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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Diabetes mellitus
auch Zuckerkrankheit genannt

Krankheitsbegriff für verschiedene Formen der Glukosestoffwechselstörung. Das gemeinsame Kennzeichen dieser Erkrankungen ist ein relativer oder absoluter Mangel des Hormons Insulin. Unbehandelt führt dieser Insulinmangel zu einer erheblichen Erhöhung des Blutzuckers mit (je nach Ausmass) vielfältigen nachfolgenden Symptomen und Erkrankungen (s. Hyperglykämie).
Bei Diabetes mellitus unterscheidet man nach Ursachen der Erkrankung zwischen Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes. Typ 1 Diabetes ist eine Erkrankung als Folge der Zerstörung der Insulin produzierenden Inselzellen (Beta- oder B-Zellen) der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Die Erkrankung beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter. Bei Störungen des Immunsystems, meist verursacht durch gegen den eigenen Körper gerichtete Immunreaktionen bilden sich Antikörper, die das Gewebe der Bauchspeicheldrüse zerstören. Daraus folgt ein chronischer absoluter Mangel an Insulin. Typ 2 Diabetes ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung der Insulin produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse mit permanentem Anstieg des Blutzuckers. Ursache ist zunächst eine verminderte Empfindlichkeit der Zielgewebe (z. B. Muskulatur) für das Blutzucker senkende Hormon Insulin (Insulinresistenz). Der durch Insulinmangel erhöhte Blutzucker des Typ 1 und des Typ 2 Diabetes sind für die charakteristischen Begleiterkrankungen und Spätkomplikationen des Diabetes mellitus verantwortlich.
S. Typ 1 Diabetes, Typ 2 Diabetes.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin