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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Proteomik
Untersucht die Proteine, die das Resultat der in den Genen vorhandenen Informationen sind. Im Gegensatz zum Genom, das eine definierte, prinzipiell statische Größe darstellt, zeichnet sich das Proteom durch seine von Temperatur, Nährstoffmilieu, Einwirkungen von Stress oder Medikamenten abhängige Veränderlichkeit aus.

Es umfasst demnach die Gesamtheit der Proteine, die von den Genen einer Zelle oder eines Organismus unter bestimmten Umweltbedingungen in verschiedenen Wachstumsphasen synthetisiert werden. Diese Proteine können aufgetrennt und mithilfe der Massenspektrometrie den jeweiligen einzelnen Genen zugeordnet werden.

Wissenschaftler bei Roche haben bereits mehrere Proteomkarten hergestellt, auf denen in der Zwischenzeit einige Tausend Proteine den entsprechenden Genen zugeordnet werden konnten. Es ist denkbar, die Auswirkungen von biologischen, pharmazeutischen und toxischen Einflüssen auf den Organismus mit derartigen Analysen zu untersuchen sowie beispielsweise den Wirkmechanismus oder die Effizienz von Medikamenten während bestimmter Krankheitsstadien zu beobachten

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin