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{\fonttbl\f0\froman\fcharset0 TimesNewRomanPSMT;\f1\fswiss\fcharset0 ArialMT;}
{\margl1800\margr1600\margt500\margbl1440}
{\pard\sa900\fs50\f0\i Medienmitteilung\par}
{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 23. Juli 2003 \line \line {\b Halbjahres-Medienkonferenz} \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Basel, 
23. Juli 2003, 10.00 Uhr, C.E.T.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Medienmitteilung (http://www.roche.com/de/med-cor-2003-07-23a) 
\par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Halbjahresbericht 2003 (http://www.roche.com/investors/annual_reports.htm) \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Audio 
Webcast (http://www.roche.com/media/events.htm) der Konferenz \par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b R} {\b eferate 
Deutsch} \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 (es 
gilt das gesprochene Wort) \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Franz B. Humer (http://www.roche.com/med-corp-detail-2003?id=1022&media-language=e#fbh) \line \u8211? 
Verwaltungsratspr\u228?sident und CEO Pr\u228?sentation ( http://www.roche.com/hmk03hsld.pdf) \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Heino 
von Prondzynski \line \u8211? Mitglied der Konzernleitung und Leiter Diagnostics nur 
Pr\u228?sentation ( http://www.roche.com/hmk03vsld.pdf) \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - William M. Burns \line \u8211? Mitglied der Konzernleitung 
und Leiter Pharma nur Pr\u228?sentation ( http://www.roche.com/hmk03bsld.pdf) \par}{\pard\f0\li440\ri0\sl360\fs22 - Erich 
Hunziker (http://www.roche.com/med-corp-detail-2003?id=1022&media-language=e#eh)\line \u8211? Mitglied der Konzernleitung und Finanzchef Pr\u228?sentation ( http://www.roche.com/hmk03ehsld.pdf) 
\par}\line {\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 !!!!!!-----> \u160?wechsel zur English version\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Franz 
B. Humer} \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Meine sehr verehrten Damen und Herren\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Herzlich 
willkommen zur Halbjahres-Medienkonferenz von Roche. Im ersten Halbjahr 2003 erzielte die Roche-Gruppe 
ein sehr gutes Resultat. Meine Kollegen von der Konzernleitung und ich werden Ihnen in der kommenden 
Stunde die wichtigsten Ergebnisse pr\u228?sentieren. Anschliessend werden Sie wie gewohnt Gelegenheit haben, 
Ihre Fragen zu stellen. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Erfolg von Roche zeigt sich bekanntlich nicht 
nur in den Zahlen. Unsere neuartigen Produkte wie Pegasys gegen Hepatitis C, der HIV-Fusionshemmer Fuzeon, 
das zukunftsweisende Krebsmedikament Avastin oder der weltweit erste pharmakogenomische Test (AmpliChip 
CYP450) bedeuten zun\u228?chst f\u252?r viele Menschen vor allem eine klare Verbesserung ihrer Lebensqualit\u228?t, 
oft sogar eine Lebensverl\u228?ngerung. Meine Damen und Herren, in dem Video, das wir gerade gezeigt haben, 
sahen Sie Menschen, die unsere Diagnosetests und Medikamente aus ihrem Alltag kennen. Deren pers\u246?nlichen 
Aussagen geben Ihnen einen kleinen Einblick, welchen Nutzen wir durch unsere T\u228?tigkeit den Patienten 
bringen. Das ist ein \u8222?Return\u8220?, der uns alle bei Roche mit Stolz erf\u252?llt.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Umso 
erfreulicher sind die zahlreichen Neuzulassungen, die Fortschritte in unserer Pipeline und die Verkaufserfolge 
unserer Produkte in den ersten sechs Monaten.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Lassen Sie mich zum \u220?berblick 
\u252?ber die wichtigsten Aktivit\u228?ten und Resultate im ersten Halbjahr 2003 kommen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Konzernergebnis 
1. Halbjahr 2003 \u8211? Sehr gutes operatives Ergebnis} \line Wir ver\u246?ffentlichen wie gewohnt 
nicht nur die konsolidierten Ergebnisse, sondern zus\u228?tzlich auch die um einmalige Sondereinfl\u252?sse bereinigten, 
adjustierten Resultate. Wir tun dies seit 1999 transparent und immer nach den gleichen Grunds\u228?tzen. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche erzielte in der Berichtsperiode \u8211? in beiden Rechnungsarten \u8211? ein deutlich 
\u252?ber dem Markt liegendes Verkaufswachstum und eine weitere Verbesserung der Ertragskraft:\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die 
Verk\u228?ufe der beiden Kerngesch\u228?fte Pharma und Diagnostics legten adjustiert, also ohne das nicht weitergef\u252?hrte 
Vitamingesch\u228?ft, um 17% in lokalen W\u228?hrungen respektive (wechselkursbedingt) in Franken um 6% auf 13,9 
Milliarden Franken zu. Zum Wachstum in lokalen W\u228?hrungen hat die Integration von Chugai in Japan rund 
8 Prozentpunkte beigesteuert. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der Brutto-Cashflow (EBITDA) erh\u246?hte sich markant 
und \u252?bertraf die 4-Milliarden-Franken-Marke deutlich. Dies ist eine auch im internationalen Vergleich 
sehr beachtliche Gr\u246?sse.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Der effektiv erzielte Betriebsgewinn verzeichnete 
eine noch st\u228?rkere Zunahme um 44% auf rund 2,5 Milliarden Franken. Zum Teil ist dies auf Kosten aus 
einem Rechtsstreit von Genentech zur\u252?ckzuf\u252?hren, die in der Vergleichsperiode des ersten Halbjahres 
2002 anfielen. Aber selbst ohne Sondereinfl\u252?sse stieg der (adjustierte) Betriebsgewinn in unseren Kerngesch\u228?ften 
um 15% in Franken respektive um 27% in lokalen W\u228?hrungen auf 2,8 Milliarden Franken an, das heisst st\u228?rker 
als die Verk\u228?ufe. Auch wenn wie im ersten Halbjahr 2003 das Wachstum von EBITDA und Betriebsgewinn in 
der effektiven Rechnung deutlich st\u228?rker ausgefallen ist, betonen wir das adjustierte Resultat, weil 
es Ihnen eine bessere Einsch\u228?tzung und Vergleichbarkeit der Ergebnisse \u252?ber die Zeit erlaubt.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Das 
Finanzergebnis verringerte sich gegen\u252?ber dem Vorjahr deshalb, weil in der Vergleichsperiode Sonderertr\u228?ge 
aus dem Verkauf der Beteiligung an LabCorp realisiert wurden. Ohne diese einmaligen Ertr\u228?ge h\u228?tte sich 
das Finanzergebnis praktisch nicht ver\u228?ndert. In diesem Ergebnis enthalten sind auch Wertminderungen 
auf Aktien von 277 Millionen Franken, deren B\u246?rsenkurse im zweiten Halbjahr 2002 stark gefallen waren 
und sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nicht gen\u252?gend erholten, um unsere seit Anfang 2003 
vorgegebenen Mindestwerte zu erreichen. Sie erinnern sich, dass wir jede Kurskorrektur eines finanziellen 
Verm\u246?genswertes, dessen Markwert w\u228?hrend sechs Monaten mehr als 25% unter dem urspr\u252?nglichen Anschaffungswert 
liegt, der Erfolgsrechnung belasten. Erich Hunziker wird auf das Finanzergebnis detailliert zu sprechen 
kommen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 F\u252?r das Konzernergebnis schreiben wir nach dem ausserordentlichen Verlust 
f\u252?r 2002 wieder klar schwarze Zahlen. Der Konzerngewinn erreichte gem\u228?ss konsolidierter Halbjahresrechnung 
1,3 Milliarden Franken und auf adjustierter Basis 1,6 Milliarden Franken. Der R\u252?ckgang gegen\u252?ber dem 
ersten Halbjahr 2002 ist auf den damals im Konzerngewinn enthaltenen Gewinn (nach Steuern von 582 Millionen 
Franken) aus dem Verkauf von LabCorp-Aktien zur\u252?ckzuf\u252?hren, den ich bereits vorher erw\u228?hnt hatte. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Verkauf 
Vitamine und Feinchemikalien \u8211? Abschluss noch in diesem Jahr erwartet} \line Was den Verkauf 
der Division Vitamine und Feinchemikalien anbetrifft, so sind wir dem definitiven \u8222?Closing\u8220? einen grossen 
Schritt n\u228?her gekommen. Allerdings mussten wir die Konditionen nochmals revidieren. Am 10. Februar dieses 
Jahres hatte Roche mit dem holl\u228?ndischen Unternehmen DSM den Verkaufsvertrag unterzeichnet und in der 
Folge mit den Wettbewerbsbeh\u246?rden in allen wichtigen Marktregionen Kontakt aufgenommen. Im Juli nun 
haben wir die Vertragsbedingungen im gegenseitigen Einvernehmen den neuen Realit\u228?ten angepasst: Roche 
tr\u228?gt der ung\u252?nstigen Entwicklung auf dem weltweiten Vitaminmarkt Rechnung, weshalb wir den Verkaufspreis 
um 200 Millionen Euro auf 1,75 Milliarden Euro reduziert haben. Dem Halbjahresergebnis wurde eine Wertminderung 
des Nettoverm\u246?gens von 375 Millionen Franken belastet. Im Gegenzug verzichtet DSM auf eine Reihe von 
im urspr\u252?nglichen Vertrag vorgesehenen, wichtigen Bedingungen f\u252?r den Vollzug der Transaktion. Es steht 
jetzt nur noch die Genehmigung durch die Wettbewerbsbeh\u246?rden in Europa und den USA aus. Da wir dabei 
gut vorankommen, erwarten wir den Transaktionsvollzug im dritten Quartal dieses Jahres.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Starkes 
Umsatzwachstum \u8211? Beide Divisionen \u252?ber dem Weltmarkt} \line Ich komme nun zu den wichtigsten 
Ergebnissen in unseren beiden Kerngesch\u228?ften. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Bei Pharma stiegen die Verk\u228?ufe 
in lokalen W\u228?hrungen um ein F\u252?nftel auf \u252?ber 10 Milliarden Franken. Die Ums\u228?tze mit verschreibungspflichtigen 
Medikamenten verzeichneten im zweiten Quartal eine deutliche Beschleunigung (von +18 auf +24%) und expandierten 
fast dreimal so schnell wie der Markt; sie lagen sowohl in Nordamerika, Japan als auch in Europa \u252?ber 
dem Markt. Selbst ohne Ber\u252?cksichtigung von Chugai \u252?bertrafen sie das Wachstum des Pharmaweltmarktes. 
Es gilt hier auch zu beachten, dass der Chugai-Effekt nicht ausschliesslich akquisitionsbedingt ist, 
da die ehemalige Nippon Roche einen bedeutenden Teil der neuen Chugai ausmacht und viele der jetzt von 
Chugai in Japan vertriebenen neuen Medikamente von Roche stammen. Neben Chugai und dem wiederum ausgezeichneten 
Gesch\u228?ftsgang von Genentech haben zum guten Ergebnis der Pharma-Division vor allem unsere Onkologiemedikamente, 
die einen Umsatzsprung von 36% (auf 2,9 Milliarden Franken) verzeichneten, sowie andere Schl\u252?sselprodukte 
wie NeoRecormon, CellCept und die neue Hepatitis-C-Kombinationstherapie Pegasys und Copegus beigetragen. 
Auch das Gesch\u228?ft mit den rezeptfreien Medikamenten legte im zweiten Quartal sp\u252?rbar zu. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Roche 
Diagnostics erzielte mit einem Umsatzplus von 7% in lokalen W\u228?hrungen wiederum ein deutlich \u252?ber dem 
Markt liegendes Wachstum und baute damit ihre globale Marktf\u252?hrung weiter aus. Erneut wiesen die beiden 
profitabelsten Bereiche \u8211? Diabetes Care und das In-vitro-Diagnostik-Gesch\u228?ft von Molecular Diagnostics 
\u8211? die st\u228?rkste Verkaufsdynamik auf. In den Regionen Asien-Pazifik und Iberien wuchsen die Verk\u228?ufe deutlich 
zweistellig und \u252?bertrafen \u8211? wie auch in Europa und Nordamerika \u8211? das Marktwachstum bei weitem.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Im 
Rechtsstreit mit Igen hat ein amerikanisches Appellationsgericht bekanntlich entschieden, dass Roche 
bei der Wahrnehmung des Lizenzvertrags nicht gegen die Grunds\u228?tze von Treu und Glauben verstossen hat. 
Wir haben dieses Urteil mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Konsequenterweise hob das Gericht den 
Strafschadenersatz von \u252?ber 400 Millionen US-Dollar auf und erm\u228?ssigte den Schadenersatz deutlich. Mit 
der Reduktion der urspr\u252?nglich 505 Millionen Dollar um insgesamt mehr als 486 Millionen Dollar bekr\u228?ftigte 
das Gericht die Position, die Roche w\u228?hrend dieses Prozesses eingenommen hat. Allerdings best\u228?tigte 
das Appellationsgericht auch das Recht von Igen, den Lizenzvertrag mit Roche k\u252?ndigen zu k\u246?nnen. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Betriebsgewinn 
und EBITDA lokal zweistellig gestiegen} \line Dank der guten Verkaufsentwicklung und eines 
rigorosen Kostenmanagements konnten wir in beiden Kerngesch\u228?ften die Ertragskraft deutlich steigern: 
In beiden Divisionen nahmen EBITDA und Betriebsgewinn in lokalen W\u228?hrungen zweistellig zu. Der EBITDA 
von Diagnostics \u252?bertraf im Halbjahresergebnis erstmals klar die H\u252?rde von einer Milliarde Franken. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Profitabilit\u228?t 1. Halbjahr 2003 \u8211? Verbesserung der Margen trotz 
h\u246?herer Kosten} \line Besonders wichtig ist f\u252?r uns die erneute Verbesserung der Betriebsgewinnmargen: 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Umsatzrentabilit\u228?t des Konzerns erh\u246?hte sich (ohne Vitamin-Division) im 
ersten Halbjahr gegen\u252?ber der Vorjahresperiode deutlich um 1,6 Prozentpunkte. \u220?ber die letzten zwei 
Jahre haben wir damit die Profitabilit\u228?t der Kerngesch\u228?fte von 17% auf \u252?ber 20% gesteigert.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die 
EBITDA-Marge \u8211? bekanntlich die aussagekr\u228?ftigste Kennzahl f\u252?r Vergleiche der Profitabilit\u228?t von Unternehmen 
\u8211? verbesserte sich weiter um 0,8 Prozentpunkte auf fast 30%. Beide Kerngesch\u228?fte haben zu diesem sehr 
guten Ergebnis beigetragen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die Profitabilit\u228?t der Division Pharma verbesserte 
sich nochmals, obschon wir deutlich h\u246?here Ausgaben f\u252?r die Einf\u252?hrung der neuen Medikamente (Pegasys, 
Copegus und Fuzeon) sowie f\u252?r zahlreiche viel versprechende Projekte in unserer Forschungspipeline t\u228?tigten, 
und der Konkurrenzdruck auf Roaccutan/Accutane durch Nachahmerprodukte unvermindert anhielt. Massgeblichen 
Anteil an der Verbesserung haben die verschreibungspflichtigen Medikamente von Roche mit einer Betriebsgewinnmarge 
von nunmehr \u252?ber 25%. Die EBITDA-Marge konnte auf dem auch im Branchenvergleich guten Wert von rund 
31% gehalten werden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Auch bei Roche Diagnostics konnten wir die Profitabilit\u228?t 
der Division erneut stark verbessern. Die EBITDA-Marge legte noch kr\u228?ftiger um 3,2 Prozentpunkte zu 
und erreichte erstmals einen Wert von ebenfalls \u252?ber 30%. Sie liegt damit durchaus im Bereich der Pharmaindustrie. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Optimierung der Finanzstruktur \u8211? Weitere Fortschritte} \line Im 
Finanzbereich kommt der zu Jahresbeginn angek\u252?ndigte Umbau der Strukturen planm\u228?ssig voran. So konnten 
wir bedeutende Fortschritte bei der Verkleinerung des Aktienanteils am Finanzverm\u246?gen sowie in der Restrukturierung 
und dem Abbau der Konzernschulden erzielen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit den getroffenen Massnahmen, 
die Ihnen Herr Hunziker im Anschluss im Einzelnen erl\u228?utern wird, reduzieren wir die zuk\u252?nftige Volatilit\u228?t 
des Ertrags auf Finanzanlagen, den Zinsaufwand und das Risikoprofil der Anlagen und der Schulden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Meilensteine 
im 1. Halbjahr 2003 \u8211? Medizinscher Fortschritt zum Wohle der Patienten: Pharma} \line Dass 
das erste Halbjahr 2003 erfolgreich f\u252?r Roche war, zeigen nicht nur die Verkaufs- und Gewinnzahlen, 
sondern auch die erreichten regulatorischen und klinischen Etappenziele: \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit 
Fuzeon haben wir das erste neuartige HIV-Medikament seit sieben Jahren auf den Markt gebracht. Nur wenige 
Wochen nach seiner Zulassung war das Medikament in den USA und in Europa erh\u228?ltlich. Um Fuzeon m\u246?glichst 
schnell m\u246?glichst vielen Patienten zur Verf\u252?gung stellen zu k\u246?nnen, arbeiten wir mit Hochdruck daran, 
die Produktionskapazit\u228?ten weiter zu steigern. Im Moment sieht es so aus, als ob bis Ende des Jahres 
bis zu 50% mehr Patienten versorgt werden k\u246?nnten als urspr\u252?nglich geplant.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Pegasys 
ist inzwischen in \u252?ber 80 L\u228?ndern zugelassen und hat bereits im ersten Halbjahr erhebliche Marktanteile 
gewonnen. Die Vorteile von Pegasys, also die hohe Ansprechrate, geringe Nebenwirkungen und die nur einmal 
w\u246?chentliche Verabreichung, sind f\u252?r \u196?rzte und Patienten gleichermassen \u252?berzeugend. Die Kombinationstherapie 
Pegasys und Copegus bietet sehr gute Aussichten auf Heilung bei Hepatitis C, und wir erhoffen uns \u228?hnliche 
Ergebnisse auch f\u252?r Hepatitis B. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Es ist uns in den ersten sechs Monaten gelungen, 
unsere weltweit f\u252?hrende Stellung in der Onkologie weiter auszubauen. Die Ums\u228?tze unserer f\u252?hrenden 
Krebsmedikamente MabThera/Rituxan, Herceptin und Xeloda haben erneut stark zugelegt. Deutliche Fortschritte 
in der Krebsbehandlung sind aufgrund der Komplexit\u228?t der Erkrankung nur sehr selten. Deshalb sind wir 
stolz darauf, dass Roche gleich drei Onkologiepr\u228?parate anbietet, die in klinischen Studien nachgewiesen 
haben, dass sie Leben verl\u228?ngern. Und Avastin, das wir gemeinsam mit Genentech im Markt einf\u252?hren werden, 
gibt ebenfalls Anlass zu neuer Hoffnung. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie mit Darmkrebspatienten 
sind so \u252?berzeugend, dass die FDA Avastin in ihr Programm f\u252?r neue, viel versprechende Medikamente zur 
Behandlung lebensbedrohlicher Krankheiten aufgenommen hat, um die Entwicklung zu erleichtern und das 
Zulassungsverfahren zu beschleunigen. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Neben Avastin zeigten noch eine ganze 
Reihe weiterer Entwicklungsprojekte sehr gute klinische Resultate in wichtigen Therapiegebieten wie 
Onkologie, An\u228?mie und Transplantation.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Besonders erfreulich ist der Abschluss 
der ersten produktbezogenen Vereinbarung mit Chugai. MRA ist ein viel versprechendes potenzielles Medikament 
zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, das wir gemeinsam mit unserem japanischen Partner entwickeln 
und auf den Markt bringen werden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ich denke, durch solche Ergebnisse werden 
die Vorteile unserer Strategie, die in der Forschung auf ein Netzwerk von starken Partnerunternehmen 
baut, immer deutlicher sichtbar. Der Roche-eigenen Forschung und Entwicklung kommt dabei auch in Zukunft 
eine Schl\u252?sselrolle zu. Von unseren zehn Top-Pharmaprodukten stammen f\u252?nf aus den Laboratorien von Roche.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Meilensteine 
im 1. Halbjahr 2003 \u8211? Medizinscher Fortschritt zum Wohle der Patienten: Diagnostics} \line Die 
Division Diagnostics hat mit der \u220?bernahme des Schweizer Unternehmens Disetronic ihren gr\u246?ssten und 
profitabelsten Gesch\u228?ftsbereich Diabetes Care deutlich gest\u228?rkt. Der Zusammenschluss der weltweiten 
Nummer eins im Diabetes Management und der Nummer zwei auf dem Markt f\u252?r Insulinpumpen verbreitert nicht 
nur das Angebot von Roche Diagnostics, das nun von der Selbst\u252?berwachung der Blutzuckerwerte bis zur 
individuell abgestimmten Insulinzufuhr reicht. Sie bringt uns auch unserem langfristigen Ziel n\u228?her, 
eine voll automatische, k\u252?nstliche Bauchspeicheldr\u252?se zu entwickeln. Das w\u228?re eine dramatische Verbesserung 
der Lebensqualit\u228?t f\u252?r Menschen mit Diabetes. Hinsichtlich der Beanstandungen der FDA bei den Produktionsprozessen 
und -dokumentationen von Disetronic haben wir alle notwendigen Massnahmen eingeleitet. Roche arbeitet 
hier eng mit der FDA zusammen. Die Lancierung der neuen Generation von Insulinpumpen, die wir f\u252?r die 
zweite Jahresh\u228?lfte 2004 planen, ist davon nicht betroffen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit der Einf\u252?hrung 
des AmpliChip CYP450 vergangenen Monat hat Roche einen wichtigen Schritt in Richtung massgeschneiderte 
Medizin gemacht. Mit Hilfe der von Affymetrix einlizenzierten GeneChip-Technologie werden wir in der 
Lage sein, DNS-Tests f\u252?r eine Vielzahl von Krankheiten zu entwickeln und neue Standards f\u252?r genetische 
Tests in den Klinikalltag zu bringen. Im n\u228?chsten Jahr ist die Einf\u252?hrung einer ganzen Reihe weiterer 
Tests geplant, die zun\u228?chst f\u252?r Forschungszwecke eingesetzt werden. \u196?hnlich wie schon in den 1990-Jahren 
mit der PCR-Technologie wollen wir mit der GeneChip-Technologie den Diagnostikamarkt f\u252?r Onkologie und 
Genomik aufbauen und entscheidend mitgestalten. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Aktivit\u228?ten 
in Entwicklungsl\u228?ndern \u8211? bedeutende Schritte im 1. Halbjahr} \line Innovative Produkte, 
die wichtige medizinische Verbesserungen erlauben und dem Wohle der Patienten in der ganzen Welt dienen, 
sind unser Kerngesch\u228?ft. Aber es geh\u246?rt auch zum Selbstverst\u228?ndnis von Roche, in Entwicklungsl\u228?ndern 
Verantwortung zu \u252?bernehmen. Im ersten Halbjahr haben wir in diesem Bereich bedeutende Schritte unternommen:\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wir 
haben unsere Preispolitik f\u252?r Proteasehemmer im Rahmen der \u8222?Accelerating Access Initiative\u8221? aktualisiert. 
Die Massnahmen zielen darauf ab, den am schlimmsten von der Aids-Pandemie betroffenen L\u228?ndern den Zugang 
zu diesen von der WHO als essentiell eingestuften Medikamenten weiter zu erleichtern:\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Direktverk\u228?ufe 
von Viracept und Invirase an die am wenigsten entwickelten L\u228?nder und afrikanische Staaten s\u252?dlich der 
Sahara offerieren wir zu \u8222?no-profit\u8220?-Preisen f\u252?r Roche, verzichten also auf jeglichen Gewinn unabh\u228?ngig 
von der ben\u246?tigten Menge. Mit unserem Angebot liegen wir 30\u8211?50% unter den Offerten der Generikahersteller. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wir haben nochmals bekr\u228?ftigt, dass Roche in diesen L\u228?ndern nicht gegen Verletzungen 
von Roche-Patenten f\u252?r Anti-HIV- und Aids-Medikamente vorgehen und dass Roche keine neuen Patente anmelden 
wird. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Die L\u246?sung des Problems liegt allerdings nicht allein beim Preis. Das 
komplexe Behandlungsschema von HIV/Aids und vor allem die Pr\u228?vention k\u246?nnen nur mit einer intakten Infrastruktur, 
einer funktionierenden medizinischen Grundversorgung und durch Ausbildung, Aufkl\u228?rung und mit dem n\u246?tigen 
politischen Willen umgesetzt werden. Die Bedeutung dieser Faktoren wird bei unserem Projekt CARE deutlich: 
In Kenia, der Elfenbeink\u252?ste, Uganda und Senegal ist Roche Haupttr\u228?ger eines umfassenden Behandlungsprojektes, 
das diese Aspekte mit einbezieht, und wir sind daran, auch in Asien ein \u228?hnliches Projekt auf die Beine 
zu stellen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung betrachten wir 
auch die Schenkung der Rechte und Technologie zur Herstellung von Benzonidazol an die brasilianische 
Regierung. Es handelt sich dabei um das wirksamste Medikament, das zur Behandlung von Chagas zur Verf\u252?gung 
steht. Chagas ist eine Tropenkrankheit, von der rund 18 Millionen Menschen betroffen sind und die nur 
in Zentral- und S\u252?damerika vorkommt. Allein in Brasilien leiden 5 bis 6 Millionen Personen an der potenziell 
t\u246?dlich verlaufenden Krankheit.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Malaria stellt nach wie vor ein grosses Problem 
dar. 1998 hat Roche die Zusammenarbeit mit der University of Nebraska aufgenommen, um die Entwicklung 
eines neuen wirksamen und preisg\u252?nstig herzustellenden Malariamittels voranzubringen. Es gelang in dieser 
Kooperation, eine Substanz mit sehr guter In-vitro- und In-vivo-Wirkung zu entwickeln. Dieses Projekt 
wurde 1999 von der University of Nebraska und dem Schweizer Tropeninstitut mit Unterst\u252?tzung der WHO 
fortgef\u252?hrt. Im Mai dieses Jahres hat Roche die Funktion als Pharmapartner an einen indischen Produzenten 
\u252?bergeben. Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der Entwicklung dieses Medikamentes soll so eine 
m\u246?glichst preisg\u252?nstige Herstellung erm\u246?glicht werden. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Mit diesen Initiativen 
leistet Roche einen Beitrag dazu, dass eine m\u246?glichst hohe Zahl von Patienten mit lebenswichtigen Medikamenten 
auch in wirtschaftlich weniger privilegierten L\u228?ndern versorgt werden kann. Sicherlich wird auch auf 
diesem Gebiet in Zukunft noch viel zu tun sein und wir sind keineswegs mit dem Erreichten zufrieden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Prognosen 
erf\u252?llt } \line Bevor ich zum Ausblick komme, lassen Sie uns kurz auf die Prognosen, die 
wir im Februar an der Bilanzmedienkonferenz abgegeben haben, zur\u252?ckblicken. Wir haben alle Verkaufs- 
und Ertragserwartungen mit einer Einschr\u228?nkung erf\u252?llt oder sogar \u252?bertroffen. Die Division Diagnostics 
w\u228?chst zwar deutlich schneller als der Markt, doch liegen wir bei Halbzeit etwas hinter dem Ziel eines 
erneut zweistelligen Verkaufswachstums f\u252?r das ganze Jahr zur\u252?ck. Wir sind jedoch zuversichtlich, mit 
einer h\u246?heren Verkaufsdynamik, der Einf\u252?hrung neuer Produkte und der Integration von Disetronic seit 
Mai im zweiten Halbjahr auch dieses Ziel bis Ende Jahr erreichen zu k\u246?nnen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wir 
sind uns durchaus der Herausforderungen bewusst, die wir bew\u228?ltigen m\u252?ssen, um unsere Ziele zu erreichen. 
Die erfolgreiche St\u228?rkung der Pipeline wird unsere volle Aufmerksamkeit verlangen, ebenso wie die sorgf\u228?ltige 
Integration von Disetronic und die Bereinigung unserer Gesch\u228?ftsbeziehungen mit Igen. Daneben verlangt 
auch die weitere Umsetzung unserer Finanzstrategie zur Erreichung eines ausgeglichenen Resultats bis 
2004 in einem nach wie vor volatilen und schwierigen Marktumfeld grosse Anstrengungen. Der Ausbau unserer 
Zusammenarbeit mit Genentech und Chugai und die globale Vernetzung der drei Unternehmen Roche, Chugai 
und Genentech ist eine weitere wichtige Aufgabe, an der wir aktiv arbeiten.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Ausblick 
\u8211? Erwartungen f\u252?r 2003 best\u228?tigt} \line Aufgrund des guten Halbjahresergebnisses gehen 
wir davon aus, die zu Beginn des Jahres kommunizierten Verkaufs- und Ertragserwartungen f\u252?r das ganze 
Jahr 2003 erreichen oder \u252?bertreffen zu k\u246?nnen. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 So rechnen wir f\u252?r die Roche-Gruppe 
mit einem zweistelligen Wachstum der Verk\u228?ufe und des Betriebsgewinns in lokalen W\u228?hrungen. Dasselbe 
gilt f\u252?r die Division Pharma und unter Einschluss von Disetronic auch f\u252?r die Division Diagnostics. 
Zudem erwarten wir eine im Vergleich zu 2002 zumindest stabile Betriebsgewinnmarge f\u252?r den Konzern. 
\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Meine Damen und Herren, die erreichten regulatorischen und klinischen Etappenziele, 
die erfolgreichen Markteinf\u252?hrungen und die Verkaufs- und Ertragszahlen zeigen, dass wir unsere Strategie 
der Fokussierung auf die beiden innovativen Kerngesch\u228?fte Pharma und Diagnostics erfolgreich umsetzen. 
Diese Fortschritte bekr\u228?ftigen unsere \u220?berzeugung, dass wir die Weichen f\u252?r den Roche-Konzern als f\u252?hrendes 
Gesundheitsunternehmen richtig gestellt haben. Wir werden unsere Strategie weiterhin konsequent und 
eigenst\u228?ndig umsetzen und damit langfristig Erfolge zum Nutzen von Patienten, \u196?rzten, Mitarbeitenden 
und Aktion\u228?ren erzielen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Erich 
Hunziker} \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Guten 
Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Restrukturierung 
Tresorie & Finanzierung \u8211? Reduktion des Zinsaufwands und des Risikoprofils} \line Im 
ersten Halbjahr 2003 wurden alle Aktivit\u228?ten von Corporate Finance mit dem Ziel vorangetrieben, bis 
Ende 2004 die Voraussetzungen f\u252?r ein ausgeglichenes Finanzergebnis zu schaffen. Im Vordergrund standen 
ein konsequenter Schuldenabbau sowie eine weitere Verringerung des Risikoprofils unserer Anlagen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Wenden 
wir uns vorerst den Halbjahresresultaten des operativen Gesch\u228?fts zu.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Operatives 
Leistung (konsolidierte Rechnung) \u8211? Beeinflusst durch Sondereffekte} \line Auf konsolidierter 
Basis, d.h. inklusive Vitamingesch\u228?ft, liegt das operative Ergebnis in Franken betr\u228?chtlich \u252?ber dem 
Niveau des Vorjahres. Dies beruht neben einer starken Verbesserung des operativen Gesch\u228?fts auf Sondereffekten: 
im ersten Halbjahr 2003 wurde die Rechnung mit 375 Millionen Franken f\u252?r den Vitaminverkauf an DSM belastet, 
w\u228?hrend in der Vorjahresperiode unsere Tochtergesellschaft Genentech 778 Millionen R\u252?ckstellungen f\u252?r 
den \u8222?City of Hope Medical Center\u8220?-Gerichtsfall bildete.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Operatives 
Leistung der Kerngesch\u228?fte \u8211? Signifikante Steigerung des Betriebsgewinns} \line Betrachten 
wir das operative Ergebnis auf adjustierter Basis, d.h. nach unseren seit mehreren Jahren unver\u228?nderten 
Regeln zur Darstellung der Entwicklung unseres Kerngesch\u228?fts, so werden die Einflussfaktoren der Ergebnisverbesserung 
deutlicher sichtbar: trotz mehrerer Produkt-Neueinf\u252?hrungen konnte der Anstieg der Marketing- & 
Distributionskosten im Rahmen gehalten werden. Die Erh\u246?hung der Forschungskosten ist einerseits durch 
die Konsolidierung von Chugai zu erkl\u228?ren, andererseits durch die grosse Anzahl viel versprechender 
Projekte der beiden Kerngesch\u228?fte, inklusive der einlizenzierten und aufgrund von Forschungsabkommen 
erworbenen Wirksubstanzen. Der Anstieg der Administrationskosten geht haupts\u228?chlich auf die Integration 
von Chugai zur\u252?ck. Die wesentliche Verbesserung des \u8222?sonstigen betrieblichen Nettoaufwandes\u8220? beruht 
auf drei Ursachen: deutlich tiefere W\u228?hrungsverluste auf Kundenforderungen (prim\u228?r in Lateinamerika), 
einer einmaligen Einnahme aus der Beilegung eines Patentstreits von Diagnostic, sowie verringerten Aufwendungen 
f\u252?r Software-Implementierungen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Insgesamt konnte eine erfreuliche Steigerung 
des operativen Ergebnisses von 27% in lokalen W\u228?hrungen oder von 15% in Franken erarbeitet werden, was 
auch einer Erh\u246?hung der Betriebsgewinnmarge gegen\u252?ber der Vorjahresperiode um 1,6 Prozentpunkte auf 
20,1% entspricht.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Nettofinanzertrag (- aufwand) \u8211? LabCorp 2002, 
Wechselkursgewinne entsprechen Wertminderung 2003} \line Auf diesem Bild sehen Sie die 
Haupteinflussfaktoren des Nettofinanzertrags des Konzerns im Vorjahresvergleich: Sie sehen die massiven 
Zinsaufwendungen, die prim\u228?r durch unsere Wandelanleihen entstehen. Aufgrund des langfristigen Charakters 
dieser Anleihen k\u246?nnen wir auf der Schuldenseite nicht vom historisch tiefen Zinsniveau profitieren. 
Wir wollen deshalb die meisten dieser Instrumente so rasch wie m\u246?glich zur\u252?ckzahlen bzw. abl\u246?sen. Auf 
der Zinseinnahmenseite schlugen hingegen der reduzierte Bestand an finanziellen Verm\u246?genswerten und 
die tiefen Marktzinsen voll durch: sie lagen betr\u228?chtlich unter dem Vorjahr. \par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Erfreulicherweise 
konnten im Vergleich zum Vorjahr erhebliche W\u228?hrungsgewinne erarbeitet werden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 W\u228?hrend 
in der Vorjahresperiode durch den Verkauf von LabCorp-Aktien ein betr\u228?chtlicher Gewinn gemacht wurde, 
hielten sich dieses Jahr beim gezielten Abbau unseres Aktienportfolios Gewinne und Verluste die Waage.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 In 
Folge unserer seit Ende 2002 eingef\u252?hrten Regel, alle Aktien, die l\u228?nger als sechs Monate mehr als 25% 
unter ihrem Anschaffungswert liegen, erfolgswirksam auf den Marktwert abzuschreiben, mussten wir eine 
Wertminderung von 277 Millionen Franken hinnehmen. Dabei handelt es sich prim\u228?r um Titel, die bereits 
zum Jahresende 2002 \u252?ber 25% unter Anschaffungswert lagen, aber weniger als sechs Monate, und sich in 
der ersten Jahresh\u228?lfte 2003 nicht gen\u252?gend erholen konnten.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Ende Juni 2003 
lag der Bestand von Aktien mit \u252?ber 25% unrealisierten Buchverlusten, aber noch nicht seit sechs Monaten, 
bei 150 Millionen Franken.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Liquide Mittel und Wertschriften \u8211? 
Weitere Verminderung des Aktienbestands} \line Im Einklang mit unserer Politik, das Risikoprofil 
unserer Anlagen zu verringern, wurde der Aktienbestand im ersten Halbjahr 2003 um 1,3 Milliarden Franken 
abgebaut. Da infolge Schuldenr\u252?ckzahlung der Gesamtbestand der finanziellen Verm\u246?genswerte von 15,8 
auf 11,8 Milliarden zur\u252?ckging, macht der Aktienbestand immer noch 21% aus.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Nettofinanzertrag 
(- aufwand) \u8211? Abnahme entspricht LabCorp-Gewinn 2002} \line Aus dieser Darstellung ersehen 
Sie die detaillierten Zahlen des Finanzergebnisses: es ist uns gelungen, unter Ausklammerung der einmaligen 
Gewinne aus dem Verkauf der LabCorp-Aktien auf dem Vorjahresniveau zu bleiben.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Konzerngewinn 
(konsolidierte Rechnung) \u8211? Abnahme aufgrund des 2002 LabCorp-Gewinns} \line Das starke 
Anwachsen des operativen Ergebnisses konnte den Ausfall des LabCorp-Sondereffektes auf Stufe Finanzergebnis 
nicht kompensieren: wir m\u252?ssen einen R\u252?ckgang von 28% in Kauf nehmen.\line Konzerngewinn der 
Kerngesch\u228?fte \u8211? Abnahme aufgrund des 2002 LabCorp-Gewinns\line Auch auf adjustierter Basis 
schl\u228?gt der LabCorp-Effekt voll durch. Erfreulicherweise konnten wir die Steuerrate im Zielkorridor 
halten.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Kapitalmarktinstrumente \u8211? F\u228?lligkeitsprofil deutlich 
verringert} \line Im ersten Halbjahr 2003 konnte die Verschuldungssituation entscheidend 
verbessert werden: mit dem LYON II und dem Bullet wurden Schulden im Umfang von 3,1 Milliarden Franken 
zur\u252?ckbezahlt. Im Rahmen eines erfolgreich lancierten European Medium Term Notes (EMTN)-Programms konnten 
750 Millionen Euro zu attraktiven Konditionen aufgenommen werden, mit denen kurzfristige Bankschulden 
ersetzt wurden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Freier Geldfluss von 1,5 Milliarden Franken \u8211? 
Substantieller Schuldenabbau im \line 1. Halbjahr 2003} \line Erfreulicherweise 
konnte Roche im ersten Halbjahr 2003 wieder einen positiven Freien Cash-Flow generieren: das operative 
Kerngesch\u228?ft zeigte sich \u228?usserst robust und steigerte den EBITDA auf 4,1 Milliarden Franken. Investitionen 
und Aufbau des betrieblichen Nettoumlaufverm\u246?gens verhielten sich im Rahmen der Planung, 600 Millionen 
Franken wurden an Vitaminkunden ausbezahlt (dieser Betrag war bereits fr\u252?her zur\u252?ckgestellt worden).\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 W\u228?hrend 
das EMTN-Programm 750 Millionen Euro einbrachte, flossen f\u252?r Schuldenr\u252?ckzahlung und die Disetronic-Akquisition 
insgesamt 7,8 Milliarden Franken. Auf die Transaktion mit eigenen Genussscheinen (GS) komme ich im weiteren 
Verlauf detailliert zu sprechen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Wandelanleihen/Eigene Eigenkapitalinstrumente 
\u8211? Neue Regeln schon 2002 angewendet} \line Roche h\u228?lt eigene GS in der Regel nur im Zusammenhang 
mit Wandelanleihen. Um die Transaktionen des ersten Halbjahres 2003 zu erl\u228?utern, m\u246?chte ich in das 
zweite Halbjahr 2002 zur\u252?ckblenden: Wie Sie aus der Darstellung ersehen k\u246?nnen, hatte Roche eine Reihe 
von Wandelanleihen ausstehend, zu deren Absicherung am 30. Juni 2002 insgesamt 40 Millionen Genussscheine 
gehalten wurden. Der Bestand teilte sich in 23 Millionen physische GS sowie 17 Millionen in Form von 
Termink\u228?ufen. Im zweiten Halbjahr 2002 zeichnete sich in einem \u8222?exposure draft\u8220? des IAS-Boards eine 
Weiterentwicklung der internationalen Rechnungslegung auf diesem Gebiet ab: w\u228?hrend in der Vergangenheit 
derartige Terminkaufgesch\u228?fte im Eigenkapital ausgewiesen werden konnten, sollen sie in Zukunft zum 
Barwert als Schulden ausgewiesen werden. Roche hatte sich entschieden, diesen Schritt im Rahmen erh\u246?hter 
Transparenz pro-aktiv zu treffen und reklassifizierte diese Terminkaufgesch\u228?fte per 31.12.2002 als langfristige 
Verbindlichkeiten von 2,4 Milliarden Franken. Zudem musste bei den Banken, mit denen diese Termink\u228?ufe 
eingegangen worden waren, insgesamt 673 Millionen Franken hinterlegt werden (All diese Schritte sind 
selbstverst\u228?ndlich im Gesch\u228?ftsbericht 2002 ausgewiesen). Eine schmerzhafte Folge dieser neuen Rechnungslegung 
ist der Umstand, dass die Differenz zwischen zuk\u252?nftiger Kaufverpflichtung und Barwert j\u228?hrlich \u252?ber 
die Erfolgsrechnung als Zinskosten zu tragen ist. F\u252?r Roche bedeutete dies eine zus\u228?tzliche j\u228?hrliche 
Belastung von 145 Millionen Franken.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Wandelanleihen/Eigene Eigenkapitalinstrumente 
\u8211? Entwicklung im 1. Halbjahr 2003} \line Im ersten Halbjahr 2003 haben wir unsere Situation 
erheblich verbessert: im April wurde der \u8222?LYON II\u8220? f\u228?llig, ohne dass die \u8222?unterlegten\u8220? GS zur Konvertierung 
ben\u246?tigt wurden. Diese GS konnten deshalb einerseits f\u252?r die Disetronic-Akquisition verwendet werden, 
andererseits wurden sie auf dem freien Markt verkauft. Der Erl\u246?s dieser Verk\u228?ufe wurde verwendet, um 
einen betr\u228?chtlichen Teil der Termink\u228?ufe aufzul\u246?sen. H\u228?tten wir aber nur diesen Schritt getan, h\u228?tten 
wir einerseits die \u8222?Unterlegung\u8220? der noch ausstehenden Wandelanleihen gef\u228?hrdet, andererseits h\u228?tten 
die Bankenpartner dieser Terminkaufgesch\u228?fte diese GS zus\u228?tzlich auf den Markt gebracht. Wir haben die 
Titel deshalb in der Form von Low Exercise Price Options (LEPOs) gesichert.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Zum 
30. Juni 2003 halten wir nur noch 30 Millionen eigene GS mit einem betr\u228?chtlich verbesserten Profil, 
die Darlehen im Zusammenhang mit den GS konnten um 1,3 Milliarden, die hinterlegten Mittel um 516 Millionen 
Franken reduziert werden. Zudem wird die Zinsbelastung auf Jahresbasis von 145 auf 62 Millionen zur\u252?ckgehen.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Anstieg 
des Eigenkapitals \u8211? Aufgrund des Konzerngewinns} \line Das Eigenkapital konnte durch den 
Konzerngewinn und die vorher erw\u228?hnten Massnahmen im GS-Bereich leicht gesteigert werden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Bilanzen 
\u8211? Solide Finanzierung, h\u246?here Eigenkapitalquote} \line Durch die konsequente Reduzierung 
unserer Verschuldung konnte die Eigenkapitalquote auf 44% gesteigert werden.\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 {\b Ausblick 
\u8211? Erwartungen f\u252?r 2003 best\u228?tigt} \line Lassen Sie mich abschliessend unseren Ausblick 
f\u252?r das Ganzjahr und dar\u252?ber hinaus rekapitulieren:\par}{\pard\f0\li0\ri0\sa360\sl360\fs22 Vorbeh\u228?ltlich unvorhersehbarer 
Ereignisse erwarten wir f\u252?r 2003 f\u252?r die Divisionen Pharma und Diagnostics einen zweistelligen Anstieg 
in lokalen W\u228?hrungen bei Verk\u228?ufen und Betriebsgewinn. Die Betriebsgewinnmarge bleibt gegen\u252?ber 2002 
voraussichtlich mindestens stabil, die Steuerrate f\u252?r das Kerngesch\u228?ft wird bei 29% liegen.\line Mittelfristig 
erwarten wir, dass die Gruppe ihre Betriebsgewinnmarge auf \u252?ber 20% steigern kann, dass die Division 
Pharma ihre Betriebsgewinnmarge bis Ende 2004 auf gegen 25% steigern wird, dass die Division Diagnostics 
ihre Betriebsgewinnmarge bis 2006 leicht \u252?ber 20% steigert und dass wir bis Ende 2004 die Voraussetzungen 
f\u252?r ein ausgeglichenes Finanzergebnis geschaffen haben.\par}
{\pard \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 {\b F. Hoffmann-La Roche Ltd}\line 4070 Basel\line Switzerland \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Corporate Communications\line Roche Group Media Relations \par}
{\pard\sb180\f1\fs22 Tel. +41 61 688 88 88\line Fax +41 61 688 27 75\line www.roche.com \par}
}
