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Programme für am wenigsten entwickelte und entwickelte Länder

Am wenigsten entwickelte Länder: Eine aktive Rolle spielen

In den ärmsten Ländern der Welt ist oft nicht einmal die grundlegendste Gesundheitsversorgung oder die dafür benötigte Infrastruktur vorhanden. Nicht nur Medikamente, sondern auch Einrichtungen und medizinische Fachleute werden gebraucht, damit eine Diagnose korrekt gestellt wird und dem richtigen Patienten das richtige Medikament verordnet wird.

Viele Menschen in diesen Ländern verfügen nicht über die Grundkenntnisse, die nötig wären, um der Ausbreitung von vermeidbaren Infektionen – einschliesslich HIV/Aids – Einhalt zu gebieten. Schätzungen zufolge leiden weltweit 38 Millionen Menschen an einer HIV-Infektion oder Aids – fast zwei Drittel davon leben in afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Wege zu finden, wie in diesen Ländern eine nachhaltige Gesundheitsversorgung bereitgestellt werden kann, ist deshalb von zentraler Bedeutung.

Die wichtigste Aufgabe von Roche ist es, neue Medikamente und Tests zu entwickeln und die bestehenden zu verbessern. Zusätzlich engagieren wir uns auch für Programme, die den Zugang zu unseren HIV-Medikamenten für Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt  verbessern (zu diesen Ländern gehören die gemäss UNO-Definition am wenigsten entwickelten Länder sowie weitere afrikanische Staaten südlich der Sahara, die nicht bereits auf dieser Liste aufgeführt sind).

Unsere Strategie:

  • Klare Patent- und Preispolitik für unsere Medikamente anstatt Spende von Medikamenten
  • Aufbau von Partnerschaften mit Regierungen, NGOs und anderen engagierten Partnern
  • Anhaltende Forschung und Entwicklung von neuen und bestehenden Medikamenten im Bereich HIV/Aids
  • Förderung von Bildung, Schulung und Know-how-Transfer
  • Transfer von technischem Know-how an lokale Dienstleister und Produzenten.

Dank der kombinierten Erfahrung in den Bereichen Diagnostik und Therapie sind wir in der Lage, armen Ländern zu helfen, das Beste aus ihren beschränkten Ressourcen zu machen. Dabei konzentrieren wir uns vor allem darauf, dass der Zugang zur medizinischen Grundversorgung verbessert wird. Lesen Sie mehr über unsere wichtigsten Programme in diesem Bereich:

  • Die Technologie-Transfer-Initiative erhöht die Kapazität zur Herstellung von HIV- und Aidsmedikamenten in Ländern, die am stärksten von der Krankheit betroffen sind
  • Mit AmpliCare hilft Roche Diagnostics Ärzten in den ärmsten Ländern der Welt, HIV-infizierte oder aidskranke Menschen zu testen und zu überwachen
  • Das CARE-Programm zielt darauf ab, durch die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme und durch die Ausbildung afrikanischer Gesundheitsfachleute eine nachhaltige HIV- und Aidstherapie sicherzustellen
  • Das Cambodia Treatment Access Programme bietet Menschen mit HIV/Aids Zugang zur lebenswichtigen Behandlung
  • Der Phelophepa-Gesundheitszug bringt die dringend benötigte medizinische Grundversorgung in entlegene Gebiete Südafrikas.

Technology Transfer Initiative

HIV/Aids wird in vielen Ländern mit Erfolg behandelt. Die afrikanischen Länder südlich der Sahara bilden aber mit ihren rund 24,5 Millionen HIV-Infizierten immer noch die Region, die am härtesten von der Krankheit betroffen ist.

Der Zugang zu Erstlinientherapien (die Roche nicht herstellt) hat sich in den ärmsten Ländern verbessert. Da sich das Virus aber schnell vermehrt und sich häufig verändert, kann es mit der Zeit gegenüber Erstlinientherapien resistent werden. Die Folge ist, dass der Bedarf nach Zweitlinientherapien, z.B. eine Behandlung mit dem HIV-Proteasehemmer Saquinavir von Roche, weiter zunehmen wird.

Im Rahmen unseres anhaltenden Engagements für einen verbesserten Zugang zu HIV-Medikamenten sowie zur Bewältigung der steigenden Nachfrage nach Zweitlinientherapien haben wir uns im Jahr 2006 zu einem neuen Programm, der so genannten „Aids Technology Transfer Initiative“ entschlossen.

Mit der Technologie-Transfer-Initiative wird Unternehmen in Ländern mit beschränkten Ressourcen geholfen, Generika von HIV-Medikamenten herzustellen. Die lokale Kapazität zur Deckung des Bedarfs wird dadurch erhöht und die Abhängigkeit von finanziell besser gestellten Ländern gesenkt. Unser Vorgehen beruht darauf, dass wir unser Know-how in der Herstellung von Saquinavir lokalen Produzenten in afrikanischen Staaten südlich der Sahara sowie in den gemäss UNO-Definition am wenigsten entwickelten Ländern zur Verfügung stellen und ihnen praktische Hilfe anbieten. Für das Programm kommen derzeit insgesamt 63 Länder in Frage.

Ein spezielles Roche-Team kümmert sich darum, dass das Wissen und die Kompetenzen mit den Herstellern vor Ort ausgetauscht werden. Anfragen von Produzenten werden von Fall zu Fall geprüft. Berücksichtigt werden Unternehmen, die über die entsprechenden Produktionskapazitäten verfügen und die erforderlichen Qualitäts- und Effizienzansprüche erfüllen können.

Dieses Projekt unterscheidet sich dadurch Access-Programmen, dass wir nicht einfach Lizenzen oder Informationen liefern, sondern mit den Unternehmen vor Ort auf kontinuierlicher Basis und im persönlichen Kontakt zusammenarbeiten, um deren Produktionskapazitäten auf einen weltweiten Standard zu bringen. Lokale Hersteller brauchen keine Lizenz mehr, um Generika von Saquinavir in den am wenigsten entwickelten Ländern sowie in afrikanischen Staaten südlich der Sahara herzustellen, da wir in diesen Ländern keine Patentrechte auf antiretrovirale Medikamente beantragen oder durchsetzen werden.

Produzenten, die sich für die Herstellung von Generika für Saquinavir interessieren, kontaktieren bitten den TTI-Projektmanager an unserem Hauptsitz in Basel, Schweiz.

AmpliCare

Die Diagnose und Therapieüberwachung sind für eine wirksame Behandlung von HIV/Aids so wichtig wie die Medikamente. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser die Behandlungsresultate. Ausserdem muss das Fortschreiten der Krankheit überwacht werden, damit die jeweils wirksamste Behandlung verwendet wird und Anpassungen vorgenommen werden können, falls die Viruslast des Patienten zunimmt. Da sich HI-Viren schnell vermehren und häufig verändern, kann es mit der Zeit zu Resistenzen gegenüber Erstlinientherapien kommen.

Der HIV-Test von Roche Diagnostics zur Messung der Viruslast, mit dem die Virusmenge im Blut nachgewiesen werden kann, hat sich in der Überwachung der HIV-Therapie als Goldstandard etabliert. Das AmpliCare-Programm stellt in den Ländern, die von HIV/Aids am meisten betroffen sind, diese wichtigen diagnostischen Tools und Tests zur Überwachung der Viruslast bereit und bietet ausserdem ein Schulungsprogramm an, das die Anwendung der Tests und Therapien unterstützt.

Im Rahmen des AmpliCare-Programms, das im Jahr 2002 gestartet wurde, werden HIV-Tests zur Bestimmung der Viruslast zum niedrigstmöglichen Preis abgegeben, und zwar an Staaten südlich der Sahara, in Südamerika sowie an die gemäss UNO-Definition am wenigsten entwickelten Länder. Roche Diagnostics arbeitet mit internationalen Stellen, lokalen Gemeinden, Spitälern und der William J. Clinton Presidential Foundation zusammen, um ein Programm zu schaffen, das weit mehr leistet, als nur diagnostische Tests anzubieten.

AmpliCare kooperiert mit wichtigen staatlichen und privaten Programmen, um das bestehende Engagement in jeder Region zu fördern und auszubauen. Dank dem AmpliCare-Programm konnten lokale Behörden und Spitäler Labors aufbauen und ausstatten, Laborpersonal ausbilden, Diagnosen stellen und ihre Patienten überwachen. Ein Ausbildungsprogramm zeigt Ärzten und Pflegepersonal vor Ort, wie mit beschränkten Ressourcen Tests zur Überwachung der Viruslast durchgeführt werden können und hält sie über die neuesten Entwicklungen im Bereich HIV/Aids auf dem Laufenden.

Wir haben vorgesehen, AmpliCare auf alle bedürftigen Länder weltweit auszudehnen, wobei wir uns auf die am wenigsten entwickelten Länder konzentrieren wollen. Ziel von AmpliCare ist es, das Engagement für einen besseren Zugang zur Diagnose und Überwachung der HIV-Infektion auf die Programme abzustimmen, die den Zugang zu HIV-Therapien erhöhen.

CARE Programm

HIV/Aids ist eines der grössten Gesundheitsprobleme dieser Welt. Fast 40 Millionen Menschen sind weltweit davon betroffen. Roche verfolgt eine Reihe von Projekten und Strategien, um den Zugang zu HIV- und Aids-Therapien in den am wenigsten entwickelten Ländern zu verbessern. Dabei ist es wichtig, dass nachhaltige Therapieprogramme geschaffen werden – denn HIV-Infizierte sind ihr Leben lang auf eine Behandlung angewiesen.

Wir sind überzeugt, dass öffentlich-private Partnerschaften zwischen Unternehmen, Behörden, internationalen Organisationen und den betroffenen Menschen zu den besten Ergebnissen führen.  Gemeinsam mit der PharmAccess Foundation engagiert sich Roche in einem siebenjährigen Programm und unterstützt damit den Kampf gegen die HIV-Infektion und Aids in afrikanischen Staaten südlich der Sahara – in denen fast zwei Drittel aller HIV-infizierten Menschen leben. Das „Cohort programme to evaluate Access to anti-Retroviral therapy and Education (CARE)”, das 2001 ins Leben gerufen wurde, war ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

CARE wurde entwickelt, um die Wirkung von HIV-Behandlungen und Ausbildungskampagnen in Afrika zu untersuchen. An Therapiezentren in vier Ländern – der Elfenbeinküste, Kenia, Senegal und Uganda – erhielten Patienten, deren HIV-Infektion zuvor nicht behandelt worden war, eine antiretrovirale Therapie.  Beratungs- und Aufklärungsprogramme haben dazu beigetragen, dass sowohl die Patienten als auch das medizinische Personal mehr über die Krankheit wissen und sie besser erkennen – ein entscheidendes Element, um die Nachhaltigkeit der Therapien sicherzustellen. Dank dem Erfahrungsaustausch und den verschiedenen Trainingsprogrammen konnten Hunderte von Mitarbeitenden des afrikanischen Gesundheitswesens – auch viele, die nicht an CARE beteiligt sind –  ihre Kompetenzen erhöhen, ihr Know-how weitergeben und voneinander lernen.

CARE hat gezeigt, dass die kostenlose, umfassende klinische Betreuung von HIV-infizierten und aidskranken Menschen in Ländern mit beschränkten Ressourcen zu ähnlichen Therapieerfolgen führen kann wie in den entwickelten Ländern. Die Ergebnisse des CARE-Programms und Präsentationen von CARE-Konferenzen stehen online zur Verfügung, damit alle Beteiligten darauf Zugriff haben.

Cambodia Treatment Access Programme

Das im September 2003 lancierte «Cambodian Treatment Access Programme» basiert auf einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen dem kambodschanischen Gesundheitsministerium, dem „National Centre in HIV Epidemiology and Clinical Research“ der Universität von New South Wales (Australien) und Roche. Kambodscha weist Schätzungen zufolge die höchste HIV-Infektionsrate unter der erwachsenen Bevölkerung in Asien auf. Mit dem CTAP soll der Zugang zu den lebenswichtigen HIV- und Aidstherapien verbessert werden. Ausserdem werden den medizinischen Fachkräften vor Ort Ausbildungen angeboten.

Im Rahmen des CTAP wurde ein neues Zentrum für die ambulante Behandlung von HIV-infizierten und aidskranken Menschen in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh eröffnet. Das Zentrum bietet Beratung, klinische Betreuung sowie Therapien an und fördert die Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet der HIV-Infektion. Bis ins Jahr 2006 haben mehr als 1200 Menschen im Rahmen des CTAP eine kostenlose Behandlung erhalten – dank der Unterstützung von Roche. Im September 2006 finanzierte Roche ein Trainingsprogramm für 400 medizinische Fachleute aus ganz Kambodscha, in dem sie ihr Wissen erweitern und ihre Erfahrungen im Bereich HIV/Aids austauschen konnten.

In Anerkennung der Leistungen des CTAP in der HIV- und Aidsbehandlung verlieh die Königliche Regierung Kambodschas den Gründungspartnern des Programms einen „Award of Recognition“, die dafür höchste Auszeichnung. Kambodscha hat die HIV- und Aidsbehandlung laufend verbessert und ist eines der sehr wenigen Länder, das die von der WHO für 2005 aufgestellten Therapieziele übertroffen hat. Neuere Daten zeigen, dass die HIV-Infektionsrate in Kambodscha rückläufig ist.

Phelophepa Health Care Train

Der Phelophepa-Gesundheitszug ist eine Klinik auf Rädern, die das ländliche Südafrika mit medizinischer Hilfe versorgt – eine Gegend, in der auf 4000 Patienten lediglich ein Arzt kommt. Roche ist Hauptsponsor des Gesundheitszugs und unterstützt das Projekt seit der ersten Reise im Jahr 1994.

Der Begriff ist eine Wortkombination aus zwei Sprachen Südafrikas und bedeutet soviel wie „gute und saubere medizinische Versorgung“ – manche Einheimische nennen ihn auch „Zug der Hoffnung“. Der Zug besteht aus 16 Waggons und ist für eine allgemeinmedizinische, zahnärztliche, augenärztliche und psychiatrische Behandlung ausgerüstet. Übernommen wird nur eine Erstversorgung, denn der nächste Besuch findet aufgrund des riesigen Gebiets, das der Zug abdecken muss, erst wieder in zwei Jahren statt. 14 medizinische Fachleute und 40 freiwillige Studenten arbeiten im Zug, der jedes Jahr:

  • während 36 Wochen in Südafrika unterwegs ist,
  • durchschnittlich 15'000 Kilometer zurücklegt,
  • rund 40'000 Patienten behandelt und
  • über 60'000 Mahlzeiten verteilt

Die Resultate von Phelophepa lassen sich zeigen. Mit der Unterstützung von Roche konnten über 13 Millionen Menschen versorgt werden – unter ihnen Frauen und Kinder, denen bis anhin keine medizinische Grundversorgung zur Verfügung stand. Einer der Gründe für den nachhaltigen Erfolg des Zugs besteht darin, dass lokale Hilfskräfte, darunter auch Medizinmänner und Priester, für die dringend benötigte medizinische Grundversorgung ausgebildet werden.

Roche hat in den letzten Jahren ihr finanzielles Engagement für dieses Projekt erhöht. Die zusätzlichen Mittel haben die Einrichtung neuer Dienstleistungen wie Krebsuntersuchungen und Diabetesprävention ermöglicht. Neusten Studien zufolge wird die Zahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes in Südafrika stark ansteigen – die neue Dienstleistung stellt deshalb eine wertvolle Ergänzung dar. Auch die Krebsuntersuchungen sind wichtig, denn Frauen in Afrika wissen oft nicht, dass die Knötchen in ihrer Brust bösartig sein können.

Programme in entwickelten Ländern

Die Gesundheitsbedürfnisse in reichen Ländern unterscheiden sich stark von jenen in Entwicklungsländern. Die Menschen sind im Allgemeinen gesünder und sie leiden an unterschiedlichen Arten von Krankheiten, die unterschiedliche Arten von Therapien erfordern. Die Qualität der Gesundheitsversorgung und die dafür benötigte Infrastruktur sind viel besser. Die meisten Menschen können sich die Behandlung, die sie brauchen, leisten und werden entweder von öffentlichen oder privaten Gesundheitssystemen unterstützt.

Wir verkaufen unsere Produkte und Dienstleistungen in über 170 Ländern, und die Mehrheit der Patienten haben durch Ärzte, Apotheker und Spitäler Zugang zu diesen. Es gibt aber immer noch solche, die sich weder eine medizinische Versorgung, noch eine Krankenversicherung leisten können – sie fallen durch das Netz. Wir haben deshalb eine Reihe von Programmen eingeführt, um auch diesen Menschen einen Zugang zu ermöglichen.

Klinische Studien

Wir stellen kostenlos Medikamente und Tests für Patienten in unseren ausgedehnten klinischen Studien zur Verfügung. Dies schliesst oft auch Medikamente und Tests mit ein, die nicht in den Studien geprüft werden. Falls nötig, stellen wir die Medikamente auch nach Beendigung der Studie kostenlos zur Verfügung, bis das Produkt im Handel erhältlich ist.

Über 7000 Spitäler und Kliniken rund um den Globus erhalten für jeden einzelnen Patienten, der an einer Roche-Studie teilnimmt, eine Entschädigung. Dieses Geld wird häufig dazu verwendet, zusätzliches Pflegepersonal, Ausbildungszentren und Forschung zu finanzieren. Ausserdem tragen Phase-IV-Studien (nach der Marktzulassung) dazu bei, dass sich Ärzte bereits in einem frühen Stadium der kommerziellen Verwendung mit einem neuen Arzneimittel und seinem Sicherheitsprofil vertraut machen können.

Unser Register für klinische Prüfpläne bietet Informationen über alle von Roche mit Patienten durchgeführten Studien und enthält eine Datenbank mit den wichtigsten Ergebnissen von abgeschlossenen Studien.

Zugangsprogramme für Patienten

In den USA gibt es keinen allgemeinen öffentlichen Gesundheitsdienst und für Therapien muss bezahlt werden. Da das Gesundheitswesen teuer ist, besitzen die meisten Leute eine Krankenversicherung, welche die Behandlungskosten übernimmt. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden eine Krankenversicherung an, und für Menschen mit tiefen Einkommen stehen staatliche Versicherungsprogramme zur Verfügung. Trotzdem gibt es eine beachtliche Anzahl Menschen, die keine Versicherung haben, weil ihr Einkommen entweder nicht ganz so tief ist, dass sie für die staatliche Versicherung infrage kommen, oder weil sie nicht wissen, dass ihnen eine Versicherung zustehen würde.

Wir unterstützen in den USA mehrere Patientenhilfsprogramme. Patienten, die nur über einen unzureichenden oder überhaupt keinen Krankenversicherungsschutz verfügen, erhalten im Rahmen dieser Programme die Medikamente kostenlos. Dazu gehören:

  • ·Das "Roche Patient Assistance Programme"
  • ·Die "Partnership for Prescription Assistance"
  • ·Die "Genentech Access to Care Foundation"
  • ·Die "Genentech Endowment for Cystic Fibrosis"

Genentech hat im Rahmen eines neuartigen Programms die Gesamtkosten für eine Therapie mit Avastin auf 55'000 US-Dollar pro Jahr beschränkt für Patienten mit einem Einkommen unter einer bestimmten Höhe, und zwar für alle von der FDA zugelassenen Anwendungsgebiete. Dieses Programm hat seine Gültigkeit unabhängig davon, wer die Kosten für das Medikament übernimmt – Patient, private Versicherung oder staatlich finanzierte Versicherung. Genentech unterstützt auch unabhängige gemeinnützige Organisationen, die bei medizinischen Behandlungen Patienten finanzielle Hilfe anbieten.