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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 30. November 2004\line \line {\b Avastin: 
Das einzigartige Krebsmedikament verbessert die \u220?berlebenschancen bei verschiedenen Therapien gegen 
fortgeschrittenen Dickdarmkrebs} \line \line Roche und Genentech, Inc. haben 
heute die Ergebnisse einer Studie mit dem innovativen Anti-Angiogenese-Medikament Avastin (Bevacizumab, 
rhuMAb-VEGF) bekannt gegeben. Zum ersten Mal konnte gezeigt werden, dass Avastin die \u220?berlebenschancen 
von Patienten mit metastasierendem Dickdarmkrebs signifikant erh\u246?ht, wenn es in Kombination mit einer 
Standard-Chemotherapie mit Oxaliplatin verabreicht wird. Die Patienten hatten zuvor auf eine Chemotherapie 
nicht angesprochen.\line \line Vorl\u228?ufige \u160?Studienresultate zeigten, dass der 
prim\u228?re Endpunkt erreicht wurde: Patienten, die Avastin plus Chemotherapie erhielten, lebten im Durchschnitt 
fast zwei Monate l\u228?nger, als Patienten, denen lediglich eine Chemotherapie verabreicht wurde (12,5 Monate 
versus 10,7 Monate). Bei Patienten, die Avastin und eine Chemotherapie erhielten, konnte das Sterberisiko 
um 26% reduziert werden (hazard ratio=0,74). Chemotherapien, die Oxaliplatin enthalten, sind die am 
h\u228?ufigsten eingesetzten Erst- oder Zweitbehandlungen gegen metastasierenden Dickdarmkrebs.\line \line Dickdarmkrebs 
ist mit j\u228?hrlich 945 000 Neuerkrankungen weltweit die dritth\u228?ufigste Krebsart. Sch\u228?tzungen zufolge versterben 
daran mehr als die H\u228?lfte der Personen, bei denen diese Diagnose gestellt wurde.{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1\par}}  
\line \line William M. Burns, Leiter der Division Pharma von Roche, dazu: \u8222?Das sind 
grossartige Neuigkeiten. Zum ersten Mal konnte nachgewiesen werden, dass Avastin auch Patienten, die 
nach ihrer ersten Tumorbehandlung einen R\u252?ckfall erleiden, einen signifikanten \u220?berlebensvorteil bietet. 
Die aktuellen Daten unterstreichen das Potenzial von Avastin f\u252?r viele Patienten mit metastasierendem 
Dickdarmkrebs, da nun erwiesen ist, dass es sowohl als Erst- als auch Zweitbehandlung Leben verl\u228?ngert.\u8221? 
\line  \line Bei der randomisierten, kontrollierten und an mehreren Zentren durchgef\u252?hreten 
Phase-III-Studie, die vom National Cancer Institute gesponsert und von der Eastern Cooperative Oncology 
Group (ECOG) geleitet wurde, handelt es sich um die erste gross angelegte Studie von Avastin in Kombination 
mit einer Chemotherapie mit Oxaliplatin (FOLFOX4)*. Es ist auch das erste Mal, dass Patienten mit metastasierendem 
Dickdarmkrebs, die auf eine vorg\u228?ngige Chemotherapie nicht angesprochen und einen R\u252?ckfall erlitten 
hatten, umfassend in einer Studie untersucht wurden. Insgesamt nahmen 829 Patienten an der Studie teil, 
die nach Zufall entweder die Standardtherapie FOLFOX4 mit oder ohne Avastin erhielten. Die Daten der 
Studie werden am ASCO-Symposium zu Magen-Darm-Krebsleiden vom 27. bis 29. Januar 2005 in Florida vorgestellt. 
Studien, welche die Kombination aus Avastin mit einer Oxaliplatin-Therapie als Begleittherapie nach 
einer Operation und zur Erstbehandlung von Patienten mit metastasierendem Dickdarmkrebs untersuchen, 
sind derzeit im Gange. \line \line Stefan M. Manth, Leiter des Bereichs Onkologie 
bei Roche, unterstreicht: \u8222?Diese Studienresultate sind von enormer Bedeutung, da sie eindeutig zeigen, 
dass Avastin mit den vielen verschiedenen Chemotherapien, die heute \u252?blicherweise f\u252?r die Behandlung 
von fortgeschrittenem Dickdarmkrebs eingesetzt werden, kombiniert werden kann.\u8220?\line \line Avastin 
wurde im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens seitens der amerikanischen Gesundheitsbeh\u246?rde 
FDA gepr\u252?ft und im Februar 2004 zugelassen. Im Oktober 2004 hat Avastin vom Europ\u228?ischen Ausschuss f\u252?r 
Humanarzneimittel (CHMP) eine positive Stellungnahme erhalten f\u252?r die Erstbehandlung von Patienten mit 
metastasierendem Dickdarmkrebs (Kolon- oder Rektumkarzinom) in Kombination mit intraven\u246?sem 5-Fluorouracil 
(5-FU)/Folins\u228?ure bzw. 5-FU/Folins\u228?ure/Irinotecan. Avastin wird nun der Europ\u228?ischen Kommission zur 
abschliessenden Genehmigung vorgelegt. \line \line Roche und Genentech f\u252?hren gegenw\u228?rtig 
ein umfassendes klinisches Programm zur Anwendung von Avastin bei fortgeschrittenem Dickdarmkrebs mit 
anderen Chemotherapien durch. Gleichzeitig wird auch der Einsatz des Medikaments als Begleittherapie 
nach einer Operation gepr\u252?ft. Da der Wirkmechanismus von Avastin auch f\u252?r zahlreiche andere b\u246?sartige 
Tumoren von Bedeutung sein k\u246?nnte, pr\u252?fen Roche und Genentech ausserdem den potenziellen klinischen 
Nutzen von Avastin bei anderen Krebsformen. Dazu geh\u246?ren nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Bauchspeicheldr\u252?sen- 
und Nierenzellkrebs u.a. Es wird erwartet, dass im Laufe der n\u228?chsten Jahre zirka 15 0000 Patienten 
weltweit in klinische Studien aufgenommen werden.\line \line {\b \u220?ber 
Avastin} \line Avastin ist das erste Medikament, das die Angiogenese hemmt \u8211? d.h. die 
Bildung von Blutgef\u228?ssen, die das Krebsgewebe mit N\u228?hrstoffen und Sauerstoff versorgen. Avastin ist 
gegen ein nat\u252?rlich vorkommendes Protein namens VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) gerichtet, 
das bei der Angiogenese eine zentrale Rolle einnimmt. Es unterbindet auf diese Weise die Blutzufuhr 
zum Tumor, was dessen Wachstum und Streuung im K\u246?rper (Metastasierung) bremst. \line \line Fr\u252?her 
in diesem Jahr wurden im New England Journal of Medicine Ergebnisse einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie 
ver\u246?ffentlicht, die zeigten, dass die Zugabe von Avastin zu einer IFL-Chemotherapie (Irinotecan/5-FU/Leucovorin) 
das \u220?berleben der Patienten, die an Dickdarmkrebs litten und zuvor nicht behandelt worden waren, signifikant 
verbesserte. Die Studie, an der mehr als 900 Patienten teilnahmen, zeigte, dass Patienten, die mit Avastin 
plus Chemotherapie behandelt worden sind, fast f\u252?nf Monate l\u228?nger lebten als Patienten, die lediglich 
eine Chemotherapie erhielten (20,3 Monate gegen\u252?ber 15,6 Monate).{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}}  
\line {\b \line Roche in der Onkologie} \line In den letzten 
f\u252?nf Jahren ist die Roche-Gruppe, einschliesslich Genentech in den USA und Chugai in Japan, zum weltweit 
f\u252?hrenden Anbieter von Krebstherapien, von Medikamenten f\u252?r die unterst\u252?tzende Behandlung sowie von 
Diagnostika aufger\u252?ckt. Ihr Onkologie-Portfolio umfasst erstmals f\u252?nf Medikamente, die bei verschiedenen 
h\u228?ufigen Tumorerkrankungen einen \u220?berlebensvorteil gew\u228?hren: Xeloda und Herceptin bei fortgeschrittenem 
Brustkrebs, MabThera beim Non-Hodgkin-Lymphom, Avastin bei Dickdarmkrebs und Tarceva bei nicht-kleinzelligem 
Lungenkrebs und Pankreaskarzinom.\line \line In den USA werden Herceptin, MabThera, 
Avastin und Tarceva von Genentech allein oder in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Biogen Idec Inc. 
(MabThera) und OSI (Tarceva) vertrieben. Ausserhalb der USA sind Roche und ihr japanischer Partner Chugai 
f\u252?r die Vermarktung dieser Medikamente verantwortlich.\line \line Das Onkologie-Portfolio 
von Roche umfasst ausserdem NeoRecormon (An\u228?mie bei verschiedenen Krebserkrankungen), Bondronat (Pr\u228?vention 
skelettbezogener Komplikationen bei Patientinnen mit Brustkrebs und Knochenmetastasen, tumorinduzierte 
Hyperkalz\u228?mie), Kytril (\u220?belkeit und Erbrechen infolge Chemo- oder Strahlentherapie) und Roferon-A (Haarzellenleuk\u228?mie 
und chronische myeloische Leuk\u228?mie, Kaposi-Sarkom, malignes Melanom, Nierenzellkarzinom). CERA ist der 
neueste Beweis f\u252?r das Engagement von Roche auf dem Gebiet der An\u228?mietherapie. Die Roche-Gruppe erzielte 
in den ersten neun Monaten 2004 mit ihren Krebsmedikamenten einen Umsatz von \u252?ber 5,6 Milliarden Franken.\line \line Abgesehen 
von ihren Medikamenten entwickelt Roche neue Tests, welche die Behandlung von Krebspatienten k\u252?nftig 
stark verbessern werden. Mit einem breiten Angebot an Tumormarkern f\u252?r Prostata-, Dickdarm-, Leber-, 
Eierstock- und Brustkrebs, Krebserkrankungen des Magens, der Bauchspeicheldr\u252?se und der Lunge sowie 
mit zahlreichen molekulardiagnostischen Krebstests wird Roche in der Onkologie auch weiterhin f\u252?hrende 
Anbieterin von Medikamenten und diagnostischen Produkten sein. \line \line Roche 
verf\u252?gt \u252?ber vier Forschungsstandorte (zwei in den USA und je einen in Deutschland und Japan) sowie 
f\u252?nf Entwicklungsstandorte (zwei in den USA und je einen in Grossbritannien, Australien und der Schweiz).\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostics. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter 
Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist im Bereich Diagnostika 
weltweit f\u252?hrend, die gr\u246?sste Anbieterin von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der 
Virologie eine Spitzenposition ein. 2003 erzielte die Division Pharma mit verschreibungspflichtigen 
Medikamenten einen Umsatz von 19,8 Milliarden Franken und die Division Diagnostics einen Umsatz von 
7,4 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 65 000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt Forschungs- 
und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu geh\u246?ren auch 
Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\line \line {\b Hintergrundinformation} : 
\line * FOLFOX4 ist eine Standardchemotherapie bestehend aus Oxaliplatin, 5-Fluorouracil und 
Leucovorin.\par} \line \line {\b Weitere Informationen:} \line - 
Gnenetech (http://www.gene.com): www.gene.com\line - Krebs (http://www.health-kiosk.ch/de/start_krebs.htm): www.health-kiosk.ch\line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\b Literatur} :\line 1 
J. Ferlay, F. Bray, P. Pisani and D.M. Parkin. GLOBOCAN 2000: Cancer Incidence, Mortality and Prevalence 
Worldwide, Version 1.0. IARC CancerBase No. 5. Lyon, IARCPress, 2001\line 2 Hurwitz, H, Fehrenbacher, 
L, Novotny, W, et al. Bevacizumab plus Irinotecan, Fluorouracil, and Leucovorin \line for 
Metastatic Colorectal Cancer. New England Journal of Medicine 2004; 350(23): 2335\u8211?2342\par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}