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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Proteine
auch Eiweisse genannt

Proteine sind miteinander verbundene Aminosäuren und bestehen aus mehr als 100 Aminosäureresten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch Biosynthese entstanden sind und Naturstoffe bilden mit jeweils charakteristischer Abfolge von Aminosäuren und räumlicher Molekülstruktur. Durch Hitze, organische Lösungsmittel, Salz und extreme pH-Werte können sie (vorübergehend oder unumkehrbar) ihre Strukturen und damit Eigenschaften verlieren. Einfache Proteine bestehen ausschliesslich aus peptidartig verknüpften Aminosäureresten, im Gegensatz zu zusammengesetzten Proteinen, die zusätzlich einen Nichtproteinanteil haben (z. B. Glykoproteine: Proteine mit einem gebundenen Kohlenhydratanteil und Lipoproteine).

Bedeutung
Proteine wirken im Organismus vor allem als 1. Enzyme; 2. Hormone; 3. Zellmembranproteine; 4. Stütz- bzw. Gerüstproteine (z. B. Kollagen, Keratin); 5. Proteine mit der Fähigkeit, sich in Muskeln zusammenzuziehen (z. B. Aktin, Myosin); 6. Plasmaproteine (z. B. Albumine); 7. Transportproteine (z. B. Hämoglobin); 8. Antikörper; 9. Faktoren der Blutgerinnung; 10. Alloantigene (z. B. Blutgruppenantigene); 11. so genannte Reservesubstanzen für die Energieversorgung beim Hungern. Vgl. Verdauung von Proteinen.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin