \line \line {\b \u220?ber Tamiflu (Oseltamivir)} \line Tamiflu 
wurde so konzipiert, dass es gegen s\u228?mtliche klinisch bedeutsamen Grippeviren wirksam ist. Es hemmt 
die Wirkung des Enzyms Neuraminidase auf der Oberfl\u228?che des Virus. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann 
das Virus nicht in weitere Zellen im Organismus gelangen und diese infizieren.\line Tamiflu 
bewirkt:\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \u8226? eine Reduktion des Schweregrads von Symptomen 
um 38%\line \u8226? einen R\u252?ckgang grippebedingter Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentz\u252?ndung 
und Sinusitis um 67% bei sonst gesunden Personen\line \u8226? eine Reduktion der Krankheitsdauer 
um 37%\line \u8226? eine Schutzwirkung von bis zu 89% gegen den Ausbruch von Grippe bei Erwachsenen 
und Jugendlichen, die in engem Kontakt zu grippekranken Patienten waren\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei 
Kindern bewirkt Tamiflu:\line \u8226? eine Verringerung des Schweregrads und der Dauer der Grippesymptome 
um 36%\line \u8226? eine Senkung der H\u228?ufigkeit grippebedingter Mittelohrentz\u252?ndungen (Otitis media) 
um 44% gegen\u252?ber Kindern, die mit Standardmedikamenten behandelt wurden\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Vogelgrippe 
und Pandemien} \line Die meisten Vogelgrippeviren sind f\u252?r den Menschen nicht infekti\u246?s. 
Kommt es bei Menschen oder Schweinen jedoch zu einer gleichzeitigen Infektion mit einem Vogel- und Menschengrippevirus, 
kann es zu einer Verbindung und Mutation der Virusst\u228?mme kommen, woraus ein v\u246?llig neues Virus entsteht, 
das eventuell vom Tier auf den Menschen und von Mensch zu Mensch \u252?bertragen werden kann. Da solche Virustypen 
eine v\u246?llig andere Zusammensetzung als die bisherigen Viren aufweisen w\u252?rden, h\u228?tten die bisherigen 
Grippeimpfungen keine Schutzwirkung mehr f\u252?r den Menschen. Experten sind der Meinung, dass die n\u228?chste 
Grippepandemie durch solchermassen mutierte Virusst\u228?mme ausgel\u246?st werden k\u246?nnte.\line \line {\b Weltgesundheitsorganisation} \line Die 
WHO hat im Rahmen ihres Pandemie-Bereitschaftsplans (Pandemic Preparedness Plan) empfohlen, dass die 
einzelnen L\u228?nder Vorr\u228?te an antiviralen Medikamenten wie Tamiflu anlegen sollen, die gegen s\u228?mtliche 
St\u228?mme von Grippeviren wirksam sind. Der Pandemic Preparedness Plan sowie Angaben \u252?ber die 15 L\u228?nder, 
in denen nationale Pl\u228?ne umgesetzt worden sind, kann auf dem Internet (http://www.who.int/csr/resources/publications/influenza/WHO_CDS_CSR_GIP_2005_5/en/index.html) eingesehen 
werden.\line \line {\b \u220?ber Roche} \line Roche mit Hauptsitz 
in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen 
Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Fr\u252?herkennung, Pr\u228?vention, 
Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung 
der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter 
von Diagnostika, der gr\u246?sste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der 
Virologie eine Spitzenposition ein. 2004 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 21,7 Milliarden 
Franken und die Division Diagnostics Verk\u228?ufe von 7,8 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 65 
000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische 
Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line \line {\b Weitere 
Informationen} \line - Roche Health Kiosk, Grippe (http://www.health-kiosk.ch/de/start_grip.htm)\line - 
\u220?ber Tamiflu ( http://www.roche.com/med_mbtamiflu05e.pdf)\line - \u220?ber Grippe ( http://www.roche.com/med_mbinfluenza05e.pdf)\line - WHO: 
Weltweites Programm gegen Grippe (http://www.who.int/csr/disease/influenza/en/)\line - WHO: Vogelgrippe (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/avian_influenza/en/)\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
