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{\pard\sa900\fs50\f0\i Media Release\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 29. Januar 2004 \line \line {\b Tamiflu 
- das orale Grippemedikament von Roche - m\u246?glicherweise wirksam gegen Vogelgrippe} \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche 
best\u228?tigt, dass Tamiflu (Oseltamivir) ein wirksames Mittel zur Behandlung der k\u252?rzlich im Fernen Osten 
ausgebrochenen Vogelgrippe sein k\u246?nnte. Tamiflu war in vorklinischen Pr\u252?fungen bei einem breiten Spektrum 
von Grippevirus-St\u228?mmen getestet worden. Trotz fehlender klinischer Daten darf aufgrund der gesammelten 
Erkenntnisse angenommen werden, dass Tamiflu gegen jeden Subtyp des Enzyms Neuraminidase von Grippeviren 
wirksam ist \u8211? einschliesslich des Stammes H5N1. Dieser Stamm steht in Zusammenhang mit dem j\u252?ngsten 
Ausbruch von Vogelgrippe in Asien. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die WHO hat zwischenzeitlich 
Empfehlungen zum Schutz von Personen ausgegeben, die mit Tieren in Ber\u252?hrung kommen, die potenziell 
mit hoch ansteckenden Vogelgrippeviren infiziert sind. Darin r\u228?t die WHO, Oseltamivir zur Behandlung 
von Arbeitskr\u228?ften, die mit der Massenschlachtung von Tierbest\u228?nden besch\u228?ftigt sind, beim Verdacht 
auf Atemwegsinfektionen durch H5N1-Viren einsatzbereit zu halten*.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 William 
M. Burns, Leiter der Division Pharma von Roche, erkl\u228?rt: \u8222?Roche unternimmt alles, um Tamiflu zur Bek\u228?mpfung 
dieses j\u252?ngsten Ausbruchs der Vogelgrippe bereitzustellen. Auf der Basis der aktuellen Einsch\u228?tzung 
der WHO verf\u252?gen wir \u252?ber ausreichende Vorr\u228?te. Wir arbeiten weiter eng mit den Beh\u246?rden und unseren 
Tochtergesellschaften weltweit zusammen, um die Entwicklung zu verfolgen und entsprechende Massnahmen 
zu ergreifen.\u8220? \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b \u220?ber Vogelgrippe} \line Laut 
WHO ist die Vogelgrippe eine Infektionskrankheit bei V\u246?geln, die durch Grippeviren vom Typ A verursacht 
wird. Man kennt 15 Unterarten von Grippeviren, die Infektionen bei V\u246?geln verursachen k\u246?nnen. Daraus 
ergibt sich ein riesiges Reservoir an Grippeviren, die sich unter verschiedenen Vogelarten ausbreiten 
k\u246?nnen. Bislang sind s\u228?mtliche Ausbr\u252?che der hoch ansteckenden Grippeart von Grippeviren A der Subtypen 
H5 und H7 verursacht worden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b \u220?ber Tamiflu} \line Das 
in Zusammenarbeit mit der Firma Gilead Sciences entwickelte Tamiflu ist f\u252?r die orale Behandlung einer 
Infektion mit allen h\u228?ufigen Grippeviren (Typen A und B) bestimmt. Das Medikament zielt auf eine der 
zwei wichtigen Oberfl\u228?chenstrukturen des Grippevirus \u8211? das Neuraminidaseprotein \u8211? ab. Das Neuraminidaseprotein 
ist bei allen h\u228?ufigen Grippeviren praktisch identisch. Wird die Neuraminidase gehemmt, kann das Virus 
keine neuen Zellen infizieren. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Behandlungsstudien bei Erwachsenen 
zeigen, dass Tamiflu gegen\u252?ber Mitteln, die lediglich die Grippesymptome lindern, eine bedeutende Verminderung 
des Schweregrades der Symptome bewirkt, wodurch sich Patienten rascher wieder wohl f\u252?hlen und ihre Alltagsaktivit\u228?ten 
fr\u252?her wieder aufnehmen k\u246?nnen. Bei Kindern f\u252?hrte die Einnahme von Tamiflu in einer praktischen Sirupform 
ebenfalls zur Linderung der Symptome, und es wirkte dem Auftreten einer Mittelohrentz\u252?ndung entgegen, 
einer h\u228?ufigen Begleitinfektion der Grippe. Tamiflu hat sich in verschiedenen Situationen als wirksames 
Mittel zur Grippeverh\u252?tung erwiesen, indem es bei Ausbruch einer Grippewelle einen sofortigen Schutz 
gew\u228?hrt.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Tamiflu ist weltweit in \u252?ber 50 L\u228?ndern f\u252?r die 
Grippebehandlung zugelassen, so in Australien, der EU, Kanada, Japan, der Schweiz, den USA sowie in 
zahlreichen L\u228?ndern des Fernen Ostens und Lateinamerikas. Mehr als 10 Millionen Patienten haben Tamiflu 
seit seiner Einf\u252?hrung erhalten. In zahlreichen L\u228?ndern ist es auch f\u252?r die Pr\u228?vention von Grippe bei 
Jugendlichen und Erwachsenen sowie f\u252?r die Behandlung von Grippe bei Kindern ab 1 Jahr zugelassen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das 
f\u252?r den Grippeausbruch von 1997 in Hongkong verantwortliche Virus geh\u246?rte ebenfalls dem Stamm H5N1 an. 
Tamiflu hat sich im Tiermodell bei Konzentrationen, die den Wirkstoffspiegeln bei der \u228?rztlich verordneten 
Behandlung von Grippe beim Menschen entsprechen (75mg zweimal t\u228?gliche Dosis), als wirksam erwiesen. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b \u220?ber Roche} \line Roche mit 
Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global f\u252?hrendes, auf Innovation fokussiertes Healthcare-Unternehmen 
mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostics. Roche ist weltweit die Nummer eins auf den Gebieten Diagnostika 
und Onkologie und nimmt in den Bereichen Virologie und Transplantation eine f\u252?hrende Position ein. Mit 
Produkten und Dienstleistungen, die der Pr\u228?vention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, 
tr\u228?gt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualit\u228?t von Menschen 
bei. Roche besch\u228?ftigt weltweit rund 65'000 Mitarbeitende in 150 L\u228?ndern. Das Unternehmen f\u252?hrt Allianzen 
sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit zahlreichen Partnern, hierzu geh\u246?ren auch die Mehrheitsbeteiligungen 
an Genentech und Chugai.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b \u220?ber Gilead} \line Gilead 
Sciences, Inc. mit Hauptsitz im kalifornischen Foster City, ist ein unabh\u228?ngiges biopharmazeutisches 
Unternehmen, das gezielt nach rationellen L\u246?sungen f\u252?r Patienten und das Pflegepersonal sucht. Das Unternehmen 
befasst sich mit der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneispezialit\u228?ten 
f\u252?r Infektionskrankheiten (Viren, Pilze und Bakterien) und Krebserkrankungen. Gilead verf\u252?gt \u252?ber Forschungs-, 
Entwicklungs- und Produktionsanlagen in Foster City (Kalifornien), Boulder (Colorado), San Dimas (Kalifornien), 
Cambridge (GB) und Dublin (Irland) und besitzt Verkaufs- und Marketingorganisationen in den USA, Europa 
und Australien. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Alle erw\u228?hnten Markennamen sind gesetzlich 
gesch\u252?tzt.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Weitere Informationen:} \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - www.health-kiosk.ch (http://www.health-kiosk.ch)\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - www.who.int (http://www.who.int)\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - www.cdc.gov (http://www.cdc.gov)\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Literatur:} \line * 
WHO interim recommendations for the protection of persons involved in the mass slaughter of animals 
potentially infected with highly pathogenic avian influenza viruses. (WHO Regional Office for the Western 
Pacific, Manila, January 2004)\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
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