{\rtf1\ansi\ansicpg1252\cocoartf949\cocoasubrtf430
{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 15. November 2004\line \line {\b Die 
Er\u246?ffnung eines neuen HIV-Zentrums in Kambodscha ist ein weiterer Schritt im Kampf gegen HIV/Aids} \line Einzigartige, 
von Roche mitgetragene Partnerschaft verzeichnet weitere Erfolge f\u252?r den verbesserten Zugang zu Anti-HIV- 
und Aidstherapien\line \line Im Rahmen des \u8222?Cambodia Treatment Access Programme 
(CTAP)\u8221? wurde in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh ein neues Behandlungszentrums f\u252?r HIV-infizierte 
und aidskranke Menschen er\u246?ffnet, das die laufenden Anstrengungen im Kampf gegen das wachsende Problem 
HIV/Aids unterst\u252?tzt. Kambodscha hat die h\u246?chste Infektionsrate in Asien{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 1\par}}  
und \u252?ber 170 000 Menschen leiden derzeit an einer HIV-Infektion oder an Aids{\super {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 2\par}} .\line \line Das 
im September 2003 lancierte \u8222?Cambodian Treatment Access Programme\u8220? basiert auf einer Partnerschaft zwischen:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - dem 
kambodschanischen Gesundheitsministerium\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - dem \u8222?National Centre in 
HIV Epidemiology 
and Clinical Research der Universit\u228?t von New South Wales\u8220?, Australien,\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - und 
Roche\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Diese 
\u246?ffentlich-private Partnerschaft ist Teil des Engagements von Roche in den \u228?rmeren L\u228?ndern dieser Welt, 
mit dem sie sich f\u252?r den verbesserten Zugang zu Anti-HIV- und Aidstherapien einsetzt.\line \line William 
M. Burns, Leiter der Division Pharma, dazu: \u8222?Es handelt sich um eine einzigartige Zusammenarbeit, mit 
der der Zugang zu den lebenswichtigen Behandlungen f\u252?r HIV- und Aidspatienten in Kambodscha verbessert, 
die Forschung vorangetrieben und die Schulung von Gesundheitsfachleuten vor Ort erm\u246?glicht werden k\u246?nnen. 
Roche setzt sich mit ihren Partnerschaften f\u252?r die Menschen in bed\u252?rftigen L\u228?ndern ein, bietet ihr Know-how 
an und verzichtet auf Patentschutz und Gewinne, um den Zugang zu ihren HIV-Proteasehemmern in den am 
wenigsten entwickelten L\u228?ndern zu erleichtern. Dieses Projekt geh\u246?rt zum Engagement von Roche, im Kampf 
gegen die HIV-Infektion und Aids eine langfristige Hilfe zu leisten.\u8220? \line \line {\b CTAP 
\u8211? Phnom Penh } \line Das neue Behandlungszentrum bietet eine Reihe von Dienstleistungen 
an: Beratung von Patienten, klinische Betreuung, Vorbeugung opportunistischer Infektionen sowie Anti-HIV-Therapien. 
Es liefert den Rahmen zu einem umfassenden Programm zur Schulung und Forschung auf dem Gebiet der HIV-Infektion.\line \line Dr. 
Mean Chhi Vun, Direktor des Cambodian National Center for HIV/AIDS, Dermatology and STDs (NCHADS), dazu: 
\u8222?Alle, die am CTAP beteiligt sind, haben zum Aufbau des Zentrums und zur Entwicklung der Behandlungs- 
und Schulungsprogramme beigetragen. Wir sind stolz auf das Erreichte und hoffen, dass wir den Menschen 
im Kambodscha, die an einer HIV-Infektion oder an Aids leiden, damit helfen k\u246?nnen. Die HIV-Infektion 
und Aids sind ein ernsthaftes Problem und es ist deshalb \u228?usserst wichtig, dass die Aktivit\u228?ten auf 
die jetzigen und k\u252?nftigen Bed\u252?rfnisse der Patienten abgestimmt sind. Das Engagement und die Unterst\u252?tzung 
von Roche beim Aufbau eines Programms mit nachhaltiger und langfristiger Wirkung wird das Leben der 
Menschen in Kambodscha sp\u252?rbar verbessern.\u8220? \line {\b \line Die Arbeit 
des CTAP} \line Nebst der Er\u246?ffnung des HIV-Zentrums hat die Arbeit der Partnerschaft 
bereits Auswirkungen auf HIV/Aids in Kambodscha gezeigt. Das CTAP hat bis heute in Kambodscha bei folgenden 
Projekten mitgewirkt:\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Ausarbeitung und Publikation 
von nationalen Richtlinien und Massnahmen 
zur Behandlung der HIV-Infektion in Kambodscha\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Ausarbeitung von 
nationalen Schulungsprogrammen 
f\u252?r die Betreuung von HIV-Patienten, welche die Verf\u252?gbarkeit und die Qualit\u228?t von Anti-HIV-Behandlungen 
im ganzen Land verbessern sollen\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die 
Mitarbeitenden des NCHADS und der 
Universit\u228?t von New South Wales haben zudem bei der Sicherstellung von Geldern aus dem {\i Weltfonds 
zur 
Bek\u228?mpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria}  eine wichtige Rolle eingenommen. Ein Antrag f\u252?r die 
vierte 
Finanzierungsrunde f\u252?r die HIV-Therapie und -Pflege wurde mit Erfolg abgeschlossen, dabei wurde ein 
Betrag in der H\u246?he von 36,5 Millionen US-Dollar \u252?ber die n\u228?chsten f\u252?nf Jahre gesprochen. Man geht davon 
aus, dass damit der Zugang zu einer Anti-HIV-Behandlung auf 75% der Patienten in Kambodscha, die eine 
Therapie ben\u246?tigen, ausgedehnt werden kann. \line \line David Cooper, Direktor des 
National Centre in HIV Epidemiology and Clinical Research der Universit\u228?t von New South Wales, Australien, 
dazu: \u8222?Seit dem Start der Partnerschaft konnte das CTAP auf dem Gebiet der HIV-Infektion/Aids in Kambodscha 
echte Forschritte erzielen. Die Ausbildung von Gesundheitsfachleuten vor Ort sowie unser Beitrag an 
das nationale HIV-Programm zeigen klar, was wir bereits erreichen konnten. Beim Aufbau der Klinik sahen 
wir uns mit einigen Problemen konfrontiert. Doch dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten \u8211? insbesondere 
auch der kambodschanischen Regierung und von Roche \u8211? konnten wir sie alle l\u246?sen und sind stolz darauf 
nun die ersten Patienten in der Klinik willkommen zu heissen.\u8221? \line \line Nebst 
der grossen Unterst\u252?tzung f\u252?r das CTAP engagiert sich Roche auch f\u252?r andere Projekte, die den Zugang 
zu einer Behandlung betreffen. So zum Beispiel das CARE-Programm, das in vier afrikanischen L\u228?ndern 
durchgef\u252?hrt wird. CARE ist ein Pilotprogramm, das die Verf\u252?gbarkeit von antiretroviralen Medikamenten 
und die damit verbundene Betreuung der Patienten untersucht. Das Programm wird an vier st\u228?dtischen Behandlungszentren 
in der Elfenbeink\u252?ste, Kenia, Senegal und Uganda durchgef\u252?hrt. Die Daten nach 24-w\u246?chiger Behandlung 
haben nun gezeigt, dass der Therapieerfolg mit hochwirksamen antiretroviralen Medikamenten (HAART) bei 
HIV-infizierten und aidskranken Menschen in Afrika genau so hoch sein kann wie bei den Patienten in 
westlichen L\u228?ndern. \line \line {\b Die Politik von Roche in den am wenigsten 
entwickelten L\u228?ndern} \line In den Staaten, die von der UNO als die am wenigsten entwickelten 
L\u228?nder eingestuft worden sind, meldet Roche keine Patente f\u252?r irgendeines ihrer Medikamente an. In den 
am wenigsten entwickelten L\u228?ndern und in den afrikanischen Staaten s\u252?dlich der Sahara meldet Roche keine 
Patente f\u252?r neue Anti-HIV-Medikamente an. Roche wird in diesen L\u228?ndern nichts gegen den Verkauf oder 
die Herstellung von Generika ihrer Anti-HIV-Medikamente, f\u252?r die sie das Patent besitzt, unternehmen. 
Generika ihrer Anti-HIV-Medikamente k\u246?nnen demnach in den am wenigsten entwickelten L\u228?ndern und in den 
Staaten s\u252?dlich der Sahara ohne Einholen einer freiwilligen oder obligatorischen Lizenz produziert werden. 
\line \line Roche bietet ihre zwei HIV-Proteasehemmer Invirase (Saquinavir) und 
Viracept (Nelfinavir) in den am wenigsten entwickelten L\u228?ndern und in afrikanischen Staaten s\u252?dlich 
der Sahara zu Preisen ohne Gewinn f\u252?r Direktlieferungen ab Roche Basel an. \line \line Die 
\u8220?no profit\u8221? Politik und die Patentpolitik der Roche kommt Kambodscha sowie sch\u228?tzungsweise zwei Dritteln 
aller HIV-infizierten und aidskranken Patienten weltweit zugute.\line \line Im Rahmen 
des AmpliCare-Programms beliefert Roche afrikanische L\u228?nder s\u252?dlich der Sahara, S\u252?dafrika sowie L\u228?nder, 
die nach UN-Definition zu den "am wenigsten entwickelten" geh\u246?ren, mit Tests zur Bestimmung 
der HIV-Virusbelastung zu den niedrigstm\u246?glichen Preisen. AmpliCare umfasst das gesamte therapeutische 
Spektrum \u8211? vom Test \u252?ber die \u220?berwachung bis zur Schulung \u8211? und zielt auf eine Optimierung der Massnahmen 
auf regionaler Basis ab. Dazu geh\u246?ren auch eine flexible Preispolitik sowie die Unterst\u252?tzung wichtiger 
staatlicher und privater Programme. Abgerundet wird das Programm durch ein Schulungsangebot, das \u196?rzte 
und Pflegepersonal vor Ort \u252?ber die neuesten Entwicklungen in der Betreuung HIV-infizierter und aidskranker 
Patienten unterrichtet.\line \line {\b Das Engagement von Roche auf dem 
Gebiet der HIV-Infektion} \line Roche engagiert sich seit 1985 mit ihrer bahnbrechenden 
Forschungs- und Entwicklungst\u228?tigkeit f\u252?r innovative neue Anti-HIV-Medikamente und Diagnoseverfahren. 
Roche ist Gr\u252?ndungpartner des \u8222?Accelerating Access\u8220?-Programms, das sich in den weltweit am wenigsten 
entwickelten L\u228?ndern und in den afrikanischen Staaten s\u252?dlich der Sahara f\u252?r einen verbesserten Zugang 
zu einer Anti-HIV-Therapie einsetzt. Weiterf\u252?hrende Information \u252?ber die Politik und Preisgestaltung 
von Roche bez\u252?glich der HIV-Proteasehemmer in diesen L\u228?ndern sowie \u252?ber ihre Forschung auf dem Gebiet 
des HIV finden Sie im Internet unter www.roche-hiv.com (http://www.roche-hiv.com).\line \line {\b \u220?ber 
Roche} \line Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, forschungsorientiertes 
Healthcare-Unternehmen mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostics. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, 
die der Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter 
Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen bei. Roche ist weltweit die Nummer 
eins auf dem Diagnostikmarkt sowie der f\u252?hrende Anbieter von Krebs- und Transplantationsmedikamenten 
und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. Der Umsatz der Pharma-Division belief sich 2003 
bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten auf 19,8 Milliarden Franken und betrug in der Division 
Diagnostics 7,4 Milliarden Franken. Roche besch\u228?ftigt rund 65 000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern und unterh\u228?lt 
Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu 
geh\u246?ren auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.\line \line {\b Das 
National 
Center for HIV/AIDS, STD and Dermatology des Gesundheitsministeriums in Kambodscha} \line Das 
National Center for HIV/AIDS, STD and Dermatology (NCHADS) ist eine Institution des kambodschanischen 
Gesundheitsministeriums, das f\u252?r die Planung, Durchf\u252?hrung und Beurteilung von Richtlinien und Programmen 
im Bereich HIV-Infektion/Aids und sexuell \u252?bertragbarer Krankheiten verantwortlich ist. \line \line Das 
National Centre in HIV Epidemiology and Clinical Research der Universit\u228?t von New South Wales, Australien\line Das 
NCHECR ist in Australien das f\u252?hrende Institut f\u252?r die klinische Forschung im Bereich der HIV-Infektion. 
Es \u252?bernimmt die Koordination des nationalen \u220?berwachungssystems f\u252?r HIV-Infektionen und Aids und f\u252?hrt 
klinischen Studien durch. Nebst der Zusammenarbeit in Kambodscha nimmt das Institut auch an anderen 
Forschungsprojekten und HIV-Programmen in der Region Asien-Pazifik teil. \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 Alle 
erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich gesch\u252?tzt.\par}\line \line Im 
Mai 2005 wird f\u252?r die Medien ein Tag der offenen T\u252?r stattfinden. F\u252?r weitere Informationen kontaktieren 
Sie bitte Cendrine Banerjee-Quetel (cendrine.banerjee-quetel@ketchum.com).\line \line {\b Weitere 
Informationen} \line \u8211? National Centre (http://www.med.unsw.edu.au/nchecr) in HIV Epidemiology and Clinical 
Research der Universit\u228?t 
von New South Wales, Australien: www.med.unsw.edu.au/nchecr/ \line \u8211? Kambodschanisches 
Gesundheitsministerium (http://www.cambodia.gov.kh/unisql1/egov/english/ministry.detail.html?link=9): www.cambodia.gov.kh/unisql1/egov/english/ministry.detail.html?link=9 
\line \u8211? Nachhaltige Entwicklung bei Roche: www.roche.com/de/home/sustainability.htm 
\line \u8211? 
Anti-HIV- und Aidsmedikamente von Roche (http://www.roche-hiv.com): www.roche-hiv.com \line \u8211? Roche 
Diagnostics AmpliCare 
program (http://www.roche.com/pages/downloads/sustain/pdf/rochehivbro_e.pdf): www.roche.com/pages/downloads/sustain/pdf/rochehivbro_e.pdf \line \line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs18 {\b Literatur} \line 1 
\u160?UNAIDS 2004 Report on the Global AIDS Epidemic, Juni 2004, Seite 28\line 2 \u160?WHO/UNAIDS 
Epidemiological fact sheets on HIV/AIDS and sexually transmitted infections \u8211? Cambodia, 2004 Update.\par}\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}