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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Osteosarkom
Sehr bösartige knochenbildende Tumore mit frühzeitiger Bildung von Knochenmarks- und Fernmetastasen (in 80% der Fälle sind Lungenmetastasen nachweisbar; s. Metastasen). Es werden verschiedene Tumortypen unterschieden, je nachdem welche Zellsorte im Tumor vorherrscht (Knochenzellen, Knorpelzellen, Bindegewebe etc.) und wie sich das Wachstumsmuster des Tumors darstellt (z. B. mit Blutgefässen, im Knochen, am Knochen etc.). Der Tumor tritt meist an den Enden der langen Röhrenknochen auf (44% knienaher Oberschenkelknochen, 17% knienaher Unterschenkelknochen, 15% Oberarmknochen).
Das Osteosarkom ist der häufigste bösartige Knochentumor, vor allem bei männlichen Kindern und Jugendlichen. Der Altersgipfel liegt im zweiten Lebensjahrzehnt.

Diagnose: Im Rahmen der Diagnostik kommen Röntgen, Computertomographie, Kernspintomographie sowie die mikroskopische Untersuchung von Knochengewebeproben (Biopsie) zum Einsatz. Der Tumor muss von anderen Tumoren, insbesondere dem Ewing-Sarkom, dem Osteoblastom, dem Riesenzelltumor und der aneurismatischen Knochenzyste abgegrenzt werden.

Therapie: Die Therapie besteht aus einer mehrfachen Chemotherapie sowie der radikalen operativen Entfernung des Tumors. Die 5-Jahres-Überlebensrate bei fehlender Fernmetastasierung liegt bei 60-70%.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin